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Berlin: Hungerstreikender Klimaaktivist schwebt in Lebensgefahr


83 Tage ohne Essen
Klimaaktivist durch Hungerstreik in Lebensgefahr

Von dpa, te

28.05.2024Lesedauer: 1 Min.
Wolfgang Metzeler-Kick (Archivbild): Der Klimaaktivist befindet sich seit fast drei Monaten im Hungerstreik.Vergrößern des BildesWolfgang Metzeler-Kick (Archivbild): Der Klimaaktivist befindet sich seit fast drei Monaten im Hungerstreik. (Quelle: Sebastian Gollnow)
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Seit beinahe drei Monaten befindet sich Klimaaktivist Wolfgang Metzeler-Kick im Hungerstreik. Die zugehörige Kampagne sieht das Leben des Aktivisten bedroht.

Es ist wohl der ultimative Protest gegen die Klimapolitik der Bundesregierung. Seit 83 Tagen verweigert der 49-jährige Klimaaktivist Wolfgang Metzeler-Kick die Aufnahme fester Nahrung. Mittlerweile sieht seine Kampagne "Hungern bis ihr ehrlich seid" das Leben des Aktivisten gefährdet – der seinen Hungerstreik trotzdem fortsetzen will.

Am 7. März hatte der Hungerstreik in einem Camp in der Nähe des Bundeswirtschaftsministeriums begonnen. Zu Beginn seiner Aktion konsumierte Metzeler-Kick noch Säfte, Elektrolyte und Vitamine – mittlerweile verzichtet er laut eigener Aussage auf die Säfte, um seinen Protest zu verschärfen.

Körperlicher Zustand ist wohl sehr schwach

Laut der Kampagne ist sein körperlicher Zustand aktuell sehr schwach, obwohl er weiterhin ansprechbar und orientiert ist. Sein ehrenamtliches Ärzteteam hat mittlerweile die Verantwortung für die medizinische Begleitung abgegeben. Durch den vollständigen Verzicht auf Nahrung erhöht sich das Risiko von Komplikationen. Neben Metzeler-Kick sind derzeit noch drei weitere Männer im Hungerstreik aktiv. Zwei Teilnehmer haben ihren Streik bereits abgebrochen.

Die Klimaaktivisten hoffen durch ihren Protest Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) dazu zu bewegen, eine Regierungserklärung zur hohen Menge an Kohlendioxid in unserer Atmosphäre und der Dringlichkeit von Gegenmaßnahmen abzugeben. Ein Regierungssprecher teilte jedoch mit, dass Scholz nicht beabsichtige, den Forderungen nachzukommen.

Bei einem Bürgerdialog am vergangenen Freitag äußerte sich Scholz selbst zu der Aktion und sagte: "Es ist mein größter Wunsch, dass die Aktion abgebrochen wird." Er kritisierte weiter: "Es ist ein Fehler, Gewalt gegen andere auszuüben, aber Gewalt gegen sich selber auch."

Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
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