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Stiftung Warentest 2021: Ultrabooks und Convertibles im Test

Stiftung Warentest 2021  

Leistungsstarke Ultrabooks und Convertibles im Test

18.01.2021, 17:19 Uhr | ciw, t-online, JPH

Stiftung Warentest 2021: Ultrabooks und Convertibles im Test. Die Stiftung Warentest prüft Ultrabooks und Convertibles: Mit dabei ist auch Apples neues MacBook mit M1-Prozessor. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/Poike)

Die Stiftung Warentest prüft Ultrabooks und Convertibles: Mit dabei ist auch Apples neues MacBook mit M1-Prozessor. (Quelle: Poike/Thinkstock by Getty-Images)

21 neue Ultrabooks und Convertibles hat die Stiftung Warentest im Januar getestet. Mit dabei sind auch das MacBook Air und MacBook Pro von Apple mit dem neuen M1-Prozessor. Wir stellen Ihnen die Testergebnisse und die besten Ultrabooks aus dem Test vor.

Erstmals hat sich die Stiftung Warentest die neuen Apple-Laptops mit dem hauseigenen M1-Prozessor angeschaut. Das Fazit: Auch die Tester bestätigen die starke Leistung und extrem lange Akkulaufzeit. Das MacBook Pro 13 Zoll setzt sich als Testsieger gleich an die Spitze der Ultrabooks. Ultrabooks sind mobile Computer mit einem handlichen Display und besonders wenig Gewicht. Auch Convertibles sind im neuen Test dabei. Die Modelle integrieren zusätzlich einen Touchscreen.

Ultrabooks und Convertibles: So testet die Stiftung Warentest

21 Geräte hat die Stiftung Warentest im Vergleich bewertet. Alle getesteten Modelle haben mindestes das Qualitätsurteil "Gut" erhalten. Getestet wurden 13 Ultrabooks, fünf Convertibles und drei Premium-Notebooks. Die Preise liegen zwischen 800 und 1.800 Euro – wobei die Preise je nach Verfügbarkeit schwanken können. Alle Computer haben ein 13 Zoll großes Display; als Betriebssystem kommt entweder Windows 10 oder macOS zum Einsatz. Convertibles sind mit Eingabestift und Touchscreen ausgestattet.

Die Tester prüften die Funktionalität (Surfen, E-Mail, Büroanwendungen, 3-D-Spiele), Display, Akku und Handhabung (also etwa Inbetriebnahme, Tastatur, Transport) und die Vielseitigkeit.

Ultrabook-Testsieger 2021: Apple MacBook Pro 13" mit M1

Das Apple MacBook Pro 13" ist das Top-Produkt unter den getesteten Ultrabooks und bekam die Endnote "Gut (1,7)"  Das Modell ist mit macOS Big Sur ausgestattet und besitzt einem Arbeitsspeicher von 8 Gigabyte (GB) und 256 GB internem Speicher.

Das Highlight am neuen MacBook ist der M1-Prozessor. Diesen Chip hat Apple selbst entwickelt und steckt in ähnlicher Form auch in den iPhones. Die Besonderheit am neuen Prozessor ist, dass der Arbeitsspeicher und die Grafikeinheit direkt am Prozessor sitzen. Das bringt viel Tempo. Das neue MacBook Pro ist doppelt so schnell wie der Vorgänger mit Intel-Prozessor und verbraucht dabei auch noch weniger Strom. Im Test hält der Akku 15 Stunden mit einer Ladung durch.

Bei Funktionen wie Surfen, Büroanwendungen, E-Mail und Ton schnitt das Gerät mit "sehr gut" ab. Der Akku bekommt die Note "sehr gut" und hält einen ganzen Arbeitstag durch. 

Ebenfalls Testsieger: Samsung Galaxy Book

Das Samsung Galaxy Book Ion 13,3 Zoll erreicht ebenfalls das Testurteil "Gut (1,7)" und teilt sich damit zusammen mit dem MacBook Pro den ersten Platz. Bei der Funktionalität schneidet es "gut" ab, bei Büroanwendungen und Ton liegt es leicht hinter dem MacBook. Beim Display und dem Akku erreicht es ebenfalls "sehr gute" Noten. 

Als Betriebssystem kommt Windows 10 zu Einsatz und ist vorinstalliert. Der Intel i5-Prozessor leistet 1,6 GHz und wird von 8 GB Arbeitsspeicher unterstützt. Die schnelle SSD-Festplatte besitzt 256 GB Speicherplatz. Bei den Anschlüssen stehen zwei Mal USB 3.0, ein USB-C-Port sowie ein HDMI-Anschluss und ein microSD-Kartenleser zur Verfügung. Wi-Fi 6 ist ebenso an Bord wie Bluetooth 5.0.

Platz 2: Apple MacBook Air mit M1-Prozessor

Der kleine Bruder des MacBook Pro besitzt ebenfalls den M1-Prozessor und punktet dadurch mit einem extrem hohen Tempo. Die von der Stiftung Warentest getestete Version besitzt 512 GB Speicher und 8 GB RAM. Es erreicht das Testurteil "Gut (1,8)". Beim Akku und dem Display schneidet es wie das Pro-Modell "sehr gut" ab, bei der Funktionalität und Handhabung bekommt es die Teilnoten "gut". 

Die aktuelle Version des Apple-Betriebssystem macOS ist vorinstalliert. Die handlichen Abmessungen und das geringe Gewicht von nur 1,2 Kilogramm sind praktisch im Alltag. Weniger praktisch sind die Anschlüsse: Nur zwei USB-C-Anschlüsse sind vorhanden. Für HDMI oder eine SD-Karte brauchen Sie daher einen Adapter.

Im Unterschied zum MacBook Pro besitzt das Air keinen Lüfter und ist daher flüsterleise beim Arbeiten. Wichtig bei den neuen M1-Prozessoren: Wenn Sie bestimmte Programme wie Bildbearbeitung nutzen, prüfen Sie vorher, ob das Programm auch auf dem MacBook läuft. Wegen des neuen Prozessors werden aktuell noch nicht alle Drittanbieter-Programme unterstützt. 

Der Testsieger bei den Convertibles: Acer Spin 5

Unter den Convertibles hat das Acer Spin 5 am besten abgeschnitten. Der mobile Computer erhielt das Gesamturteil "Gut" mit der Note 1,8. Das Convertible Notebook ist ausgestattet mit Windows 10 Home, einem Intel-i7-Prozessor sowie 8 GB Arbeitsspeicher und 512 GB internem Speicher. Die Displayauflösung liegt bei 2.256 x 1.504 Pixeln, der Akku hält im Test über 12 Stunden durch.

Büroanwendungen, Video/Foto und 3-D-Spiele bewerteten die Tester mit "gut", Internetsurfen mit "sehr gut". Für eine gute Handhabung sorgen die vielen Anschlüsse mit HDMI, 2x USB-C und 2x USB-A und 1x microSD. Zusammen mit dem ThinkPad von Lenovo liegt das Acer-Modell auf dem ersten Platz.

2. Testsieger: Lenovo ThinkPad X13 Yoga


Auch bei den Convertibles gibt es mehrere Testsieger. Das Lenovo ThinkPad X13 ist ausgestattet mit einem Intel-i5-Prozessor, 8 GB Arbeitsspeicher und 256 GB internem Speicher. Die Displayauflösung liegt bei 1.920 × 1.080 Pixel und damit bei Full-HD.

Die Tester vergeben die Endnote "Gut (1,8)" und loben den sehr guten Akku. Surfen, Büroanwendungen, Video und Ton sind überwiegend gut. Mit 2x USB-A, 2x USB-C, HDMI und einem micro-SD-Kartenleser stehen viele Anschlüsse zur Verfügung. Mit Windows 10 Pro ist das Betriebssystem vorinstalliert. Der große Vorteil bei den Convertibles: Über den Touchscreen können Sie den Laptop in ein Tablet verwandeln und auch per Stift bedienen.

Fazit des Tests

Wer ein Ultrabook oder Convertible kaufen möchte, der ist mit jedem der getesteten Geräte gut beraten. Denn keines hat schlecht abgeschnitten. Daher kommt es auf den Einsatzzweck und die persönliche Vorliebe an. Als Apple-Nutzer ist das MacBook Air unser Favorit. Es bietet mit dem neuen M1-Prozessor eine herausragende Leistung und lange Akkulaufzeit. Den Aufpreis zum nur leicht besseren Pro-Modell können Sie sich sparen, außer Sie nutzen leistungsstarke Programme.

Windows-Nutzer können zwischen den Ultrabooks und einem Convertible entscheiden. Wer einen Touchscreen braucht, sollte zu einem Convertible, wie dem Acer Spin 5, greifen. Wenn Sie nach einen besonders leichten und ausdauernden Laptop suchen, ist das Samsung Galaxy Book unsere Empfehlung.

Wissenswertes zu Convertibles und Ultrabooks

Was ist der Unterschied zu Notebooks, Convertibles und Ultrabooks?

Notebooks sind die klassischen mobilen Computer und stehen als Sammelbegriff für alle handlichen PCs. Convertibles und Ultrabooks sind weitere Produktgruppen mit besonderem Fokus: Ultrabooks sind noch leichter und für unterwegs gedacht. Convertibles vereinen die Funktionen von Notebook und Tablet und besitzen dafür einen Touchscreen. Zusätzlich kann das Display meist um 360 Grad gedreht werden.

Was ist die Besonderheit an Apples neuen M1-Prozessoren?

Beim MacBook Air, dem MacBook Pro und dem Mac mini verbaut Apple erstmals einen eigenen Prozessor. Vorher kamen Intel-Rechenkerne zum Einsatz. Der neuartige M1-Chip baut auf den leistungsstarken Prozessoren in iPhones und iPads auf, mit denen Apple oft Leistungsrekorde bricht.

Die Besonderheit liegt im Aufbau: Im M1 sind acht Prozessorkerne verbaut, vier davon sind besonders leistungsstark, die vier weiteren besonders energiesparsam. Zusätzlich liegen auch der Arbeitsspeicher und die Grafikeinheit im Prozessor und weitere 16 Kerne für maschinelles Lernen. 

Diese neue Architektur ist grundlegend anders als bei den bisherigen Intel-Prozessoren. Daher müssen alle Programme neu angepasst werden. Apple bietet dafür ein Hilfsprogramm an – Rosetta. Das übersetzt die Intel-Software passend für den M1. Der neue Chip erreicht eine extreme Rechenpower und ist dabei noch energiesparender. Falls Sie jedoch auf Dritt-Programme angewiesen sind, sollten Sie mit dem Kauf noch etwas warten. Alle anderen profitieren von dem enormen Temposprung.

Welche Vorteile haben Convertible-Laptops?

Convertibles sind 2-in-1-Geräte: Sie sind vielseitig einsetzbar, als Tablet und als klassischer Laptop. Dabei sind sie leistungsstärker als ein Tablet, dabei jedoch handlicher und mobiler als herkömmliche Laptops. Im Display sitzt ein Touchscreen, somit können Sie über einen Stift oder den Finger Eingaben vornehmen. Zudem ist der Bildschirm klappbar und kann gedreht werden. So haben Sie eine vollwertige Tastatur zum Tippen und auf Wunsch einen riesigen Touchscreen.

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