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SchĂŒtze aus Buffalo hatte offenbar psychische Probleme

Von dpa, afp, ne

16.05.2022Lesedauer: 3 Min.
Tatort in Buffalo: Am Samstag hat ein 18-JĂ€hriger in einem Supermarkt mehrere Schwarze Menschen erschossen.
Tatort in Buffalo: Am Samstag hat ein 18-JĂ€hriger in einem Supermarkt mehrere Schwarze Menschen erschossen. (Quelle: Brendan McDermid/Reuters-bilder)
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In der US-Stadt Buffalo sorgt ein rassistisch motivierter Schusswaffenangriff eines 18-JĂ€hrigen fĂŒr Entsetzen. Nun hat die Polizei weitere Details zur psychischen Verfassung des TĂ€ters bekannt gegeben.

Der 18-JĂ€hrige, der in einem Supermarkt in der US-Stadt Buffalo zehn Menschen getötet haben soll, war laut Polizei im vergangenen Juni wegen möglicher psychischer Probleme bei einem BeratungsgesprĂ€ch. Zuvor habe er in seiner Klasse eine "generelle Drohung" ausgesprochen, sagte Ermittler Joseph Gramaglia am Sonntag in Buffalo. In dem GesprĂ€ch habe er aber keine AuffĂ€lligkeiten gezeigt, die zu weiteren EintrĂ€gen in seiner Akte oder zu einer ausgiebigeren Beobachtung der psychischen Gesundheit des jungen Mannes gefĂŒhrt hĂ€tten, hieß es weiter.

Inzwischen gehen die Ermittler zudem eindeutig von einer rassistischen Motivation des Angreifers aus: Der junge Mann weißer Hautfarbe wird angeklagt, am Samstag in einem vor allem von Schwarzen besuchten Supermarkt mit einem Sturmgewehr das Feuer eröffnet und dabei zehn Menschen getötet zu haben. Nach Polizeiangaben waren 11 der 13 Opfer Schwarze.

Von Hass erfĂŒllt

"Die bisher gefundenen Beweise zeigen ohne Zweifel, dass dies ein absolut rassistisches Hassverbrechen ist", sagte Gramaglia. Einem Bericht des US-Senders CNN zufolge habe sich der 18-JĂ€hrige auch selbst zu seinem Motiv erklĂ€rt. Seine Aussagen seien geprĂ€gt von Hass gegenĂŒber Schwarzen gewesen. CNN zitiert Gramaglia weiter: "Das ist jemand, der Hass in seinem Herzen, seiner Seele und seinem Verstand hat."

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Der schwer bewaffnete SchĂŒtze wurde nach Polizeiangaben im Vorraum des Ladens gestellt und ergab sich schließlich. Der VerdĂ€chtigte soll sich bei der Festnahme eine Waffe unter das Kinn gehalten haben und stehe daher in der Untersuchungshaft nun unter spezieller Beobachtung wegen eines möglichen Suizids.

Tat war lange vorbereitet

Der TĂ€ter hatte die ĂŒberwiegend von Schwarzen bewohnte Gegend zuvor ausgekundschaftet, wie Gramaglia weiter sagte. Er fuhr demnach ĂŒber 320 Kilometer von seinem Wohnort bis nach Buffalo, um dort seinen Anschlag zu verĂŒben. Dabei trug er eine kugelsichere Weste, einen Helm und feuerte mit einem Sturmgewehr vom Typ AR-15. Der Mann wurde wegen Mordes angeklagt.

Nach der Tat in Buffalo: Das Entsetzen ist groß, nicht nur in der US-amerikanischen Stadt.
Nach der Tat in Buffalo: Das Entsetzen ist groß, nicht nur in der US-amerikanischen Stadt. (Quelle: Brendan McDermid/Reuters-bilder)

Laut US-Medienberichten prĂŒfen die Behörden ein 180-seitiges "Manifest" des TĂ€ters, das vor dem Angriff im Internet veröffentlicht worden sein soll und in dem der Mann sein Vorhaben und seine rassistischen BeweggrĂŒnde darlege. Die "New York Times" berichtete unter Berufung auf diesen Text, der Angreifer sei unter anderem von den AnschlĂ€gen auf zwei Moscheen im neuseelĂ€ndischen Christchurch mit 51 Toten im Jahr 2019 "inspiriert" worden.

"Bild" zufolge habe der TĂ€ter in dem Manifest zudem beschrieben, dass er sich aus Langeweile in der Corona-Pandemie radikalisiert habe. Er sei von einer rassistischen Verschwörungstheorie ĂŒberzeugt gewesen sein, welcher zufolge nichtweiße Einwanderer Weiße in den USA verdrĂ€ngen sollen.

Biden reist nach Buffalo

Angesichts des Entsetzens in den USA ĂŒber den rassistisch motivierten Schusswaffenangriff kĂŒndigte PrĂ€sident Joe Biden inzwischen eine Reise an den Ort der Gewalttat an: Er und seine Frau wĂŒrden am Dienstag die Stadt Buffalo besuchen, "um mit der Gemeinde zu trauern, die zehn Leben durch diesen sinnlosen und entsetzlichen" Angriff verloren habe, teilte das Weiße Haus am Sonntag (Ortszeit) mit. Auch UN-GeneralsekretĂ€r AntĂłnio Guterres verurteilte die "abscheuliche Tat eines rassistischen Gewaltextremismus".

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Geschockte Anwohner versammelten sich zudem zu einer Mahnwache vor dem Supermarkt. New Yorks Gouverneurin Kathy Hochul, GeneralstaatsanwĂ€ltin Letitia James und Buffalos BĂŒrgermeister Byron Brown nahmen am Sonntag an einem Gottesdienst teil. Hochul beschrieb die Gewalttat als "Hinrichtung militĂ€rischer Art". James, die Afroamerikanerin ist, sagte, der Angriff sei "schlicht und einfach" als "einheimischer Terrorismus" einzustufen. Brown betonte, der TĂ€ter habe gezielt "so viele Schwarze Leben wie möglich" auslöschen wollen.

Weiterer Angriff in Kalifornien

FĂŒr neues Entsetzen sorgte am Sonntag ein weiterer Schusswaffenangriff – diesmal in einer Kirche in Kalifornien. Ein Mensch wurde getötet und fĂŒnf weitere wurden durch SchĂŒsse teils schwer verletzt. Der Angriff wurde laut Polizei von einem Mann asiatischer Herkunft verĂŒbt. Zum Motiv des etwa 60-JĂ€hrigen werde noch ermittelt, teilte Jeff Hallock von der Polizei von Orange County am Sonntag (Ortszeit) mit. Auch die Opfer laut einem Bericht der "Los Angeles Times" ĂŒberwiegend asiatischer Herkunft, die meisten demnach aus Taiwan.

Die GlĂ€ubigen der Kirche in der Stadt Laguna Woods rund 70 Kilometer sĂŒdlich von Los Angeles hatten sich laut Angaben der Polizei zu einem Essen nach dem Kirchgang versammelt, als der Angriff begann. Demnach konnten die GlĂ€ubigen den Angreifer ĂŒberwĂ€ltigen und festhalten, bis die Polizei eintraf. Die KirchgĂ€nger hĂ€tten "seine Beine mit einem VerlĂ€ngerungskabel gefesselt und mindestens zwei Waffen sichergestellt", sagte Hallock. "Diese Gruppe KirchgĂ€nger zeigte außergewöhnlichen Heldenmut und Tapferkeit." Die GlĂ€ubigen hĂ€tten wohl weitere Verletzte oder Tote verhindert.

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