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Stiftung Warentest 2021: Notebooks im Test – Eins kann mit Apples Top-Modell mithalten

Stiftung Warentest  

Notebooks im Test: Ein Laptop kann mit Apples Top-Modell mithalten

31.01.2021, 12:20 Uhr | t-online, JPH, kat

Stiftung Warentest 2021: Notebooks im Test – Eins kann mit Apples Top-Modell mithalten. Notebooks im Test: Diese Modelle von Apple, Dell, Asus und Co. überzeugen bei der Stiftung Warentest mit guten Noten. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/agrobacter)

Notebooks im Test: Diese Modelle von Apple, Dell, Asus und Co. überzeugen bei der Stiftung Warentest mit guten Noten. (Quelle: agrobacter/Thinkstock by Getty-Images)

Schnell, leicht und viel Speicherkapazität: Das muss ein gutes Notebook leisten. Die Stiftung Warentest hat zuletzt im Oktober 2020 17 Geräte untersucht. Jetzt wurde der Notebook-Test um drei Premium-Modelle ergänzt. Alle Ergebnisse der aktuellen Testausgabe 2/2021 lesen Sie hier.

Klassische Laptops bekommen von allen Seiten Konkurrenz: auf der einen Seite von leichten und schicken Tablets, auf der anderen Seite von vielseitigen Convertibles. Traditionelle Notebooks sind nach wie vor beliebt, vor allem im Preissegment zwischen 500 und 1.000 Euro. Zusammen mit einem Ausreißer prüft die Stiftung Warentest die meistverkaufte Laptop-Größe.

Welche Notebooks sind im Test?

Für ihren Test hat die Stiftung Warentest die Klassiker unter den Notebooks ausgewählt: Modelle mit 15,6 Zoll und XXL-Laptops mit einer Bildschirmdiagonale von 17 Zoll. Überraschung: Nicht nur Windows-Rechner sind dabei. Mit dem MacBook Pro ist auch ein Notebook von Apple im Test.

Der 2.600-Euro-Laptop gehört zu den Premium-Modellen – mit ihm kann das im Januar neu getestete Notebook von Dell mithalten. Die zwei anderen neuen Kandidaten von Asus und Lenovo liegen im Test knapp dahinter. Die restlichen untersuchten Notebooks mit Windows 10 als Betriebssystem sind zwischen 15 und 17 Zoll groß und kosten 500 bis 1.000 Euro.

Untersucht wurden die Modelle im Hinblick auf Funktionen wie Büroanwendungen und 3-D-Spiele, das Display, den Akku, die Handhabung und die Vielseitigkeit. Im Gegensatz zu Tablets sind die Notebooks wegen guter Grafikkarten auch zum Spielen von aufwendigeren Games geeignet.

Stiftung Warentest: Das sind die besten Notebooks

Das MacBook Pro 16 Zoll schlägt den Großteil der Konkurrenz der Windows-Laptops deutlich. Die Tester vergeben das test-Qualitätsurteil "Gut (1,8)". Nur der jetzt geprüfte Windows-Laptop Dell XPS 15 9500 NCFMG kann mithalten und erreicht dieselbe Gesamtnote. Mit einem Verkaufspreis von weit über 2.000 Euro gehören beide Modelle jedoch auch zu den teuersten Notebooks im Test. Auch die Geräte von Asus und Lenovo auf Rang zwei zählen zu den teuren Premium-Notebooks.

Von den günstigeren bereits im Oktober getesteten Laptops liegen Acer, Asus und Dell vorn. Diese Modelle sind aktuell allerdings nur schwer verfügbar. Im Gegensatz zum MateBook D 15 von Huawei, das mit der Note "2,5" ebenfalls gut abschneidet. Von den untersuchten Laptops mit 17-Zoll-Bildschirm geht das HP Envy 17-cg0305ng als Sieger hervor ("Gut (2,2)").

Der Testsieger von Apple: MacBook Pro

Schick, leistungsstark, modern, aber auch teuer: Das MacBook Pro kostet drei- bis viermal so viel wie die anderen Modelle im Test. Es schlägt die Konkurrenz jedoch deutlich. Die Tester loben: "Das MacBook Pro ist eine Klasse für sich". Apple liefert das beste Display, den besten Akku und die beste Leistung im Test und erhält den Testsieg mit der Note "Gut (1,8)".

Mit 512 Gigabyte Speicher, einem Intel Core i7-Prozessor, 16 Gigabyte Arbeitsspeicher und dem brillanten Display bietet es eine umfangreiche Ausstattung. Eine Besonderheit sind zudem die Anschlüsse: Apple setzt fast komplett auf den Universalanschluss USB-C, mit dem Sie Monitore, USB-Sticks und weiteres Zubehör anschließen können. Käufer sollten allerdings bedenken, dass es sich bei diesem Modell um eines der Letzten mit Intel-Prozessor handelt. In der nächsten Generation wird Apple auf einen eigenen Prozessor setzen.

Der Testsieger von Dell: Windows-Notebook XPS 15 9500 NCFMG

Wer kein Fan von Apple ist, aber trotzdem ein top ausgestattetes Premium-Notebook haben möchte, findet im Testsieger von Dell eine Alternative. Auch er erreicht das test-Qualitätsurteil "Gut (1,8)" und wird von der Stiftung Warentest vor allem für seinen ausdauernden Akku und den sehr guten Touchscreen gelobt. Bei der Handhabung liegt er sogar vor dem MacBook Pro von Apple. Auch der Speicher beeindruckt: Mit der 1.024 Gigabyte SSD-Festplatte bietet das Modell von Dell doppelt so viel Speicherplatz wie alle anderen Notebooks im Test.

Der Laptop arbeitet mit dem Intel-Core-Prozessor i7-10750H und 16 Gigabyte Arbeitsspeicher. Er bietet einen USB-3.2-, zwei Thunderbolt- und einen Kopfhörer-/Mikrofon-Kombi-Anschluss. Mit seiner Ausstattung und dem vorinstallierten Betriebssystem Windows 10 Home ist er ideal für alle Alltagsaufgaben ausgerüstet und kann darüber hinaus auch deutlich mehr leisten. 

Das zweitplatzierte Notebook: Asus ZenBook Pro Duo

Auf dem geteilten zweiten Rang liegt neben einem Modell von Lenovo das ZenBook Pro Duo von Asus mit der Gesamtnote "Gut (2,0)". Es schneidet beim Testpunkt Funktionen sogar besser ab als der Laptop von Dell, schwächelt allerdings im Vergleich beim Akku. Dieser hält im Test maximal 7,5 Stunden durch, während die Testsieger deutlich mehr als zehn Stunden schaffen.

Dafür besitzt das Notebook das beste Display im Test, es ist zudem berührungsempfindlich und kann damit zur Steuerung genutzt werden. Ein kleines Highlight ist außerdem das zweite Display über der Tastatur: Darauf kann gut mit dem mitgelieferten Stift gearbeitet werden. 

Im Asus ist der Intel-Core-Prozessor i7-10750H mit sechs Kernen verbaut. Es verfügt über 16 Gigabyte RAM und 512 Gigabyte SSD-Speicher. Als Anschlüsse stehen zweimal USB 3.0 sowie je einmal USB 2.0 und microHDMI sowie ein Display-Port zur Verfügung.

Preiswerte Alternative: Huwai MateBook 20 D

Das MateBook von Huawei gehört zu den günstigsten gut getesteten Notebooks im Test. Es punktet unter anderem mit guter Funktionalität und gutem Display und erreicht das test-Qualitätsurteil "Gut (2,5)". Abzüge gibt es nur für die lediglich befriedigende Handhabung und den etwas schwachen Akku. Er hält im Test wie das Notebook von Asus 7,5 Stunden durch. Die Ladedauer ist mit 2 Stunden aber gut.

Für die Leistung ist der AMD-Ryzen-7-Prozessor 3700U Mobile zuständig. Er taktet mit bis zu 4,0 Gigahertz. Eine schnelle SSD-Festplatte mit 512 Gigabyte Speicherplatz lässt das Huawei-Notebook schnell starten und Programme öffnen. Mit insgesamt vier USB- sowie je einem HDMI- und Kopfhörer-/Mikrofonanschluss sind ausreichend Anschlüsse vorhanden. Mit seiner Ausstattung und dem vorinstallierten Windows 10 Home ist der Laptop für alle Alltagsaufgaben gut gerüstet.

Der XXL-Testsieger mit 17-Zoll-Bildschirm: HP Envy

Mit dem test-Qualitätsurteil "Gut (2,2)" erreicht der HP Envy 17-cg0305ng den Testsieg bei den Laptops mit 17-Zoll-Display. Das Modell punktet mit einem sehr guten Display im Test und guter Ausstattung.

Mit einem Preis von 1.000 Euro ist es allerdings auch etwas teurer als die Notebooks mit 15 Zoll. Bei den Funktionen, der Handhabung und der Vielseitigkeit schneidet der HP Envy "gut" ab. Mit einer Laufzeit von 8 Stunden und 50 Minuten erreicht der XXL-Testsieger bei der Akkulaufzeit nur "befriedigende" Werte. Pluspunkt ist dagegen der USB-C-Anschluss, über den ein Monitor angeschlossen werden kann und das Gerät auch aufgeladen wird.

Unser Fazit zum Notebook-Test

Mehr als die Hälfte der getesteten Notebooks schneidet im Test mit guten Noten ab. Zudem bekommen Sie immer mehr Leistung und Ausstattung. Mit den schnellen und großen SSD-Speichern und leistungsstarken Prozessoren sind die Notebooks echte Allrounder. Mit guten Grafikkarten sind die meisten Modelle auch für 3-D-Spiele geeignet.

Das Luxus-Notebook von Apple ist der Überflieger mit der besten Leistung, dem hellsten Display und tollem Design. Auch der Testsieger mit Windows von Dell überzeugt auf ganzer Linie.

Wer einen weniger teuren Laptop sucht, ist mit dem MateBook D 15 von Huawei gut beraten. Wenn Ihnen ein großes und helles Display wichtig ist, ist der HP Envy mit seinem 17-Zoll-Display die richtige Wahl. Beachten Sie allerdings, dass es mit knapp 2,5 Kilogramm deutlich schwerer als die kleineren Modelle ist.

Häufige Fragen rund um Notebooks

Warum ein Notebook ohne optisches Laufwerk?

Viele Notebook-Hersteller verzichten auf ein optisches Laufwerk für CDs und DVDs, um Platz und Gewicht zu sparen. Die Geräte sind ohne Laufwerk dünner und leichter. Zudem kann der Platz für eine größere Festplatte oder mehr Akku verwendet werden.

Wenn Sie auf ein Laufwerk großen Wert legen, gibt es auch heute noch vor allem große Laptops, die damit ausgestattet sind. Zudem können Sie ein externes Laufwerk über USB anschließen. Gute Modelle gibt es schon ab 25 Euro.

Wie pflegt man den Akku eines Notebooks?

Beim Tablet, Smartphone oder Notebook: Im Laufe der Zeit scheint der Akku immer mehr an Kraft zu verlieren. Damit der Akku lange hält, helfen diese Tipps:

  • Notebook-Akku nicht überhitzen und vor direkter Sonnenstrahlung schützen.
  • Nie vollständig entladen, das schadet den Akkuzellen.
  • Die ideale Betriebstemperatur liegt zwischen 10 und 35 Grad Celsius.
  • Den Akku am besten nur im Bereich zwischen 40 und 85 Prozent nachladen. Ein Lithium-Ionen-Akku muss nicht immer randvoll geladen werden. Dauerhaft hohe Ladestände gehen zulasten der Lebensdauer und Haltbarkeit.

Begriffserklärung: Notebook, Ultrabook, Convertible, Subnotebook

Notebook, Ultrabook, Subnotebook, Tablet, Convertible: Die Bezeichnungen für mobile Rechner sind sehr vielfältig. Wir erklären die Begriffe und zeigen, was hinter den Namen steckt.

  • Das Notebook ist der klassische mobile PC mit einem integrierten Display und Tastatur. Der Begriff Laptop wird synonym verwendet.
  • Ultrabooks sind besonders leichte Geräte, die für unterwegs gedacht sind. Dafür müssen Nutzer allerdings auch meist etwas schwächere Hardware in Kauf nehmen. Ultrabooks sind daher dünne und leichte Notebooks.
  • Ein Subnotebook ist ein extrakleiner Laptop mit einem Display von höchstens 14 Zoll. Subnotebooks sind nicht nur dünn und noch leichter als Ultrabooks, sondern auch bei den gesamten Abmessungen kompakter.
  • Convertibles vereinen die Vorteile von Laptops und Tablets. Sie besitzen häufig einen Touchscreen und einen Bildschirm, der sich um bis zu 180 Grad drehen lässt.

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