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Babyphones mit Audio-Funktion oder Kamera im Vergleich

Fünf Modelle im Vergleich  

Diese Babyphones wachen gut über den Schlaf der Kleinen

27.12.2019, 16:35 Uhr | t-online.de

Kinder nachts einfach schreien zu lassen, ist passé. Damit Eltern schnell auf Wachphasen ihrer Kinder reagieren können, brauchen sie ein gutes Babyphone. Wir stellen fünf empfehlenswerte Modelle mit und ohne Kamera vor, von denen einige auch in Tests gut abgeschnitten haben.

Wir haben fünf zuverlässige Babyphones für unterschiedliche Anwendungen herausgesucht. Mit dabei sind die die Testsieger der Stiftung Warentest, aber auch Babyphones, die aufgrund ihrer Ausstattung und ihrer positiven Käuferbewertungen empfehlenswert sind.

Außerdem erklären wir Ihnen, worauf Sie beim Kauf eine Babyphones grundsätzlich achten sollten, welche Modelle bei mehreren Kindern empfehlenswert sind und ob Sie besser auf eine Übertragung per WLAN oder Funk setzten sollten.

Der Testsieger: Philips Avent Audio-Babyphone SCD585/26

Das Philips Avent Audio-Babyphone SCD585/26 hat beim Test der der Stiftung Warentest mit dem Qualitätsurteil "gut" (Note 1,7) am besten abgeschnitten. Das  Audio-Babyphone lässt als solches keine Wünsche offen. Bei Amazon ist das Gerät zudem als "Amazon’s Choice" gekennzeichnet, was für eine hohe Kundenzufriedenheit und ein gutes Preis-Leistungsverhältnis spricht.

Das Babyphone hat mit bis zu 330 Metern im Außenbereich eine recht hohe Reichweite. Im Innenbereich liegt die maximale Reichweite bei 50 Metern. Das Gerät verfügt über einen Temperatur- und Feuchtigkeitsmesser sowie eine Gegensprechfunktion. Auf Wunsch können Eltern Schlaflieder abspielen und ein Sternenhimmel-Nachtlicht anmachen.

Babyruf mit Gegensprechfunktion: Hartig + Helling MBF 8181 

Auch das Babyphone Hartig + Helling MBF 8181 hat bei Stiftung Warentest mit dem Gesamturteil "gut" abgeschnitten. Amazon-Käufer zeigen sich  ebenfalls zufrieden. Mehr als 800 Käufer haben das Babyphone mit mindestens vier Sternen bewertet.

Die Reichweite ist mit 500 Metern im Außenbereich sehr hoch. Ein zusätzliches Plus: Eltern bekommen die Temperatur im Kinderzimmer angezeigt und können bei Bedarf eine Gegensprechfunktion aktivieren.

Video-Überwachung für mehrere Räume: Audioline, Watch and Care V140

Das Video-Babyphone Audioline, Watch and Care V140 eignet sich auch für Eltern, die mehr als ein Zimmer mit nur einer Eltern-Empfangseinheit überwachen wollen. Es lassen sich zum Hauptgerät bis zu drei zusätzliche Kameras dazuschalten. 

Die Übertragung erfolgt verschlüsselt per FHSS. Der Winkel der Kamera ist verstellbar, für nächtliche Aufnahmen verfügen die Kameras über einen Infrarot-Modus. Nachtlicht, Temperaturanzeige und Gegensprechmodus runden die Leistungen des Gerätes ab.

Der Bestseller:  Philips Avent Video-Babyphone SCD630/26

Das Philips Avent Video-Babyphone ist ein Amazon Bestseller, wird also besonders häufig und gerne gekauft. Die maximale Reichweite beträgt außen 300 Meter und im Innenbereich 50 Meter. Dank einer Gegensprechfunktion können Eltern mit ihren Kindern sprechen und haben außerdem die Auswahl zwischen fünf Schlafliedern.

Ebenfalls praktisch: Eltern bekommen die Raumtemperatur im überwachten Zimmer angezeigt und können auf Wunsch das integrierte Nachtlicht einschalten.

WLAN-Kamera: Lollipop – die smarte Baby-Kamera

Wenn Eltern sich mehr als 300 Meter von ihrem Kind entfernen, oder der Partner auf Reisen auch mal das schlafende Baby bewundern will, könnte das Babyphone Lollipop die richtige Lösung sein. Allerdings sollte man  sich darüber klar sein, dass bei einer Online-Übertragung nie völlig ausgeschlossen werden kann, dass Unbefugte die Bilder abfangen.

Tipps zum Kauf eines Babyphones

Die Kamera hat ein schönes kindgerechtes Design, Bild und Ton werden auf das Smartphone der Eltern übertragen. Sowohl ein Live-Stream als auch Push-Benachrichtigungen sind möglich. Auf Wunsch können auch mehrere Personen gleichzeitig den Live-Stream betrachten.

Die wichtigste Frage, die sich beim Kauf eines Babyphones stellt, ist diese: Wollen Eltern ihre Kinder nur hören oder auch sehen? Denn davon hängt ab, ob Sie sich für ein Modell mit Audio- oder Videofunktion entscheiden. Was sinnvoller ist, hängt nicht nur vom persönlichen Geschmack, sondern auch vom Kind ab. 

Kinder, die wach werden, aber nicht schreien, können unbeaufsichtigt durchs Zimmer geistern, ohne dass ein Audio-Babyphone dies erfasst. Andere Kindern brabbeln im Schlaf und bewegen sich viel, so dass Eltern nicht abschätzen können, ob ihr Kind schon wach ist, oder einfach nur "lebhaft" schläft.  Auch in diesen Fällen kann ein Babyphone mit Videoüberwachung sinnvoll sein.

Übertragung per WLAN oder Funk

Die Bild- und Ton-Übertragung läuft bei modernen Babyphones entweder über WLAN oder Funk. Der Vorteil bei WLAN: Die Reichweite ist sehr groß. Eltern können Bild und Ton überall dort empfangen, wo sie Internet haben. In der Regel wird der Video-Stream direkt aufs Smartphone übertragen.

Allerdings können solche Webcams unsicher sein. Den Testern von Stiftung Warentest gelang es bei zwei Geräten, die Videos ohne Zugangsberechtigung abzufangen. Zudem kann es, je nachdem wie das Heimnetzwerk eingerichtet ist, Probleme mit dem Babyphone-System geben. Wer sich nicht lange mit technischen Details befassen will, ist mit Funk-Geräten besser beraten. Zwar ist die Bildqualität nicht spitze, reicht aber völlig aus, um die Aktivität der Kinder zu kontrollieren.

Babyphones für mehrere Kinder

Wenn Eltern mehrere Betten und Zimmer gleichzeitig überwachen wollen, können sie sich ebenfalls für eine webbasierte Lösung für Funk-Übertragung entscheiden. Bei einer stabilen Übertragung per WLAN können bei manchen Anbietern bis zu acht Kameras angeschlossen werden. Eltern sollten jedoch bedenken, dass die meisten Babyphone sehr sensibel sind. Das heißt: Ein Babyphone reicht häufig für zwei Zimmer aus, wenn beide nebeneinander liegen.

Was Elektrosmog betrifft, müssen sich Eltern keine Sorgen machen. Die Stiftung Warentest hat in einem Babyphone-Test von Januar 2018 insgesamt zwölf Geräte getestet. Jeweils sechs mit reiner Tonübertragung und weitere sechs mit zusätzlicher Videoübertragung. Alle Babyphones liegen deutlich unter den Grenzwerten des Bundesimmissionsschutzgesetzes.

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