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Günstige E-Bikes im Vergleich: Elektronische Citybikes, Trekking- und Falträder sowie Mountainbikes

Umweltfreundlich unterwegs  

Günstige E-Bikes im Vergleich: Cityräder, Falträder und Mountainbikes

22.08.2020, 10:27 Uhr | velo, t-online, kat

Günstige E-Bikes im Vergleich: Elektronische Citybikes, Trekking- und Falträder sowie Mountainbikes. Günstige E-Bikes im Vergleich: Mit diesen Elektrofahrrädern sind Sie umweltfreundlich unterwegs. (Quelle: Getty Images/Viktorcvetkovic)

Günstige E-Bikes im Vergleich: Mit diesen Elektrofahrrädern sind Sie umweltfreundlich unterwegs. (Quelle: Viktorcvetkovic/Getty Images)

Das E-Bike erfreut sich immer größerer Beliebtheit: Immer mehr Fahrräder haben einen Motor. Längst sind alle Fahrradtypen elektrifiziert – für Stadt, Sport, Freizeit und Reise. Wir stellen vier praktische Elektrofahrräder vor und erklären, worauf Sie beim Onlinekauf achten müssen.

Viele elektronische Fahrräder kann man mittlerweile bequem online kaufen. Um Ihnen die Entscheidung für ein E-Bike zu erleichtern, haben wir verschiedene Elektroräder im Vergleich für Sie zusammengestellt. Wir betrachten dabei Modelle aus vier Kategorien: Cityräder für die Stadt, Trekkingräder als praktische Allrounder für längere Strecken, Falträder, die besonders fürs Reisen zu empfehlen sind, und Mountainbikes fürs Fahren im Gelände. Wir beschränken uns zudem auf Pedelecs, die das Fahren mit bis zu 25 Kilometer pro Stunde unterstützen, und auf preiswerte Modelle, die weniger als 1.500 Euro kosten.

Was muss man beachten, wenn man ein E-Bike online kaufen möchte?

Für jeden Geschmack und jede Anwendung gibt es das richtige E-Bike. Der Kauf im Internet empfiehlt sich für Menschen, die sich vorher ausgiebig mit den eigenen Ansprüchen befasst haben. Eine Probefahrt ist beim Radkauf immer hilfreich, um sich der passenden Größe und der Fahreigenschaften auch bezüglich des Motors sicher zu sein. Viele Händler bieten daher das Fahren auf Probe an und haben ein 30-tägiges Rückgaberecht.

In jedem Fall sollte man bei Elektrorädern auf folgende Angaben achten: 

  • Art des Antriebs
  • Leistung des Motors
  • Kapazität und Ladezeit des Akkus
  • Reichweite
  • Gewicht

Achtung: Nicht alle Elektroräder bzw. E-Bikes werden fertig montiert geliefert. Bei manchen Modellen empfiehlt es sich, zur Inbetriebnahme und richtigen Einstellung einen Fachmann zurate zu ziehen.

Komfortables City-E-Bike für die Stadt von BTWIN

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  • Motor: Hinterradmotor; Leistung 250 W
  • Akku: k.A.; Kapazität 11 Ah; Spannung 36 V
  • Reichweite: max. 70 km
  • Gewicht: ca. 24 kg; zulässiges Gesamtgewicht: 125 kg
  • Schaltung: Kettenschaltung Shimano Altus; 7 Gänge
  • Bremsen: Scheibenbremse (mechanisch)

Cityräder eignen sich hervorragend für den Weg zur Arbeit oder für Besorgungen in der Stadt. Sie sind in der Regel komfortabel und verkehrssicher ausgestattet. Dank ihrer relativ großen Reichweite können sie jedoch zum Teil auch für längere Strecken verwendet werden. 

Das E-Bike Elops 900E von Decathlons Hausmarke BTWIN verspricht hohen Fahrkomfort durch die ergonomische Sitzposition, breite Reifen und die Federgabel. In der Stadt mit wechselnden Straßenbelägen ist das ein großes Plus. Durch mechanische Scheibenbremsen und LED-Beleuchtung ist dieses Radmodell außerdem sicher. Generell entspricht das E-Bike der Straßenverkehrsordnung. Der praktische Gepäckträger und die Kettenschaltung von Shimano mit sieben Gängen runden die Ausstattung ab. Zum Wechseln des Gangs betätigt man einfach den Drehgriffschalter.

Besonders schön bei diesem Cityrad: BTWIN gibt eine lebenslange Garantie auf Rahmen, Vorbau und Lenker. Für den Akku gibt es zwei Jahre Garantie – er soll 350 bis 500 Ladezyklen halten. Sehr kundenfreundlich ist zudem, dass man sich das Rad in ein Decathlon-Geschäft liefern und dort fertig montieren lassen kann. Das Elops 900E gibt es mit der gleichen Ausstattung auch als Damenfahrrad ohne Oberrohr, was den Einstieg erleichtert.

Praktischer Allrounder: Trekkingrad mit Elektroantrieb von Zündapp

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  • Motor: Hinterradmotor; Leistung 250 W
  • Akku: Lithium-Ionen-Akku; Kapazität 10,4 Ah; Spannung 36 V
  • Reichweite: max. 115 km
  • Gewicht: 23,9 kg; zulässiges Gesamtgewicht: k.A.
  • Schaltung: Kettenschaltung von Shimano; 21 Gänge
  • Bremsen: Felgenbremsen (mechanisch)

Trekkingräder sind sowohl für längere (sportliche) Touren auf dem Land als auch für die Stadt geeignet. Der Sattel ist komfortabel und der Lenker ergonomisch geformt. Diese E-Bikes sind in der Regel verkehrssicher ausgestattet, komfortabel und ergonomisch geformt.

Das Trekkingrad von der Nürnberger Traditionsmarke Zündapp weist mit maximal 115 Kilometern die größte Reichweite aller günstigen E-Bikes aus unserem Vergleich auf. Entsprechend gut geeignet ist es für längere Fahrradtouren. Dabei unterstützen die 21 Gänge der hochwertigen Shimano-Kettenschaltung und die Federung der vorderen Gabel. Die Ausstattung ist StZVO-konform, sodass das Rad auch im Alltag ein guter Begleiter ist.

Abzüge gibt es bei den Bremsen: Scheibenbremsen wären noch etwas sicherer als die klassischen V-Bremsen. Dafür sind die Felgenbremsen jedoch weniger wartungsintensiv. Ein Plus hinsichtlich der Handhabung: Am Lenker ist ein LED-Display angebracht, auf dem man die Unterstützungsstufen auswählen und Informationen wie zum Akkuladestand ablesen kann. Das Rad des deutschen Herstellers wird zu 98 Prozent vormontiert geliefert, sodass das Fahrvergnügen ohne aufwendige Arbeiten schnell beginnen kann.

Perfekt zum Mitnehmen: Elektrisches Faltrad von Fischer

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  • Motor: Hinterradmotor; Leistung 250 W
  • Akku: Lithium-Ionen-Akku; Kapazität 317 Wh; Spannung 36 V
  • Reichweite: max. 80 km
  • Gewicht: 19,6 kg; zulässiges Gesamtgewicht: 125 kg
  • Schaltung: Kettenschaltung Shimano Acera SGS; 7 Gänge
  • Bremsen: Felgenbremse (mechanisch)

Falt- oder auch Klappräder sind besonders praktisch auf Reisen oder wenn man nur einen Teil der Strecke mit dem E-Bike zurücklegen möchte. Man kann sie im Vergleich zu anderen Rädern platzsparend im Kofferraum verstauen, auch in Bus und Bahn nehmen sie nicht viel Platz weg. Gleichzeitig sind diese Elektrofahrräder grundsätzlich nur 20 Zoll groß – dessen sollte man sich beim Kauf bewusst sein.

Das elektronische Fahrrad des deutschen Herstellers Fischer weist qualitativ hochwertige Komponenten auf. So besteht der Akku beispielsweise aus langlebigen Hochleistungszellen – mindestens 750 Ladezyklen werden garantiert. Im Vergleich zum Pedelec von Decathlon ist es leichter, was aufgrund seiner Größe nicht verwundert. Außerdem hat es mit 80 km eine etwa zehn Kilometer höhere Reichweite. Ein Nachteil dieses Modells ist jedoch, dass es völlig ohne Federung daherkommt. Da es sich jedoch nicht um ein E-Bike fürs Gelände handelt, fällt dies beim Fahrkomfort nicht ganz so stark ins Gewicht.

Besonders praktisch ist bei diesem Elektrorad die zugehörige Service-App namens E-Connect. Damit können Sie nicht nur navigieren, sondern auch jederzeit leicht einsehen, wie viel Reichweite Sie noch haben. Und das sogar unter Berücksichtigung der topographischen Verhältnisse, des aktuellen Fahrverhaltens und des Akku-Ladestands. Zu guter Letzt erreichen Sie darüber bei Bedarf auch immer den Service und damit Unterstützung vom Hersteller Fischer.

Ideal im Gelände: Elektrisches Mountainbike von Ancheer

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  • Motor: Heckmotor; Leistung 250 W
  • Akku: Lithium-Ionen-Akku; Kapazität 8 Ah; Spannung 36 V
  • Reichweite: max. 50 km
  • Gewicht: 25 kg; zulässiges Gesamtgewicht: 150 kg
  • Schaltung: Kettenschaltung von Shimano; 21 Gänge
  • Bremsen: Scheibenbremse (mechanisch)

Wer nicht nur durch die Stadt oder über Straßen fahren möchte, sondern durchs Gelände, also etwa über Wiesen und in den Bergen, der benötigt ein Mountainbike (kurz MTB). Diese haben im Vergleich zu City- oder Trekkingrädern in der Regel breitere Reifen für mehr Grip, eine gute Federung und stabilere Rahmen. Bevor man ein elektronisches Mountainbike kauft, sollte man sich genau überlegen, worauf man Wert legt, und seine Auswahl entsprechend treffen. 

Das E-Bike von Ancheer ist mit 25 Kilogramm das schwerste der vier vorgestellten E-Bikes. Dafür kann es aber mit 150 Kilogramm auch die höchste Gesamtlast tragen. Ansonsten weist es gegenüber den Konkurrenzmodellen keine Schwächen auf: Die Ausstattung überzeugt. Das Rad hat einen dreistufigen Motor mit 250 Watt Leistung, eine Schaltung von Shimano mit 21 Gängen und einen Akku, der in vier bis sechs Stunden aufgeladen ist. Als Mountainbike hat es zudem einen vollgefederten Rahmen.

Praktisch ist bei diesem Radmodell, dass alle Werkzeuge, die für die Montage benötigt werden, mit dem Rad mitgeliefert werden – wer möchte, kann das MTB also auch selbst zusammenbauen. Außerdem kann auch dieses E-Bike wie das Faltrad von Fischer zusammengeklappt und so einfach transportiert werden. Der größte Vorteil dieses Fahrrads ist natürlich der Preis: Mit aktuell weit unter 1.000 Euro ist dieses E-Bike das günstigste im Vergleich.

E-Bike-Schnäppchen bei Lidl und weitere Angebote

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  • Motor: Frontmotor; Leistung 250 W
  • Akku: Lithium-Ionen-Akku; Kapazität 10,4 Ah; Spannung 36 V
  • Reichweite: max. 100 km
  • Gewicht: ca. 28,2 kg; zulässiges Gesamtgewicht: ca. 140 kg
  • Schaltung: Nabenschaltung von Shimano, 7 Gänge
  • Bremsen: V-Bremse und Rücktritt

Ein besonderes Schnäppchen ist derzeit das Trekkingrad Alu-City vom Hersteller Prophete: Bei Lidl ist das E-Bike aktuell über 500 Euro reduziert. Das Rad ist gut ausgestattet und hat kein Oberrohr, also einen bequemen Einstieg. Mit einer Akkuladung kommt man mit dem Elektrofahrrad auf eine Reichweite von sehr guten 100 Kilometern (abhängig von den Bedingungen unterwegs). Allerdings ist es mit gut 28 Kilogramm recht schwer. Bei diesem Preis ist das Gewicht jedoch tolerierbar.

Weitere aktuell günstige E-Bikes, die zurzeit verfügbar sind, haben wir hier für Sie zusammengestellt:

Unser E-Bike-Fazit:

Die Wahl des richtigen E-Bikes hängt stark davon ab, wie man es nutzen möchte. Ist man hauptsächlich in der Stadt unterwegs, sind das City-E-Bike Elops 900E von BTWIN sowie für kürzere Strecken das E-Faltrad von Fischer absolut empfehlenswert. Für Touren durchs Gelände eignet sich das Mountainbike von Ancheer. Am besten gefällt uns jedoch das Elektro-Trekkingrad Z802 von Zündapp: Es überzeugt mit einer guten Ausstattung zu einem guten Preis und der größten Reichweite im Vergleich der günstigen E-Bikes. Außerdem bietet es die flexibelsten Einsatzmöglichkeiten.

Wichtige Fragen rund um preiswerte E-Bikes

Was ist der Unterschied zwischen E-Bike und Pedelec?

Mit 99 Prozent am weitesten verbreitet sind die sogenannten Pedelecs, wie Sie auch unserer Auswahl entnehmen können: Es handelt sich dabei ausschließlich um Pedelecs. Ein Pedelec hat einen Elektromotor bis maximal 250 Watt. Es unterstützt den Fahrer in mehreren Stufen nur beim Treten und nur bis zu einer Geschwindigkeit von 25 Kilometer pro Stunde. Je nach Krafteinsatz wird die Beschleunigung angepasst. Wer schneller fahren will, muss das mit eigener Muskelkraft bewerkstelligen.

Viele Pedelecs haben eine Anfahr- und Schiebehilfe, die auf Knopfdruck bis zu sechs Kilometer pro Stunde beschleunigt. Dies erleichtert das Anfahren oder längeres Schieben am Berg. Pedelecs sind rechtlich dem Fahrrad gleichgestellt, es besteht keine Helmpflicht, keine Altersbeschränkung und sie müssen nicht zugelassen werden.

E-Bikes im klassischen Sinne sind Elektrofahrräder, die per Knopfdruck auch ohne Pedalunterstützung fahren. Ab sechs Kilometer pro Stunde sind sie zulassungspflichtig, maximal sind 500 Watt Motorleistung und eine Höchstgeschwindigkeit von 20 Kilometer pro Stunde erlaubt.

Die meisten Menschen verwenden den Begriff E-Bike jedoch synonym für Pedelecs, da sich dieser Fachbegriff nicht allgemein durchgesetzt hat.

Welcher Antrieb ist beim E-Bike der beste?

Bei E-Bike-Motoren unterscheidet man zwischen Front-, Mittel- oder Heckantrieb. Frontantrieb gibt es bei E-Bikes in Deutschland nur noch selten – er ist lediglich in sehr günstigen Modellen oder bei Spezial-Bikes anzutreffen. Der Grund: Frontmotoren haben die ungünstigsten Fahreigenschaften, da das Gewicht des Motors das Lenkverhalten verändert.

Mittelantrieb ist bei Elektrofahrrädern am häufigsten vorzufinden. Er gilt als die beste Antriebsart, weil er sehr natürliche Fahreigenschaften hat. Denn die Kraft des Motors setzt dort an, wo auch die Kraft aus den Pedalen ansetzt. Außerdem liegt der Schwerpunkt eines E-Bikes damit relativ weit unten zwischen den beiden Rädern. E-Bikes mit Mittelmotor verbrauchen bei höheren Geschwindigkeiten deutlich weniger Strom als andere Antriebsarten.

Heckmotoren sind sehr leise und ihre Kraft kommt direkt am Hinterrad an, wo sie hingehört. Der Verschleiß an der Kette ist dadurch geringer als beim Mittelmotor, der zusätzlich an der Kette zieht. Ein weiterer Vorteil ist die Rekuperation: Sie können den Akku beim Fahren teilweise wieder aufladen, das kann bis zu 20 Prozent ausmachen. E-Bikes mit Heckmotoren sind günstiger in der Produktion, zudem muss zur Wartung lediglich das Hinterrad in die Werkstatt gebracht werden. Allerdings ist dessen Ausbau nicht immer ganz einfach.

Was kostet ein gutes E-Bike?

Die Preise für E-Bikes reichen von wenigen Hundert bis zu mehreren Tausend Euro. Wie teuer es sein muss, hängt natürlich im Wesentlichen von den verwendeten Materialien und der Ausstattung ab. Als Gelegenheitsradler ist ein günstiges E-Bike durchaus ausreichend, da hier die Materialien nicht so stark beansprucht werden.

Gerade bei sehr günstigen E-Bikes werden aber oft die gleichen Komponenten verbaut wie bei herkömmlichen Fahrrädern. Da kann es beispielsweise dann zum Bruch von Rahmen oder Gabel kommen, weil diese bei E-Bikes viel stärker belastet werden als bei einem mechanischen Fahrrad. Schließlich werden E-Bikes häufig für längere Strecken genutzt und sind mit höheren Durchschnittsgeschwindigkeiten und mehr Gesamtgewicht unterwegs. Daher ist es ratsam, auf gute Qualität und vor allem gute Bremsen zu achten.

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