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Iranische Kampfdrohnen in der Ukraine: Aus heiterem Himmel


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Wie iranische Drohnen in der Ukraine wüten

Von dpa, reuters, t-online, cli

24.09.2022Lesedauer: 2 Min.
Iranische Drohnen: Der Einsatz der Waffe im Ukraine-Krieg wird immer sichtbarer und folgenschwerer. (Quelle: Reuters)
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Sie fliegen niedrig, sind klein – und tödlich: Russland setzt im Ukraine-Krieg auch auf iranische Kampfdrohnen. Nun ist in Odessa ein Mensch getötet worden.

Für den Kreml läuft seine sogenannte "Spezialoperation" in der Ukraine nicht nach Plan, doch mit von Iran gekauften Kampfdrohnen können russische Truppen der Ukraine offenbar schwer zusetzen. An der Frontlinie im Osten der Ukraine kommen diese inzwischen wohl regelmäßig zum Einsatz und können den Vormarsch der Ukrainer bei der Rückeroberung der von Russland besetzten Gebiete verlangsamen.

Doch auch weit entfernt von der eigentlichen Front setzt Russland diese offenbar zu tödlichen Attacken ein: Am Freitag haben mehrere Kamikaze-Drohnen den Hafen der strategisch wichtigen Stadt Odessa am Schwarzen Meer im Süden des Landes attackiert. Das gab das ukrainische Militär bekannt.

Der Angriff sei vom Meer aus erfolgt, schrieben ukrainische Offizielle in dem Messengerdienst Telegram. Dabei sei ein Mensch getötet und ein behördliches Gebäude zerstört worden. Um welches Gebäude genau es sich handelt, ist bislang nicht bekannt.

In den sozialen Medien geteilte Videos sollen den Angriff vom Freitag zeigen.

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Berichten zufolge soll zur Abwehr mit kleinkalibrigen Waffen auf die Drohnen geschossen worden sein. Den ukrainischen Kräften sei es gelungen, eine Drohne des Modells Shahed-136 abzuschießen, so ein Militärvertreter. Später wurde erklärt, vier weitere iranische Drohnen seien im Süden des Landes abgeschossen worden.

Berüchtigt für präzise, kamikazeartige Attacken

Die Abwehr der iranischen Drohnen gestaltet sich jedoch als extrem schwierig. "Wenn eine Shahed-136 erstmal auf ihr Ziel fixiert ist, ist sie kaum noch abzufangen", sagte der US-Luftwaffenexperte Scott Crino dem "Wall Street Journal".

Denn: Die Shahed-136 kann mit Sprengstoff beladen bis zu 2.500 Kilometer weit fliegen und dann als Kamikaze-Drohne auf ein Ziel herabstürzen. Fachleute sprechen bei diesem Waffentyp von "loitering munition", was so viel bedeutet wie Lauerwaffe.

Mit einer Länge von 3,5 Metern und einer Flügelspannweite von 2,5 Metern ist die Shahed-136 sehr wendig, ihre geringe Flughöhe erschwert die Abwehr obendrein. Mit den ukrainischen Luftabwehrsystemen sind sie nur schwerlich zu entdecken. Das sagte der ukrainische Oberst Rodion Kulagin der "New York Times".

Iranischem Botschafter Akkreditierung entzogen

Als Reaktion auf den Drohnenangriff in Odessa und die iranischen Drohnenlieferungen an Russland hat die ukrainische Regierung inzwischen dem iranischen Botschafter in Kiew die Akkreditierung entzogen. Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte, Iran verletze die ukrainische Souveränität.

Die russische Armee hatte die Drohne des Typs Shahed-136 in der Vergangenheit etwa in der Region Charkiw eingesetzt. Medienberichten zufolge waren die Flugkörper direkt in Fahrzeuge, Artilleriegeschütze oder Stellungen auf ukrainischer Seite gelenkt worden. Dadurch hatten ukrainische Einheiten unter anderen selbstfahrende Haubitzen und gepanzerte Truppentransporter verloren.

USA: Russland hat Hunderte iranische Drohnen bestellt

Mitte Juli hatte die US-Regierung erstmals berichtet, dass Russland Hunderte Kampfdrohnen bei seinem Verbündeten Iran bestellt habe. Offiziell haben weder Moskau noch Teheran die Waffenkäufe bestätigt.

Das Mullah-Regime in Teheran ist ein enger Verbündeter Russlands und gehört zu den wichtigsten Produzenten von Kampfdrohnen im Nahen Osten. Die Drohnenflotte des Irans umfasst mindestens 48 verschiedene Modelle und Hunderte einsatzfähige Exemplare. Russland dagegen hatte im Krieg gegen die Ukraine große Defizite im unbemannten Luftkampf offenbart.

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Verwendete Quellen
  • twitter.com
  • Nachrichtenagenturen AFP, dpa und Reuters
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  • Lars Wienand
Von Lars Wienand
IranLuftwaffeMilitärOdessaRusslandUkraine

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