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Panne bei Ehrung von Flugpionier: Schweizer Armee überfliegt versehentlich Jodlerfest

Bei Ehrung von Flugpionier  

Schweizer Armee überfliegt versehentlich Jodlerfest

07.07.2019, 16:40 Uhr | dpa

Panne bei Ehrung von Flugpionier: Schweizer Armee überfliegt versehentlich Jodlerfest. Kunstflieger der Schweizer Luftwaffe: Die Armee überflog aus Versehen ein Jodlerfest.  (Quelle: dpa/Marcel Bieri/Keystone)

Kunstflieger der Schweizer Luftwaffe: Die Armee überflog aus Versehen ein Jodlerfest. (Quelle: Marcel Bieri/Keystone/dpa)

Zu Ehren eines Flugpioniers wollte die Schweizer Armee eine bestimmte Route fliegen: Doch anstatt des Heimatorts des Verstorbenen überflogen sie eine Jodel-Party. 

Die Kunstfliegerstaffel der Schweizer Armee wollte am Samstag einen Flugpionier mit einem Überflug über seinen Heimatort ehren. Doch starrten die Anwohner von Langenbruck rund 45 Kilometer südlich von Basel vergebens in den Himmel: Die Kunstflieger überflogen den falschen Ort rund drei Kilometer Luftlinie weiter westlich. Langenbruck ist der Geburtsort des vor 100 Jahren gestorbenen Flugpioniers Oskar Bider.

Der Pilot im Leitflugzeug vom Typ Tiger F-5E habe im Anflug ein großes Festzelt gesehen und Kurs darauf genommen, sagte Armeesprecher Daniel Reist am Sonntag. Allerdings handelte es sich dabei um den Ort Mümliswil westlich von Langenbruck, wo gerade ein Jodlerfest stattfand. "Die Maschinen fliegen mit 700 Kilometern in der Stunde", sagte Riest. "Da sind drei Kilometer nichts." Die Piloten hätten in den alten Maschinen keine GPS-Geräte an Bord, betonte er.

Nur wenige Hundert Meter über Boden

Zwar liegen die Orte Langenbruck und Mümliswil sehr nahe beieinander. Aber weil die Maschinen der Kunstfliegerstaffel bei so einem Überflug nur wenige Hundert Meter über dem Boden fliegen, sei das Spektakel in Langenbruck praktisch nicht zu sehen gewesen. "Wir werden mit den Verantwortlichen in Langenbruck sprechen, wie wir das wieder gut machen können", sagte Reist.
 

 
Anlass zur Sorge über die Einsatzbereitschaft der Schweizer Luftwaffe im Ernstfall gebe es nicht, so Reist. Die Maschinen würden schon seit langem nicht mehr für Kampfeinsätze eingesetzt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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