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Die beste Astschere von Fiskars, Gardena und Co.: Diese Modelle helfen beim Baumschnitt

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Für den Rückschnitt  

Die besten Astscheren zum Beschneiden Ihrer Bäume und Sträucher im Garten

21.09.2021, 16:06 Uhr | t-online, AH, kat

Die beste Astschere von Fiskars, Gardena und Co.: Diese Modelle helfen beim Baumschnitt. Die besten Amboss- und Bypass-Astscheren für den heimischen Garten. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/ueuaphoto)

Die besten Amboss- und Bypass-Astscheren für den heimischen Garten. (Quelle: ueuaphoto/Thinkstock by Getty-Images)

Hobbygärtner aufgepasst: Ab dem 1. Oktober können Bäume, Hecken und Sträucher wieder kräftig zurückgeschnitten werden. Mit einer stabilen Astschere erledigen Sie diese Arbeit im Garten schnell und effektiv. Wir stellen Ihnen unterschiedliche Modelle für kleines und großes Gehölz vor.

Ab dem 1. Oktober bis Ende Februar sollten im Garten alte, abgestorbene Äste und Blätter von Bäumen und Sträuchern entfernt werden, damit sie im nächsten Frühling noch üppiger austreiben können.

Für Gärtner mit größeren Bäumen, stabilen Sträuchern oder massiven Hecken ist eine gute Astschere daher ein zeit- und kraftsparendes Gartengerät. Wenn kleine Gartenscheren nicht mehr ausreichen, dann schneiden Astscheren dank optimaler Kraftübersetzung durch zwei Hebelarme auch problemlos durch dickere Äste. Doch auch Astscheren kommen an ihre Grenzen. Dann kommen manuelle und elektrische Astsägen zum Einsatz. Wir stellen Ihnen die besten Astscheren und -sägen für verschiedene Anwendungsgebiete vor. Das sind unsere Empfehlungen:

Ideal für trockene Hölzer: Wolf-Garten Amboss-Astschere Power Cut RS 900 T Premium Plus

Die Amboss-Astschere des bekannten Herstellers Wolf-Garten ist ein hochwertiges Modell und perfekt geeignet für Einsteiger- und Profi-Gärtner. Die Astschere eignet sich für trockenes und sprödes Holz, da dieses Modell anders als die Amboss-Astschere nur mit einer Klinge arbeitet und so rund 20 Prozent Kraft spart.

Mit ihr lassen sich Äste mit einem Durchmesser von bis zu fünf Zentimeter problemlos durchtrennen. Die komplexe Schneidkopftechnologie ermöglicht eine vierfache Kraftverstärkung und damit müheloses Schneiden. Das Modell verfügt außerdem über eine praktische Teleskopverstellung von 65 bis 90 Zentimeter für eine größere Reichweite. Damit erreichen Sie weiter entfernte Äste ohne Probleme. 

Ein weiterer Vorteil: Die Verschleißteile lassen sich bei Abnutzung alle austauschen. 

Für frisches Holz: Fiskars Bypass-Getriebeschere PowerGear II

Die beliebte Bypass-Astschere PowerGear von Fiskars verfügt anders als die Amboss-Astschere von Wolf-Garten über zwei Schneidklingen. Dadurch eignet sich dieses Modell auch für das Abschneiden von jungen und frischen Trieben ohne diese zu beschädigen.

Das Modell von Fiskars durchtrennt Äste mit bis zu 2,8 Zentimeter Durchmesser ohne Probleme. Der Getriebemechanismus sorgt für eine dreifach höhere Schneidleistung. Die Hebelarme bestehen aus glasfaserverstärktem Kunststoff und sind damit besonders leicht. Die Astschere bringt insgesamt nur ein Gewicht von 490 Gramm auf die Waage. Das ermöglicht ein müheloses Arbeiten auch über Kopf.

Laut Hersteller ist das Schärfen der Klingen möglich. In dem separaten Pflegeset ist eine Diamantfeile enthalten, mit der Sie die stumpf gewordenen Klingen auch bequem schärfen können. Andererseits können Sie die Klingen auch einfach austauschen.

Für große Bäume: Wolf-Garten Teleskop-Baumschere Power Dual Cut RR 400 T

Die hochwertig verarbeitete Bypass-Astschere von Wolf-Garten sorgt mit ihrer antihaftbeschichteten Klinge für reibungslose, saubere Schnitte vor allem bei frischem Holz. Dabei haben Sie mit der Teleskop-Schere eine besonders hohe Reichweite, denn der Stiel lässt sich bis zu 400 Zentimeter weit ausziehen. Damit sind Sie flexibler in der Anwendung und erreichen auch Äste in größeren Höhen bis maximal 5,50 Meter.

Laut Wolf-Garten können mit dieser Baumschere Äste bis zu einem Umfang von 3,5 Zentimetern mit wenig Kraftaufwand geschnitten werden. Der Schneidkopf ist besonders flexibel und lässt sich um 225 Grad verstellen. Dank der rutschfesten Griffe liegt sie ebenso sicher in der Hand.

Die Verwendung von Aluminium für die Teleskopstiele macht dieses Modell von Wolf-Garten angenehm leicht. Die Astschere wiegt rund zwei Kilogramm und erleichtert Ihnen dadurch die Gartenarbeit. Die Klingen sind aus antihaftbeschichtetem Stahl gefertigt und daher besonders langlebig.

Alternative für dickere Äste: Fiskars Astsäge SW84

Wer statt einer Astschere lieber eine Säge nutzen möchte, kann zur SW84 von Fiskars greifen. Die manuelle Astsäge verfügt über ein 33 Zentimeter langes Sägeblatt. Damit durchtrennen Sie auch dickere Äste als mit einer Astschere. Die Handsäge ist dabei so konzipiert, dass Sie damit auf Zug das Holz schnell und effizient sägen können.

Für Komfort sorgt beim Sägen der ergonomisch gebogene und rutschfeste Griff, der für Rechts- und Linkshänder geeignet ist. Gleichzeitig schützt die Form des Handgriffs die Finger vor Verletzungen. Darüber hinaus sorgt auch der mitgelieferte Köcher aus Kunststoff für Sicherheit: In ihm kann die Säge bei Nichtgebrauch geschützt aufbewahrt werden.

Die Klinge ist aus hochwertigem Stahl, der Griff aus Kunststoff. Dadurch ist die Astsäge mit nur 400 Gramm besonders leicht, was die Arbeit vereinfacht. Die dank der groben Zahnung des Sägeblatts entstehende klare Schnittoberfläche ist wenig anfällig für Bakterien. Deshalb können auch frische Äste und Zweige mit dieser Säge durchtrennt werden.

Für besonders bequemes Arbeiten: Bosch Akku-Astsäge Keo Basic 

Noch weniger Kraftaufwand ist für das Beschneiden von Bäumen, Hecken und Sträuchern mit der kabellosen Akku-Astsäge von Bosch notwendig. Mit ihr durchtrennen Sie mühelos Äste mit bis zu acht Zentimeter Durchmesser, die Sie mit einer Astschere nicht mehr geschnitten bekommen. Die Geschwindigkeit kann an die jeweilige Situation angepasst werden.

Besonders praktisch ist der im Lieferumfang enthaltene Haltbügel namens A-Grip: Er hält Äste beim Schneiden fest, sodass der Schnitt sauber wird und die Säge nicht verrutscht. So muss auch die zweite Hand nicht in die Nähe des Sägeblatts kommen. Schutz bieten außerdem die Sicherheitsarretierung und die Schnellstopp-Funktion. Dafür sorgen auch der Handschutz, der Softgrip-Griff und die ergonomische Form der Astsäge von Bosch. So arbeiten Sie komfortabel und vor allem sicher.

Die Gartensäge von Bosch ist vielseitig einsetzbar: Das Sägeblatt kann leicht ausgetauscht werden, was den Einsatz des Gartengeräts noch flexibler macht. Ihr Lithium-Ionen-Akku mit 10,8 Volt ermöglicht 30 bis 190 Schnitte pro Ladung. In drei Stunden ist er wieder aufgeladen.

Klein und flexibel: Gardena Bypass-Gartenschere B/M 8904-20

Diese pflanzenschonende Astschere mit Bypass-Klingen von Gardena ist im Vergleich zu anderen Geräten vor allem für kleine Arbeiten an Sträuchern und Bäumen geeignet. Der Allrounder durchtrennt frisches Holz bis zu einem Durchmesser von rund 2,4 Zentimetern. Die weichen Kunststoffkomponenten und der ergonomische Bau ermöglichen ein gelenkschonendes und müheloses Arbeiten.

Die Gartenschere verfügt über präzisionsgeschliffene Messer, einen Drahtabschneider sowie einen Einhand-Sicherheitsverschluss. So kann die Schere einfach mit einer Hand geschlossen und nach getaner Gartenarbeit sicher aufbewahrt werden.

Besonders praktisch bei diesem Modell: Weiche Einlagen am Griff machen auch eine längere Anwendung angenehm. Die Schere kann von Rechts- und Linkshändern gleichermaßen genutzt werden.
Ein ähnliches Modell von Gardena gibt es auch als kleine Amboss-Astschere für trockene Äste und Zweige.

Unser Fazit 

Welches die beste Astschere oder -säge für Sie ist, hängt davon ab, für welches Holz und welche Größe Sie die Astschere benötigen. Weiche Hölzer wie Obstbäume schneiden Sie am besten mit Bypass-Modellen. Darunter fallen die hochwertige Astschere PowerGear II von Fiskars, die Teleskop-Schere von Wolf-Garten sowie die Gartenschere von Gardena für kleinere Arbeiten. 

Für trockene Hölzer, bei denen es nicht auf einen sauberen Schnitt ankommt, genügen dagegen Amboss-Astscheren wie die praktische Astschere von Wolf-Garten. Für dickere Äste empfehlen sich Astsägen. Die manuelle Handsäge von Fiskars und die Akku-Gartensäge von Bosch sind dafür die richtigen Gartengeräte.

Häufig gestellte Fragen rund um Astscheren

Welche Arbeiten im Garten sind mit einer Astschere zu erledigen?

Eine Astschere ist anders als eine Universal-Gartenschere auch in der Lage, dickere Äste zu durchtrennen. Damit eignen sich Astscheren auch zum Stutzen von gut erreichbaren Büschen und Hecken. Eine Teleskop-Astschere ermöglicht Ihnen außerdem die Arbeit in der Höhe, ohne dass Sie auf eine Leiter steigen müssen. Von Obstbäumen über kleinere Sträucher bis zu großen Bäumen kann mit einer Astschere alles beschnitten werden. 

Warum müssen Bäume und Sträucher zwischen dem 1. Oktober und 1. März beschnitten werden?

Zwischen dem 1. März und 30. September dürfen Sie Bäume, Hecken, Sträucher und andere Pflanzen in Ihrem Garten, in denen Tiere leben könnten, nicht beschneiden. Deshalb sollten vorher noch Schneidarbeiten durchgeführt werden, die im Herbst nicht erledigt wurden. Um die Pflanzen möglichst schonend zu bearbeiten, sollte es dabei jedoch wärmer als minus fünf Grad Celsius sein. 

Das Verbot geht aus dem Bundesnaturschutzgesetz (Paragraf 39 Absatz 5 Satz 2) hervor: Dadurch werden wild lebende Tiere und ihre Lebensräume geschützt – Verstöße gegen das Gesetz sind eine Ordnungswidrigkeit, für die bis zu 10.000 Euro Geldbuße fällig werden können. Ausgenommen sind schonende Form- und Pflegeschnitte der Pflanzen zur Beseitigung des Zuwachses, so darf beispielsweise eine Hecke durchaus in Form gebracht werden. Auch kranke Gehölze dürfen das ganze Jahr über entfernt werden.

Was sollte im Herbst beschnitten werden?

Ein Herbstschnitt ist für viele Pflanzen wichtig und macht sie fit für den Winter. Im Oktober sollten bereits Koniferen und immergrüne Gehölze wie Fichten oder Kiefern beschnitten werden, denn nur dann haben die Sträucher genügend Zeit, sodass die entstandenen Schnittverletzungen bis zum Winter abheilen können. Auch Hecken und Beerensträucher wie Stachel- oder Johannisbeeren freuen sich im Herbst über einen Rückschnitt.

Alle Rosenliebhaber sollten im Herbst ebenfalls zur Astschere greifen. Für eine gute Überwinterung sollten sowohl die Rosen im Topf als auch im Beet bis zur Hälfte abgeschnitten werden.

Besonders wichtig: Bei Frost sollten keine Sträucher beschnitten werden, da die Pflanzen davon beschädigt werden können. Sollten Sie den Zeitpunkt für den Rückschnitt verpasst haben, dann warten Sie bis zum Frühjahr mit dem nächsten Schnitt. 

Welche Astschere – Amboss oder Bypass?

Der Unterschied zwischen Amboss und Bypass liegt in der Klingenbeschaffenheit. Eine Amboss-Astschere besitzt nur eine Schneideklinge. Die gegenüberliegende Klinge ist, wie der Name bereits verrät, lediglich eine stumpfe Oberfläche aus Metall. Der Ast wird somit während des Durchtrennens in die Schneideklinge gequetscht. Durch die Quetschung ist die Schnittstelle relativ unsauber, deshalb sollten Amboss-Astscheren nicht bei empfindlichen Baumsorten verwendet werden. Sie eignen sich vor allem für hartes und trockenes Geäst. 

Eine Bypass-Astschere besitzt anders als die Amboss-Astschere zwei Schneideklingen. Beim Schließen der Schere verlaufen die Klingen nebeneinander und schneiden den Ast beidseitig. Ein präziser Schnitt, der schnell abheilen kann, ist das Ergebnis. Bypass-Astscheren eignen sich daher vor allem für weiches Holz und frische Triebe.

Es gilt: Beide Klingenarten eignen sich für alle Baum- und Holzarten. Um den Kraftaufwand zu minimieren und das Holz nicht unnötig zu schädigen, lohnt es sich jedoch zu schauen, welche Holzarten mit der Astschere beschnitten werden sollen.

Welche Astschere eignet sich für den Obstbaumschnitt?

Die Bypass-Astschere eignet sich am besten für den Obstbaumschnitt. Durch den präzisen Schnitt verursachen die Klingen eine geringe Schnittwunde. Das ist besonders bei Obstbäumen wichtig, da eine zu große Schnittwunde eine gute Angriffsfläche für Bakterien und Viren darstellt und somit die Ernte ruinieren kann. 

Wie lassen sich Astscheren schärfen?

Eine Astschere sollte nur geschliffen werden, wenn der Hersteller es auch empfiehlt. Ansonsten können die stumpfen Klingen bei den meisten Modellen problemlos ausgetauscht werden. Sollten Sie die Klingen trotzdem schleifen wollen, haben wir für Sie einige Tipps recherchiert:

  • Nehmen Sie die Astschere vor dem Schleifen komplett auseinander und reinigen Sie die Klingen gründlich.
  • Wässern Sie den Schleifstein vor der Benutzung.
  • Zum Schleifen wird empfohlen, die Klingen in eine Halterung zu spannen. Das minimiert die Verletzungsgefahr enorm.
  • Danach wird die angeschliffene Seite der Klinge entlang der Biegung vom Körper weg mit einem leicht schrägen Winkel über den Schleifstein gedrückt.
  • Verpassen Sie der Klinge den nötigen Feinschliff: Schauen Sie sich dazu die Rückseite der Klinge an und entfernen Sie kleine Rückstände in kreisenden Bewegungen und ohne viel Druck. 
  • Danach bauen Sie die Astschere wieder zusammen.

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