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Empfehlenswerte Gartenscheren im Überblick

Kaufberatung  

Die passende Gartenschere für jeden Einsatz

14.10.2019, 08:52 Uhr | t-online.de

Gartenscheren gehören zum wichtigsten Werkzeug bei der Gartenarbeit. Sie sollten leicht sein und optimal in der Hand liegen. Bei Preisen, Qualität und Technik gibt es jedoch große Unterschiede. Wir geben Tipps, wie Sie die richtige Schere für Ihre Bedürfnisse finden und stellen empfehlenswerte Modelle vor.

Verwelkte Blütenköpfe abknipsen oder Sträucher und Äste beschneiden: Die Einsatzmöglichkeiten von Gartenscheren sind vielfältig. Welches Modell für Sie am besten passt, hängt davon ab, welche Arbeiten Sie hauptsächlich durchführen.

Insgesamt ist die Auswahl an Gartenscheren riesig, oft wird auch zwischen Gartenscheren, Rosenscheren, Rebscheren, Baumscheren und Astscheren unterschieden. Dabei gilt: Mit einer guten Allround-Gartenschere können Sie auch Rosen, Reben und dünnere Äste sauber schneiden. Erst wenn es an dickere Zweige oder gar Äste geht, sollten Sie eine spezielle Astschere oder Baumschere kaufen.

Empfehlenswerte Gartenscheren im Überblick

Wir stellen Ihnen hier eine Auswahl empfehlenswerter Gartenscheren vor.

Der Allrounder: Gardena Gartenschere B/S XL

Diese Gardena Gartenschere schnitt im Test von "Mein Schöner Garten" am besten unter allen Bypass-Scheren ab. Besonders praktisch bei diesem Modell: Die Griffweite lässt sich stufenlos einstellen, ist also für Gartenfreunde mit großen und kleinen Händen geeignet. Weiche Einlagen am Griff machen auch eine längere Anwendung angenehm. Die Schere ist für Rechts- und Linkshänder gleichermaßen geeignet.

  • Bypass-Schneide
  • Schnittstärke bis 24 mm
  • stufenlose Einstellung der Griffweite
  • gelenkschonende Schnitthaltung
  • glasfaserverstärkte Griffe
  • verschiedene Größen erhältlich
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Liegt gut in der Hand: Grüntek Gartenschere Z-25

Auch mit dieser Gartenschere waren die Tester von "Mein Schöner Garten" zufrieden, und vergaben für Leistung und Preis die Note "Gut". Das Besondere an der Gartenschere ist laut "Mein Schöner Garten" das Präzisionseinstellungssystem für Klinge und Gegenklinge, Puffer und Stoßdämpfer. Zudem liegt die Schere den Testern zufolge besonders gut in der Hand. Die Klinge ist 52 Millimeter lang und aus japanischem Werkzeugstahl gefertigt.

  • Bypass-Gartenschere mit kraftsparendem Schneidesystem
  • Schnittstärke: 3 – 22 mm
  • 52 mm lange obere Klinge mit guter Schärfbarkeit
  • kunststoffüberzogene undergonomisch geformte Griffe
  • mit Titan beschichtet
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Innovations-Sieger: Fiskars PowerGear X Gartenschere mit Rollgriff

Die Bypass-Gartenschere von Fiskars kommt mit ergonomischem Rollgriff: Die Griffe bestehen aus glasfaserverstärktem Kunststoff, sind daher leicht und witterungsbeständig. Die Gartenschere schneidet Zierpflanzen, Rosen, frische Äste und Zweige bis zu einer Stärke von 2 Zentimetern. Laut Hersteller Fiskars hat sie eine dreifach höhere Schneidleistung und ermöglicht dank der antihaftbeschichteten Schneidklinge saubere Schnitte. Zudem ist sie lange haltbar, denn die Schneidklinge kann einfach nachgeschliffen oder ausgetauscht werden.

  • Bypass-Gartenschere mit Rollgriff
  • Schnittstärke: bis 26 mm
  • EaseCut-Technologie für weniger Kraftaufwand
  • mit antihaftbeschichteten Klingen
  • Griffe aus glasfaserverstärktem Kunststoff
  • verschiedene Größen erhältlich
  • reddot-Award 2017
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Das Premium-Modell: Felco Gartenschere 7

Die Gartenscheren von Felco gehören zu den etwas teureren Modellen, dafür sind sie sehr hochwertig gearbeitet und alle Teile lassen sich einzeln austauschen. Die Baum-, Reb- und Gartenschere Nummer 7 hat leichte, aber robuste Griffe aus geschmiedetem Aluminium mit lebenslanger Garantie. Sie sind zudem rutschfest beschichtet, was das Arbeiten sicherer macht. Die Klingen aus hochwertigem gehärtetem Stahl ermöglichen einen sauberen, präzisen Schnitt. Dank des Rollgriffes werden Hände und Handgelenk beim Schneiden geschont.

  • Bypass-Gartenschere mit Rollgriff
  • Schnittstärke: bis 25 mm
  • optimierter Kraftaufwand dank abgewinkeltem Kopf und Puffer-Stoßdämpfern
  • Klingen aus hochwertigem gehärtetem Stahl
  • Griffe aus geschmiedetem Aluminium, rutschfest beschichtet
  • alle Teile austauschbar
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Für hartes Holz: Gardena Gartenschere A/M

Bei dieser Gartenschere von Gardena handelt es sich um eine Amboss-Gartenschere, die besonders für hartes Holz geeignet ist. Trotz des günstigen Preises gibt Gardena 25 Jahre Garantie. Die Schere ist für Rechts- und Linkshänder geeignet und die weichen Einlagen an den Griffen sorgen für einen sicheren Halt.

  • Amboss-Baumschere
  • Schnittstärke: bis 23 mm
  • mit Einhand-Sicherheitsverschluss
  • mit gelenkschonender Schnitthaltung
  • im Griff integrierte Feder für besonders komfortables Arbeiten
  • verschiedene Größen erhältlich
  • mit 25 Jahren Garantie
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Leichtgängig mit Elektromotor: Bosch Elektro Gartenschere EasyPrune

Bei dieser Bosch-Gartenschere handelt es sich um eine Bypass-Gartenschere mit Elektromotor. Der Vorteil: Aufgrund des Bypass-Designs lassen sich Äste und Zweige bis 25 Millimeter Dicke präzise und ohne Quetschen schneiden. Der Elektromotor sorgt dafür, dass das ohne Kraftaufwand möglich ist. Praktisch: Die Stärker der elektronischen Unterstützung ist in drei Stufen verstellbar. Nachteil: Die Schere ist mit einem Gewicht von fast einem halben Kilo auf Dauer recht schwer.

  • Bypass-Gartenschere mit Elektromotor
  • Schnittstärke: bis 25 mm
  • bis zu 450 Schnitte mit einer Akku-Ladung
  • mit USB-Ladegerät
  • 490 g Gewicht
  • bequemes Arbeiten dank ergonomischem Softgriff
  • Edelstahlklingen bei Bedarf leicht austauschbar
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Die Flexible: Gardena Gartenschere Smart Cut

Diese Gartenschere hat im Test des Portals "Heimwerker.de" gut abgeschnitten. Das Besondere an der Schere: Sie ist mit einem Ratschenmechanismus ausgestattet, der einen größeren Schnittdurchmesser mit weniger Kraftaufwand ermöglicht. Der Griff ist ergonomisch geformt und die Griffposition verstellbar, sodass die Schere für unterschiedliche Handgrößen geeignet ist.

  • Amboss-Gartenschere für hartes Holz
  • Schnittstärke: bis 25 mm
  • Ratschen-Mechanismus für weniger Kraftaufwand
  • mit antihaftbeschichteten Klingen
  • Präzisionsgeschliffenes Messer für saubere Schnitte
  • verschiedene Größen erhältlich
  • 25 Jahre Garantie
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Welche Gartenschere wofür?

Für dünne Obstbäume und kleine Äste ist eine Schere mit Bypass-System am besten geeignet. Sie ist damit auch der Allrounder im Garten. Gute Modelle gibt es schon ab 15 Euro. Wenn Sie überwiegend sehr hartes Holz schneiden, empfiehlt sich eine Amboss-Schere. Für dicke Äste und Arbeiten an Hecken oder Bäumen ist eine robuste Astschere die richtige Wahl.

Beim Stutzen von Rosen kommt es auf einen besonders sauberen Schnitt an. Dafür gibt es spezielle Rosenscheren, auch Rebscheren genannt. Sie kommen auch zum Schneiden von Weinreben zum Einsatz.

Wir haben für Sie verschiedene Gartenscheren herausgesucht, bei denen Sie nichts falsch machen können. Bei unserer Empfehlung stützen wir uns auf redaktionelle Gartenscheren-Tests und Bewertungen und Rezensionen anderer Käufer.

Amboss- oder Bypass-Schere?

Hartes Holz schneiden Sie am besten mit einer so genannten Amboss-Schere. Das keilförmig geschliffene Messer der Schere dringt leichter ins Holz ein und wird durch den Amboss abgestützt. So können Sie mehr Kraft für den Grünschnitt nutzen.

Anders sieht es aus, wenn vor allem weicheres Holz oder Blüten mit der Schere geschnitten werden sollen. Dafür sind zweischneidige Gartenscheren, so genannte Bypass-Scheren, empfehlenswert. Bei Bypass-Scheren gleiten zwei Messer aneinander vorbei. Das ermöglicht einen präzisen Schnitt.

Für die übliche Gartenarbeit empfiehlt sich daher eine Bypass-Schere. Sie können damit auch guten Gewissens Rosen oder Reben kürzen. Beim Schneiden mit einer Amboss-Schere werden die Äste dagegen oft zerquetscht oder die Rinde an Ästen platzt auf. Amboss-Scheren werden deshalb häufiger für bereits abgestorbenes Holz verwendet.

Wer eine präzise Bypass-Schere sucht und gleichzeitig viel Kraft übertragen will, kann sich auch für ein Modell mit elektrischer Unterstützung entscheiden. Dann übernimmt ein Elektromotor die Kraftanstrengung des Zusammendrückens. Das kann sich auch für Hobbygärtner eignen, die nur wenig Kraft in den Händen haben.

Ergonomie von Gartenscheren

Wie gut eine Schere in der Hand liegt, hängt auch von der Größe Ihrer Hand ab. Gartenscheren gibt es in unterschiedlichen Grifflängen, Breiten und Greifmaßen. Auch die Schnittstärke ist ein wichtiges Entscheidungskriterium. Sie sollten ungefähr abschätzen können, welchen Durchmesser die dicksten Zweige und Äste haben, die Sie schneiden wollen. Je häufiger Sie im Garten arbeiten, desto wichtiger ist es, dass Sie ein passendes Modell finden.

Scheren mit Zwei-Komponenten-Griffen lassen sich besonders angenehm und stabil halten. Menschen mit großen Händen sollten sich am besten für Scheren mit einer breiten Auflage der Obergriffe entscheiden.

Wer längere Zeit am Stück Äste zerkleinert, wird eine Gartenschere mit ergonomischem Rollgriff zu schätzen wissen. Ein Rollgriff liegt beweglich um den unteren Griff der Gartenschere und rollt beim Öffnen und Schließen der Gartenschere an den Fingern entlang. Dadurch gibt es keine Reibung an den Händen, sodass sich auch nach vielen Schnitten keine Blasen bilden. Außerdem verringern Rollgriffe den Kraftaufwand. Den Rollgriff gab es zuerst bei Rebscheren, er hat sich dann aber auch bei Gartenscheren verbreitet.

Fazit der Redaktion: Der Allrounder unter den Gartenscheren ist die Bypass-Schere. Sie schneidet Äste sauber ab und ist für die meisten Einsätze die richtige Wahl. Erst bei besonders dickem Holz sollten Sie zu einer Astschere greifen.

Wenn Sie eine Gartenschere gekauft haben, sollten Sie diese gut pflegen, denn dann bleibt sie lange scharf und rostet nicht. Entfernen Sie nach jedem Benutzen alle Pflanzenreste und anhaftende Erde und trocknen Sie die Gartenschere ab, bevor Sie sie aufräumen.

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