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Hochdruckreiniger im Test: Diese Modelle empfiehlt Stiftung Warentest

Stiftung Warentest  

Mit diesen Hochdruckreinigern bereiten Sie Ihren Garten auf den Frühling vor

Von Monika Salz

26.02.2021, 07:47 Uhr
Hochdruckreiniger im Test: Diese Modelle empfiehlt Stiftung Warentest. Hochdruckreiniger im Test: Mit diesen Geräten machen Sie Ihren Garten fit für den Frühling. (Quelle: Hersteller/Kärcher)

Hochdruckreiniger im Test: Mit diesen Geräten machen Sie Ihren Garten fit für den Frühling. (Quelle: Kärcher/Hersteller)

Die ersten wärmeren Tage sind ideal, um Terrassen, Balkone oder etwa Gartengeräte zu säubern und damit auf den Frühling vorzubereiten. Mit Hochdruckreinigern lässt sich hartnäckiger Schmutz rund ums Haus ohne große Anstrengung entfernen. Wir stellen die laut Stiftung Warentest besten Modelle vor.

Hochdruckreiniger können rund um Haus und Garten vielseitig eingesetzt werden. Gerade im Frühjahr eignen sie sich, um Garten, Terrasse oder Balkon für den Frühling fit zu machen: Oberflächen wie Wege und Zäune sollten von Moos und Dreck befreit und Gartenmöbel, Spielgeräte oder Fahrräder vor ihrer Nutzung komplett gereinigt werden.

Auch viele Gartengeräte, die wieder zum Einsatz kommen sollen, müssten vor ihrem Gebrauch einmal geputzt werden. Mit Wasser unter Hochdruck geht das leicht und meist auch ohne den zusätzlichen Einsatz von Reinigungsmitteln mit Chemie.

Die Stiftung Warentest hat im März 2020 geprüft, was die Geräte tatsächlich leisten können. Wir zeigen die Ergebnisse und Testsieger.

Stiftung Warentest: Was wurde getestet?

Im Test waren 13 Hochdruckreiniger verschiedener Hersteller, darunter mehrere Modelle von Kärcher, Nilfisk und Bosch, aber auch Hochdruckreiniger von Stihl und Kränzle wurden bewertet. Die Tester untersuchten alle Modelle hinsichtlich ihrer Reinigungsleistung, Handhabung, Haltbarkeit und Deklaration. Auch Umwelt- und Gesundheitsaspekte wie Lautstärke, Wasser- und Energieverbrauch wurden überprüft.

Hochdruckreiniger im Test: Die Ergebnisse im Überblick

Von den 13 im Test überprüften Modellen erhielten vier das "test"-Qualitätsurteil "gut", fünf ein "Befriedigend" und zwei ein "Ausreichend". Zwei Geräte fielen mit "mangelhaft" durch. Insgesamt fiel der Stiftung Warentest auf, dass eine bestimmte Marke kein Garant für Qualität ist. Sowohl von Kärcher als auch von Nilfisk waren verschiedene Modelle unter den besten und schlechtesten im Test. Während die Unterschiede im Testpunkt Reinigen nicht besonders groß sind, fallen einige Modelle bei der Haltbarkeit durch.

Insgesamt vier Hochdruckreiniger erreichten ein gutes Gesamtergebnis: der K5 Premium Full Control Plus Home von Kärcher, der E 160.1-10 H X-TRA von Nilfisk, der K4 Compact Home von Kärcher und das Globus-Baumarktmodell Primaster Q1W-SP02-2300. Die getesteten Modelle von Bosch, Kränzle und Stihl schnitten lediglich mit "befriedigend" ab.

Der Testsieger: Kärcher K5 Premium Full Control Plus Home Hochdruckreiniger

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  • “test”-Qualitätsurteil "gut (2,0)"
  • Gewicht: 16 kg
  • Druckschlauchlänge: 8 m
  • Arbeits-/Maximaldruck: 125/145 bar
  • max. Wasserdurchfluss: 390 l/h

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Mit dem "test"-Qualitätsurteil "gut (2,0)" war das Modell von Kärcher der beste Hochdruckreiniger im Test. Die Tester lobten die Möglichkeit, zügig und gründlich zu reinigen – diese Leistung überzeugte. Der Flächenreiniger lässt sich regulieren und der Pumpendruck direkt am Griff regeln. Negativ fielen die Lautstärke und die mögliche Klemmgefahr am Griff auf. Die Haltbarkeit des Modells wurde mit "sehr gut (1,0)" bewertet: Auch nach 300 Testzyklen à 40 Minuten wies dieses Gerät keinerlei Schäden auf. 

Im Lieferumfang enthalten sind neben dem Hochdruckreiniger ein Home Kit (Flächenreiniger, ein Liter Steinreiniger), ein Strahlrohr mit Drei-in-eins-Funktion, eine Dreckfräse, ein Schlauch (acht Meter), eine Power-Pistole sowie eine Netzanschlussleitung mit Netzstecker. Auch eine Schlauchtrommel ist dabei.

Der Zweitbeste: Nilfisk E 160.1-10 H X-TRA Hochdruckreiniger

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  • “test”-Qualitätsurteil "gut (2,2)"
  • Gewicht: 21 kg
  • Druckschlauchlänge: 10 m
  • Arbeits-/Maximaldruck: 145/160 bar
  • max. Wasserdurchfluss: 474 l/h

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Das Modell des dänischen Herstellers wurde mit dem "test"-Qualitätsurteil "gut (2,2)" Zweiter im Hochdruckreiniger-Test. Der Hochdruckschlauch ist zehn Meter lang – das ermöglicht beim Reinigen einen großen Radius und ist ein klarer Vorteil gegenüber dem Testsieger. Die Schlauchtrommel befindet sich oben auf dem Gerät. Der Teleskopgriff ist höhenverstellbar.

Die Stiftung Warentest lobte den regulierbaren Flächenreiniger, der gute Ergebnisse beim Säubern erzielt. Allerdings, so merkten die Tester an, werden bei seiner Nutzung Kunststoffgehäuse und Düsen beschädigt, was im Testpunkt Haltbarkeit nur zur Note "befriedigend (3,5)" führte.

Im Lieferumfang sind bei diesem Hochdruckreiniger außerdem enthalten: eine Powerspeed-Düse, eine Tornadodüse, ein Schaumsprüher mit Flasche, eine Düsenreinigungsnadel sowie ein zehn Meter langer Schlauch für hohen Wasserdruck.

Am Leisesten im Test: Kärcher K4 Compact Home Hochdruckreiniger

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  • “test”-Qualitätsurteil "gut (2,3)"
  • Gewicht: 12 kg
  • Druckschlauchlänge: 6 m
  • Arbeits-/Maximaldruck: 115/130 bar
  • max. Wasserdurchfluss: 396 l/h

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Der zweite gute Hochdruckreiniger von Kärcher bekam das "test"-Qualitätsurteil "gut (2,3)". Er reinigt insgesamt gut, befanden die Tester, und das auch noch leise. Negativ fiel auch hier die mögliche Klemmgefahr am Griff auf, dafür überzeugte das Modell im Bereich Haltbarkeit. Eine Halterung für das aufgerollte Stromkabel fehlt dem K4 Compact Home.

Positiv ist hier der Preis zu bewerten: Im Vergleich zu den anderen beiden Hochdruckreinigern kostet dieses Modell weitaus weniger, kann aber dennoch bei den Testergebnissen mit den teureren Geräten mithalten. Dadurch stehen bei diesem Modell die relativ niedrigen Kosten einer tollen Leistung gegenüber.

Und auch dieser Hochdruckreiniger wird im Set mit umfangreichem Zubehör geliefert: Zwei Tragegriffe, eine Pistole, ein Hochdruckschlauch (sechs Meter), ein Power-Strahlrohr, eine Dreckfräse sowie ein Wasserfilter sind im Lieferumfang enthalten.

Unser Fazit

Hochdruckreiniger sind praktische Geräte, mit denen sich hartnäckige Verschmutzungen einfach von Oberflächen entfernen lässt. Nicht alle Modelle können jedoch im Test überzeugen. Klarer Testsieger und damit uneingeschränkt zu empfehlen ist der Kärcher K5 Premium Full Control Home, der im Hochdruckreiniger-Test der Stiftung Warentest vor allem mit seiner Reinigungsleistung und Haltbarkeit überzeugt.

Wichtige Fragen rund um Hochdruckreiniger

Was ist ein Flächenreiniger und wofür ist er gut?

Ein Flächenreiniger ist ein aufsteckbares Zubehörteil für Hochdruckreiniger. Wie der Name schon andeutet, können so Flächen von Verschmutzungen gereinigt werden, denn der Wasserstrahl wird von dem rotierenden Sprüharm im Flächenreiniger verteilt. Die Abdeckung sorgt dafür, dass Wasser und Schmutz nicht herumspritzen. Alle getesteten Geräte verfügen entweder über einen Flächenreiniger oder er wurde für diesen Test von der Stiftung Warentest dazugekauft. Der Nilfisk E 160.1-10 H X-TRA erzielte damit besonders gute Reinigungsergebnisse.

Maximaldruck und Arbeitsdruck – was sagen diese Werte aus?

Maximaldruck und Arbeitsdruck sind Angaben, mit denen der Hersteller seine Hochdruckreiniger deklariert. Auf den ersten Blick suggeriert eine hohe Angabe eine besondere Leistungsfähigkeit des Geräts. Allerdings, so die Stiftung Warentest, lasse sich die Herstellerangabe von Kunden nicht überprüfen. Auch sei der Maximaldruck für die Nutzung weniger wichtig als der Arbeitsdruck, sprich der Druck, mit dem das Wasser aus der Düse auf die verschmutzten Flächen trifft.

Die Tester haben deshalb noch einmal selbst nachgemessen und die Aufprallkraft des Wasserstrahls in vier Zentimetern Abstand in Newtonmetern ermittelt. Der Nilfisk E 160.1-10 H X-TRA schnitt von den Top-drei-Geräten hierbei am besten ab.

Wie bediene und nutze ich den Hochdruckreiniger sinnvoll?

Der Wasserstrahl eines Hochdruckreinigers entwickelt einen sehr starken Druck. Um Beschädigungen an den zu reinigenden Gegenständen und Flächen zu vermeiden, sollte man beim Einsatz der Geräte mit der Düse nicht zu nah herangehen. Genug Abstand sei empfehlenswert, so die Stiftung Warentest.

Um sich vor herumwirbelndem Schmutz zu schützen, ist das Arbeiten mit einer Schutzbrille sicherer.

Die Reinigung aller Bauwerke, Fassaden, Dächer oder Böden, in denen Asbest verbaut wurde, ist mit einem Hochdruckreiniger nicht gestattet. Die Gefahr, dass sich gesundheitsschädliche Partikel lösen, ist zu groß.

Der Wasserdruck eines Hochdruckreinigers ist so stark, dass reines Wasser zur Reinigung in den meisten Fällen vollkommen ausreicht. Spezielle Reinigungsmittel sind laut Stiftung Warentest nur bei mit Fetten oder Ölen verschmutzten Flächen sinnvoll.

Das Auto mal schnell abkärchern? In den meisten Gemeinden keine gute Idee. Aus Gründen des Gewässerschutzes ist dies in der Regel verboten.

Wie lagere ich einen Hochdruckreiniger sinnvoll?

Wie alle Elektrogeräte sollten auch Hochdruckreiniger trocken und frostfrei gelagert werden. Vor allem im Winter ist dies wichtig, denn sonst könnte verbliebenes Restwasser in der Pumpe frieren und das Gerät zerstören. Alternativ muss es vor dem Winter komplett entleert werden.

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