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Gartenscheren im Test: Die besten Modelle von Gardena, Wolf und Grüntek im Vergleich

Für den Rückschnitt nach der Ernte  

Die passende Gartenschere für jeden Einsatz

24.07.2020, 16:43 Uhr | t-online.de, MoS

Gartenscheren im Test: Die besten Modelle von Gardena, Wolf und Grüntek im Vergleich. Gartenscheren kaufen: Die nützlichen Gartenhelfer sind bei der Gartenarbeit unverzichtbar.  (Quelle: Hersteller/Gardena)

Gartenscheren kaufen: Die nützlichen Gartenhelfer sind bei der Gartenarbeit unverzichtbar. (Quelle: Gardena/Hersteller)

Gartenscheren gehören zum wichtigsten Werkzeug bei der Gartenarbeit, egal ob in der Wohnung, auf dem Balkon oder eben im eigenen Garten. Wir geben Ihnen Tipps zum Kauf, erklären, wie Sie die richtige Schere für Ihre Bedürfnisse finden, und stellen gute Modelle vor.

Obstbäume, wie Kirsch, Quitten- oder Apfelbäume, Beerensträucher, wie Johannis- oder Brombeeren beschneiden – nach der Ernte ist ein guter Zeitpunkt für einen Schnitt. Denn wenn Obstbäume und Sträucher nach der Ernte zurückgeschnitten werden, können sich neue Triebe bilden, die im kommenden Jahr dann auch wieder Früchte tragen.

Aber auch Äste anderer Bäume, das Laub von Sträuchern und verwelkte Blüten – dafür wird das ganze Jahr hindurch eine Gartenschere benötigt.

Die Einsatzmöglichkeiten von Gartenscheren sind vielfältig. Welches Modell für Sie am besten passt, hängt davon ab, welche Arbeiten Sie hauptsächlich durchführen.

Insgesamt ist die Auswahl an Gartenscheren riesig, oft wird auch zwischen Gartenscheren, Rosenscheren, Rebscheren, Baumscheren und Astscheren unterschieden.

Dabei gilt: Mit einer guten Allround-Gartenschere können Sie auch Rosen, Reben und dünnere Äste sauber schneiden. Sie ist außerdem überall nutzbar – in der Wohnung, auf dem Balkon und im Garten. Eine gute Gartenschere sollte leicht sein und optimal in der Hand liegen. Erst wenn es an dickere Zweige oder gar Äste geht, sollten Sie eine spezielle Astschere oder Baumschere kaufen.

Gut getestete Gartenscheren im Überblick

Wir stellen eine Auswahl empfehlenswerter Gartenscheren vor, die gute Ergebnisse in Tests der Stiftung Warentest und des Magazins "Mein schöner Garten" erhalten haben.

Die besten Amboss-Gartenscheren

Besonders für hartes Holz geeignet sind die sogenannten Amboss-Scheren. Ein keilförmig geschliffenes Messer liegt auf einer breiten Fläche auf. Das sorgt für kraftsparendes Arbeiten.

Testsieger bei Stiftung Warentest: Original Löwe Gartenschere 8.107

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  • Amboss-Schere mit Bypass-Geometrie für Links- und Rechtshänder
  • Schnittstärke bis 25 mm
  • ergonomischer Kunststoffgriff
  • gebogene Klinge mit Korrosionsschutz

Die Amboss-Gartenschere von Original Löwe wurde im Test der Stiftung Warentest (07/2015) Testsieger. Im Vergleich mit 19 universellen Einhand-Gartenscheren schnitt sie am besten ab und bekam das "test"-Qualitätsurteil "Gut (1,8)". Die Tester lobten vor allem die Tatsache, dass mit der 8.107 von Löwe besonders kraftsparend gearbeitet werden kann. Besonders praktisch: Abgenutzte Klingen können ausgetauscht werden, das spart den Neukauf und macht die Schere noch langlebiger.

Preis-Leistungs-Sieger: Gartenschere Wolf-Garten RS 2500 

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  • Amboss-Schere
  • Schnittstärke bis 25 mm
  • Einhand-Verriegelung für Links- und Rechtshänder
  • antihaftbeschichtete Klinge und glanzverzinkter Scherenkörper
  • ergonomischer Zwei-Komponenten-Griff mit Weichgummieinlage

Die Zeitschrift "Mein schöner Garten" hat im Dezember 2019 Gartenscheren getestet, und zwar sowohl Amboss- als auch Bypass-Scheren. Von insgesamt 25 getesteten Modellen war die RS 2500 von Wolf-Garten der Preis-Leistungs-Sieger unter den Amboss-Gartenscheren. Die Tester bezeichneten die Schneidleistung als "perfekt". Die antihaftbeschichtete Klinge macht das Schneiden besonders einfach. Zudem sind alle Teile austauschbar, sollte mal etwas abgenutzt sein.

Die besten Bypass-Gartenscheren

Bypass-Scheren sind besonders gut geeignet, frisches Holz zu schneiden. Die Messer werden aneinander vorbeigeführt. So kann sehr präzise geschnitten werden.

Beste Bypass-Schere: Gardena Gartenschere B/S XL

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  • Bypass-Gartrenschere
  • Schnittstärke bis 24 mm
  •  stufenlose Einstellung der Griffweite 


Diese Gardena-Gartenschere schnitt im Test von "Mein schöner Garten" am besten unter allen Bypass-Scheren ab. Besonders praktisch bei diesem Modell: Die Griffweite lässt sich stufenlos einstellen, ist also für Gartenfreunde mit großen und kleinen Händen geeignet. Weiche Einlagen am Griff machen auch eine längere Anwendung angenehm. Die Schere ist für Rechts- und Linkshänder gleichermaßen geeignet.

Preis-Leistungs-Sieger: Grüntek Z-25 Bypass-Gartenschere

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  • Bypass-Gartenschere
  • Schnittstärke bis 22 mm
  • mit Titan beschichtet
  • kunststoffüberzogene Griffe
  • obere Klinge 52 mm lang
  • Antihaftbeschichtung und Präzisionsschliff

Dank eines Präzisionseinstellungsystems für Klinge und Gegenklinge, Puffer und Stoßdämpfer lässt sich diese Gartenschere besonders gut bedienen und überzeugt mit einem sauberen und geraden Schnitt. Die Klinge aus japanischem Werkzeugstahl lässt sich neu schleifen, wenn sie nicht mehr scharf genug ist. Die Tester von "Mein schöner Garten" lobten zudem die ergonomischen Griffe. Dank des günstigen Preises wurde die Z-25 Preis-Leistungs-Sieger unter den Bypass-Gartenscheren.

Unser Fazit: Unter den Bypass-Scheren überzeugte im Test vor allem die Gardena Gartenschere B/S XL. Unter den Amboss-Scheren raten wir zum Testsieger der Stiftung Warentest, zur Original Löwe 8.107 Gartenschere. Beide Modelle haben die sehr gute Schnitteigenschaften und sind ergonomisch geformt. Wir können daher beide zum Kauf empfehlen.

Wichtige Fragen und Antworten rund um die Gartenschere

Amboss- oder Bypass-Schere?

Hartes Holz schneiden Sie am besten mit einer sogenannten Amboss-Schere. Das keilförmig geschliffene Messer der Schere dringt leichter ins Holz ein und wird durch den Amboss abgestützt. So können Sie mehr Kraft für den Grünschnitt nutzen.

Anders sieht es aus, wenn vor allem weicheres Holz oder Blüten mit der Schere geschnitten werden sollen. Dafür sind zweischneidige Gartenscheren, sogenannte Bypass-Scheren, empfehlenswert. Bei Bypass-Scheren gleiten zwei Messer aneinander vorbei. Das ermöglicht einen präzisen Schnitt.

Für die übliche Gartenarbeit empfiehlt sich daher eine Bypass-Schere. Sie können damit auch guten Gewissens Rosen oder Reben kürzen. Beim Schneiden mit einer Amboss-Schere werden die Äste dagegen oft zerquetscht oder die Rinde an Ästen platzt auf. Amboss-Scheren werden deshalb häufiger für bereits abgestorbenes Holz verwendet.

Welche Gartenschere eignet sich wofür?

Für dünne Obstbäume und kleine Äste ist eine Schere mit Bypass-System am besten geeignet. Sie ist damit auch der Allrounder im Garten. Gute Modelle gibt es von Gardena schon ab 15 Euro. Wenn Sie überwiegend sehr hartes Holz schneiden, empfiehlt sich eine Amboss-Schere. Für dicke Äste und Arbeiten an Hecken oder Bäumen ist eine robuste Astschere die richtige Wahl.

Beim Stutzen von Rosen kommt es auf einen besonders sauberen Schnitt an. Dafür gibt es spezielle Rosenscheren, auch Rebscheren genannt. Sie kommen auch beim Schneiden von Weinreben zum Einsatz.

Wie ist die Ergonomie von Gartenscheren?

Wie gut eine Schere in der Hand liegt, hängt auch von der Größe Ihrer Hand ab. Gartenscheren gibt es in unterschiedlichen Grifflängen, Breiten und Greifmaßen. Auch die Schnittstärke ist ein wichtiges Entscheidungskriterium. Sie sollten ungefähr abschätzen können, welchen Durchmesser die dicksten Zweige und Äste haben, die Sie schneiden wollen. Je häufiger Sie im Garten arbeiten, desto wichtiger ist es, dass Sie ein passendes Modell finden.

Scheren mit Zwei-Komponenten-Griffen lassen sich besonders angenehm und stabil halten. Menschen mit großen Händen sollten sich am besten für Scheren mit einer breiten Auflage der Obergriffe entscheiden.

Wer längere Zeit am Stück Äste zerkleinert, wird eine Gartenschere mit ergonomischem Rollgriff zu schätzen wissen. Ein Rollgriff liegt beweglich um den unteren Griff der Gartenschere und rollt beim Öffnen und Schließen der Gartenschere an den Fingern entlang. Dadurch gibt es keine Reibung an den Händen, sodass sich auch nach vielen Schnitten keine Blasen bilden. Außerdem verringern Rollgriffe den Kraftaufwand. Den Rollgriff gab es zuerst bei Rebscheren, er hat sich dann aber auch bei Gartenscheren verbreitet.

Wenn Sie eine Gartenschere gekauft haben, sollten Sie diese gut pflegen, denn dann bleibt sie lange scharf und rostet nicht. Entfernen Sie nach jeder Nutzung alle Pflanzenreste und anhaftende Erde und trocknen Sie die Gartenschere ab, bevor Sie sie aufräumen.

Der Allrounder unter den Gartenscheren ist die Bypass-Schere. Sie schneidet Äste sauber ab und ist für die meisten Einsätze die richtige Wahl. Erst bei besonders dickem Holz sollten Sie zu einer Astschere greifen.

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