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Hochwertige Ferngläser kaufen: für das Outdoor-Erlebnis und Naturbeobachtungen

Alles im Blick  

Welches Fernglas kaufen? Die besten Modelle in allen Preisklassen

20.07.2020, 13:11 Uhr | t-online, MoS

Hochwertige Ferngläser kaufen: für das Outdoor-Erlebnis und Naturbeobachtungen. Ein Fernglas liegt auf einem Holztisch.  (Quelle: Getty Images/Gabriel Masliah/EyeEm)

Mit einem hochwertigen Fernglas macht die Naturbeobachtung Spaß. (Quelle: Gabriel Masliah/EyeEm/Getty Images)

Neben Menschen, die Vögel beobachten, sogenannten Birdwatchern, benötigen auch Jäger, Wanderer und Reisende ein Fernglas, um die Natur zu beobachten und Fernes ganz nah zu sehen. Wir stellen Ihnen die aktuellen Fernglas-Modelle für jeden Geldbeutel vor.

Bei der Wahl des richtigen Fernglases sind vor allem Vergrößerung und Objektivdurchmesser entscheidend. In beiden Fällen ist mehr aber nicht automatisch von Vorteil. Je höher die Vergrößerung, desto besser erkennt man Details und entfernte Objekte.

Gleichzeitig wird das Sehfeld kleiner und die Rundumsicht leidet. Eine achtfache Vergrößerung ist deshalb für die Jagd und auf Reisen ein gängiger Wert. Ornithologen greifen bei der Vogelbeobachtung gern zur zehnfachen Vergrößerung.

Je größer der Objektivdurchmesser, desto mehr Licht fällt ins Glas. Die Dämmerungssicht wird besser, das Glas aber auch größer, schwerer und teurer.

Reiseferngläser haben oft einen Objektivdurchmesser von 24 bis 30 Millimetern. Für die Vogelschau sind 42 Millimeter üblich und für die Ansitzjagd (bei der Lichtstärke wichtiger ist als geringes Gewicht) greift man zu 52 oder gar 56 Millimetern.

Generell gilt: Hochwertige Optik ist Präzisionshandwerk und oft dementsprechend teuer. An einem solchen Fernglas hat man dafür aber auch jahre- oder gar jahrzehntelang Freude.

Preissieger für die Handtasche: Minox BF (10 x 25) Fernglas

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  • Vergrößerung: 10x
  • Objektivdurchmesser: 25 mm
  • Gewicht: 300 g
  • Seefeldbreite: 96 m
  • Wasserdicht: bis 3m
  • Naheinstellung: 1,5 m

Klein, kleiner, Minox. Mit einem Gewicht von unter 300 Gramm und einer Größe von etwa 10 x 10 Zentimetern ist das Minox BF ein unerlässlicher Reisebegleiter. Ob Bergwanderung oder Städtetrip, das Glas ist immer mit dabei. Selbst als Opernglas eignet es sich – es verschwindet bei Bedarf einfach in der Handtasche. Die Ausstattung steht trotzdem den größeren Geschwistern nicht nach: verstellbare Augenmuscheln, Dioptrie-Ausgleich, bis 3 Meter wasserdicht – alles wie bei den Großen.

Für Traditionalisten: Swarovski Habicht (7 x 42) Fernglas

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  • Vergrößerung: 7x
  • Objektivdurchmesser: 42 mm
  • Gewicht: 762 g
  • Seefeldbreite: 114 m
  • Wasserdicht: bis 4 m
  • Naheinstellung: 3,5 m

Das österreichische Traditionsunternehmen Swarovski blickt auf über einhundert Jahre optischer Erfahrung zurück. Und dem Habicht darf man das auch ansehen. Für viele Menschen ist diese Form der Inbegriff des Feldstechers. Es reicht aus, um Tiere in der Natur zu beobachten.

Mit einer Lichttransmission von 96 Prozent liegt das traditionelle Porro-Prisma immer noch auf Augenhöhe mit den besten modernen Konstruktionen. Das Leichtmetallgehäuse ist für die Ewigkeit gebaut und die Dioptrie-Korrektur fällt mit fünf Dioptrien in beide Richtungen sehr üppig aus.

Für Minimalisten: Leica Trinovid (10 x 42) Fernglas

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  • Vergrößerung: 10x
  • Objektivdurchmesser: 42 mm
  • Gewicht: 730 g
  • Seefeldbreite: 113 m
  • Wasserdicht: bis 4 m
  • Naheinstellung: 1,6 m

Leica-Produkte genießen allein wegen ihres Designs einen legendären Ruf. Kaum ein Unternehmen hat es verstanden, über so viele Jahrzehnte eine derart stringente und wiedererkennbare Designsprache zu pflegen. Die aktuelle Auflage des Klassikers Trinovid reiht sich hier nahtlos ein. Mehr Minimalismus geht nicht.

Die Gummiarmierung ist edel und trotzdem griffig, die Fokussierung läuft geschmeidig, das Dachkantenprisma liefert ein kontrastreiches Bild mit Leica-typisch satten Farben. Eine Besonderheit ist das Tragegeschirr aus Neopren, das das Glas auch bei viel Bewegung sicher am Körper hält und den klassischen Gurt ergänzt.

Für den Survival-Trip: Steiner Ranger Xtreme (10 x 42) Fernglas

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  • Vergrößerung: 8x
  • Objektivdurchmesser: 42 mm
  • Gewicht: 780 g
  • Seefeldbreite: 125 m
  • Wasserdicht: bis 3 m
  • Naheinstellung: 1,9 m

Ein Blick auf die Gummiarmierung und alle Fragen sind beseitigt. Der griffig genoppte Kunststoffschutz würde auch für eine Armee im Kampfeinsatz ausreichen. Die Funktionstemperatur umfasst laut Hersteller gigantische 100 Grad (-20 bis +80 Grad). Steiner-typisch besitzen die Augenmuscheln einen herausklappbaren Silikonschutz, der Streulicht oder Zugluft zuverlässig von den Augen fernhält.

Für die Nacht: Zeiss Victory HT (8 x 54) Fernglas

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  • Vergrößerung: 8x
  • Objektivdurchmesser: 54 mm
  • Gewicht: 1035 g
  • Seefeldbreite: 130m
  • Wasserdicht: bis 5 m
  • Naheinstellung: 3,5 m

Die Lichtstärke gibt dem Victory seinen Namen. "HT“ steht für High-Transmission, in diesem Fall ermöglicht das Abbe-König-Prisma eine Transmission von über 95 Prozent und eine Dämmerungszahl von 20,7. Die Austrittspupille misst 6,7 Millimeter. Heller ist ohne Nachtsichtgerät kaum denkbar.

Auch sonst sind die technischen Daten des "HT" eindrucksvoll. Die Lotutec-Vergütung hält Schmutz ab, das Glas ist wasserdicht bis 500 Millibar, funktioniert von -30 bis +63 Grad und wiegt für diese Leistung vergleichsweise geringe 1.000 Gramm. Diese Daten machen das Glas nicht nur für die Dämmerungs- und Nachtjagd, sondern auch für Sternengucker und Hobby-Astronomen sehr interessant.

Das Action-Fernglas: Canon IS II (10 x 30) Fernglas

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  • Vergrößerung: 10x
  • Objektivdurchmesser: 30 mm
  • Gewicht: 600 g
  • Seefeldbreite: 105 m
  • Wasserdicht: nein
  • Naheinstellung: 4,2 m

Wie bei seinen hochwertigen Kameraobjektiven verbaut Canon beim "IS" einen optischen Bildstabilisator und erlaubt so sogar nach eigener Aussage verwacklungsfreies Gucken aus einem fahrenden Auto. Umgewöhnen müssen sich Fernglasnutzer lediglich an einer Stelle: Der Bildstabilisator braucht Strom aus einer mitgelieferten LR6-Batterie. Dafür bekommt der Nutzer aber ein kristallklares Bild.

Fazit – welches Fernglas ist für die Naturbeobachtung zu empfehlen?

Wenn Sie auf der Suche sind nach einem passenden Fernglas für Ihr nächstes Outdoorerlebnis und die Beobachtung der Natur, sollten Sie sich zuerst die Frage stellen, wie regelmäßig Sie das Fernglas benutzen werden. Für all diejenigen, die nur ab und an ein Fernglas benötigen, eignet sich das kleine, leichte und handliche Modell von Minox. Für alle, die regelmäßig in der Natur auf Beobachtungsmission unterwegs sind, ist das Fernglas von Swarovski mit seiner größeren Seefeldbreite eine gute Wahl.

Wichtige Fragen und Antworten zu Ferngläsern

Was für Ferngläser gibt es?

Benutze man in früheren Jahrhunderten vor allem beim Militär Fernrohre, bei denen der Nutzer nur mit einem Auge durchsehen konnte, wurden seit dem 18 Jahrhundert auch schon erste Modelle für den zivilen Gebrauch gebaut, die sogenannten Theatergläser mit denen die Zuschauer von den Rängen in den Opernhäusern das Geschehen auf der Bühne verfolgen konnten.

Im späten 19. Jahrhundert meldete die Frirma Carl Zeiss in Jena ein Patent für ein sogenanntes binokulares Fernglas an, ein Modell mit zwei Objektiven – eins für jedes Auge.

Neben den kleinen Theatergläsern und den mittelgroßen Feldstechern gibt es noch besonders große Modelle, die auf ein Stativ gestellt werden. Letztere eignen sich allerdings eher für den professionellen Gebrauch und sind bei einer Wanderung ungeeignet.

Wie pflege ich mein Fernglas?

Damit das hochwertige Präzisionsgerät lange hält, sollte ein Fernglas sorgsam behandelt und gepflegt werden. Hier einige Tipps von unserem Redaktionsteam:

  • Wird das Fernglas nicht benutzt, sollten die Gläser abgedeckt werden, damit sie vor Staub geschützt sind. Oft gehören Schutzdeckel oder Aufbewahrungstaschen zum Lieferumfang dazu.
  • Ferngläser können bei Verschmutzung auf dem Glas ähnlich wie ein Kameraobjektiv mit einem Blasebalgpinsel vorsichtig gereinigt werden. Erst wenn keine Staub- oder Sandkörner oder ähnliche Verschmutzungen mehr auf dem Glas sind, können Fettflecken vorsichtig mit einem weichen Tuch (Brillentuch, Mikrofasertuch) nachgewischt werden. Sind noch Fremdkörper auf dem Glas, kann es bei der Reinigung mit einem Tuch ansonsten zu Kratzern auf der Linse kommen.
  • Der Körper des Fernglases kann ebenfalls mit einem trockenen Tuch (bei stärkeren Verschmutzungen auch mit einem leicht angefeuchteten Tuch) gereinigt werden.
  • Die meist gummierten Augenschalen des Fernglases können auch mit einem feuchten Tuch gereinigt werden. Im Anschluss kann das Material mit einem Gummipflegestift gepflegt werden.

Was sollte ich beim Kauf eines Fernglases beachten?

Ferngläser sind Präzisionsgeräte. Trotzdem sind die Preisunterschiede hoch. Wenn Sie ein Fernglas kaufen möchten, sollten Sie deshalb genau abwägen, welche Merkmale beim Gebrauch für Sie wichtig sind und auf welche Sie im Zweifel verzichten können. Denken Sie vor dem Kauf Ihres neuen Fernglases auch über das Gewicht nach – schließlich müssen Sie es bei Ihren Outdooraktivitäten auch tragen.

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