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Stiftung Warentest: Notebooks von Apple gegen HP und Dell – das ist der Überflieger

Apple gegen HP und Dell  

Stiftung Warentest: Das sind die besten Notebooks im Test

23.09.2020, 20:08 Uhr | t-online, JPH

Stiftung Warentest: Notebooks von Apple gegen HP und Dell – das ist der Überflieger. Ein Überflieger und viele gute Windows-Modelle: Die Stiftung Warentest testet Notebooks. (Quelle: Unsplash/ Glenn Carstens-Peters)

Ein Überflieger und viele gute Windows-Modelle: Die Stiftung Warentest testet Notebooks. (Quelle: Unsplash/ Glenn Carstens-Peters)

Schnell, leicht und viel Speicher: Das muss ein gutes Notebook leisten. Die Stiftung Warentest hat in ihrer aktuellen Ausgabe vom Oktober 2020 insgesamt 17 verschiedene Modelle untersucht. Das Fazit: Mehr als jeder zweite geprüfte Laptop punktet in Ausstattung und Leistung. Eins spielt jedoch in einer anderen Liga. 

Klassische Laptops bekommen von allen Seiten Konkurrenz: auf der einen Seite von leichten und schicken Tablets, auf der anderen Seite von vielseitigen Convertibles. Klassische Notebooks sind nach wie vor beliebt, vor allem im Preissegment zwischen 500 und 1.000 Euro. Zusammen mit einem Ausreißer prüft die Stiftung Warentest die meistverkaufte Laptop-Größe.

Welche Notebooks sind im Test?

Für ihren Test hat die Stiftung Warentest die Klassiker unter den Notebooks ausgewählt: Modelle mit 15,6 Zoll und XXL-Laptops mit einer Bildschirmdiagonale von 17 Zoll. Überraschung: Nicht nur Windows-Rechner sind dabei. Mit dem MacBook Pro ist auch ein Notebook von Apple im Test. Der 2.600-Euro-Laptop ist im Vergleich zur Konkurrenz eine Klasse für sich. Alle restlichen Testkandidaten haben Windows 10 als Betriebssystem, sind zwischen 15 und 17 Zoll groß und kosten 500 bis 1.000 Euro.

Untersucht wurden die Modelle im Hinblick auf Funktionen wie Büroanwendungen und 3D-Spiele, das Display, den Akku, die Handhabung und die Vielseitigkeit. Im Gegensatz zu Tablets sind die Notebooks wegen guter Grafikkarten auch zum Spielen von aufwendigeren Games geeignet.

Stiftung Warentest: Das sind die besten Notebooks

Das MacBook Pro 16 Zoll schlägt die Konkurrenz der Windows-Laptops deutlich. Es hat die beste Leistung, das beste Display und den besten Akku. Die Tester vergeben das test-Qualitätsurteil "Gut (1,6)". Mit einem Verkaufspreis von rund 2.600 Euro ist das MacBook Pro jedoch auch das mit Abstand teuerste Modell im Test.

Unter den günstigeren Notebooks mit Windows sitzt ein Duo an der Spitze. Das Asus VivoBook S15 und der Inspiron 15 von Dell erreichen die Endnote "Gut (2,3)". Das günstigste unter den "Gut" getesteten Notebooks ist das Aspire 5 von Acer. Bei den 17-Zoll-Modellen liegt HP mit dem Envy 17-cg0305ng vorn.

Die Testkandidaten im Detail

Der Testsieger: Das MacBook Pro 16 Zoll

Schick, leistungsstark, modern, aber auch teuer: Das MacBook Pro kostet drei- bis viermal so viel wie die anderen Modelle im Test. Es schlägt die Konkurrenz jedoch deutlich. Die Tester loben: "Das MacBook Pro ist eine Klasse für sich". Apple liefert das beste Display, den besten Akku und die beste Leistung im Test und erhält den Testsieg mit der Note "Gut (1,6)".

Mit 512 Gigabyte Speicher, einem Intel Core i7-Prozessor, 16 GB Arbeitsspeicher und dem brillanten Display bietet es eine umfangreiche Ausstattung. Eine Besonderheit sind zudem die Anschlüsse: Apple setzt fast komplett auf den Universalanschluss USB-C, mit dem Sie Monitore, USB-Sticks und weiteres Zubehör anschließen können. Käufer sollten allerdings bedenken, dass es sich bei diesem Modell um eines der Letzten mit Intel-Prozessor handelt. In der nächsten Generation wird Apple auf einen eigenen Prozessor setzen.

Das beste Windows-Notebook: Asus VivoBook S15

Das VivoBook S15 von Asus ist das beste Notebook mit Windows. Es überzeugt mit seinem sehr guten Display, dem schicken Design und erhält das test-Qualitätsurteil "Gut (2,3)". In fast allen getesteten Kategorien erreicht es die Note "gut". Abzüge gibt es nur für den etwas schwachen Akku. Er hält im Test 6 Stunden 40 Minuten durch. Die Konkurrenz schafft über 10 Stunden.

Für die Leistung ist der Intel-Core-Prozessor i5-10210U zuständig. Er taktet mit bis zu 4,2 GHz und besitzt vier Kerne. Eine schnelle SSD-Festplatte mit 512 Gigabyte (GB) Speicherplatz lässt das Asus-Notebook schnell starten und Programme öffnen. Mit drei USB-A-Anschlüssen und einmal USB-C sowie HDMI sind ausreichend Anschlüsse vorhanden. Ein kleines Highlight ist das zweite Display im Touchpad. Darauf kann ein Taschenrechner angezeigt werden oder Sie öffnen Programme. 

2. Testsieger mit mehr Akkulaufzeit: Dell Inspiron 15

Ebenfalls gute Noten erreicht das Notebook von Dell. Der Inspiron 15 5590 erreicht das Testurteil "Gut (2,3)" und gehört damit ebenfalls zu den besten Windows-Laptops im Test. Im Gegensatz zum Modell von Asus bietet es noch mehr Akkulaufzeit und erreicht über 11 Stunden. Das Display und den Akku bewerten die Tester mit der Teilnote "gut". 

Die Leistung liegt mit der großen SSD-Festplatte mit 512 GB Speicher, 8 GB RAM und dem Intel i7-10510U Prozessor auf einem guten Niveau. Mit drei USB-A-Anschlüssen, HDMI und einmal USB-C sind genügend Anschlüsse vorhanden. Über USB-C können Sie das Notebook zudem auch aufladen.

Der Preis-Leistungs-Sieger: Acer Aspire 5

Kaum schlechter als die Windows-Testsieger, dafür etwas günstiger, ist der Acer Aspire 5. Er erreicht das test-Qualitätsurteil "Gut (2,4)". Im Inneren sitzt der gleiche i5-Prozessor wie beim Testsieger. Zudem punktet das Modell mit 512 GB SSD-Speicher, 8 GB RAM und über 11 Stunden Akkulaufzeit. Ein Manko ist das etwas dunkle Display. Es erreicht im Test mit 230 Candela schwächere Werte als die Konkurrenz, die über 300 Candela erreichen.

Mit knapp 1,7 Kilogramm wiegt dieses Notebook etwa so viel wie die Modelle von Asus und Dell. Bei den Anschlüssen bietet es noch mehr: Dreimal USB-A, einmal USB-C, HDMI und ein LAN-Anschluss sind vorhanden. Größter Pluspunkt ist jedoch der Preis: Das Acer-Notebook ist knapp 50 Euro günstiger als die Testsieger, aber kaum schlechter benotet.

Der XXL-Testsieger mit 17 Zoll Bildschirm: HP Envy

Mit dem test-Qualitätsurteil "Gut (2,2)" erreicht der HP Envy 17-cg0305ng den Testsieg bei den Laptops mit 17-Zoll-Display. Das Modell punktet mit einem sehr guten Display im Test und guter Ausstattung.

Mit einem Preis von 1.000 Euro ist es allerdings auch etwas teurer als die Notebooks mit 15 Zoll. Bei den Funktionen, der Handhabung und der Vielseitigkeit schneidet es "gut" ab. Mit einer Laufzeit von 8 Stunden und 50 Minuten erreicht es bei der Akkulaufzeit nur "befriedigende" Werte. Pluspunkt ist dagegen der USB-C-Anschluss, über den ein Monitor angeschlossen werden kann und das Gerät auch aufgeladen wird.

Unser Fazit zum Test: Viele gute Windows-Notebooks und ein Überflieger

Mehr als die Hälfte der getesteten Notebooks schneidet mit guten Testnoten ab. Zudem bekommen Sie immer mehr Leistung und Ausstattung. Für unter 900 Euro ist die Auswahl am größten. Mit den schnellen und großen SSD-Speichern und leistungsstarken Prozessoren sind die Notebooks echte Allrounder. Mit guten Grafikkarten sind die meisten Modelle auch für 3D-Spiele geeignet.

Das Luxus-Notebook von Apple ist der Überflieger mit der besten Leistung, dem hellsten Display und tollem Design. Die Testsieger bei den Windows-Laptops bietet für den Alltag und Büroanwendungen ebenfalls eine sehr gute Ausstattung. Das Asus VivoBook S15 punktet mit dem besten Display, der Dell Inspiron 15 bietet mehr Akkulaufzeit und der Preis-Leistungs-Sieger von Acer ist kaum schlechter.

Wenn Ihnen ein großes und helles Display wichtig ist, ist der HP Envy mit seinem 17-Zoll-Display die richtige Wahl. Beachten Sie allerdings, dass es mit knapp 2,5 Kilogramm deutlich schwerer als die kleineren Modelle ist.

Warum ist das teure MacBook Pro im Test dabei?

Apples Topmodell für über 2.000 Euro zusammen mit Mittelklassemodellen der Konkurrenz: der Vergleich wirkt ungerecht. Die Stiftung Warentest erklärt jedoch, dass es von Apple aktuell kein günstigeres Modell in dieser Größe gibt. Das MacBook Air bietet nur ein Display mit 13 Zoll Diagonale. So ist das aktuelle MacBook Pro der Konkurrenz deutlich überlegen. 

Häufige Fragen rund um Notebooks

Warum ein Notebook ohne optisches Laufwerk?

Viele Notebook-Hersteller verzichten auf ein optisches Laufwerk für CDs und DVDs, um Platz und Gewicht zu sparen. Die Geräte sind ohne Laufwerk dünner und leichter. Zudem kann der Platz für eine größere Festplatte oder mehr Akku verwendet werden.

Wenn Sie auf ein Laufwerk großen Wert legen, gibt es auch heute noch vor allem große Laptops, die damit ausgestattet sind. Zudem können Sie ein externes Laufwerk über USB anschließen. Gute Modelle gibt es schon ab 25 Euro.

Wie pflegt man den Akku?

Beim Tablet, Smartphone oder Notebook: Im Laufe der Zeit scheint der Akku immer mehr an Kraft zu verlieren. Damit der Akku lange hält, helfen diese Tipps:

  • Notebook-Akku nicht überhitzen und vor direkter Sonnenstrahlung schützen.
  • Nie vollständig entladen, das schadet den Akkuzellen.
  • Die ideale Betriebstemperatur liegt zwischen 10 und 35 Grad Celsius.
  • Den Akku am besten nur im Bereich zwischen 40 und 85 Prozent nachladen. Ein Lithium-Ionen-Akku muss nicht immer randvoll geladen werden. Dauerhaft hohe Ladestände gehen zulasten der Lebensdauer und Haltbarkeit.

Begriffserklärung: Notebook, Ultrabook, Convertible, Subnotebook

Notebook, Ultrabook, Subnotebook, Tablet, Convertible: Die Bezeichnungen für mobile Rechner sind sehr vielfältig. Wir erklären die Begriffe und zeigen, was hinter den Namen steckt.

  • Das Notebook ist der klassische mobile PC mit einem integrierten Display und Tastatur. Der Begriff Laptop wird synonym verwendet.
  • Ultrabooks sind besonders leichte Geräte, die für unterwegs gedacht sind. Dafür müssen Nutzer allerdings auch meist etwas schwächere Hardware in Kauf nehmen. Ultrabooks sind daher dünne und leichte Notebooks.
  • Ein Subnotebook ist ein extrakleiner Laptop mit einem Display von höchstens 14 Zoll. Subnotebooks sind nicht nur dünn und noch leichter als Ultrabooks, sondern auch bei den gesamten Abmessungen kompakter.
  • Convertibles vereinen die Vorteile von Laptops und Tablets. Sie besitzen häufig einen Touchscreen und einen Bildschirm, der sich um bis zu 180 Grad drehen lässt.

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