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Die besten Wetterstationen: Präzise Prognosen zu Wind und Wetter

Wie wird das Wetter?  

Diese Wetterstationen liefern präzise Prognosen

02.07.2020, 13:20 Uhr | t-online.de, kat

Die besten Wetterstationen: Präzise Prognosen zu Wind und Wetter. Wetterstationen: Was Sie beachten sollten.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/scyther5)

Wetterstationen: Was Sie beachten sollten. (Quelle: scyther5/Thinkstock by Getty-Images)

Wetterstationen leisten mehr als einfache Thermometer und Barometer. Die digitalen Geräte geben sehr genau Auskunft über Messdaten und erlauben so eine präzisere Wettervorhersage. Außerdem lässt sich das Klima in Wohnräumen besser steuern.

Funkwetterstationen ermitteln mithilfe eines Sensors zahlreiche Daten im Außenbereich und senden sie per Funk an die Station. Je nach Ausstattung kann man beispielsweise auch etwas über Windstärke und -richtung, Mondphasen und UV-Strahlung erfahren. Wir schauen uns fünf Modelle an, erklären ihre Funktionen und zeigen, welches die besten Wetterstationen für jeden Bedarf sind: Vom multifunktionalen bis zum Profi-Modell ist für jeden das richtige Gerät dabei.

Solider Allrounder: Sky von TFA Dostmann

Das vierfach unterteilte Display der Wetterstation Sky von TFA Dostmann zeigt das aktuelle Wetter und seine voraussichtliche Entwicklung an. Per Funk sendet der Außensensor die Daten an die Basisstation über bis zu 60 Meter Entfernung. Das erlaubt eine einfache, drahtlose Installation. Natürlich informiert die Wetterstation über Datum und Wochentag sowie die Uhrzeit. Die Funkwetterstation kann praktischerweise auch als Wecker verwendet werden und hat eine Snooze-Funktion.

Innen- und Außentemperatur zeigt das Modell ebenso an wie Luftfeuchtigkeit und Luftdruck. Bei niedrigen Temperaturen zwischen -2 und +3 Grad Celsius zeigt es ein Frostsymbol. Im Alarmfall gibt es außerdem sowohl ein optisches als auch ein akustisches Signal. Für das Raumklima zeigt die Wetterstation außerdem die Komfortzone und Abweichungen davon an.

Preis-Leistungs-Tipp: B0134 von Baldr

An der Wand hängend oder alternativ stehend liefert die kompakte digitale Funkwetterstation von Baldr alle Infos zum Wetter ebenso wie zum Raumklima. Dabei zeigt sie die wichtigsten Informationen auf dem gut beleuchteten Display, auf dem man auch bei Dunkelheit alle Werte gut ablesen kann. Das Modell enthält einen Außensensor, ein Digitalthermometer, ein Hygrometer, zeigt Wettervorhersage und Uhrzeit an und fungiert als Wecker und Nachtlicht. Insgesamt hat das Gerät 16 Funktionen – bei diesem Preis eine wirklich umfassende Ausstattung. Es können drei Sensoren angeschlossen werden, die dann auf dem Display als verschiedene Kanäle angewählt werden können. So erhalten Sie umfassende Information zum jeweiligen Wetter oder Raumklima.

Konzentriert aufs Wesentliche: WS 9767 von Technoline

Die Funkwetterstation WS 9767 ist das preiswerteste Modell im Vergleich der fünf hier vorgestellten Geräte. Dafür ist die Ausstattung auf die wesentlichen Funktionen beschränkt, die für die allermeisten Nutzer jedoch ausreichen dürften. Die Zeit gibt die integrierte Funkuhr sekundengenau wieder. Darüber hinaus zeigt die Wetterstation Datum und Wochentag sowie die Temperatur an, die Außentemperatur von -40 bis +60 Grad Celsius, die Innentemperatur von 0 bis 50 Grad Celsius. Außerdem wird die Tendenz des Wetters angezeigt. Dank Weckalarm mit Schlummerfunktion ist das schlanke schwarze Modell von Technoline auch im Schlafzimmer nützlich. Das Gerät kann auf bis zu drei Außensensoren erweitert werden.

Das Profi-Gerät: Wetterstation von Sainlogic

Die Funkwetterstation von Sainlogic ist ein echter Wetter-Profi. Das professionelle Außensensor-Array für den Garten wird an sonnigen Tagen über ein Solarpanel mit Strom versorgt, ansonsten übernehmen Batterien diesen Job. Mittels WLAN kommen die Daten zur Basisstation und direkt auf das große LCD-Farbdisplay. Alternativ können die Wetterdaten auch auf dem PC, dem Smartphone oder Tablet abgelesen werden. Mit Anbindung an die entsprechende Software lassen sich die Wetterdaten sammeln, archivieren und beliebig auswerten.

Die Wetterstation fungiert nicht nur als Thermo- und Hygrometer, sondern misst Windgeschwindigkeit, Windrichtung, Niederschlag, Außentemperatur sowie Sonneneinstrahlung und UV-Strahlung. Außerdem werden Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftdruck angezeigt und der Taupunkt, die gefühlte Temperatur und der Hitzeindex angegeben. Zudem gibt es eine Alarmfunktion: Sie können ganz einfach einen Alarm einstellen, um gewarnt zu werden, falls die Temperaturen in einen kritischen Bereich gelangen.

Die Smarte: NWS01-EC von Netatmo

Ein echter Alleskönner ist die stylische Wetterstation von Netatmo mit elegantem Aluminiumgehäuse. Mehrere Sensoren tragen umfangreiche Messdaten zusammen (Innentemperatur, Außentemperatur von -50 bis +70 Grad Celsius, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck, Windgeschwindigkeit und Windrichtung, Niederschlagsmenge, Sonneneinstrahlung und UV-Strahlung, Taupunkt, gefühlte Temperatur und Hitzeindex). Die Daten sendet das Gerät direkt per WLAN an jedes Smartphone mit zugehöriger App. So ermöglicht die Wetterstation eine umfangreiche Auswertung und Wettervorhersage für zu Hause und die nähere Umgebung.

Die Wetterstation NWS01-EC von Netatmo misst auch den CO2-Gehalt im Wohnraum und zeigt an, wann Lüften notwendig ist. Die Messung des Lärmpegels eignet sich zur Überwachung verschiedener Aktivitäten selbst von unterwegs aus. Mit optionalem Zubehör lässt sich der Leistungsumfang der Basis-Wetterstation noch beliebig erweitern, etwa durch ein zusätzliches Innenmodul, einen Regenmesser oder einen Windmesser. Dies ist neben dem Profi-Modell von Sainlogic die beste Wetterstation aus unserem Vergleich für ein Smart Home.

Unser Fazit

Wer nicht gerade eine Profi-Station wie die von Sainlogic oder das Smart-Home-Modell von Netatmo benötigt, erhält mit der Funkwetterstation B0134 von Baldr mehr als eine solide Grundausstattung. Das Modell bietet 16 verschiedene Funktionen und ist dabei preiswert, deshalb ist es unser Preis-Leistungs-Sieger.

Welche Funktionen sollte eine Wetterstation haben?

Eine Wetterstation ist in der Lage, detaillierte und zuverlässige Informationen über das Wetter zu liefern sowie Vorhersagen abzugeben. Die Wahl einer passenden Wetterstation kann schwierig sein, weil der Funktionsumfang bei verschiedenen Modellen sehr unterschiedlich ist. Sie sollten sich deshalb vor einem Kauf überlegen, welche Funktionen Ihnen wichtig sind. Die wichtigsten Funktionen und Angaben, die in der Regel auch bei günstigen Modellen zu finden sind, sind:

  • Thermometer (innen und außen)
  • Hygrometer bzw. Messung der Luftfeuchtigkeit
  • Messung des Luftdrucks
  • Uhrzeit und Datum

Ergänzende nützliche Wetterinformationen sind die Angabe der Windgeschwindigkeit und -richtung sowie der Niederschlagsmenge. Nützlich sind auch Infos zur Sonneneinstrahlung und UV-Strahlung, außerdem zum Taupunkt, zur gefühlten Temperatur, Mondphasen und zum Hitzeindex. Einige dieser Funktionen findet man nur bei teureren Profi-Modellen. Ein hilfreiches Extra sind Frostschutzwarnung und Signale bei Alarmen. Auch eine Weckfunktion ist eine schöne Ergänzung, ebenso die Funktionalität mit Apps zur genauen Analyse der gemessenen Wetterdaten.

Was sollte man beim Kauf einer Wetterstation beachten?

Die Wetterstation sollte natürlich über die gewünschten Funktionen verfügen. Sie sollten aber auch darauf achten, dass die Wetterstation zu Ihrem Standort passt. Es lohnt sich zudem, vor dem Kauf zu prüfen, ob der Hersteller Ersatzteile für die Wetterstation anbietet: Gerade die Außensensoren sind draußen rund um die Uhr Wettereinflüssen ausgesetzt. Manche Teile sind zudem beweglich und verschleißen daher mit der Zeit. Außerdem werden etwa Gummiteile durch Sonneneinstrahlung und Regen spröde. Zumindest Teile Ihrer Wetterstation müssen deshalb sehr wahrscheinlich nach einigen Jahren ersetzt werden. Schön ist es außerdem, wenn Ergänzungen zum Basismodell erhältlich sind, falls Sie Ihre Wetterstation nach einiger Zeit erweitern möchten.

Wie funktioniert eine Wetterstation?

Alle Wetterstation funktionieren auf die gleiche Weise: Über Sensoren nimmt das Gerät Umwelteinflüsse auf und zieht daraus Rückschlüsse über die weitere Wetterentwicklung. Klassische analoge Modelle liefern lediglich Werte zu Temperatur, Luftdruck und Luftfeuchtigkeit – Vorhersagen muss der Nutzer daraus selbst ableiten. Die digitalen Wetterstationen dagegen liefern differenzierte Messergebnisse, die aussagekräftige Wettervorhersagen beinhalten. Mit mehr Ausstattung und höherem technischen Standard steigt der Preis, aber auch die Genauigkeit der Vorhersage, da über mehr Funktionen mehr Wetterinformationen zur Verfügung stehen.

Was macht eine Funkwetterstation aus?

Der Begriff Funkwetterstation wird verwendet, wenn das Gerät einen Außensensor enthält, der seine ermittelten Daten nicht via Kabel, sondern via Funk an die Basisstation sendet. Jede Wetterstation mit Außensensor ist demnach eine Funkwetterstation, sobald ihre Messwerte mithilfe eines Funksignals übertragen werden.

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