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Preiswerte E-Bikes im Vergleich: City E-Bikes, E-Falträder und E-Mountainbikes

Elektrofahrräder für Stadt und Land  

Preiswerte E-Bikes im Vergleich: Cityräder, Falträder und Mountainbikes

23.03.2020, 22:42 Uhr | velo, t-online.de, kat

Das E-Bike erfreut sich immer größerer Beliebtheit – immer mehr Fahrräder haben einen Motor. Längst sind alle Fahrradtypen elektrifiziert – für Stadt, Sport, Freizeit und Reise. Wir stellen neun praktische Elektrofahrräder vor und erklären, worauf Sie beim Onlinekauf achten müssen.

Viele elektronische Fahrräder kann man mittlerweile bequem online kaufen.  Um Ihnen die Entscheidung für ein E-Bike zu erleichtern, haben wir verschiedene Elektroräder im Vergleich für Sie zusammengestellt. Wir betrachten dabei jeweils drei Modelle aus drei Kategorien: Cityräder für die Stadt, Falträder, die besonders fürs Reisen zu empfehlen sind, und Mountainbikes fürs Fahren im Gelände. Wir beschränken uns zudem auf Pedelecs, die das Fahren mit bis zu 25 Kilometer pro Stunde unterstützen, und auf preiswerte Modelle die weniger als 1.500 Euro kosten.

Was muss man beachten, wenn man ein E-Bike online kaufen möchte?

Für jeden Geschmack und jede Anwendung gibt es das richtige E-Bike. Der Kauf im Internet empfiehlt sich für Menschen, die sich vorher ausgiebig mit den eigenen Ansprüchen befasst haben. Eine Probefahrt ist beim Radkauf immer hilfreich, um sich der passenden Größe und der Fahreigenschaften auch bezüglich des Motors sicher zu sein. Viele Händler bieten daher das Fahren auf Probe an und haben ein 30-tägiges Rückgaberecht.

In jedem Fall sollte man bei Elektrorädern auf folgende Angaben achten: 

  • Art des Antriebs
  • Leistung des Motors
  • Kapazität und Ladezeit des Akkus
  • Reichweite
  • Gewicht

Achtung: Nicht alle Elektroräder bzw. E-Bikes werden fertig montiert geliefert. Bei manchen Modellen empfiehlt es sich, zur Inbetriebnahme und richtigen Einstellung einen Fachmann zurate zu ziehen.

Komfortable City E-Bikes für die Stadt

Alle drei Cityräder, die wir Ihnen vorstellen, eignen sich hervorragend für den Weg zur Arbeit oder für Besorgungen in der Stadt. Dank ihrer relativ großen Reichweite können sie jedoch zum Teil auch für längere Strecken verwendet werden. Alle Infos im Vergleich:

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NCM Milano

Telefunken RC657

AsVIVA B15-D

€ 1199,00 bei Amazon€ 450,00 bei Amazon€ 1298,00 bei Amazon
Motor
 
Heckmotor Das-Kit X15; Leistung 250 Watt; 6 StufenFrontmotor von Telefunken; Leistung 250 Watt; 5 StufenHeckmotor; Leistung 250 Watt; k.A.
Akku
 
DeHawk I5-4813H; Kapazität 600 Wh; Leistung 48 VLithium-Ionen-Akku; Kapazität 13 Ah; Leistung 36 VSamsung Cell; Kapazität 522 Wh; Leistung 36 V
Geschwindigkeit
 
bis 25 km/hbis 25 km/hbis 25 km/h
Reichweite
 
bis 130 kmbis 100 kmbis 100 km
Rahmen
 
Aluminium; 26 und 28 ZollAluminium; 49 ZentimeterAluminium; 28 Zoll/48 Zentimeter
Schaltung
 
Kettenschaltung Shimano Altus M310; 7 GängeNabenschaltung Shimano Nexus; 7 GängeShimano Tourney TZ GripShift; 7 Gänge
Bremsen
 
Scheibenbremsen (mechanisch)V-Bremsen und RücktrittScheibenbremsen (mechanisch)
Gewicht
 
27 kg; zulässiges Gesamtgewicht 125 kg26,5 kg; zulässiges Gesamtgewicht 150 kg25,5 kg; zulässiges Gesamtgewicht 135,5 kg
Vorteile
 
  • hohe Reichweite, vor allem im Eco-Modus
  • LCD-Display
  • Anfahr-/Schiebehilfe
  • ausgiebiges Probefahren möglich
  • kurze Ladezeit von 4 bis 5 Stunden
  • wartungsfreier Motor
  • LCD-Display
  • vollständige Ausstattung nach StVZO
  • Fahrradkorb vorn
  • Anfahrhilfe
  • vormontiertes Felgenschloss
  • LCD-Display
Nachteile
 
  • verzögerter Krafteinsatz am Berg
      Hier erhältlich*
       
      * Preise inkl. Mehrwertsteuer, ggfs. zzgl. Versand. Zwischenzeitliche Änderung der Preise, Lieferzeit und -kosten möglich. Alle Angaben ohne Gewähr.

      Der Bestseller unter den City E-Bikes: NCM Milano

      Das E-Bike Milano von NCM ist ein sogenanntes Urban-Trekking-Fahrrad. Das heißt, es eignet sich nicht nur für die Stadt, sondern aufgrund seiner hohen Reichweite von bis zu 130 Kilometern auch ideal für längere Strecken. Hierbei unterstützen ein Motor mit 250 Watt in sechs wählbaren Stufen und ein Akku mit der im Vergleich zu den anderen hier vorgestellten Rädern höchsten Leistung von 48 Volt.

      Ein weiterer Vorteil dieses Fahrrads: Es kann bis zu zehn Kilometer probegefahren und problemlos wieder zurückgegeben werden. So können Sie selbst ausgiebig testen, ob das E-Bike das richtige für Sie ist. Dieses Rad von NCM ist bei Amazon-Kunden sehr beliebt, die vor allem das gute Preis-Leistungs-Verhältnis loben.

      Es gibt von diesem Elektrorad auch eine Plus-Variante, die zwar teurer ist, dafür aber auch einiges mehr bietet: Sie hat einen Akku mit stärkerer Leistung, hydraulische Scheibenbremsen und eine Shimano-Schaltung mit acht Gängen sowie ein verbessertes LCD-Display.

      Der Allrounder unter den City E-Bikes: Telefunken RC657

      Das E-Bike von Telefunken ist ein komfortables und vielseitig einsetzbares Fahrrad. Der Akku erreicht 250 Watt und schafft eine Reichweite von 100 Kilometern. Besonders vorteilhaft ist die schnelle Ladezeit von maximal fünf Stunden. Der Frontmotor überzeugt nicht nur mit seiner Ausdauer, er ist auch völlig wartungsfrei. Zudem ist ein praktischer Einkaufskorb am Lenker integriert.

      Das Fahrrad ist mit einer Nabenschaltung und moderner LED-Beleuchtung ausgestattet und besitzt neben den klassischen Felgenbremsen eine Rücktrittbremse für noch mehr Sicherheit. Für den Einsatz in der Stadt bietet das Elektrofahrrad ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Es ist außerdem aktuell das günstigste der drei vorgestellten Cityräder.

      Das Robuste: AsVIVA B15-D

      Beim Modell von AsVIVA erhält man für unter 1.500 Euro eine robuste Ausstattung: Das Rad wird mit einem Heckmotor und einem Akku von Samsung angetrieben. Im Fahrrad sind außerdem eine Sieben-Gang-Schaltung von Shimano und mechanische Scheibenbremsen verbaut.

      Für ein Citybike sind 100 Kilometer Reichweite mehr als ausreichend. Es kann damit sogar für kürzere Trekking-Touren verwendet werden. Ein schönes Feature ist das vormontierte Felgenschloss, was zwar kein normales Fahrradschloss ersetzt, die Sicherheit aber dennoch erhöht.

      Wir meinen: Möchten Sie ein E-Bike hauptsächlich in der Stadt nutzen, machen Sie mit dem E-Bike NCM Milano nichts verkehrt. Es bietet die beste Leistung der drei vorgestellten Räder zu einem fairen Preis.

      Perfekt zum Mitnehmen: Elektrische Falträder

      Falt- oder auch Klappräder sind besonders praktisch auf Reisen oder wenn man nur einen Teil der Strecke mit dem E-Bike zurücklegen möchte. Man kann sie platzsparend im Kofferraum verstauen, auch in Bus und Bahn nehmen sie nicht viel Platz weg. Gleichzeitig sind diese Elektrofahrräder grundsätzlich nur 20 Zoll groß – dessen sollte man sich beim Kauf bewusst sein.

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      NCM Paris

      Fischer E-Bike Faltrad

      Zündapp Z101 E-Faltrad

      € 1199,00 bei Amazon€ 450,00 bei Amazon€ 978,99 bei Amazon
      Motor
       
      Heckmotor Das-Kit X2; Leistung 250 Watt; 6 StufenHinterradmotor Bafang Max Drive; Leistung 250 Watt; k.A.Radnabenmotor hinten; Leistung 250 Watt; 4 Stufen
      Akku
       
      DeHawk B1U-3615H; Kapazität 540 Wh; Leistung 36 VLithium-Ionen-Akku; Kapazität 317 Wh; Leistung 36 VRahmenakku; Leistung 260 Wh; Leistung 36 V
      Reichweite
       
      bis 100 kmbis 80 kmbis 65 km
      Geschwindigkeit
       
      bis 25 km/hbis 25 km/hbis 25 km/h
      Rahmen
       
      Aluminium; 20 ZollAluminium; 20 ZollAluminium; 20 Zoll
      Schaltung
       
      Shimano Tourney; 7 GängeShimano Acera SGS; 7 GängeShimano Kettenschaltung; 6 Gänge
      Bremsen
       
      Scheibenbremsen (mechanisch)Felgenbremse (mechanisch)Felgenbremse (mechanisch)
      Gewicht
       
      24 kg; zulässiges Gesamtgewicht 125 kg19,6 kg; zulässiges Gesamtgewicht 125 kg21,1 kg; zulässiges Gesamtgewicht 141,1 kg
      Vorteile
       
      • hohe Reichweite, vor allem im Eco-Modus
      • LCD-Display
      • Anfahr-/Schiebehilfe
      • ausgiebiges Probefahren möglich
      • Fischer E-Connect App für Navigation, Reichweitenberechnung und Service
      • vollständige Ausstattung nach StVZO
      • vollständige Ausstattung nach StVZO
      • besonders leicht
      • keine Montage notwendig
      • Anfahrhilfe
      Nachteile
       
        • keine Federung
          Hier erhältlich*
           
          * Preise inkl. Mehrwertsteuer, ggfs. zzgl. Versand. Zwischenzeitliche Änderung der Preise, Lieferzeit und -kosten möglich. Alle Angaben ohne Gewähr.

          Das Leistungsstarke E-Faltrad: NCM Paris

          Dieses E-Bike hat eine umfassende Ausstattung mit 250 Watt starkem Sechs-Stufen-Motor, einem Akku mit hoher Kapazität, einer Shimano-Schaltung mit sieben Gängen und mechanischen Scheibenbremsen. Damit erreicht es eine besonders hohe Reichweite von bis zu 100 Kilometern.

          Wie sein großer Bruder, das City E-Bike NCM Milano, kann auch das Faltrad des Herstellers ausgiebig probegefahren und getestet werden. Nutzer loben vor allem die Leistung des Akkus und das ausgesprochen gute Preis-Leistungs-Verhältnis.

          Das Service-Wunder: Fischer E-Faltrad

          Das elektronische Fahrrad des Herstellers Fischer weist qualitativ hochwertige Komponenten auf. So besteht der Akku beispielsweise aus langlebigen Hochleistungszellen – mindestens 750 Ladezyklen werden garantiert. Ein Nachteil dieses Modells hinsichtlich des Fahrkomforts ist, dass es völlig ohne Federung daherkommt. Da es sich jedoch nicht um ein E-Bike fürs Gelände handelt, fällt dies weniger ins Gewicht.

          Besonders praktisch ist bei diesem Elektrorad die zugehörige Service-App namens E-Connect. Damit können Sie nicht nur navigieren, sondern auch jederzeit leicht einsehen, wie viel Reichweite Sie noch haben, und zwar unter Berücksichtigung der topographischen Verhältnisse, des aktuellen Fahrverhaltens und des Akku-Ladestands. Zu guter Letzt erreichen Sie darüber bei Bedarf auch immer den Service und damit Unterstützung von Fischer.

          Der Preis-Leistungs-Sieger: E-Faltrad Zündapp Z101

          Das besonders günstige Elektrorad des Herstellers Zündapp bietet etwas weniger Reichweite (bis zu 65 Kilometer) als die anderen zwei E-Bikes der Kategorie Faltrad. Für Fahrten in der Stadt reicht dies jedoch völlig aus.

          Die Ausstattung ist zwar mit einem etwas schwächeren Akku und einer mechanischen Felgenbremse nicht ganz so üppig. Das Zündapp Z101 kostet dafür allerdings einige Hundert Euro weniger als die Modelle der Konkurrenz.

          Viele Käufer loben das wirklich gute Preis-Leistungs-Verhältnis, das auch wir bemerkenswert finden. Eine Shimano-Kettenschaltung mit sechs Gängen, eine Anfahrhilfe sowie alle Bestandteile eines verkehrssicheren Rads können sich durchaus sehen lassen zu diesem Preis.

          Wir meinen: Unter den Falträdern ist das Zündapp Z101 unser Favorit, da es mit Abstand das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Wer mehr erwartet ist aber auch mit den anderen beiden E-Bikes dieser Kategorie gut beraten.

          Ideal im Gelände: Elektrische Mountainbikes

          Wer nicht nur durch die Stadt oder über Straßen fahren möchte, sondern durchs Gelände, also etwa über Wiesen und in den Bergen, der benötigt ein Mountainbike (kurz MTB). Diese haben in der Regel breitere Reifen für mehr Grip, eine gute Federung und stabilere Rahmen als Cityräder. Bevor man ein elektronisches Mountainbike kauft, sollte man sich genau überlegen, worauf man Wert legt, und seine Auswahl entsprechend treffen. Unsere drei Empfehlungen sind die folgenden E-Bikes:

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          Fitifito MT27,5 Plus

          ANCHEER Mountainbike

          Fischer E-Bike ATB Terra 2.0

          € 500,00 bei Amazon€ 39,99 bei Amazon€ 1299,00 bei Amazon
          Motor
           
          Heckmotor; 250 Watt; k.A.bürstenloser Motor; 250 Watt; 3 StufenFischer Silent Drive Hinterradmotor; 250 Watt; k.A.
          Akku
           
          Samsung Cells; Kapazität 624 Wh; Leistung 48 VLithiumbatterie; Kapazität 8 Ah; Leistung 36 VLithium-Ionen-Akku; Kapazität 396 Wh; Leistung 36 V oder 48 V
          Reichweite
           
          bis 100 kmbis 50 kmbis 120 km
          Geschwindigkeit
           
          bis 25 km/hk.A.k.A.
          Rahmen
           
          Aluminium; 48 ZentimeterAluminiumlegierung; 26 ZollAluminium; 48 Zentimeter
          Schaltung
           
          Shimano Tourney TY500; 21 GängeShimano; 21 GängeShimano Acera, 8 Gänge
          Bremsen
           
          Scheibenbremse (mechanisch)Scheibenbremse (mechanisch)Scheibenbremse (hydraulisch)
          Gewicht
           
          22 kg; zulässiges Gesamtgewicht 120 kg25 kg; zulässiges Gesamtgewicht 150 kg22 kg; zulässiges Gesamtgewicht 135 kg
          Vorteile
           
          • schnelle Akku-Ladezeit von 4 bis 5 Stunden
          • Ladezeit von 4 bis 6 Stunden
          • Werkzeug für Montage wird mitgeliefert
          • sehr leiser Motor
          • hydraulische Scheibenbremsen
          • Fischer E-Connect App für Navigation, Reichweitenberechnung und Service
          Nachteile
           
            • vergleichsweise geringe Reichweite
              Hier erhältlich*
               
              * Preise inkl. Mehrwertsteuer, ggfs. zzgl. Versand. Zwischenzeitliche Änderung der Preise, Lieferzeit und -kosten möglich. Alle Angaben ohne Gewähr.

              Für lange Strecken: E-Mountainbike Fitifito MT27,5 Plus

              Das Mountainbike des chinesischen Herstellers Fitifito kommt mit einer umfassenden und leistungsstarken Ausstattung daher. Es hat einen starken Heckmotor, einen langlebigen Akku von Samsung sowie eine Schaltung der Marke Shimano mit 21 Gängen. Zusammen mit der Federung der Vordergabel und den breiten Reifen für viel Grip ist man damit ideal aufs Fahren im Gelände vorbereitet.

              Manche Nutzer würden sich für die Berge eine etwas höhere Motorleistung wünschen. Die meisten sind jedoch glücklich mit diesem E-Bike. Bemerkenswert sind die vergleichsweise hohe Reichweite von 100 Kilometern und die schnelle Akku-Ladezeit von vier bis fünf Stunden. 

              Der Preissieger: Ancheer E-Mountainbike

              Das E-Bike von Ancheer ist mit 25 Kilogramm das schwerste der drei MTB-Modelle, dafür kann es aber mit 150 Kilogramm auch die höchste Gesamtlast tragen. Ansonsten weist es gegenüber den beiden Konkurrenzprodukten keine Schwächen auf: Es hat einen dreistufigen Motor mit 250 Watt Leistung, eine Schaltung von Shimano mit 21 Gängen und einen Akku, der in vier bis sechs Stunden aufgeladen ist.

              Praktisch ist, dass alle Werkzeuge, die für die Montage benötigt werden, mit dem Rad mitgeliefert werden – wer möchte, kann das MTB also auch selbst zusammenbauen. Der große Vorteil ist natürlich der Preis: Mit weit unter 1.500 Euro ist dieses E-Bike das günstigste im Vergleich und damit unser Preissieger.

              Das Sichere: Fischer E-Bike ATB Terra 2.0

              Das ATB Terra 2.0 von Fischer ähnelt von der Ausstattung den anderen beiden Mountainbikes. Es hat einen sehr leisen Motor, der Sie beim Fahren unterstützt. Außerdem gibt es wie beim Faltrad des Herstellers auch beim Mountainbike die E-Connect-App mit Reichweitenberechnung, Navigation und Service dazu.

              Das E-Bike von Fischer hat im Vergleich zu den anderen Mountainbikes nur acht Gänge, die über eine Schaltung von Shimano gewechselt werden können. Hervorzuheben ist auf der anderen Seite jedoch, dass es als Einziges hydraulische Scheibenbremsen vorweist, die nachweislich die sichersten sind.

              Achtung: Von diesem Elektrofahrrad gibt es zwei Varianten – bei der einen hat der Akku eine Leistung von 36 Volt, bei der anderen sind es 48 Volt. Beim Kauf sollte man dringend darauf achten und überlegen, welche Ausführung eher den eigenen Bedürfnissen entspricht.

              Unser E-Bike-Fazit:

              Die Wahl des richtigen E-Bikes hängt stark davon ab, wie man es nutzen möchte. Ist man hauptsächlich in der Stadt unterwegs, ist das City E-Bike NCM Milano absolut empfehlenswert. Alternativ bietet sich auch unser Preis-Leistungs-Sieger, das E-Faltrad Zündapp Z101, an, das man zusätzlich bequem mit in den Urlaub nehmen kann. Bewegt man sich mehr im Gelände, halten wir das Terra 2.0 von Fischer unter den E-Mountainbikes für empfehlenswert.

              Was ist der Unterschied zwischen E-Bike und Pedelec?

              Mit 99 Prozent am weitesten verbreitet sind die sogenannten Pedelecs, wie Sie auch unserer Auswahl entnehmen können: Es handelt sich dabei ausschließlich um Pedelecs. Ein Pedelec hat einen Elektromotor bis maximal 250 Watt. Es unterstützt den Fahrer in mehreren Stufen nur beim Treten und nur bis zu einer Geschwindigkeit von 25 Kilometer pro Stunde. Je nach Krafteinsatz wird die Beschleunigung angepasst. Wer schneller fahren will, muss das mit eigener Muskelkraft bewerkstelligen.

              Viele Pedelecs haben eine Anfahr- und Schiebehilfe, die auf Knopfdruck bis zu sechs Kilometer pro Stunde beschleunigt. Dies erleichtert das Anfahren oder längeres Schieben am Berg. Pedelecs sind rechtlich dem Fahrrad gleichgestellt, es besteht keine Helmpflicht, keine Altersbeschränkung und sie müssen nicht zugelassen werden.

              E-Bikes im klassischen Sinne sind Elektrofahrräder, die per Knopfdruck auch ohne Pedalunterstützung fahren. Ab sechs Kilometer pro Stunde sind sie zulassungspflichtig, maximal sind 500 Watt Motorleistung und eine Höchstgeschwindigkeit von 20 Kilometer pro Stunde erlaubt.

              Die meisten Menschen verwenden den Begriff E-Bike jedoch synonym für Pedelecs, da sich dieser Fachbegriff nicht allgemein durchgesetzt hat.

              Welcher Antrieb ist beim E-Bike der beste?

              Bei E-Bike-Motoren unterscheidet man zwischen Front-, Mittel- oder Heckantrieb. Frontantrieb gibt es bei E-Bikes in Deutschland nur noch selten – er ist lediglich in sehr günstigen Modellen oder bei Spezial-Bikes anzutreffen. Der Grund: Frontmotoren haben die ungünstigsten Fahreigenschaften, da das Gewicht des Motors das Lenkverhalten verändert.

              Mittelantrieb ist bei Elektrofahrrädern am häufigsten vorzufinden. Er gilt als die beste Antriebsart, weil er sehr natürliche Fahreigenschaften hat. Denn die Kraft des Motors setzt dort an, wo auch die Kraft aus den Pedalen ansetzt. Außerdem liegt der Schwerpunkt eines E-Bikes damit relativ weit unten zwischen den beiden Rädern. E-Bikes mit Mittelmotor verbrauchen bei höheren Geschwindigkeiten deutlich weniger Strom als andere Antriebsarten.

              Heckmotoren sind sehr leise und ihre Kraft kommt direkt am Hinterrad an, wo sie hingehört. Der Verschleiß an der Kette ist dadurch geringer als beim Mittelmotor, der zusätzlich an der Kette zieht. Ein weiterer Vorteil ist die Rekuperation: Sie können den Akku beim Fahren teilweise wieder aufladen, das kann bis zu 20 Prozent ausmachen. E-Bikes mit Heckmotoren sind günstiger in der Produktion, zudem muss zur Wartung lediglich das Hinterrad in die Werkstatt gebracht werden. Allerdings ist dessen Ausbau nicht immer ganz einfach.

              Was kostet ein gutes E-Bike?

              Die Preise für E-Bikes reichen von wenigen Hundert bis zu mehreren Tausend Euro. Wie teuer es sein muss, hängt natürlich im Wesentlichen von den verwendeten Materialien und der Ausstattung ab. Als Gelegenheitsradler ist ein günstiges E-Bike durchaus ausreichend, da hier die Materialien nicht so stark beansprucht werden.

              Gerade bei sehr günstigen E-Bikes werden aber oft die gleichen Komponenten verbaut wie bei herkömmlichen Fahrrädern. Da kann es beispielsweise dann zum Bruch von Rahmen oder Gabel kommen, weil diese bei E-Bikes viel stärker belastet werden als bei einem mechanischen Fahrrad. Schließlich werden E-Bikes häufig für längere Strecken genutzt und sind mit höheren Durchschnittsgeschwindigkeiten und mehr Gesamtgewicht unterwegs. Daher ist es ratsam, auf gute Qualität und vor allem gute Bremsen zu achten.

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