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WLAN-Router im Test: Stiftung Warentest vergibt Testsieg für Fritzbox

Stiftung Warentest  

Die besten WLAN-Router im Test: Ein Hersteller schlägt alle

01.11.2021, 08:53 Uhr | t-online, JPH

WLAN-Router im Test: Stiftung Warentest vergibt Testsieg für Fritzbox. Der Fritz!Box WLAN-Router: Die Stiftung Warentest zeigt die besten Modelle. (Quelle: Hersteller/AVM)

Der Fritz!Box WLAN-Router: Die Stiftung Warentest zeigt die besten Modelle. (Quelle: AVM/Hersteller)

WLAN-Router sind die Schaltzentrale der heimischen Internetverbindung. Neben Laptops und Handys wollen mittlerweile auch smarte Fernseher, Lautsprecher und Lampen ins drahtlose Netzwerk. Die Stiftung Warentest hat zuletzt im März 2020 acht WLAN-Router getestet. Ein Hersteller liegt weit vorn.

Moderne WLAN-Router sind echte All-in-one-Geräte: Sie kombinieren DSL-Router, Modem, Telefonanlage und WLAN-Zugang. Die Anforderungen an die Router werden mit mehreren Geräten im Netzwerk immer höher. Gute Modelle bieten Zusatzfunktionen wie das Einrichten eines Druckers und besitzen viele Anschlüsse.

WLAN-Router im Test: AVM mit Bestnoten

Die Stiftung Warentest hat in der "test"-Ausgabe 03/2020 acht WLAN-Router für DSL- und Kabelbetrieb untersucht. Modelle von AVM landeten ganz vorn und überzeugten mit guter Ausstattung und einfacher Bedienung.

Die Testkriterien umfassten die Datenübertragung, Sicherheitsfunktionen, Handhabung, Stromverbrauch, Vielseitigkeit und das Telefonieren. Die Fritzboxen überzeugten zudem bei der Sicherheit.

Das Ergebnis der Stiftung Warentest: Fritzboxen sind am sichersten

Ganz vorn im Test sind zwei Modelle von AVM: Testsieger ist die Fritzbox 7590 mit der Note "sehr gut (1,5)", gefolgt von der Fritzbox 7530 auf Platz zwei mit der Note "gut (1,6)". Die Tester loben vor allem die Sicherheit und die einfache Bedienung der beiden Geräte. 

Hinweis: Die Fritzbox 7530 ist mittlerweile nur noch selten erhältlich. Es gibt bereits den Nachfolger, die Fritzbox 7530 AX. Das Modell unterstützt den neuen Funkstandard Wifi 6 und ist darüber hinaus baugleich mit dem Vorgänger. Wir verlinken Ihnen daher das aktuelle Modell.

Der Testsieger: AVM Fritzbox 7590

Das Testergebnis: Die Fritzbox 7590 schneidet mit dem test-Qualitätsurteil "sehr gut (1,5)" ab und ist Testsieger.

Produktdetails: Die Fritzbox 7590 empfiehlt sich besonders für alle, die viele Endgeräte gleichzeitig im Netzwerk nutzen wollen. Das Spitzenmodell von AVM unterstützt den Standard 802.11ac, bietet 4×4-Multi-User-MIMO sowie eine sehr schnelle WLAN-Technik samt Mesh-Technologie, NAS und Medien- und Druckerserver. Zudem steuert der Router auf Wunsch auch Smarthome-Geräte. Das Fritzbox 7590 erreicht dank Dualband 1.733 MBit/s im 5-Gigahertz-Netz und 800 MBit/s im 2,4-Gigahertz-Netz. Auf der Rückseite sind vier LAN-Anschlüsse vorhanden. Das Modell unterstützt zudem Supervectoring, um mehr Geschwindigkeit bei alten Kupferkabeln zu erreichen.

Platz zwei im Test: AVM Fritzbox 7530

Das Testergebnis: Der kleine Bruder des Testsiegers erreicht das "test"-Qualitätsurteil "gut (1,6)". Der Router ist ein guter Preis-Leistungs-Tipp. Mittlerweile gibt es mit der 7530 AX einen Nachfolger, der Wifi 6 unterstützt.

Produktdetails: Die Fritzbox 7530 AX punktet wie der Testsieger mit hoher Sicherheit und Zusatzfunktionen wie der Steuerung von Smarthome-Geräten und Mesh-WLAN. Der Dualband-Router funkt gleichzeitig in den Frequenzbändern 2,4 GHz und 5 GHz und erreicht eine maximale Datenrate von bis zu 2.400 MBit/s. Vier Gigabit-LAN-Anschlüsse sind vorhanden. So können Sie den Fernseher, die Spielekonsole oder die Streamingbox anschließen. Für die allermeisten Heimnetzwerke ist er vollkommen ausreichend. Mit Wifi 6 erreichen Sie mit einem kompatiblen Endgerät noch mehr Geschwindigkeit als über den bisherigen WLAN-ac-Standard.

Der beste Kabelrouter im Test: Fritzbox 6591

Das Testergebnis: Die Fitzbox 6591 Cable überzeugt fast rundum und erreicht die Note "gut (2,0)". 

Produktdetails: Das Gerät ist ein vielseitiger Router für Kunden mit Kabelinternet. Es besitzt viele Funktionen wie Mesh-WLAN für noch mehr Reichweite und kann auf Wunsch auch Smarthome-Geräte steuern. Der Router funkt gleichzeitig im 2,4 GHz- und 5 GHz-Netz und erreicht somit in Summe maximal 2.533 MBit/s. Sie können bis zu sechs Schnurlostelefone über die integrierte DECT-Basis nutzen und profitieren von vier Gigabit-LAN-Anschlüssen für Computer, Spielekonsole oder Streamingbox.

Fazit des WLAN-Router-Tests

Mit einem modernen WLAN-Router lassen sich Geschwindigkeit und Reichweite des drahtlosen Netzwerks deutlich erhöhen. Falls Ihre Endgeräte im drahtlosen Netzwerk also öfter mit einer schlechten Verbindung zu kämpfen haben und Sie andere Störquellen ausschließen können, kann der Kauf eines neuen WLAN-Routers Abhilfe schaffen.

Der Test von Stiftung Warentest bestätigt, dass die beliebten Fritzbox-Router von AVM eine gute Wahl sind. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet die Fritzbox 7530 AX und ist für die allermeisten Haushalte unsere Empfehlung. Die Fritzbox 7590 ist als Testsieger bei besonders vielen drahtlosen Geräten im Netzwerk empfehlenswert. 

Häufige Fragen und Antworten rund um WLAN-Router

Was muss ein guter WLAN-Router leisten?

Wichtig ist, dass der Router schnelle WLAN-Standards wie 802.11ac unterstützt. Selbst wenn Sie noch keine Geräte besitzen, die damit arbeiten: Immer mehr Hersteller statten Notebooks, Tablets und Smartphones damit aus. Bei teuren Geräten ist das längst der Fall.

Der entscheidende Faktor bei einem WLAN-Router ist allerdings die Geschwindigkeit und Stärke des Funknetzes. Dazu finden sich in den Datenblättern der Hersteller meist sehr hohe, im Alltag unerreichbare Geschwindigkeitsangaben. Auf sie sollten Sie sich nicht verlassen: Es sind sehr oft nur theoretisch mögliche Werte, die maximal zur groben Orientierung taugen.

Viel wichtiger sind die Datenströme, die der WLAN-Router parallel übertragen kann. Sie bestehen aus Werten wie 2×2, 3×3 oder 4×4 und geben an, mit wie vielen Geräten der Router zugleich kommunizieren kann. Sind mehr Geräte als angegeben im drahtlosen Netzwerk eingebucht, sinkt der Datendurchsatz des Funknetzes insgesamt drastisch. Zudem gibt der Wert an, wie viele Sende-und Empfangsantennen für jede unterstützte Frequenz vorhanden sind. Wer einen Router etwa für schnelles Internet in der WG oder einer großen Familie benötigt, sollte ein etwas teureres 4×4-Modell wählen.

Zum Schluss spielt der Komfort des Routers noch eine Rolle: Viele Geräte bieten einen USB-Druckerserver, mit dem sich ein eingebuchter Drucker von allen WLAN-Nutzern ansteuern lässt. Oft ist auch ein Medienserver integriert: Damit lassen sich Videos oder Musik auf einer internen oder über USB angeschlossenen Festplatte für alle Nutzer bereitstellen. Mit einer Telefonfunktion verbinden Sie Ihr Festnetztelefon direkt mit dem Router, die meisten Modelle bieten auch einen integrierten Anrufbeantworter.

Welcher DSL-Router ist für Kunden von Vodafone, Telekom und o2 am besten?

Bei den großen Anbietern bekommen Sie beim Abschluss eines neuen Vertrags meist ein Gerät gestellt. Damit sparen Sie sich die Anschaffung eines weiteren Routers. Der Funktionsumfang ist allerdings häufig geringer.

Gut zu wissen: Sie können Ihren Router frei wählen, unabhängig davon, bei welchem DSL-Anbieter Sie sind. Die Fritzbox und andere Modelle funktionieren an jedem Anschluss. Auch bei Kabelinternet können Sie einen eigenen Router verwenden. Die Fritzbox unterstützt fast alle in Deutschland üblichen Kabelanschlüsse. Einige Anbieter wie Pÿur und Vodafone empfehlen jedoch die eigenen Router zu nutzen.

Was sind WLAN-Router mit Multi-User-MIMO und Mesh-WLAN?

Nutzen mehrere Personen das WLAN intensiv, etwa mit HD-Video, ist die „Multi-User-Mimo“-Technologie (MU-MIMO) sehr vorteilhaft. Damit sendet der Router unterschiedliche Datenströme parallel an mehrere Empfänger. Das verhindert ein nerviges WLAN-Problem: Ist ein älteres Gerät mit langsamem Empfänger eingebucht, reduziert es den Datendurchsatz des gesamten Funknetzes. Ein Router mit MU-Mimo versorgt auch mehrere langsame Gegenstellen optimal, ohne den Datendurchsatz der schnellen Geräte zu bremsen.

Muss das WLAN große Flächen versorgen oder dicke Wände durchdringen, so empfiehlt sich die Anschaffung eines Routers, der Mesh beherrscht. Dabei werden mehrere „Satelliten“-Geräte benötigt, mit denen das WLAN die Hürden überbrücken soll. Sie kommunizieren mit dem Router auf einer separaten Funkstrecke, um einen Geschwindigkeitseinbruch zu vermeiden.

Verwendete Quellen:
  • Alle Testergebnisse der Stiftung Warentest

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