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Die besten Stirnthermometer zum schnellen und kontaktlosen Fiebermessen

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Kontaktlose Fieberthermometer  

Die besten Stirnthermometer zum schnellen Fiebermessen

Von Katja Schmidt und Cordula Funk

24.09.2021, 15:25 Uhr
Die besten Stirnthermometer zum schnellen und kontaktlosen Fiebermessen. Für schnelles, kontaktloses Fiebermessen sind Stirnthermometer am besten geeignet. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/MarianVejcik)

Für schnelles, kontaktloses Fiebermessen sind Stirnthermometer am besten geeignet. (Quelle: MarianVejcik/Thinkstock by Getty-Images)

Der Herbst ist da und die Grippesaison beginnt. Jetzt ist kontaktloses Fiebermessen besonders sinnvoll. Dafür bieten sich Stirnthermometer an, die die Körpertemperatur in Sekunden ermitteln. Wir stellen verschiedene empfehlenswerte Modelle vor.

Auch zu Hause sollte man auf kontaktlose Fieberthermometer zurückgreifen, um jede Berührung mit Krankheitserregern zu vermeiden. Wir wollten deshalb wissen, mit welchen Modellen man berührungsfrei Fieber messen kann. Am besten sind dafür Stirnthermometer geeignet. Vier Geräte haben wir uns genauer angesehen. Das sind unsere Empfehlungen:

Das Markenprodukt: Braun Stirnthermometer NTF 3000

Das Stirnthermometer der Marke Braun zeichnet sich durch besonders genaues Fiebermessen und seinen großen Funktionsumfang aus. Als Thermometer kann es in zwei verschiedenen Modi verwendet werden: Mit ihm kann die Temperatur per Infrarot in nur zwei Sekunden entweder kontaktlos oder durch Berühren der Stirn gemessen werden.

Dank des patentierten Sensors ist die Messung dabei besonders präzise: Laut Hersteller nimmt das Modell Wärmestrahlung doppelt so gut auf wie herkömmliche Stirnthermometer.

Das Fieberthermometer hat zudem mehrere hilfreiche Funktionen: Eine Positionierungshilfe unterstützt durch Piepton und Licht beim Finden der richtigen Stelle fürs Messen. Eine Anzeige mit Farbcodierung hilft bei der zuverlässigen Interpretation der Messwerte – bei Grün ist die Temperatur normal, bei Gelb hat man erhöhte Temperatur, bei Rot Fieber.

Außerdem gibt es ein Hintergrundlicht, das das Ablesen der Messergebnisse nachts erleichtert. Man kann das Thermometer zudem stumm schalten, wenn man etwa bei schlafenden Babys oder Kleinkindern Fieber messen möchte.

Das Klassische: Femometer Stirnthermometer

Das Infrarot-Thermometer von Femometer misst die Körpertemperatur ausschließlich kontaktlos an der Stirn. Nur drei Sekunden braucht das Gerät für die Messung – ein Piepton signalisiert ihr Ende. Die Bedienung des Thermometers ist dank der klar beschrifteten Tasten sehr einfach.

Auf dem LCD-Display wird das Messergebnis deutlich angezeigt. Smileys unterstützen bei der Interpretation der Messwerte: Ein glücklicher Smiley steht für normale Körpertemperatur, ein trauriger für Fieber. Für die Verfolgung eines Fieberverlaufs stehen zehn Speicherplätze zur Verfügung.

Das Gerät kann nicht nur die Körpertemperatur messen, sondern auch wie warm Räume und Objekte sind. Überprüft man damit beispielsweise Babynahrung, ist diese beim Füttern nicht zu heiß.

Das Smarte: Beurer FT 95 Infrarot-Stirnthermometer mit Bluetooth

Das Stirnthermometer von Beurer misst wie die anderen Geräte kontaktlos und präzise die Körpertemperatur. Sie können das Thermometer via Apps mit dem Smartphone vernetzen und so Ihre Gesundheitswerte besser im Auge behalten. Zur Auswahl stehen zwei kostenlose Apps für Erwachsene und für Babys. Das Fieberthermometer funktioniert jedoch auch ohne App und kann bis zu 60 Temperaturen speichern.

Die Messung per Infrarot erfolgt sekundenschnell: Einfach kontaktlos vor die Stirn oder ein Objekt nach Wahl halten, den Knopf drücken und das Ergebnis auf dem übersichtlichem Display ablesen.

Neben akustischen Signalen wird der Fieberalarm auch optisch angezeigt: Bei Grün ist alles in Ordnung, Gelb bedeutet leicht erhöhte Temperatur und Rot zeigt Fieber an. Schalten Sie das Stirnthermometer lautlos, um fiebernde Babys und Kleinkinder ruhig weiterschlafen zulassen.

Das Multifunktionale: Trustown Stirn- und Ohrthermometer

Das Fieberthermometer von Trustown ermöglicht nicht nur das kontaktlose Fiebermessen an der Stirn, sondern auch die Messung im Ohr. Vorteil: Ohrthermometer gelten als genauer als Stirnthermometer, so kann man in Zweifelsfällen noch einmal nachmessen.

Auch dieses Thermometer kann zudem die Temperatur des Raumes oder von Objekten wie etwa der Milchflasche fürs Baby messen. Die Handhabung ist bei allen Methoden einfach.

Für die Messung benötigt auch dieses Modell lediglich eine Sekunde. Es bietet ein LCD-Display und viele Speicherplätze: ganze 32. Außerdem kann der Fieberalarm stumm geschaltet werden, was beispielsweise beim Fiebermessen bei schlafenden Kindern praktisch ist.

Unser Fazit

Stirnthermometer bieten gegenüber anderen Fieberthermometern viele Vorteile, vor allem durch den kontaktlosen Gebrauch. Für uns ist das Markenprodukt von Braun das beste Stirnthermometer, da es präzise die Temperatur misst und einfach zu handhaben ist. Zudem überzeugt der Funktionsumfang.

Häufig gestellte Fragen rund um Stirnthermometer

Wie funktioniert ein Stirnthermometer?

Das Fiebermessen mit einem Stirnthermometer erfolgt kontaktlos über Infrarot. Das Gerät erfasst dabei über Sensoren die vom Körper abgegebene Infrarotstrahlung. Je mehr Strahlung abgegeben wird, desto wärmer ist der Körper. Das Thermometer wertet die Messwerte aus und zeigt als Ergebnis die Körpertemperatur auf dem Display an.

Welche Vor- und Nachteile haben Stirnthermometer?

Dank der Messung über Infrarot können Stirnthermometer komplett kontaktlos verwendet werden. Gerade in Zeiten von Corona, aber auch bei den üblichen Grippewellen ist das ein großes Plus und vermindert die Ansteckungsgefahr. Zudem sind keine Schutzkappen notwendig, so wird weniger Müll erzeugt als beispielsweise bei Ohrthermometern, und die Nutzung ist dennoch stets hygienisch. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Messung nur wenige Sekunden dauert – gerade bei Babys und Kindern ist das praktisch.

Ein Nachteil ist die im Vergleich zu anderen Fieberthermometern hohe Fehlerhaftigkeit: Am genauesten ist ohnehin die rektale Messung. Bei Stirnthermometern können Probleme etwa auftreten, wenn man lange auf einem Kissen gelegen hat und der Kopf dadurch wärmer als normal geworden ist. Diese Verzerreffekte sollte man bedenken und ein Stirnthermometer entsprechend verwenden. 

Worauf sollte man beim Fiebermessen mit einem Stirnthermometer achten?

Mit einem Stirnthermometer sollte man wenige Zentimeter vom Kopf entfernt über die Stirn fahren, um die Messung mit Infrarot durchführen zu können. Eine Berührung wie bei Kontaktthermometern ist nicht notwendig. Zu weit entfernt sollte das Thermometer jedoch auch nicht gehalten werden – 2 bis 3 Zentimeter sind der richtige Abstand.

Wichtig ist auch, dass der Sensor trocken und frei von Staub sowie sonstigen Verschmutzungen ist. Auch die Stirn sollte trocken und im Messbereich frei von Haaren sein. Zudem sollte man nicht unmittelbar nach dem Duschen oder Schlafen unter einer warmen Decke Fieber messen, sondern dann circa 30 Minuten mit der Messung warten.

Was bedeutet Fieber?

Ob jemand Fieber hat, hängt vom Alter und der Körpertemperatur der Person ab. Auch ist zu beachten, dass an allen Messstellen (Ohr, Stirn, Mund, Achsel, Po) unterschiedliche Werte gemessen werden und deshalb die Fieberschwellen auch abhängig davon variieren. An der Stirn liegt sie bei 37,4 Grad Celsius. 

Bei Babys beginnt Fieber erst ab 38,5 Grad Celsius, die Fieberschwelle liegt also grundsätzlich höher als bei Erwachsenen – ab dieser Temperatur sollten Sie jedoch unbedingt zum Arzt gehen.

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