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Kleine Technikwunder: Die fünf besten Mini-Beamer für Job und Freizeit

Kleine Technikwunder  

Diese Mini-Beamer eignen sich am besten für Job und Freizeit

18.08.2020, 12:53 Uhr | cm, t-online, kat

Kleine Technikwunder: Die fünf besten Mini-Beamer für Job und Freizeit. Praktisches Heimkino: Mit einem Mini-Beamer kann man Filme ganz einfach auf der Leinwand schauen. (Quelle: Hersteller/Apeman)

Praktisches Heimkino: Mit einem Mini-Beamer kann man Filme ganz einfach auf der Leinwand schauen. (Quelle: Apeman/Hersteller)

Mini-Beamer sind vielseitig, praktisch und zunehmend beliebt. Die kleinen Projektoren passen bequem in Rucksack oder Aktentasche. Sie sind eine flexible Lösung, um Kollegen spontan Präsentationen vorzuführen, im Urlaub Filme zu schauen oder einfach zu Hause zu nutzen. Wir stellen Ihnen fünf Mini-Beamer vor, damit Sie den besten für Ihre Bedürfnisse finden.

Schon für weniger als 100 Euro sind mobile Beamer im Handel erhältlich, die mit guter Auflösung und Helligkeit überzeugen. Die kleinen Geräte, auch Taschenbeamer genannt, zeichnen sich durch kompakte Abmessungen und geringes Gewicht aus.

Einige Modelle verfügen außerdem über integrierte Lautsprecher, sodass Sie mit der Präsentation oder der Videoprojektion im Heimkino gleich loslegen können. Damit Ihnen der beste Mini-Beamer bei der großen Auswahl auf dem Markt nicht entgeht, stellen wir Ihnen hier unsere Empfehlungen vor.

Worauf sollten Sie beim Kauf eines Mini-Beamers achten?

Die Eigenschaften von Mini-Beamern und deren Qualität wird unter anderem vom Preis bestimmt. Darüber hinaus sollten Sie berücksichtigen, ob das gewünschte Modell für Ihre Zwecke geeignet ist. Wichtige Faktoren sind unter anderem:

  • Helligkeit: Die Helligkeit wird bei Mini-Beamern in Lumen angegeben. Grundsätzlich gilt: Je höher die Zahl, desto besser ist das Gerät auch für helle Umgebungen geeignet. Wenn der Projektor weniger als 1.000 Lumen hat, kann er überwiegend nur in abgedunkelten Räumen eingesetzt werden. Wollen Sie Ihren Mini-Beamer jedoch auch in hellerer Umgebung oder im Freien einsetzen, sollte das Gerät mindestens 2.500 Lumen mitbringen. Wichtig: Bei manchen Modellen wird die Helligkeit auch in Lux oder ANSI-Lumen angegeben. ANSI steht für American National Standards Institute. Demnach handelt es sich um standardisiert gemessene Lumen-Werte. Ein guter Mini-Beamer sollte mindestens 100 ANSI-Lumen bieten. Die Einheit Lux berücksichtigt neben dem Lichtstrom auch die Fläche, auf die er trifft. Ein Lux entspricht einem Lichtstrom von einem Lumen pro Quadratmeter.
  • Kontrast: Der Kontrast entscheidet darüber, wie scharf das vom Beamer projizierte Bild ist, hat also Einfluss auf die Bildqualität. Je höher der Kontrast, desto besser. Standard bei Mini-Beamern ist ein Kontrastverhältnis zwischen 1.000:1 und 3.000:1. Sehr gute Beamer haben Werte von 10.000:1. In diesem Fall ist der hellste Punkt auf der Projektionsfläche 10.000-mal heller als der dunkelste.
  • Auflösung: Die Auflösung wird in Pixeln angegeben. Je mehr Bildpunkte ein Beamer erzeugen kann, desto detailreicher und höher wird die Auflösung und desto besser ist die Bildqualität. Wichtig ist, dass Sie beim Kauf eines Mini-Beamers nicht auf die maximale Auflösung, sondern auf die sogenannte native Auflösung achten. Einfache Modelle bieten eine Auflösung von 800 x 480 Pixeln. Wenn Sie jedoch Präsentationen, TV-Serien oder Urlaubsbilder in HD betrachten wollen, sollte die native Auflösung mindestens 1.280 x 720 Pixel betragen.
  • Anschlüsse: Ihr mobiler Beamer sollte über einen HDMI-Anschluss verfügen, damit Sie Notebook oder Smartphone mit Adapter anschließen können. Sinnvoll sind auch USB-Anschlüsse. Auf diese Weise lassen sich zum Beispiel Fotos vom Speicherstick mit dem Beamer präsentieren. Sinnvoll sind auch drahtlose Anschlussmöglichkeiten über Bluetooth oder WLAN. Sehr praktisch sind Audio-Ausgänge für Klinkenstecker, um Kopfhörer oder zusätzliche Lautsprecher anzuschließen.
  • Projektionsfläche: Ein guter Mini-Beamer erzeugt eine Projektionsfläche, die der Größe eines 100-Zoll-Fernsehers entspricht. Grundsätzlich gilt: Je weiter Sie den Beamer von der Fläche entfernen, desto blasser und unschärfer wird das Bild.
  • Stromversorgung: Portable Projektoren sind besonders praktisch, wenn sie neben einem herkömmlichen Stromanschluss auch über einen Akku verfügen. So können Sie den Beamer ganz flexibel verwenden und sind zum Beispiel auch beim Campen nicht auf eine Steckdose angewiesen.

Die besten Mini-Beamer

Die zuvor beschriebenen Kaufkriterien für einen Mini-Beamer haben auch bei unserem Vergleich eine wichtige Rolle gespielt. Auch haben wir unterschiedliche Bedürfnisse berücksichtigt. Lesen Sie hier unsere Mini-Beamer-Empfehlungen im Detail.

Der Design- und Leistungssieger: Nebula Capsule von Anker

Dieser handliche, aber leistungsstarke Mini-Beamer überzeugt mit großer Leistung. Das Gerät nutzt intelligente DLP-Technik für eine brillante Bildqualität mit hoher Helligkeit von 100 ANSI-Lumen auf einer Projektionsfläche von bis zu 100 Zoll. Integriert ist ein 360-Grad-Lautsprecher, der für einen ansprechenden Raumklang zum Beispiel bei der Filmwiedergabe sorgt. Mit den Abmessungen einer Getränkedose wiegt der Nebula Capsule von Anker gerade einmal 400 Gramm. Das ausgefallene Design wurde übrigens zweimal prämiert und erhielt 2018 sowohl den iF Design Award als auch den Red Dot Design Award.

Sehr praktisch ist Android 7.1 als Betriebssystem. Es ermöglicht die drahtlose Wiedergabe von Medien-Apps oder Streamingdiensten. Darüber hinaus kann der Beamer mit der mitgelieferten Fernbedienung oder per App gesteuert werden. Mit dem eingebauten Akku lassen sich bis zu vier Stunden Videos wiedergeben. Einziges Manko: Im Lieferumfang ist kein Ladeadapter enthalten.

Wir meinen: Ein wirklich hochwertiges Gerät, das durch ein sehr gutes Bild und für seine Größe satten Sound glänzt. Ergänzen kann man es noch durch eine praktische Tragetasche, die gleichzeitig als Schutzhülle dient, wenn der Mini-Beamer gerade nicht in Gebrauch ist.

Unser Geheimtipp: Vamvo Mini-Beamer

Mit seinen Abmessungen benötigt der Mini-Beamer von Vamvo weniger Fläche als ein DIN-A4-Blatt. Das mit 4.000 Lumen sehr helle LED-Gerät erzeugt eine native Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln. Sie können damit also Filme oder Präsentationen auf bis zu 200 Zoll großen Projektionsflächen in scharfer HD-Qualität und einem Kontrastverhältnis von 2.000:1 ansehen. Für den Anschluss von Mediengeräten stehen Ihnen ein HDMI- sowie ein USB-Eingang zur Verfügung. Ein weiteres Plus: Der eingebaute Stereolautsprecher liefert einen ansprechenden und klaren Sound.

Einzige Nachteile: Der Mini-Beamer lässt sich nicht mit Akku betreiben und ist zu groß für die Mitnahme in der Jackentasche. Dafür wird er inklusive einer Tragetasche verkauft. Außerdem liefert er eine sehr gute Leistung, wenn er in einem größeren Raum eingesetzt wird. Das helle LED-Licht ist für einen Abstand von bis zu 4,6 Metern von der Projektionsfläche ausgelegt.

Wir meinen: Dieser Mini-Beamer ist für hohe Ansprüche an Bildqualität und -schärfe geeignet und das zu einem sehr günstigen Preis.

Leistungsstarkes Leichtgewicht: Apeman Mini-Beamer

Dieser DLP-Beamer von Apeman besticht durch seine große Leistung. Die gesamte Technik des Geräts ist in einem nur knapp 10 mal 10 Zentimeter großen und nur 213 Gramm leichten Gehäuse untergebracht. Der Projektor liefert Full-HD-Qualität mit 1.080 Pixeln und einem Kontrastverhältnis von 1.000:1. Die native Auflösung liegt bei 854 x 480 Bildpunkten und sorgt für ausreichend scharfe Bilder auf einer bis zu 100 Zoll großen Fläche. Ergänzt wird die Optik durch den Sound der eingebauten Stereolautsprecher.

Sehr praktisch ist der eingebaute Akku. Er hält bis zu 2,5 Stunden ohne Aufladung durch. Zum Anschließen von Mediengeräten steht Ihnen ein HDMI-Anschluss zur Verfügung. Im Lieferumfang ist außerdem ein praktisches Stativ enthalten, mit dem sich der Beamer standsicher positionieren und um 360 Grad drehen lässt. 

Wir meinen: Ein handlicher Beamer, der vor allem für die Präsentation von Fotos hilfreich ist und mit guter Ausstattung punktet. Die native Auflösung, also der Wert, den der Beamer wirklich darstellen kann, ist mit 854 x 480 Bildpunkten etwas gering – fürs Büro und einen Film zwischendurch jedoch immer noch akzeptabel.

Der Vielseitige: BenQ Mini-Beamer GV1

Die Marke BenQ ist für hochwertige und leistungsstarke Beamer bekannt. Mit dem GV1 hat der Hersteller einen Mini-Beamer geschaffen, der sich fürs Filmeschauen ebenso eignet wie fürs Gaming oder Musikhören. Trotz seines kompakten Designs liefert der LED-Beamer ein glasklares und bis zu 200 ANSI-Lumen helles Bild mit einer nativen Auflösung von 854 x 480 Pixeln auf einer bis zu 100 Zoll großen Fläche.

Seine Stärken spielt der BenQ GV1 vor allem bei der Konnektivität aus. So kann das Modell dank WLAN-Fähigkeit zum Beispiel Medien von Miracast-Geräten von Yamaha oder mit Airplay von Apple drahtlos abspielen. Der Beamer erkennt Geräte auch per HDMI oder USB-C. Ebenso können Medien vom integrierten Speicher des Mini-Beamers oder direkt von einem USB-Stick abgespielt werden. Weitere Pluspunkte: der 360-Grad-Lautsprecher für einen starken Sound sowie der leistungsstarke Akku für einen Betrieb ohne Stromanschluss.

Wir meinen: Ein empfehlenswertes Modell von einem großen Hersteller. Vor allem die vielen Anschlussmöglichkeiten und die WLAN-Funktion sind große Pluspunkte im Vergleich zur Konkurrenz.

Perfekt fürs Kinderzimmer: Artlii Octopus Klein

Der kleine und handliche Mini-Beamer mit integriertem Tripod ist schon allein aufgrund seines freundlichen Designs ideal für Kinder geeignet. Der Projektor kann aus bis zu 5 Metern Entfernung ein 120 Zoll großes Bild erzeugen. Die native Auflösung von 480 x 320 Pixeln ist ausreichend für die gelegentliche Wiedergabe von Filmen oder das Anschauen von Fotos. Die integrierten Lautsprecher reichen ebenfalls für den gelegentlichen Gebrauch im Kinderzimmer aus.

Wir meinen: Das Modell von Artlii ist ein sehr preisgünstiger Mini-Beamer für alle, die nicht die höchsten Ansprüche an Bildqualität und Sound haben, für die aber der Preis entscheidend ist. 

Unser Fazit

Wenn es um Leistung und Design zum fairen Preis geht, ist der Nebula Capsule von Anker unser Favorit. Stehen geringe Größe und Gewicht im Fokus, erhält der Mini-Beamer von Apeman unsere klare Kaufempfehlung.

Was unterscheidet einen Mini-Beamer von einem herkömmlichen Beamer?

Mini-Beamer eignen sich vor allem für die Nutzung unterwegs oder für den spontanen Einsatz. Sie können damit beispielsweise Urlaubsbilder auf dem Balkon an die Wand projizieren oder im Urlaub einen Film anschauen. Große Beamer sind hingegen besser fürs Heimkino oder für den Anschluss an die Spielekonsole geeignet. Auch für Präsentationen vor mehreren Menschen in größeren Räumen sind herkömmliche Beamer die bessere Wahl. 

Vorteilhaft ist bei Mini-Beamern natürlich, dass sie durch die handlichen Abmessungen und ihr geringes Gewicht einfach zu transportieren sind. Zudem sind sie im Gegensatz zu herkömmlichen Beamern häufig mit einem Akku ausgestattet. Im Vergleich zu diesen größeren Projektoren haben sie eine geringere Bildqualität und meist auch eine geringere Helligkeit. Außerdem ist die Projektionsfläche nicht größer als ein übliches TV-Gerät. Dafür sind sie in der Regel aber deutlich günstiger als herkömmliche Beamer.

Welche unterschiedlichen Mini-Beamer-Typen gibt es?

Auf dem Markt haben sich zwei verschiedene Arten von Mini-Beamern etabliert: Beamer mit LED-Technik und solche mit DLP-Technik. LED-Beamer verwenden LED-Leuchtmittel. Diese sind stromsparend und erzeugen weniger Wärme.

LED-Mini-Beamer benötigen deshalb keine umfangreiche Kühlung. Durch den wegfallenden Kühler sind LED-Beamer meist auch leiser als andere Modelle. Ein weiterer Vorteil der LED-Technik: Die Lampen weisen eine hohe Lebensdauer auf, sodass Sie die Beamer über viele Jahre hinweg ohne Leistungseinbußen verwenden können.

DLP-Beamer bieten im Vergleich zu LED eine höhere Bildqualität und einen besseren Kontrast. Nachteilig ist hingegen der höhere Preis. Die Technik, bei der ein digitales Bild auf einen Lichtstrahl moduliert wird, erzeugt als mögliches Manko gelegentlich Regenbogeneffekte, die bei einem LED-Beamer nicht auftreten.

Wofür eignen sich Mini-Beamer und wofür nicht?

Mini-Beamer spielen ihre Stärke vor allem durch die kompakte Größe und das geringe Gewicht aus. So eignen sich diese Projektoren insbesondere im Urlaub dazu, Filme in der Ferienwohnung, im Hotel oder auf dem Campingplatz anzuschauen.

Sehr praktisch sind die tragbaren Geräte auch, um zum Beispiel Urlaubsfotos abends im Freien auf der Terrasse oder dem Balkon anzusehen. Auch zum Filmeschauen im Kinderzimmer werden Mini-Beamer gern eingesetzt. Nach dem Film kommen sie einfach wieder in die Verpackung, und kein Fernseher nimmt Platz im Kinderzimmer weg.

Bei der täglichen Arbeit kann ein Mini-Beamer wertvolle Dienste leisten. Lehrer können in ihren Klassen damit schnell und einfach Filme oder Unterrichtsmaterial zeigen. Außendienstler nutzen den portablen Projektor zum Beispiel, um eine Produktdemo vorzuführen. Ebenso sind Mini-Beamer für Schulungen oder Vorträge vor kleinen Runden geeignet.

Für anspruchsvolle Heimkinovorführungen, Konsolenspiele oder Präsentationen in Sälen oder großen Seminarräumen sind die tragbaren Beamer dagegen weniger praktikabel.

Welches Zubehör ist für einen Mini-Beamer sinnvoll?

Im Lieferumfang jedes Beamers finden Sie immer das komplette für den Betrieb notwendige Zubehör. Sehr praktisch ist es, wenn gleich passende HDMI- oder USB-Kabel mitgeliefert werden, denn dann lassen sich alle Geräte sofort anschließen und mit dem Projektor nutzen.

Sinnvolles Zubehör ist zum Beispiel eine Fernbedienung, wenn das Modell für Vorträge oder Präsentationen genutzt werden soll. Nicht fehlen darf eine Transporttasche, wenn Sie den kleinen Beamer unterwegs einsetzen wollen.

Um im Job noch professioneller aufzutreten, bieten sich Stativ und Leinwand als Zubehör an. Eine Leinwand hat den Vorteil, dass die Bildwiedergabe noch besser wird. Ein Stativ sorgt für einen sicheren Stand, auch wenn kein Tisch oder Stuhl in der Nähe ist. 

Soll der Mini-Beamer vor allem zum Filmeschauen eingesetzt werden, können tragbare Bluetooth-Lautsprecher eine sinnvolle Ergänzung sein. Funktioniert Ihr Beamer auch im Akkubetrieb, sollten Sie zum Beispiel zum Campen oder auf Reisen immer eine Powerbank parat haben. So stellen Sie sicher, dass Ihrem Gerät auch nach mehreren Stunden Betrieb nicht vorzeitig die Puste ausgeht.

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