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Die richtige Regenausstattung fürs Fahrrad kaufen: So sind Sie trocken und sicher unterwegs

Radfahren bei Nässe  

Mit dieser Regenausstattung fürs Fahrrad sind Sie sicher und trocken unterwegs

12.10.2020, 08:08 Uhr | velo, t-online, kat

Die richtige Regenausstattung fürs Fahrrad kaufen: So sind Sie trocken und sicher unterwegs. Im Herbst wird es Zeit sich um die richtige Regenausstattung fürs Fahrrad zu kümmern. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/Leanna Rathkelly)

Im Herbst wird es Zeit sich um die richtige Regenausstattung fürs Fahrrad zu kümmern. (Quelle: Leanna Rathkelly/Thinkstock by Getty-Images)

Viele sind während der Corona-Zeit aufs Fahrrad umgestiegen, um volle Busse und Bahnen zu meiden. Jetzt, wo es kühler und nasser wird, ist es höchste Zeit, sich die richtige Regenausstattung fürs Fahrrad zuzulegen, um auch im Herbst trocken ans Ziel zu kommen.

"Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur falsche Kleidung" heißt es. Gerade auf dem Fahrrad, wo man sich nicht mit einem Schirm schützen kann, kommt es auf die richtige Ausrüstung an. Allerdings beschränkt diese sich nicht auf Bekleidung, auch das Fahrrad sollte richtig ausgerüstet sein. Wir zeigen, welche Regenausstattung fürs Fahrrad Sie kaufen können, um immer sicher und trocken unterwegs zu sein. Unsere Produktauswahl erfolgt dabei unabhängig und basiert ausschließlich auf unseren Recherchen.

Regenausstattung fürs Fahrrad: Die richtige Kleidung von Kopf bis Fuß

Möchte man auch bei schlechterem Wetter mit dem Rad von A nach B fahren, sollte man die entsprechende Bekleidung dabeihaben. Wir zeigen empfehlenswerte Regenkleidung für Fahrradfahrer:

Praktischer Regenponcho

Der Regenponcho fürs Fahrrad bietet bequemen Rundumschutz vom Kopf bis zum Knie. Laut Hersteller Hock ist er 100 Prozent wasserdicht. Für Sicherheit sorgen die reflektierenden Elemente sowie die seitlichen Sichtfenster in der Kapuze, die so Ihre Sicht nicht einschränkt. Der Poncho ist zudem im Lenkerbereich besonders weit geschnitten, was Blockaden beim Lenken und Unfälle verhindert.

Praktisch sind das geringe Gewicht, die eingenähten Griffe auf Lenkerhöhe und das Hüftband, mit dem das Regencape individuell und passgenau am Körper fixiert werden kann. So flattert der Poncho während der Fahrt nicht störend im Wind. Ein weiteres Plus ist die vordere Innentasche, in der etwa Smartphone und Schlüssel verstaut werden können. Ist es trocken, kann sie zudem als platzsparende Aufbewahrungstasche für den Poncho dienen.

Komfortable Regenjacken

Statt eines Regenponchos kann man auch auf wetterfeste Funktionsjacken zurückgreifen. Diese haben den Vorteil, dass man sie auch bei sonstigen Outdooraktivitäten tragen kann. 

Die Fahrradjacken von Jack Wolskin sind allerdings perfekt für Radler ausgelegt: Sie sind hinten etwas länger geschnitten, sodass der Rücken auch beim nach vorn gebeugten Radfahren komplett bedeckt ist. Zudem ist die Kapuze groß genug, damit auch der Fahrradhelm darunter passt. Reflektierende Details sorgen für bessere Sichtbarkeit. 

Die Jacken sind nicht nur wasserdicht, sondern auch atmungsaktiv. So kommt man auch bei schnellerer Fahrt nicht ins Schwitzen. Die Jack-Wolfskin-Regenjacke Atlas Tour JKT für Damen und Herren gibt es jeweils in drei Farben (rot, blau und schwarz). Gefällt sie Ihnen nicht, können Sie in diesem Artikel über Funktionsjacken nachlesen, welche Modelle bei Stiftung Warentest punkten konnten und daher ebenfalls zu empfehlen sind.

Bequeme Regenhosen

Verzichtet man auf einen Regenponcho und trägt lieber eine Regenjacke, muss man seine Beine fürs Radfahren extra schützen, da sonst vor allem die Oberschenkel nass werden. Regenhosen werden einfach über die normale Kleidung gezogen und schützen diese. Sie sind daher besonders leicht und natürlich auch atmungsaktiv.

Das Damenmodell von CMP hat beispielsweise eine Wassersäule von 10.000 Millimetern. Es punktet mit einem elastischen Bund und getapten Nähten. Sie hat zwei Reißverschlusstaschen und einen Reißverschluss am Bein, der das Anziehen erleichtert. Zudem kann sie an den Knöcheln mit einem Klettverschluss verengt werden –  das hält warm und trocken. Einziges Manko dieser Regenhose: Auf Reflektoren muss man verzichten.

Beim Herrenmodell von Vaude sind dagegen reflektierende Elemente für bessere Sichtbarkeit vorhanden. Auch diese Regenhose ist wasserdicht, winddicht und atmungsaktiv. Sie ist außerdem umweltfreundlich und aus nachhaltigen Materialien hergestellt. Diese Hose gibt es auch in einer Variante für Frauen.

Überschuhe für trockene Füße

Wer regelmäßig mit dem Fahrrad unterwegs ist, weiß, dass man bei Regenwetter nicht nur von oben nass wird, sondern auch durch Spritzwasser von der Straße oder anderen Verkehrsteilnehmern. Daher genügen wetterfeste Jacken oder Regenponchos nicht aus, um trocken durch den Verkehr zu kommen. Vor allem Füße bleiben selbst beim Tragen eines Regenponchos ungeschützt. 

Die praktischen Überschuhe von Vaude schaffen Abhilfe: Über die Schuhe gestreift halten sie Füße trocken und sorgen dank ihrer hellen Farbe und den Reflektoren für zusätzliche Sicherheit. Sie bedecken Schuh und Knöchel komplett, sodass Regenwasser keine Chance hat. 

Alternativ kann man natürlich auch auf eine Regenhose zurückgreifen, die Schuhe gleich mit schützt. Das hat auch den Vorteil, dass man weniger Regenkleidung mit sich führen muss.

Regenüberzug für den Fahrradhelm

Tragen Sie einen Helm, was wir allen Radfahrern empfehlen, können Sie diesen zum Beispiel mit dem wasserdichten Überzug von Vaude schützen. Dadurch bleibt Ihr Kopf trocken und Sie sind dank der Reflektoren besser sichtbar. Der Überzug ist wasser- und winddicht sowie atmungsaktiv. Dank der Kordel kann er an jeden Fahrradhelm angepasst werden, sodass er nicht verrutscht.

Regenausstattung fürs Fahrrad: Passende Gepäckstücke

Fährt man mit dem Rad zur Arbeit, muss man etwa den Laptop oder Unterlagen transportieren. Aber auch privat hat man fast immer Smartphone, Schlüssel und andere Gegenstände des alltäglichen Bedarfs bei sich. Um diese auch bei Regenwetter sicher und vor allem trocken zu verstauen, sind wasserdichte Taschen oder Rucksäche für Fahrradfahrer unabdingbar.

Wasserdichte Fahrradtaschen

Die hochwertigen und robusten Hinterradtaschen des deutschen Herstellers Vaude aus wasserabweisendem und PVC-freiem Planenmaterial sind ideal für Regenwetter. Der wasserdichte Rollverschluss und die ebenfalls wasserdichten Schweißnähte garantieren, dass kein Wasser in die Tasche gelangt. Das bestätigte im Mai 2019 auch die Stiftung Warentest, die den Vaude-Fahrradtaschen Aqua Back das Gesamturteil "Gut (1,7)" gab.

Die Tasche fasst 24 Liter und wiegt keine 200 Gramm, beeinträchtigt das Fahrgefühl im Alltag also nicht. Für Sicherheit durch Sichtbarkeit sorgen Reflektoren. Besonders schön: Die Hinterradtaschen werden klimaneutral in Deutschland hergestellt und der Hersteller gibt fünf Jahre Garantie auf sein Produkt. 

Praktischer Fahrradrucksack

Wer lieber mit einem Rucksack unterwegs ist, kann auf das praktische Modell von Deuter zurückgreifen. Dieses Modell bietet zwölf Liter Fassungsvermögen mit verschiedenen Fächern zum Verstauen. Airstripes-Polster mit Belüftungskanälen sorgen für eine optimale Luftzirkulation bei kompaktem und sicherem Sitz auf dem Rücken. Mit Reflektoren, einer Blinklichthalterung sowie einer Regenschutzhülle überzeugt der Deuter-Rucksack auch in puncto Regensicherheit.

Die richtige Regenausstattung für das Fahrrad

Neben der richtigen Kleidung und den passenden Gepäckstücken ist es wichtig, dass das Fahrrad verkehrs- und regensicher ausgestattet ist. Wir zeigen, worauf es ankommt:

Die richtige Beleuchtung für maximale Sicherheit

Vor allem in der dunklen Jahreszeit gehört die ausreichende Beleuchtung unbedingt zur Fahrradausrüstung. Aber auch bei Nässe ist diese wichtig, da es durch die Wolken automatisch dunkler wird und der Regen die Sicht trübt.

Die Stiftung Warentest hat erst im September Front- und Rücklichter untersucht: Das Rücklicht Blaze von Sigma wurde dabei Testsieger, das Frontlicht Cateye G Volt 50 ging als Preis-Leistungs-Sieger aus dem Test hervor. Welche Fahrradlampen daneben zu empfehlen sind, lesen Sie in unserer Übersicht zum Test.

Für Sichtbarkeit und damit Sicherheit bei Dunkelheit und Regen sorgen am Fahrrad neben Front- und Rücklicht natürlich auch die obligatorischen vier Katzenaugen. Ergänzend kann man auf Speichenreflektoren sowie helle Warnwesten und Reflektorbänder zurückgreifen.

Pannensichere Reifen mit mehr Profil

Vor allem Vielfahrer sollten überlegen, sich für schlechtes Wetter pannensichere Reifen mit mehr Profil zuzulegen. Regen spült beispielsweise Glassplitter oder Steinchen auf die Straße und sorgt dafür, dass sie am Reifen haften. Der richtige Reifen kann verhindern, dass sie bis zum Schlauch gelangen und diesen beschädigen. Reifen mit dickeren Laufflächen und Seitenwänden sowie zusätzlichen Pannenschutzschichten können daher eine sehr gute Investition sein. Ein tolles Preis-Leistungs-Verhältnis bieten die unplattbaren Marathon Plus von Schwalbe mit markantem Trekkingprofil.

Richtige Schutzbleche

Schutzbleche sind ein wichtiger Teil der Regenausstattung für Fahrräder. Wer ein Rad ohne Schutzbleche hat, sollte diese ergänzen. Die Bleche von BTWIN passen beispielsweise für die meisten Räder von 24 bis 28 Zoll und können ganz leicht angesteckt werden. Eine aufwendige Montage entfällt daher. Es ist lediglich zu prüfen, ob die Schutzbleche mit dem Rahmen kompatibel sind.

Wer schon Schutzbleche hat, sollte prüfen, ob sie lang genug sind, um umfassend vor Nässe und Dreck zu schützen. Ein zusätzlicher Spritzschutz kann ansonsten leicht angebracht werden und verhindert, dass Wasser und Schmutz an die Kleidung geraten.

Unser Fazit zum Kauf von Regenausstattung fürs Fahrrad

Wer auch im Regen mit dem Fahrrad unterwegs sein möchte, muss entweder hart im Nehmen oder einfach gut ausgerüstet sein. Worauf man im Alltag Wert legt, bleibt natürlich den individuellen Bedürfnissen überlassen. Fest steht aber, dass es zahlreiche Möglichkeiten gibt, sich und sein Rad vor Nässe zu schützen. Am praktischsten für den Einstieg finden wir den Regenponcho von Hock und die Fahrradtasche von Vaude, die für relativ wenig Geld umfassenden Regenschutz bieten.

Wichtige Fragen rund um den Kauf von Regenausstattung fürs Fahrrad

Worauf sollte man achten, wenn man regenfeste Kleidung fürs Fahrradfahren kaufen möchte?

Möchte man auch bei schlechtem Wetter Fahrrad fahren, sollte man auf wetterfeste Kleidung zurückgreifen. Prinzipiell sollte diese alle Anforderungen erfüllen, die man auch an normale Funktionskleidung stellt. Besonders wichtig für Radfahrer ist, dass zum Beispiel die gewählte Regenjacke nicht nur wasserdicht, sondern auch atmungsaktiv ist.

Regenhosen sollten über die normale Bekleidung passen und nicht zu eng sitzen, damit man beweglich bleibt. Bei allen Kleidungsstücken sind zudem helle Farben oder Reflektoren ein großes Plus, da sie die Sichtbarkeit erhöhen. Gerade bei Regen ist diese oft durch trübe Sicht oder Dunkelheit eingeschränkt.

Haben Fahrräder bei Regen einen längeren Bremsweg?

Bei allen Rädern wird der Bremsweg bei Regen dadurch länger, dass sie durch die Nässe weniger Haftung auf dem Untergrund haben. Wie viel länger der Bremsweg eines Fahrrads bei Regen wird, hängt aber vor allem von der Art der Bremse ab: Herkömmliche Felgen- oder V-Bremsen brauchen länger, da sie nicht direkt Halt auf der Felge finden, sondern zunächst das Wasser davon abstreifen müssen. Bei Scheibenbremsen tritt dieses Phänomen nicht auf, sie sind daher die bessere Regenausstattung für Fahrräder. 

Wie kann man als Brillenträger bei Regen sicher Fahrrad fahren?

Wer eine Brille trägt und schon mal im Regen Fahrrad gefahren ist, kennt das Problem: Regentropfen sammeln sich auf den Gläsern, sodass eine klare Sicht auf den Verkehr nicht mehr möglich ist. Kapuzen oder auch Kappen können verhindern, dass Regentropfen überhaupt auf der Brille landen. Brillenträger sollten im Regen daher nicht auf sie verzichten.

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