Sie sind hier: Home > Haus & Garten > Gartengeräte >

Die beste Astschere für den heimischen Garten: Diese Modelle helfen beim Baumschnitt


Gartengeräte  

Die besten Astscheren zum Beschneiden Ihrer Bäume und Sträucher im Garten

20.02.2021, 09:10 Uhr | t-online, AH, kat

Die beste Astschere für den heimischen Garten: Diese Modelle helfen beim Baumschnitt. Astscheren sind praktische Gartengeräte: Sie erleichtern das Zurückschneiden der Bäume und Hecken. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/ancoay)

Astscheren sind praktische Gartengeräte: Sie erleichtern das Zurückschneiden der Bäume und Hecken. (Quelle: ancoay/Thinkstock by Getty-Images)

Hobbygärtner aufgepasst: Nur noch bis Ende Februar ist Zeit, Bäume, Hecken und Sträucher zurückzuschneiden. Mit einer stabilen Astschere erledigen Sie diese Arbeit im Garten schnell und effektiv. Wir stellen Ihnen unterschiedliche Modelle für kleines und großes Gehölz vor.

Noch während der Winterruhe im Garten sollten bis Ende Februar alte, abgestorbene Äste und Blätter von Bäumen und Sträuchern entfernt werden, damit sie im Frühling noch üppiger austreiben können. Ab dem 1. März dürfen sie dann nicht mehr abgeschnitten werden.

Für Gärtner mit größeren Bäumen, stabilen Sträuchern oder massiven Hecken ist eine gute Astschere ein zeit- und kraftsparendes Gartengerät. Wenn kleine Gartenscheren nicht mehr ausreichen, dann schneiden Astscheren dank optimaler Kraftübersetzung durch zwei Hebelarme auch problemlos durch dickere Äste. Doch auch Astscheren kommen an ihre Grenzen. Dann kommen manuelle und elektrische Astsägen zum Einsatz. Wir stellen Ihnen die besten Astscheren und -sägen für verschiedene Anwendungsgebiete vor.

Teleskop-Astschere mit hoher Reichweite: SmartFit L86 von Fiskars (Bypass)

Die hochwertig verarbeitete Bypass-Astschere SmartFit L86 von Fiskars sorgt mit ihrer antihaftbeschichteten Klinge für reibungslose, saubere Schnitte vor allem bei frischem Holz. Dabei haben Sie mit der Teleskop-Schere eine besonders hohe Reichweite: Ihre Arme sind wie bei einem Teleskop verstellbar. Damit sind Sie flexibler in der Anwendung und erreichen auch Äste in größeren Höhen.

Laut Fiskars können mit dieser Baumschere Äste bis zu einem Durchmesser von fünf Zentimetern mit wenig Kraftaufwand geschnitten werden. Die Äste halten dabei dank der hakenförmigen Gegenklinge sicher in der Schere. Dank der rutschfesten Griffe liegt sie ebenso sicher in der Hand. 

Die Verwendung von Aluminium für die Teleskopstiele macht dieses Modell von Fiskars noch angenehm leicht. Die Astschere wiegt etwas mehr als ein Kilogramm und erleichtert Ihnen dadurch die Gartenarbeit. Die Klingen sind aus rostfreiem Präzisionsstahl gefertigt und daher besonders langlebig. Sie können außerdem leicht nachgeschliffen werden.

Ideal für trockene Hölzer: Astschere Grizzly von Grüntek (Amboss)

Die Amboss-Astschere des Herstellers Grüntek ist ideal für Einsteiger und Hobbygärtner. Die Astschere eignet sich vor allem für trockenes und sprödes Holz, da sie nur mit einer Klinge arbeitet (Amboss), kann aber auch für den Schnitt von frischem Holz genutzt werden.

Für eine besonders hohe Schneidleistung sorgt das Getriebe. Auch der regulierbare Schnittwinkel erleichtert das Arbeiten ohne großen Kraftaufwand. Die Hebelarme mit bequemen und rutschfesten Griffen und abgerundeten Ecken ermöglichen genauso wie das geringe Gewicht von 687 Gramm längere Einsätze und angenehmes Schneiden für Links- und Rechtshänder.

Mit der Astschere von Grüntek lassen sich Äste mit einem Durchmesser von bis zu 3,3 Zentimetern problemlos und schonend durchtrennen. Die Klinge schneidet präzise und ist aus Stahl gefertigt. Sie ist mit einer Antihaftbeschichtung und einem Präzisionsschliff versehen und kann bei Bedarf leicht geschärft werden.

Hochwertige Marken-Astschere: 220 von Felco (Bypass)

Mit der Bypass-Astschere von Felco erhalten Sie ein echtes Qualitätsprodukt: Sie ist zwar im Vergleich mit anderen Modellen teurer, bietet dafür aber auch einige Vorteile. Sie ist zum Beispiel dank ziehendem Schneidekopf, der leicht eingestellt werden kann, und Getriebe besonders leistungsstark. Das verringert laut Hersteller den Kraftaufwand um 65 Prozent.

Die Hebelarme der Astschere sind aus Aluminium, weshalb auch dieses Modell ein Gewicht von nur 700 Gramm hat. So sind auch umfangreiche Arbeiten leicht zu meistern. Die scharfen Klingen aus Stahl sorgen für präzise und saubere Schnitte, welche die schnelle Heilung der Schnittwunden fördern. Die Griffe sind rutschfest und liegen angenehm und sicher in der Hand. Ein weiterer Pluspunkt ist die Saftrille, die verhindert, dass die Klingen verkleben. So ist die Bypass-Schere ideal für frisches Holz.

Die Baumschere von Felco überzeugt mit Qualität: Sie ist äußerst robust und langlebig und hat eine extrem scharfe Schneide mit langer Schnitthaltigkeit dank eines von Felco patentierten Härtungsverfahrens. Die Klingen schneiden Äste mit bis zu vier Zentimeter Durchmesser. 

Alternative für dickere Äste: Manuelle Astsäge SW84 von Fiskars

Wer statt einer Astschere lieber eine Säge nutzen möchte, kann zur SW84 von Fiskars greifen. Die manuelle Astsäge verfügt über ein 33 Zentimeter langes Sägeblatt. Damit durchtrennen Sie auch dickere Äste als mit einer Astschere. Die Handsäge ist dabei so konzipiert, dass Sie damit auf Zug das Holz schnell und effizient sägen können.

Für Komfort sorgt beim Sägen der ergonomisch gebogene und rutschfeste Griff, der für Rechts- und Linkshänder geeignet ist. Gleichzeitig schützt die Form des Handgriffs die Finger vor Verletzungen. Darüber hinaus sorgt auch der mitgelieferte Köcher aus Kunststoff für Sicherheit: In ihm kann die Säge bei Nichtgebrauch geschützt aufbewahrt werden.

Die Klinge ist aus hochwertigem Stahl, der Griff aus Kunststoff. Dadurch ist die Astsäge mit nur 400 Gramm besonders leicht, was die Arbeit vereinfacht. Die dank der groben Zahnung des Sägeblatts entstehende klare Schnittoberfläche ist wenig anfällig für Bakterien. Deshalb können auch frische Äste und Zweige mit dieser Säge durchtrennt werden.

Für besonders bequemes Arbeiten: Akku-Astsäge Keo Basic von Bosch

Noch weniger Kraftaufwand ist für das Beschneiden von Bäumen, Hecken und Sträuchern mit der kabellosen Akku-Astsäge von Bosch notwendig. Mit ihr durchtrennen Sie mühelos Äste mit bis zu acht Zentimeter Durchmesser, die Sie mit einer Astschere nicht mehr geschnitten bekommen. Die Geschwindigkeit kann an die jeweilige Situation angepasst werden.

Besonders praktisch ist der im Lieferumfang enthaltene Haltbügel namens A-Grip: Er hält Äste beim Schneiden fest, sodass der Schnitt sauber wird und die Säge nicht verrutscht. So muss auch die zweite Hand nicht in die Nähe des Sägeblatts kommen. Schutz bieten außerdem die Sicherheitsarretierung und die Schnellstopp-Funktion. Dafür sorgen auch der Handschutz, der Softgrip-Griff und die ergonomische Form der Astsäge von Bosch. So arbeiten Sie komfortabel und vor allem sicher.

Die Gartensäge von Bosch ist vielseitig einsetzbar: Das Sägeblatt kann leicht ausgetauscht werden, was den Einsatz des Gartengeräts noch flexibler macht. Ihr Lithium-Ionen-Akku mit 10,8 Volt ermöglicht 30 bis 190 Schnitte pro Ladung. In drei Stunden ist er wieder aufgeladen.

Klein und flexibel: Bypass-Gartenschere von Gardena

Diese Astschere mit Bypass-Klingen von Gardena ist im Vergleich zu anderen Geräten vor allem für kleine Arbeiten an Sträuchern und Bäumen geeignet. Der Allrounder durchtrennt frisches Holz bis zu einem Durchmesser von rund 2,4 Zentimetern. Die weichen Kunststoffkomponenten und der ergonomische Bau ermöglichen ein gelenkschonendes und müheloses Arbeiten.

Besonders praktisch bei diesem Modell: Die Griffweite lässt sich stufenlos einstellen und ist somit sowohl für große als auch für kleine Hände geeignet. Weiche Einlagen am Griff machen auch eine längere Anwendung angenehm. Die Schere kann von Rechts- und Linkshändern gleichermaßen genutzt werden. Ein ähnliches Modell von Gardena gibt es auch als kleine Amboss-Astschere für trockene Äste und Zweige.

Unser Fazit 

Welches die beste Astschere oder -säge für Sie ist, hängt davon ab, für welches Holz und welche Größe Sie die Astschere benötigen. Weiche Hölzer wie Obstbäume schneiden Sie am besten mit Bypass-Modellen. Darunter fallen die hochwertige Astschere 220 von Felco, die Teleskop-Schere von Fiskars sowie die Gartenschere von Gardena für kleinere Arbeiten. Für trockene Hölzer, bei denen es nicht auf einen sauberen Schnitt ankommt, genügen dagegen Amboss-Astscheren wie die preiswerte Grizzly von Grüntek. Für dickere Äste empfehlen sich Astsägen. Die manuelle Handsäge von Fiskars und die Akku-Gartensäge von Bosch sind dafür die richtigen Gartengeräte.

Häufig gestellte Fragen rund um Astscheren

Welche Arbeiten im Garten sind mit einer Astschere zu erledigen?

Eine Astschere ist anders als eine Universal-Gartenschere auch in der Lage, dickere Äste zu durchtrennen. Damit eignen sich Astscheren auch zum Stutzen von gut erreichbaren Büschen und Hecken. Eine Teleskop-Astschere ermöglicht Ihnen außerdem die Arbeit in der Höhe, ohne dass Sie auf eine Leiter steigen müssen. Von Obstbäumen über kleinere Sträucher bis zu großen Bäumen kann mit einer Astschere alles beschnitten werden. 

Warum müssen Bäume und Sträucher vor dem 1. März beschnitten werden?

Zwischen dem 1. März und 30. September dürfen Sie Bäume, Hecken, Sträucher und andere Pflanzen in Ihrem Garten, in denen Tiere leben könnten, nicht beschneiden. Deshalb sollten vorher noch Schneidarbeiten durchgeführt werden, die im Herbst nicht erledigt wurden. Um die Pflanzen möglichst schonend zu bearbeiten, sollte es dabei jedoch wärmer als minus fünf Grad Celsius sein. 

Das Verbot geht aus dem Bundesnaturschutzgesetz (Paragraf 39 Absatz 5 Satz 2) hervor: Dadurch werden wild lebende Tiere und ihre Lebensräume geschützt – Verstöße gegen das Gesetz sind eine Ordnungswidrigkeit, für die bis zu 10.000 Euro Geldbuße fällig werden können. Ausgenommen sind schonende Form- und Pflegeschnitte der Pflanzen zur Beseitigung des Zuwachses, so darf beispielsweise eine Hecke durchaus in Form gebracht werden. Auch kranke Gehölze dürfen das ganze Jahr über entfernt werden.

Was sollte im Herbst beschnitten werden?

Ein Herbstschnitt ist für viele Pflanzen wichtig und macht sie fit für den Winter. Im Oktober sollten bereits Koniferen und immergrüne Gehölze wie Fichten oder Kiefern beschnitten werden, denn nur dann haben die Sträucher genügend Zeit, sodass die entstandenen Schnittverletzungen bis zum Winter abheilen können. Auch Hecken und Beerensträucher wie Stachel- oder Johannisbeeren freuen sich im Herbst über einen Rückschnitt.

Alle Rosenliebhaber sollten im Herbst ebenfalls zur Astschere greifen. Für eine gute Überwinterung sollten sowohl die Rosen im Topf als auch im Beet bis zur Hälfte abgeschnitten werden.

Besonders wichtig: Bei Frost sollten keine Sträucher beschnitten werden, da die Pflanzen davon beschädigt werden können. Sollten Sie den Zeitpunkt für den Rückschnitt verpasst haben, dann warten Sie bis zum Frühjahr mit dem nächsten Schnitt. 

Welche Astschere – Amboss oder Bypass?

Der Unterschied zwischen Amboss und Bypass liegt in der Klingenbeschaffenheit. Eine Amboss-Astschere besitzt nur eine Schneideklinge. Die gegenüberliegende Klinge ist, wie der Name bereits verrät, lediglich eine stumpfe Oberfläche aus Metall. Der Ast wird somit während des Durchtrennens in die Schneideklinge gequetscht. Durch die Quetschung ist die Schnittstelle relativ unsauber, deshalb sollten Amboss-Astscheren nicht bei empfindlichen Baumsorten verwendet werden. Sie eignen sich vor allem für hartes und trockenes Geäst. 

Eine Bypass-Astschere besitzt anders als die Amboss-Astschere zwei Schneideklingen. Beim Schließen der Schere verlaufen die Klingen nebeneinander und schneiden den Ast beidseitig. Ein präziser Schnitt, der schnell abheilen kann, ist das Ergebnis. Bypass-Astscheren eignen sich daher vor allem für weiches Holz und frische Triebe.

Es gilt: Beide Klingenarten eignen sich für alle Baum- und Holzarten. Um den Kraftaufwand zu minimieren und das Holz nicht unnötig zu schädigen, lohnt es sich jedoch zu schauen, welche Holzarten mit der Astschere beschnitten werden sollen.

Welche Astschere eignet sich für den Obstbaumschnitt?

Die Bypass-Astschere eignet sich am besten für den Obstbaumschnitt. Durch den präzisen Schnitt verursachen die Klingen eine geringe Schnittwunde. Das ist besonders bei Obstbäumen wichtig, da eine zu große Schnittwunde eine gute Angriffsfläche für Bakterien und Viren darstellt und somit die Ernte ruinieren kann. 

Wie lassen sich Astscheren schärfen?

Eine Astschere sollte nur geschliffen werden, wenn der Hersteller es auch empfiehlt. Ansonsten können die stumpfen Klingen bei den meisten Modellen problemlos ausgetauscht werden. Sollten Sie die Klingen trotzdem schleifen wollen, haben wir für Sie einige Tipps recherchiert:

  • Nehmen Sie die Astschere vor dem Schleifen komplett auseinander und reinigen Sie die Klingen gründlich.
  • Wässern Sie den Schleifstein vor der Benutzung.
  • Zum Schleifen wird empfohlen, die Klingen in eine Halterung zu spannen. Das minimiert die Verletzungsgefahr enorm.
  • Danach wird die angeschliffene Seite der Klinge entlang der Biegung vom Körper weg mit einem leicht schrägen Winkel über den Schleifstein gedrückt.
  • Verpassen Sie der Klinge den nötigen Feinschliff: Schauen Sie sich dazu die Rückseite der Klinge an und entfernen Sie kleine Rückstände in kreisenden Bewegungen und ohne viel Druck. 
  • Danach bauen Sie die Astschere wieder zusammen.

Für die Produkte, die über diese Seite verkauft werden, erhält t-online eine Provision vom Händler. Für Sie als Käufer entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Alba Modatchibo.deOTTODeichmannbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal