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Stiftung Warentest: Die besten Monitore im Test – gute Modelle zum kleinen Preis

Stiftung Warentest  

Monitore im Test: Gute Modelle gibt es schon zum kleinen Preis

31.08.2021, 13:35 Uhr | t-online, JPH

Stiftung Warentest: Die besten Monitore im Test – gute Modelle zum kleinen Preis. Fast alle Monitore schneiden im Test der Stiftung Warentest gut ab. (Quelle: Hersteller/Samsung)

Fast alle Monitore schneiden im Test der Stiftung Warentest gut ab. (Quelle: Samsung/Hersteller)

Eine hohe Auflösung, große Bildfläche und ein höhenverstellbarer Standfuß: Das zeichnen gute Monitore aus. Die Stiftung Warentest hat 17 Modelle in verschiedenen Größen getestet. Worauf es beim Kauf ankommt und welcher Bildschirm der Testsieger ist, lesen Sie hier.

Den richtigen Monitor für den Computer zu finden ist auf den ersten Blick keine einfache Aufgabe. Die Auswahl ist riesig, die Größen unterschiedlich und die Funktionen oft unübersichtlich. Mit ein paar Tipps fällt die Entscheidung leichter: Bei der Auflösung reicht für die meisten Office-Anwendungen Full-HD, wer Filme schaut und Games spielt, kann auch auf ein Modell mit 4K-Auflösung aufrüsten oder einen gebogenen "curved" Bildschirm nutzen. Zudem sollten die Reflexionen gering und der Standfuß höhenverstellbar sein.

Hinweis: Das Testsieger-Modell ist aktuell bei allen bekannten Shops ausverkauft. Der Samsung LF24T452FQR ist ein baugleiches Schwestermodell mit identische Ausstattung.

Wenn Sie Games am PC spielen ist zudem die Bildwiederholungsrate wichtig. Sie wird in Millisekunden angegeben. Normale PC-Monitore für den Arbeitsplatz schaffen es meistens nicht, schnelle Bewegungen scharf darzustellen. Daher sollten Sie einen Monitor wählen, der besonders für Spiele geeignet ist.

Die Stiftung Warentest hat in ihrer "test"-Ausgabe 09/2021 Monitore geprüft und fällt ein positives Urteil. 16 Modelle schneiden gut ab.

Monitore mit 24 bis 32 Zoll: So wurde getestet

Ergonomie ist am Arbeitsplatz und zu Hause vor dem Bildschirm genauso wichtig wie ein guter Monitor. Erfreulich ist, dass die Tester bei keinem einzigen Gerät einen schweren Mangel feststellen. 15 Geräte schneiden mit dem Urteil "gut" ab, nur ein Gerät erreicht die Note "befriedigend". Getestet wurde die Bildqualität, die Handhabung, die Vielseitigkeit und der Stromverbrauch.

Die Testsieger: Das sind die besten PC-Monitore

In der Größe bis 24 Zoll gewinnt der Samsung F24T452FQU mit dem "test"-Qualitätsurteil "gut (1,9)". Er erreicht in allen Testkriterien mindestens gute Ergebnisse, beim Stromverbrauch sogar die Note "sehr gut". Mit 61 Zentimetern Bildschirmdiagonale hat er eine komfortable Größe und löst in Full-HD auf.

Der Preissieger ist der BenQ GE2475H-Monitor mit dem "test"-Qualitätsurteil "gut (2,5)".

Wer mehr Platz braucht und einen großen Schreibtisch besitzt, greift zu einem Monitor mit 27 Zoll Diagonale. Der Testsieger in dieser Größe ist der BenQ PD2705Q mit dem "test"-Qualitätsurteil "gut (1,9)". Die größeren Modelle besitzen zudem eine höhere Auflösung mit 2.560 x 1.440 Pixeln.

Bei den Bildschirm-Riesen mit 32 Zoll liegt Samsung ganz vorn. Der F32TU870VU erreicht das "test"-Qualitätsurteil "gut (2,1)". Mit hoher 4K-Auflösung und 80 Zentimetern Bildschirmdiagonale liegt er schon fast auf TV-Niveau. Das führt allerdings auch zu einem höheren Stromverbrauch. Alle Testergebnisse im Detail.

Testsieger bis 24 Zoll: Samsung F24T452FQU

Das Testurteil: Stiftung Warentest vergibt das Urteil "gut (1,9)" und lobt die guten Blickwinkel, die hohe Helligkeit und den niedrigen Stromverbrauch. 

Produktdetails: Das Modell leistet sich kaum Schwächen und ist ein guter Allrounder. Mit 24 Zoll Bildschirmdiagonale (61 Zentimetern), Full-HD-Auflösung und geringem Stromverbrauch von nur 16 Watt. Das IPS-Panel erreicht ein gutes Kontrastverhältnis von 1.000:1 und eine maximale Helligkeit von 250 Candela pro Quadratmeter (cd/m²).

Die Bildschirmwiederholungsrate liegt mit 75 Hz (Hertz) auf einem guten Niveau für einen Office-Bildschirm. Zudem ist ein Blaulichtfilter integriert, der die Augen am Abend schonen soll und die Farben wärmer darstellt. So sollen Schlafprobleme und Kopfschmerzen bei langen Bildschirmzeiten reduziert werden.

Weitere Pluspunkte: Der Standfuß ist höhenverstellbar und der Monitor kann bis zu 25 Grad geneigt werden. Der Monitor besitzt zweimal HDMI, einen Display Port und 2x USB als Anschlüsse auf der Rückseite.

Information: Das Testsieger-Modell ist aktuell bei den bekannten Shops ausverkauft. Mit dem Samsung LF24T452FQR gibt es ein Schwestermodell, das eine identische Ausstattung besitzt.

Preistipp: BenQ GW2475H mit 24 Zoll

Das Testurteil: Der günstigste Monitor im Test schneidet mit dem "test"-Qualitätsurteil "gut (2,5)" ab und erreicht auch bei der Bewertung der Bildqualität die Teilnote "gut". Mit nur zwei HDMI-Anschlüssen gibt es jedoch Abzüge bei der Vielseitigkeit. 

Produktdetails: Der Bildschirm von BenQ punktet mit einer guten Bildqualität, wenig Reflexionen und dem günstigen Preis. Das IPS-Panel sorgt für gute Kontraste (1.000:1), die Full-HD-Auflösung ist für die Größe und für Office-Anwendungen absolut ausreichend.

Mit den schmalen Rändern sieht das Gerät zudem sehr modern aus. Es ist ein Blaulichtfilter integriert und die Helligkeit liegt mit 250 cd/m² auf dem Niveau der Konkurrenz. Mit 60 Herzt ist die Bildwiederholungsfrequenz etwas schwächer.

Ein Nachteil ist der Standfuß: Er ist nicht höhenverstellbar. So können Sie den Monitor nicht individuell anpassen. Allerdings lässt sich der Bildschirm bis zu 22 Grad neigen. 

Testsieger mit 27 Zoll Diagonale: BenQ PD2705Q

Das Testurteil: Bei den Monitoren mit 27 Zoll Bildschirmdiagonale liegt der BenQ PD2705Q ganz vor. Das Gerät erreicht das "test"-Qualitätsurteil "gut (1,9)" und überzeugt mit einem guten Bild und sehr guter Vielseitigkeit.

Produktdetails: 69 Zentimeter Diagonale bieten viel Platz für Programme und reichen auch für mehrere Fenster. Der Testsieger von BenQ besitzt eine höhere Auflösung als die kleinen Monitore und löst in WQHD mit 2.560 x 1.440 Pixeln auf. Positiv ist zudem die Helligkeit von bis zu 300 cd/m². Auch dieses Modell besitzt einen Blaufilter, ein IPS-Panel und erreicht eine Bildschirmwiederholungsrate von 60 Hertz.

Für eine gute Ergonomie am Arbeitsplatz ist der Monitor höhenverstellbar und kippbar. Auf der Rückseite besitzt der Bildschirm einen HDMI-Anschluss, einen Display Port und einen USB-C Eingang.

Der Große mit 32 Zoll: Samsung F32TU870VU

Das Testurteil: Note "gut (2,1)" für den großen Samsung-Monitor mit 80 Zentimetern Bildschirmdiagonale. Die Tester loben das gute Bild und die hohe 4K-Auflösung.

Produktdetails: Mit 32 Zoll gehört das Modell von Samsung schon zu den Riesen und ist vor allem für Filmschnitt und Fotobearbeitung sinnvoll. Mit 80 Zentimetern haben Sie für Multitasking mehr als genug Platz und können auch mehrere Fenster bequem nebeneinander anzeigen.

Mit 3.840 x 2.160 Pixeln erreicht der Monitor die sehr scharfe 4K-Auflösung. Das Kontrastverhältnis liegt bei 2.500:1, die maximale Helligkeit bei 250 cd/m². Er besitzt einen HDMI- und Displayport-Anschluss und zweimal den schnellen Thunderbolt-Eingang. Der Standfuß ist höhenverstellbar und der Bildschirm bis zu 14 Grad neigbar. 

Fazit zum Monitor-Test: Gute Modelle gibt es schon für wenig Geld

Fürs Homeoffice fällt unsere Wahl auf den Testsieger von Samsung und das baugleiche Schwestermodell. Sie bieten eine gute Bildqualität, sind kipp- und höhenverstellbar und mit 24 Zoll auch nicht zu groß auf dem Schreibtisch. Mit der Full-HD-Auflösung reichen sie zudem auch für die meisten Büroaufgaben aus. Auch der Preistipp von BenQ ist eine gute Wahl, wenn Sie auf die Höhenverstellung verzichten können. Wenn Sie vor allem auf ein großes Display setzen, empfiehlt sich das Modell von BenQ mit mächtigen 27 Zoll, der zudem auch eine höhere Auflösung bietet.

Wissenswertes zu Monitoren

Wie erkenne ich einen guten Monitor?

Da der Monitor im Homeoffice über mehrere Stunden genutzt wird, sollten Sie vor allem auf eine hohe Auflösung achten. Unscharfer Text und Bilder stören die Konzentration. Greifen Sie daher mindestens zu einem Modell mit Full-HD. Ein guter Einstieg ist ein Display mit 24-Zoll Diagonale und Full-HD-Auflösung.

Je größer der Bildschirm, desto höher sollte auch die Auflösung sein. Ab 27 Zoll sind daher Monitore mit mindestens 2560 x 1440 Pixeln (WQHD-Auflösung), oder besser noch 4K mit 3840 x 2160 Pixeln empfehlenswert. Für spezielle Aufgaben wie Bildbearbeitung oder Videoschnitt sollten Sie immer auf ein Modell mit 4K-Auflösung setzen.

Neben der Auflösung spielen auch die Anschlüsse und weitere Funktionen eine Rolle beim Kauf. Achten Sie mindestens auf einen HDMI-Anschluss. Für noch mehr Flexibilität sind auch ein DisplayPort und USB-C sinnvoll. Der alte Standard VGA ist nicht mehr zu empfehlen, da er schon Full-HD-Inhalte meist nicht mehr störungsfrei darstellen kann. DVI ist ebenfalls nur noch selten zu finden. Der Anschluss überträgt die gleichen Bildsignale wie HDMI, aber ausschließlich das Bild. Weitere Funktionen am Monitor, wie die Anpassung der Helligkeit an die Umgebung oder eine Entspiegelung können im Alltag praktisch sein, sind jedoch nicht unbedingt zwingend erforderlich.

Welcher Monitor fürs Gaming?

Als Spiele-Fan sollten Sie auf eine Eigenschaft bei Monitoren besonders achten: die Bildwiederholungsrate. Sie wird in Hertz (Hz) angegeben und beschreibt, wie oft das Bild pro Sekunde wiederholt wird.

Bei schnellen Games kann ein Bildschirm mit hoher Wiederholungsrate den entscheidenden Vorteil bringen. Um das Potenzial des Bildschirms allerdings voll ausschöpfen zu können, brauchen Sie auch die richtige Hardware an Ihrem PC.

Erst die Kombination aus einer leistungsstarken Grafikkarte und einem hochauflösenden Gaming-Monitor bringt beim Spielen sichtbare Unterschiede.

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