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Stiftung Warentest: Das sind die besten Notebooks

Kaufberatung  

Stiftung Warentest: Das sind die besten Notebooks

28.09.2019, 10:12 Uhr | t-online.de, JPH

Schnell, leicht und großer Speicher: Das muss ein gutes Notebook leisten. Die Stiftung Warentest hat in ihrer Ausgabe vom Oktober 2019 insgesamt 16 verschiedene Modelle mit Bildschirmdiagonalen von 15 und 17 Zoll untersucht. Das Fazit: Laptops von HP sind am besten, Asus ist am leichtesten und Medion der Preissieger. Wir zeigen die Ergebnisse im Detail und geben Tipps zum Kauf.

Klassische Laptops bekommen von allen Seiten Konkurrenz: auf der einen Seite von dünnen, leichten und schicken Tablets, auf der anderen Seite von vielseitigen Convertibles. Notebooks sind nach wie vor beliebt, vor allem im Preissegment zwischen 500 und 1.000 Euro.

Gute Modelle besitzen viele Anschlüsse, einen großen Speicher und ein helles Display. Fürs Arbeiten unterwegs ist zudem ein leistungsstarker Akku hilfreich. Wer gern PC-Games spielt, sollte auf eine starke Grafikkarte achten.

Was wurde getestet?

Für ihren Test hat die Stiftung Warentest die Klassiker unter den Notebooks ausgewählt: Alle 16 Testkandidaten haben Windows 10 als Betriebssystem, sind zwischen 15 und 17 Zoll groß und kosten 500 bis 1.000 Euro.

Untersucht wurden die Modelle im Hinblick auf die Funktionen, wie Büroanwendungen und 3D-Spiele, das Display, den Akku, die Handhabung und die Vielseitigkeit.

Stiftung Warentest: Das sind die besten Notebooks

Hersteller HP räumt im Test die Bestnoten ab. Sowohl bei den 15-Zoll-Modellen als auch bei den 17-Zollern liegt ein HP-Gerät auf Platz eins. Asus überzeugt die Tester mit dem leichtesten Notebook, Medion punktet mit seinem Preis-Leistungs-Verhältnis.

Weitere Geräte im Test kommen von Acer, die besonders viel Speicherplatz bieten, Lenovo und Dell.

Welches Notebook ist Testsieger?

In der Größe bis 15,6 Zoll gewinnt das Modell Pavilion 15-cs2013ng von HP mit dem test-Qualitätsurteil "Gut (2,1)". Es eignet sich sehr gut für Büroanwendungen, hat die beste Akkuleistung im Test und ein edles Design.

Wer fürs Arbeiten noch mehr Platz braucht, greift zu einem Laptop mit einer Displaydiagonale von 17 Zoll. Auch in dieser Größe ist ein Modell von HP der Testsieger. Das HP 17-ce0001ng besitzt das beste Display im Test, ist aber auch recht schwer. Auf Platz zwei und drei folgen Laptops von Acer und Asus.

Die Testkandidaten im Detail

Der Testsieger bis 15 Zoll: HP Pavilion 15-cs2013ng

Das Notebook von HP ist der beste Kleine im Test. Er überzeugt mit seinem leistungsstarken Akku, guten Display und schicken Design und erhält das test-Qualitätsurteil "Gut (2,1)". In allen getesteten Kategorien erreicht es die Note "gut". Abzüge gibt es nur für die Kamera mit einer geringen Auflösung von 2,1 Megapixeln und die Handlichkeit.

Für die Leistung ist der Intel-Prozessor i5-8265U zuständig. Er taktet mit 1,6 GHz und besitzt vier Kerne – im Vergleich zur Konkurrenz sehr gute Werte. Eine schnelle SSD-Festplatte mit 256 Gigabyte (GB) Speicherplatz lässt das HP-Notebook schnell starten und Programme öffnen.

Mit zwei USB-3.0-Anschlüssen, sowie HDMI und LAN sind ausreichend Anschlüsse vorhanden. Der Akku schafft eine Laufzeit von fast sechs Stunden bei maximaler Displayhelligkeit. So lange hält kein anderer Laptop im Test durch. Der große Akku hat auch eine Schattenseite: Mit 1,8 Kilogramm liegt sein Gewicht nur im Mittelfeld. Wenn Sie einen leistungsstarken Laptop mit enormer Ausdauer und schickem Design suchen, ist der Testsieger die richtige Wahl.

  • Display: 15 Zoll
  • Speicher: 256 GB SSD
  • Prozessor: Intel Core i5
  • Arbeitsspeicher: 8 GB RAM
  • Stiftung Warentest Urteil: Testsieger "Gut (2,1)"
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Der Preis-Leistungs-Sieger: Medion Akoya S6445

Kaum schlechter als der Testsieger, dafür deutlich günstiger, ist der Akoya S6445 von Medion. Er ist laut den Testern sehr gut für Video-, Foto- und Büroanwendungen geeignet. Highlights des Modells sind sein großer Speicherplatz mit zwei Festplatten, die auf 1 Terabyte (1.000 GB) Platz kommen. Über den modernen USB-C-Anschluss können Sie einen Monitor verbinden und das Gerät gleichzeitig aufladen.

Im Inneren sitzt der gleiche i5-Prozessor wie beim Testsieger, das Display erreicht zudem eine sehr hohe Helligkeit von 290 Candela pro m² – mehr als alle anderen 15-Zoller im Test.

Ein Manko ist der Akku: Er hält im Test 4 Stunden und 40 Minuten durch und erreicht damit nur die Note "befriedigend" (2,8). Der Testsieger erreicht im Vergleich über eine Stunde mehr. Mit knapp 1,8 Kilogramm wiegt er etwa so viel wie das Modell von HP. Größter Pluspunkt ist jedoch der Preis: Das Medion-Notebook ist 300 Euro günstiger als der Testsieger, aber kaum schlechter.

  • Größe: 15,6 Zoll
  • Speicher: 128 GB SSD + 1 TB HDD
  • Prozessor: Intel Core i5
  • Arbeitsspeicher: 8GB
  • Stiftung Warentest Urteil: "Gut (2,2)"
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Der Allrounder: Lenovo IdeaPad S340-15IWL

Ein schneller Prozessor, eine kurze Ladezeit und sehr gute Tastatur zeichnen den Laptop von Lenovo aus. Er erreicht das test-Qualitätsurteil "Gut (2,3)" und überzeugt im Test zudem mit einer guten Funktionalität. Besonders für Foto- und Videoanwendungen ist er laut Stiftung Warentest sehr gut geeignet.

Er läuft ebenfalls mit dem i5-Prozessor von Intel mit 1,6 GHz und vier Kernen. Beim Display bleibt er etwas hinter der Spitzengruppe zurück und erreicht die Note "befriedigend". Vor allem die Helligkeit liegt leicht unter der Konkurrenz. Pluspunkte gibt es dagegen wieder für die Handhabung. Für die leichte Inbetriebnahme und die hervorragende Tastatur gibt es die Note "gut" (2,0) und damit den Spitzenplatz in dieser Kategorie.

Zum Allrounder wird der Laptop dank der großen SSD-Festplatte mit 512 GB Speicher, dem leistungsstarken Prozessor und einem Akku, der im Test 5 Stunden und 30 Minuten durchhält – und in 1 Stunde und 40 Minuten wieder komplett aufgeladen ist.

  • Größe: 15,6 Zoll
  • Speicher: 512 GB SSD
  • Prozessor: AMD Ryzen 5 
  • Arbeitsspeicher: 8 GB
  • Stiftung Warentest Urteil: "Gut (2,3)
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Der Günstige mit DVD-Brenner: HP 15-db1003ng

Ein optisches Laufwerk für CDs und DVDs ist bei aktuellen Laptops nur noch selten zu finden. Es nimmt enorm viel Platz im Gehäuse ein, das viele Hersteller lieber für einen größeren Akku oder eine zweite Festplatte nutzen. Eine Ausnahme ist das günstige Modell 15-db1003ng von HP. Im Test schneidet es mit dem Qualitätsurteil "Gut (2,5)" ab. Gelobt werden die Funktionen und die Handhabung. Beim Display und dem Akku ist es schwächer als die anderen HP-Modelle im Test.

Als Prozessor kommt der AMD Ryzen 3 zum Einsatz. Die Mehrheit der Konkurrenz setzt auf den Hersteller Intel. Die Tester erklären, dass Notebooks mit AMD-Prozessoren zwar eine ähnliche Leistung bringen, oft aber bei Akkulaufzeit schwächeln. Das HP-Notebook kommt auf 4 Stunden und 20 Minuten Laufzeit.

  • Größe: 15,6 Zoll
  • Speicher: 256 GB SSD
  • Prozessor: AMD Ryzen 3 
  • Arbeitsspeicher: 8 GB
  • Stiftung Warentest Urteil: "Gut (2,5)"
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Der Testsieger bis 17 Zoll: HP Envy 17-ce0001ng

Mit dem test-Qualitätsurteil "Gut (2,1)" erreicht der HP Envy 17-ce0001ng den Testsieg bei den Laptops mit 17-Zoll-Display. Das Modell punktet mit dem besten Display im Test, ist sehr gut für Büroanwendungen geeignet und hat über 1 TB Speicher für Fotos, Musik und Dokumente.

Mit einem Preis von 1.000 Euro ist es allerdings auch das teuerste Gerät im Test. Bei den Funktionen, der Handhabung, dem Display und der Vielseitigkeit schneidet es "gut" ab. Mit einer Laufzeit von 3 Stunden und 40 Minuten erreicht es bei der Akkulaufzeit nur "befriedigende" Werte. Pluspunkt ist dagegen der USB-C-Anschluss, über den ein Monitor angeschlossen werden kann.

Wenn Ihnen ein großes und helles Display wichtig ist, ist der Testsieger die richtige Wahl. Beachten Sie allerdings, dass es mit knapp 2,8 Kilogramm deutlich schwerer als die kleineren Modelle ist.

  • Größe: 17,3 Zoll
  • Speicher: 128 GB SSD + 1 TB HDD
  • Prozessor: Intel Core i5
  • Arbeitsspeicher: 8 GB
  • Stiftung Warentest Urteil: Testsieger "Gut (2,1)"
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Warum ein Notebook ohne optisches Laufwerk?

Viele Notebook-Hersteller verzichten auf ein optisches Laufwerk für CDs und DVDs, um Platz und Gewicht zu sparen. Die Geräte sind ohne Laufwerk dünner und leichter. Zudem kann der Platz für eine größere Festplatte oder mehr Akku verwendet werden.

Wenn Sie auf ein Laufwerk großen Wert legen, gibt es auch heute noch vor allem große Laptops, die damit ausgestattet sind. Zudem können Sie ein externes Laufwerk über USB anschließen. Gute Modelle gibt es schon ab 25 Euro.

Wie pflegt man den Akku?

Beim Tablet, Smartphone oder Notebook: Im Laufe der Zeit scheint der Akku immer mehr an Kraft zu verlieren. Damit der Akku lange hält, helfen diese Tipps:

  • Notebook-Akku nicht überhitzen und vor direkter Sonnenstrahlung schützen.
  • Nie vollständig entladen, das schadet den Akkuzellen.
  • Die ideale Betriebstemperatur liegt zwischen 10 und 35 Grad Celsius.
  • Den Akku am besten nur im Bereich zwischen 40 und 85 Prozent nachladen. Ein Lithium-Ionen-Akku muss nicht immer randvoll geladen werden. Dauerhaft hohe Ladestände gehen zulasten der Lebensdauer und Haltbarkeit.

Begriffserklärung: Notebook, Ultrabook, Convertible, Subnotebook

Notebook, Ultrabook, Subnotebook, Tablet, Convertible: Die Bezeichnungen für mobile Rechner sind sehr vielfältig. Wir erklären die Begriffe und zeigen, was hinter den Namen steckt.

Das Notebook ist der klassische mobile PC mit einem integrierten Display und Tastatur. Der Begriff Laptop wird synonym verwendet.

Ultrabooks sind besonders leichte Geräte, die für unterwegs gedacht sind. Dafür müssen Nutzer allerdings auch meist etwas schwächere Hardware in Kauf nehmen. Ultrabooks sind daher dünne und leichte Notebooks.

Ein Subnotebook ist ein extrakleiner Laptop mit einem Display von höchstens 14 Zoll. Subnotebooks sind nicht nur dünn und noch leichter als Ultrabooks, sondern auch bei den gesamten Abmessungen kompakter.

Convertibles vereinen die Vorteile von Laptops und Tablets. Sie besitzen häufig einen Touchscreen und einen Bildschirm, der sich um bis zu 180 Grad drehen lässt.

Unser Fazit: Beim Kauf eines Notebooks entscheidet der persönliche Einsatzzweck. Für unterwegs lohnt sich ein leichtes und handliches Gerät, für zu Hause ist ein großer Bildschirm hilfreich. Alle unsere vorgestellten Modelle aus dem Test der Stiftung Warentest sind zu empfehlen und zeigen keine großen Nachteile.

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