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Fulda: Vermisster Achtjähriger wieder da – Ermittlungen gegen Eltern

In Fulda verschwunden  

Vermisster Achtjähriger wieder da – Ermittlungen gegen Eltern

11.12.2020, 17:42 Uhr | dpa

Fulda: Vermisster Achtjähriger wieder da – Ermittlungen gegen Eltern. Der achtjährige Melvin: Das Kind war in Fulda verschwunden und wurde dann in NRW wieder wohlbehalten aufgefunden.  (Quelle: Polizeipräsidium Osthessen)

Der achtjährige Melvin: Das Kind war in Fulda verschwunden und wurde dann in NRW wieder wohlbehalten aufgefunden. (Quelle: Polizeipräsidium Osthessen)

In Fulda verschwand ein Achtjähriger, nachdem er auf die Toilette gegangen war. Nach einer großangelegten Suchaktion tauchte der Junge bei einem Bekannten wieder auf. Jetzt wird gegen die Eltern ermittelt.

Im Fall des zeitweise vermissten Achtjährigen aus Fulda ermittelt die Polizei nun gegen vier Personen – auch die Eltern. "Sie stehen im Verdacht, an dem Verschwinden des Jungen mitgewirkt und ihn aus der Obhut des Jugendamts entzogen zu haben", erklärten Polizei und Staatsanwaltschaft. Die Eltern hätten kein Sorgerecht für das Kind. Der Junge war Anfang Dezember nach seinem Verschwinden aus Fulda in Nordrhein-Westfalen wohlbehalten gefunden worden. Die vier Verdächtigen sind im Alter zwischen 24 und 48 Jahren.

Aufwändige Suche nach Kind

Laut Ermittlern lebte das Kind in einer Wohngruppe getrennt von den Eltern. Bei einem Treffen mit seiner Mutter in einer Jugendhilfeeinrichtung habe er sich zur Toilette begeben und sei verschwunden. Die Polizei leitete eine Suche mit Drohne und Wärmebildkamera ein. Auch die Feuerwehr und die Rettungshundestaffel waren im Einsatz. Rund einen Tag später wurde der Junge bei einer Bekannten im Raum Medebach (Hochsauerlandkreis) entdeckt und dem Jugendamt übergeben.

"Neben den strafrechtlichen Ermittlungen wegen des Verdachts der Entziehung Minderjähriger prüft die Polizei derzeit, ob die Kosten für die Einsatzmaßnahmen in Höhe von mehreren Tausend Euro den Verantwortlichen in Rechnung gestellt werden können", sagten die Ermittler. Zu den weiteren Verdächtigen machten sie zunächst keine Angaben.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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