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Lebenslange Haftstrafe f√ľr Leonies Stiefvater

Von dpa
Aktualisiert am 09.01.2020Lesedauer: 1 Min.
Mordprozess um den Tod der sechsjährigen Leonie (Archivbild): Der Stiefvater ist nun zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden.
Mordprozess um den Tod der sechsjährigen Leonie (Archivbild): Der Stiefvater ist nun zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden. (Quelle: /dpa-bilder)
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Der Stiefvater der getöteten Leonie muss wegen Mordes durch Unterlassen lebenslang ins Gefängnis. Das Landgericht Neubrandenburg sprach den 28-Jährigen in mehreren Anklagepunkten schuldig.

Knapp ein Jahr nach dem Tod der sechsjährigen Leonie ist ihr Stiefvater zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden. Das Landgericht Neubrandenburg sprach den 28-Jährigen am Donnerstag des Mordes durch Unterlassen, der Körperverletzung mit Todesfolge und Misshandlung von Schutzbefohlenen schuldig. Leonie war am 12. Januar 2019 tot in der Wohnung der Familie in Torgelow in Vorpommern gefunden worden.

Mit dem Urteil folgte die Schwurgerichtskammer der Forderung der Staatsanwaltschaft. Diese hatte eine lebenslange Haftstrafe verlangt und ihre Forderung vor allem auf Angaben von Leonies Mutter gest√ľtzt. Diese hatte vor Gericht von einer "Spirale der Gewalt" durch den Lebensgef√§hrten gesprochen. Sie habe fr√ľher Hilfe holen wollen, sei daran aber gehindert worden.

Angeklagter: Leonie soll Treppe hinuntergest√ľrzt sein

Der Stiefvater hatte vor Gericht lediglich eine schriftliche Erkl√§rung verlesen lassen, in der er einen Treppensturz des M√§dchens als Ursache f√ľr die t√∂dlichen Verletzungen angab. Dem folgte das Gericht nicht. Eine Rechtsmedizinerin hatte festgestellt, dass die schwere Kopfverletzung mit der Hirnblutung nicht mit einem Treppensturz erkl√§rbar sei. Leonie musste schon l√§ngere Zeit misshandelt worden sein.

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Die Verteidigung hatte bis zuletzt darauf bestanden, dass es wirklich einen Treppensturz des M√§dchens gegeben und dieser den Tod verursacht habe. Wer dem M√§dchen die Verletzungen zugef√ľgt habe, sei nicht nachweisbar. Die Aussagen der Mutter hielten die Anw√§lte f√ľr unglaubw√ľrdig. Einen konkreten Strafantrag hatte Verteidiger Bernd Raitor aber nicht gestellt.

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