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Stand-up-Paddle Board kaufen: SUP Boards zum Aufblasen

Kaufberatung  

Wassersport: Diese Stand-up-Paddle-Boards sind empfehlenswert

10.07.2019, 21:48 Uhr | t-online.de

Stand-up-Paddle Board kaufen: SUP Boards zum Aufblasen. Draufsteigen, einen sicheren Stand finden und mit den ersten Ruderschlägen lospaddeln: Das ist Stand-up-Paddeln. (Quelle: Getty Images/Corey Jenkins)

Draufsteigen, einen sicheren Stand finden und mit den ersten Ruderschlägen lospaddeln: Das ist Stand-up-Paddeln. (Quelle: Corey Jenkins/Getty Images)

Egal ob Bergsee, Fluss oder Meer – Stand-up-Paddling (kurz SUP) ist nicht nur extrem angesagt, sondern auch eine Möglichkeit, mit ganz viel Spaß an der eigenen Fitness zu arbeiten. Aber wussten Sie, dass man für verschiedene SUP-Abenteuer das passende Stand-up-Paddle-Board kaufen kann? Wir erklären Ihnen, welche verschiedenen SUP-Modelle es gibt und verraten Ihnen unsere fünf Favoriten.

Immer häufiger sieht man auf Seen, in Buchten und auf Flüssen Erwachsene und Kinder, die auf flachen SUP Boards mit einem langen Paddel in der Hand über das Wasser gleiten. Und das ist gar nicht so wackelig, wie es aussieht! Zumindest solange die See ruhig ist, keine Wellen das Brett durchschütteln und man die richtige Technik beherrscht.

Wie funktioniert Stand-up-Paddling?

Draufsteigen, einen sicheren Stand finden und mit den ersten Ruderschlägen lospaddeln – so lässt es sich mit einem Stand-up-Paddle-Board ganz entspannt auf der Wasseroberfläche fortbewegen. Hauptsache man hält das Gleichgewicht. Und hier hilft bereits ein einigermaßen gutes Körpergefühl und etwas Anspannung der Muskulatur. Schon ist man relativ ausbalanciert.

Damit das Stehpaddeln gelingt, gibt es gerade für Anfänger breite SUP Boards, die weniger wackelig auf dem Wasser liegen. Eine oder mehrere Finnen, die unter dem Brett befestigt sind, sorgen für zusätzliche Stabilität. Mit dem auf die eigene Körpergröße eingestellten Paddel wird anschließend wechselseitig gepaddelt, um über die Wasseroberfläche zu gleiten. Wer sich stehend zu unsicher fühlt, kann auch im Sitzen oder kniend auf dem Brett paddeln.

Wir stellen unsere fünf Favoriten verschiedener Hersteller vor und erklären, für welche Situation Sie welches Stand-up-Paddle-Board kaufen sollten.

Der Alleskönner: Stand-up-Paddle-Board von Nemaxx

Ein praktischer Allrounder auf dem Wasser ist das aufblasbare SUP Board von Nemaxx, das stabil auf dem Wasser liegt und trotzdem wendig ist. Je nach Modell ist unser Preis-Leistungs-Sieger vielseitig einsetzbar und kann zum Touren, Surfen, Weißwasserpaddeln und sogar als Yoga-Board verwendet werden. Damit es als stabiles Brett die Form behält, ist die High-Class-Drop-Stitch-Kammer mit Stabilisierungsfäden versehen, die für maximale Robustheit und Steifigkeit sorgen. Das EVA-Deck sorgt zusätzlich für einen sicheren Stand. Erhältlich ist das Brett sowohl als Racer, als Allround-Board oder Cruiser.

  • aufblasbar
  • rutschfest mit hitzegeprägtem EVA-Deck
  • Teleskop-Alu-Paddel
  • Hochdruckpumpe mit Manometer
  • Transportrucksack inklusive
  • Maße: 335 × 74 × 15 cm
  • Gewicht: 15,5 kg
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Unser Favorit: Stand-up-Paddle-Board Waterwalker 126 von Thurso Surf

Ein weiterer Alleskönner auf Badeseen und auf dem Meer ist das Waterwalker 126 SUP Board von Thurso Surf, das durch seine Touring-Form und Länge besonders stabil im Wasser liegt. Der Clou: Je nach Welligkeit des Wassers kann bei Paddel-Ausflügen durch die Anbringung der Finnen das Brett an die Wasserbewegungen angepasst werden. Mit nur einer Finne liegt es zum Beispiel bei ruhigem Wasser gut im Rennen, bei welliger Oberfläche sorgen zwei oder sogar drei Finnen für die notwendige Stabilität im Wasser.

  • aufblasbar
  • Paddel mit Karbon-Schaft
  • 3 abnehmbare Finnen
  • Handpumpe
  • Roller-Rucksack inklusive
  • Maße: 320 × 77 × 15 cm
  • Gewicht: 12 kg
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Der Verwandlungskünstler: Cruise SUP Board-Set von Bluefin

Mit Brett, Paddel und Kajak-Sitz ist das Board-Set der Marke Bluefin SUP unser Innovationssieger. Überzeugt hat uns, dass das Board nicht nur ein sportliches Stand-up-Paddle-Board ist, sondern gleichzeitig ein bequemes SUP-Kayak. Wie das funktioniert? Das aufblasbare Board kann mit einem gepolsterten Sitz in Sekundenschnelle in ein Kayak verwandelt werden. Pluspunkt für alle Bewegtbildfreunde: An der Spitze des Bretts ist eine GoPro-Halterung befestigt, sodass die Tour über Wellen festgehalten werden kann. Das Brett ist in vier verschiedenen Größen erhältlich.

  • aufblasbar
  • Paddel mit Karbon-Schaft
  • Kajak-Sitz
  • GoPro-Halterung
  • Handpumpe
  • Transportrucksack inklusive
  • Maße: 327 × 79 × 15 cm
  • Gewicht: 14 kg
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Das Leichtgewicht: Stand-up-Paddle-Board von Yuebo

Klein aber oho gilt für dieses Modell – unser Geheimtipp für entspanntes Stand-up-Paddeln auf Reisen. Das solide SUP Board von Yuebo, das mit Knöchelband und Reparaturset geliefert wird, eignet sich sowohl für gemütliches Anfänger-Paddeln als auch für Touring oder Yoga-Übungen auf dem Board. Und das in Sekundenschnelle, denn das Board ist in weniger als fünf Minuten komplett aufgeblasen. Damit man auf dem Wasser Nützliches griffbereit hat, ist das Board mit einem Front-Gummizug ausgerüstet, unter dem man zum Beispiel einen wasserfesten Beutel befestigen kann. Dieses Paddle-Board ist in drei verschiedenen Größen erhältlich. 

  • aufblasbar
  • verstellbares Paddel
  • Handpumpe mit Manometer
  • Rucksack inklusive
  • Maße: 305 × 76 × 15 cm
  • Gewicht: 8 kg
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Der Design-Sieger: Magma 2019 SUP Board von Aqua Marina

Ab in die Wellen geht es mit diesem aufblasbaren Einsteigerboard von Aqua Marina – unserem Design-Sieger. Mit dem langen, sportlichen SUP Board mit Aluminiumpaddel können Sie ganz gemütlich auf ruhigem Wasser touren, mit anderen um die Wette paddeln, aber auch mal die ein oder andere kleine Welle surfen. Für längere Touren ist auch dieses formstabile Board mit einem praktischen Gepäcknetz ausgestattet, damit Sonnencreme, Shirt und Schlüssel gut verwahrt werden können.

  • aufblasbar
  • verstellbares Aluminiumpaddel
  • 1 Zentralfinne
  • Handpumpe mit Manometer
  • Rucksack inklusive
  • Maße: 330 × 81 × 15 cm
  • Gewicht: 9,6 kg
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Welches Stand-up-Paddle-Board ist empfehlenswert?

Grundsätzlich unterscheidet man bei SUP Boards zwei verschiedene Typen: Es gibt die klassischen, stabilen Hardboards, wie man sie auch vom Wellenreiten kennt, und es gibt aufblasbare Boards, auch inflatable beziehungsweise iSUPs genannt. Letztere klingen etwas wackelig, sind aber in der Regel aus sehr stabilen Materialien gefertigt. Einmal aufgeblasen sind die Boards, die aus hochwertigen Fasern mit hoher Dichte gefertigt sind, auch extrem fest und überraschend steif. Deutlicher Vorteil der aufblasbaren Boards: Sie können aufgerollt und in einem Rucksack verstaut werden, sodass man sie sehr gut transportieren kann, wenn man mal ans Wasser fahren möchte. Der Vorteil der Hardboards hingegen liegt darin, dass sie weniger reparaturanfällig sind.

Welches SUP Board ist für Anfänger geeignet?

Wer als Anfänger ein Stand-up-Paddle-Board kaufen möchte, sollte von kleinen, wendigen Flitzern die Finger lassen. Für alle, die mit dem Stehpaddeln beginnen wollen, eignen sich stattdessen größere Bretter mit einem höheren Volumen, einer Länge von mindestens 300 Zentimetern und einer Breite von ungefähr 80 Zentimetern. Die Dicke sollte etwa bei 15 Zentimetern liegen. So liegt das Brett relativ stabil auf der Wasseroberfläche und es ist trotzdem verhältnismäßig wendig. Das heißt, Sie können ganz entspannt ein paar Runden paddeln. Dabei gilt auch die Faustregel: Je mehr Körpergewicht Sie auf das Brett bringen, desto breiter sollte es sein.

Längere Bretter ab etwa 340 Zentimetern büßen etwas an Wendigkeit ein, sind aber gut geeignet für Touring, also längere Strecken, auf dem Wasser. Auch wer Yoga-Übungen auf dem Board machen möchte, setzt auf ein breites, langes Modell. Umso schmaler hingegen ein SUP Board ist, umso wackeliger wird das Stehpaddeln. Das gilt zumindest für Einsteiger, denn wer mit dem Board Rennen fährt, setzt auf schmale Race-Bretter, die zwar schwierig zu balancieren, dafür aber schneller zu fahren sind.

Ist Stand-up-Paddling gesund?

Das Paddeln sieht relativ lässig und entspannt aus, tatsächlich ist es ein Ganzkörper-Workout auf dem Wasser. Schon allein durch das wackelige Stehen auf dem Brett werden wie bei einem Wackelbrett im Fitnessstudio die tieferen Muskelschichten aktiviert und mobilisiert, sodass es ein sehr gutes Training für die Rumpfmuskulatur darstellt. Und das wird bei etwas Wellengang noch intensiviert. Durch den regelmäßigen Paddelschlag auf dem SUP Board wird außerdem die Schulter- und Armmuskulatur gekräftigt. Nicht zu vergessen: Die entspannende Wirkung, wenn man ganz leise über das Wasser gleitet.   

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