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Stiftung Warentest 2020: Schnellkochtöpfe im Test

Stiftung Warentest  

Schnellkochtöpfe im Test – die meisten kochen gut

Von Monika Salz

24.01.2020, 10:58 Uhr

Schnellkochtöpfe – sie versprechen ein gesundes Garen von Speisen und das auch noch schneller und mit geringerem Energieverbrauch als in herkömmlichen Töpfen. Die Stiftung Warentest hat in ihrer Ausgabe von Januar 2020 die Dampfdrucktöpfe untersucht. Wir stellen die Ergebnisse vor.

Wer gerne gesundheitsbewusst kocht, für den kann sich die Investition in einen Schnellkochtopf lohnen. Die Anschaffungskosten sind zwar höher als bei herkömmlichen Töpfen, dafür schont der Schnellkochtopf Vitamine und Mineralstoffe bei der Zubereitung der Speisen. Die Garzeit ist kürzer und der Energieverbrauch geringer.

Stiftung Warentest – Was wurde getestet?

Die Stiftung Warentest hat zehn Schnellkochtöpfe mit einem Fassungsvermögen von 6 bis 6,7 Litern und einem Topfdurchmesser von 22 Zentimetern untersucht. Die Modelle sind bis auf einen emaillierten Topf aus Edelstahl. Wichtigstes Untersuchungsmerkmal war die Handhabung der Dampfkochtöpfe. Auch das Verhalten beim Garen, die Sicherheit, Stabilität und Haltbarkeit sowie der Energieverbrauch wurden überprüft.

Das Testergebnis im Schnellkochtopftest

Von zehn getesteten Töpfen bekamen sechs das test-Qualitätsurteil "Gut", drei Modelle bekamen ein "Befriedigend". Der Schnellkochtopf des Herstellers GSW landete mit einem "Mangelhaft" auf dem letzten Platz  hier war die Sicherheit nicht gewährleistet. Bei diesem Modell kann der Verrieglungsschieber des Deckels geöffnet werden, bevor der Dampf abgelassen wurde. So können sich Nutzer an den Händen verbrennen.

Alle sechs gut getesteten Modelle verfügen über eine Druckanzeige mit Ringen. Drei Modelle haben einen Regler, um die Garstufen fest einzustellen.

Der Testsieger – Fissler Vitavit Premium

Bester Schnellkochtopf im Test ist der Fissler Vitavit Premium. Er bekam das test-Qualitätsurteil "Gut (1,9)". Im Testpunkt Handhabung erhielt er die beste Note aller geprüften Modelle. Beim Einstellen und Erkennen der Garstufen und der Druckanzeige konnte der Vitafit Premium genauso überzeugen wie bei der Aufheizzeit. Allerdings ist er auch der teuerste Topf im Test.

Weitere gut getestete Schnellkochtöpfe

Fünf weitere Schnellkochtöpfe bekamen im aktuellen Test die Gesamtnote "gut".

Hält die Wärme besonders gut – WMF Perfect Premium

Der Perfect Premium von WMF schnitt mit einem test-Qualitätsurteil von "Gut (2,0)" nur unwesentlich schlechter ab als der Testsieger. Beim Testkriterium Wärmehaltevermögen  (Induktion/Wärmestrahlung) schnitt das Modell sogar als bestes im Test ab. Auch im Bereich Stabilität/Haltbarkeit gab es eine Bestnote.

WMF, Fissler, Kuhn Rikon und Silit haben die Nase vorn

Gute Testergebnisse lieferten auch der Fissler Vitaquick ("Gut (2,1)"), der WMF Perfect ("Gut (2,1)"), der Schnellkochtopf Duromatic Inox mit Seitengriff von Kuhn Rikon (("Gut (2,3)") und der Silit Sicomatic t-plus ("Gut (2,3)").

Wie funktioniert ein Schnellkochtopf?

Ein Schnellkochtopf funktioniert mit Überdruck. Das Wasser wird im Topf so stark unter Druck gesetzt, dass es erst bei etwa 110 bis 120 Grad Celsius kocht und heißer und dichter Dampf entsteht. Dafür verfügt der Topf über einen fest verschließbaren Deckel, der mit einem Dichtungsring versehen ist. Der heiße Dampf lässt Lebensmittel im Topf schneller garen.
Im Vergleich mit herkömmlichen Töpfen braucht es fürs Kochen im Schnellkochtopf weniger Energie- und Wasser. Zudem werden durch die schonende Zubereitung Mineralstoffe und Vitamine besser geschützt.

Wie werden Schnellkochtöpfe gereinigt?

Sind die Gerichte gekocht, muss der Topf gereinigt werden. Die Reinigung von Schnellkochtöpfen ist allerdings etwas aufwendiger als die von normalen Töpfen. Da ein Schnellkochtopf aus Topf, Einsatz, Deckel und Dichtungsring besteht, können die meisten Modelle nicht einfach in die Spülmaschine gesteckt werden. Bei den Deckeln von Fissler und WMF Perfect können die Deckel zwar in die Spülmaschine, die Griffe müssen allerdings vorher abgenommen werden. Der Topf von Kuhn Rikon muss komplett per Hand gereinigt werden.

Worauf sollte beim Kauf geachtet werden?

Gerade wenn Sie im Schnellkochtopfkochen Anfänger sind, empfiehlt sich ein Premium-Modell mit Druckanzeige. Denn so ist die Handhabung der zuerst ungewohnten Technik einfacher und das Zubereiten der Speisen geht leichter von der Hand.

Zu beachten ist auch, dass die Dichtungsringe von Zeit zu Zeit erneuert werden müssen. Die meisten Hersteller garantieren Ersatzteile für zehn bis 15 Jahre.

Meist sind die Dampfdrucktöpfe für alle gängigen Herdarten geeignet. Trotzdem sollten Sie vor dem Kauf überprüfen, ob die von Ihnen verwendete Herdart dabei ist.

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