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Tauchpumpen im Vergleich: Pumpen von Einhell, Gardena und Co.

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Praktische Gartengeräte  

Tauchpumpen für verschiedene Zwecke im Vergleich

Von Katja Schmidt

10.07.2021, 12:20 Uhr
Tauchpumpen im Vergleich: Pumpen von Einhell, Gardena und Co.. Mit einer Tauchpumpe können Sie unter anderem Ihren Teich leeren, Ihre Pflanzen wässern oder sogar Ihren Keller auspumpen. (Quelle: Hersteller/Einhell)

Mit einer Tauchpumpe können Sie unter anderem Ihren Teich leeren, Ihre Pflanzen wässern oder sogar Ihren Keller auspumpen. (Quelle: Einhell/Hersteller)

Rasen und Beete bewässern, den Pool leeren, Wasser aus einem Brunnen fördern oder Schmutzwasser aus dem Keller abpumpen: Tauchpumpen sind ideal für den vielseitigen Einsatz in Haus und Garten. Wir vergleichen praktische Modelle für unterschiedliche Zwecke.

Im Garten soll Wasser aus dem Teich gepumpt werden, um ihn gründlich zu reinigen? Im Haus ist die Waschmaschine ausgelaufen? Sie möchten Wasser aus einem Brunnen fördern? Eine Tauchpumpe ist die Lösung für all diese Aufgaben; Sie ist das ideale Gerät, um Wasser von einem Ort zum anderen zu transportieren. Allerdings gibt es zahlreiche Modelle auf dem Markt, die für unterschiedliche Zwecke optimiert sind. Wir zeigen deshalb verschiedene Tauchpumpen von Einhell, Gardena und Co. im Vergleich.

Preis-Leistungs-Sieger: Tauchpumpe von Einhell

Die Tauchpumpe von Einhell fördert mit ihrem starken 350-Watt-Motor mit Klarwasser etwa aus einer Zisterne oder einem Brunnen und kann auch zum Entwässern von Pools oder Kellern genutzt werden. Die Klarwasserpumpe eignet sich nicht für Schmutzwasser, sehr kleine Schmutzpartikel stellen jedoch kein Problem für das Gerät dar.

Die Tauchpumpe beginnt bei einem Wasserstand von acht Millimetern zu pumpen und ist flachabsaugend bis zu einem Millimeter. Die Fördermenge der Tauchpumpe liegt bei 8.000 Liter pro Stunde, die maximale Förderhöhe beträgt 7,5 Meter bei einer Eintauchtiefe von bis zu sieben Metern. Sie ist mit einem stufenlos einstellbaren Schwimmschalter und einem integrierten Rückschlagventil ausgestattet. 

Praktisch sind der Tragegriff und die Kabelaufwicklung. Das Stromkabel ist zehn Meter lang, sodass Sie beim Einsatz der Pumpe von Einhell flexibel sind – aus Sicherheitsgründen sollte sie laut Bedienungsanleitung an einem FI-Schalter betrieben werden. Ein Schlauch zum Transport des Wassers kann leicht am passenden Anschluss montiert werden.

Flexibel durch Akkubetrieb: Tauchpumpe von Gardena

Die Tauchpumpe von Gardena eignet sich ebenfalls zur Entwässerung sowie zum Um- und Auspumpen. Mit ihr kann zudem eine Gartendusche betrieben oder etwa ein Beet bewässert werden. Wie die Klarwasserpumpe von Einhell fördert sie sauberes und leicht verschmutztes Wasser. Der Standfuß verhindert mit seinem Filtersystem das Ansaugen von größeren Schmutzpartikeln.

Die Gardena-Pumpe wird mit einem 18-Volt-Akku betrieben und schafft mit einer Akkuladung bis zu 860 Liter Wasser. Die Leistung kann in drei Stufen gewählt werden, die maximale Fördermenge beträgt 2.000 Liter pro Stunde. Nach spätestens 65 Minuten muss der Akku aufgeladen oder ausgetauscht werden. Der Akku passt auch in viele andere Gartengeräte von Gardena, sodass Hobbygärtner ihn vielseitig einsetzen können.

Mithilfe des Gardena-Systems kann zudem leicht ein passender Schlauch angebracht werden. Die Förderhöhe dieser Tauchpumpe liegt bei bis zu 20 Metern und damit deutlich über der des Einhell-Modells. Die Eintauchtiefe ist mit maximal 1,8 Metern jedoch genau wie die Flachabsaugung bis fünf Millimeter geringer. Von Vorteil sind die integrierte Trockenlaufsicherung und die Timerfunktion.

Solides Markenmodell: Tauchpumpe von Kärcher

Ideal für Wasserschäden im Haus oder Keller, zum Beispiel bei Grundwassereintritt oder einem Waschmaschinenleck sowie zum Abpumpen von Wasser aus Pools ist die Tauchpumpe von Kärcher. Sie fördert mit 250 Watt Leistung pro Stunde bis zu 6.000 Liter sauberes oder leicht verschmutztes Wasser mit bis zu fünf Millimeter großen Schmutzpartikeln.

Mit einer Eintauchtiefe von bis zu sieben und einer Förderhöhe von höchstens fünf Metern liegt die Kärcher-Pumpe im Vergleich zwischen denen von Einhell und Gardena. Sie kann manuell oder automatisch betrieben werden. Im Automatikbetrieb schaltet der Schwimmschalter sich je nach Wasserstand ein und aus und verhindert so auch ein Trockenlaufen.

Die Tauchpumpe startet bereits bei sieben Millimeter Wasserstand und lässt dank Flachabsaugung nur einen Millimeter Restwasser zurück, der leicht aufgewischt werden kann. Sie hat einen komfortablen Tragegriff und wie das Einhell-Modell ein Zehn-Meter-Stromkabel für den flexiblen Einsatz. Dank der Quick-Connect-Anschlussstutzen lassen sich Schläuche schnell und einfach anschließen.

Ideal für die Bewässerung im Garten: Tauchpumpe von Bosch

Wer eine Pumpe zum Bewässern von Beeten, Obstbäumen oder Pflanzenkübeln sucht, ist mit der GardenPump von Bosch gut beraten. Für den perfekten Rasen kann das Modell über den Anti-Siphon-Anschluss mit Berieselungs- und Bewässerungsanlagen verwendet werden. Darüber hinaus kann die Tauchpumpe etwa zum Entleeren von Planschbecken oder als Zulaufschlauch für einen Hochdruckreiniger genutzt werden.

Die Pumpe schafft eine Fördermenge von maximal 2.000 Liter pro Stunde und bis zu 225 Liter pro Akkuladung. Sie ist kompatibel mit Akkus von 2,0 bis 6,0 Amperestunden Ladung. Im Lieferumfang enthalten ist ein 18-Volt-Akku mit 2,5 Amperestunden. Praktisch: Er kann für das gesamte Sortiment an 18-Volt-Produkten von Bosch Home und Garden sowie für Bosch-Unlimited-Staubsauger verwendet werden.

Ein weiteres Plus ist der Timer, der etwa dafür sorgt, dass Ihr Garten zur gewünschten Zeit bewässert wird. Die Ansaughöhe von höchstens 1,8 Metern ist allerdings genauso gering wie beim Modell von Gardena. Dafür ist das Set von Bosch sehr umfangreich: Es umfasst neben der Tauchpumpe einen 2,5 Meter langen Verbindungsschlauch mitsamt Schlauchführung, eine Befestigungen für Tank und Wand sowie den Akku mit Steuereinheit und zugehörigem Ladegerät.

Fürs Entfernen von Schmutzwasser: Tauchpumpe von Güde

Bei dem Modell von Güde handelt es sich um die einzige Schmutzwasserpumpe in unserem Vergleich. Sie eignet sich demnach zum Entwässern von stark verschmutzten Kellern oder Gruben, etwa bei Überschwemmungen. Sie ist jedoch vielseitig einsetzbar und kann beispielsweise auch zum Fördern von Wasser aus Brunnen und Zisternen genutzt werden.

Mit 400 Watt hat das Gerät die höchste Leistung in unserem Tauchpumpen-Vergleich. Auch die Fördermenge von maximal 7.500 Liter pro Stunde, fünf Meter maximale Förderhöhe und eine Eintauchtiefe von bis zu vier Metern sprechen für die Effektivität der Pumpe. Dank dem langen Anschlusskabel (zehn Meter) und dem praktischen Transportgriff sind Sie beim Einsatz flexibel. Ein passender Schlauch kann leicht angeschlossen werden.

Der Wasserstand sollte bei mindestens 85 Millimetern liegen, damit das Gerät das Schmutzwasser fördern kann. Der variabel einstellbare Schwimmerschalter steuert die Pumpe und sorgt dafür, dass sie keinen Schaden nimmt, sobald das Wasser abgepumpt ist. Zusätzlich sorgt ein Thermoschutz für Sicherheit: Bei Überhitzung des Motors schaltet er die Tauchpumpe automatisch ab.

Unser Fazit zum Tauchpumpen-Vergleich

Welches die richtige Pumpe für Haus und Garten ist, hängt vom gewünschten beziehungsweise notwendigen Einsatzgebiet ab. Ein Vergleich lohnt sich daher in jedem Fall. Die Tauchpumpe von Einhell gefällt uns aufgrund ihres Preis-Leistungs-Verhältnisses am besten. Noch etwas flexibler ist man mit der Akku-Tauchpumpe von Gardena. Wem es vor allem um die Gartenbewässerung geht, ist mit dem Pumpen-Set von Bosch gut beraten. Wer statt einer Klarwasser- eine Schmutzwasserpumpe benötigt, sollte zur preiswerten GS4002P von Güde greifen.

Wissenswertes zu Tauchpumpen

Wie funktioniert eine Tauchpumpe?

Wie schon der Name der Tauchpumpe verrät, wird die Pumpe in die zu fördernde Flüssigkeit getaucht. In der Regel handelt es sich dabei um Klar- oder Schmutzwasser, welches dann an die Oberfläche gepumpt wird. Tauchpumpen befördern also Wasser von einem Ort zum anderen.

Die hier vorgestellten elektrischen Modelle werden im Vergleich zu anderen Tauchpumpen mit einem Elektromotor betrieben. Er ist wie alle elektronischen Teile wasserdicht isoliert im Innenteil der Pumpe verbaut und mit einer Dichtung versehen. Kurzschlüsse sind so ausgeschlossen. Der Motor treibt ein Schaufelrad an, welches das Wasser transportiert. Durch einen angeschlossenen Schlauch wird es an die gewünschte Stelle geleitet.

Worauf sollte beim Kauf einer Tauchpumpe geachtet werden?

Wie bei allen Produkten für Haus und Garten sollten Sie neben dem Preis auf eine hochwertige Verarbeitung und die passenden Maße achten. Für Tauchpumpen sind außerdem vor allem die folgenden Kriterien relevant: 

  • Art der Tauchpumpe: In erster Linie haben Sie die Wahl zwischen Klarwasser- und Schmutzwasserpumpen. Welche Variante für Sie die Richtige ist, hängt davon ab, wofür die Pumpe zum Einsatz kommen soll.
  • Antrieb: Neben den hier vorgestellten elektrischen Tauchpumpen mit Netzkabel oder Akku gibt es für den Hausgebrauch auch Modelle mit Benzinmotor. Diese sind jedoch weniger umweltfreundlich und nicht flexibler als eine Pumpe mit Akku.
  • Fördermenge: Sie gibt an, wie viel Wasser die Tauchpumpe in einer Stunde maximal fördern kann. Die tatsächliche Fördermenge hängt nicht nur von der Leistung des Motors ab, sondern auch von äußeren Faktoren wie der Förderhöhe oder dem angeschlossenen Schlauch. Möchten Sie möglichst schnell viel Wasser abpumpen, lohnt sich eine hohe Fördermenge.
  • Förderhöhe: Auf die maximale Förderhöhe sollten Sie vor allem dann achten, wenn Sie Klarwasser aus einer Zisterne oder einem Brunnen fördern wollen oder wenn eine größere Distanz überbrückt werden soll. Sie gibt an, wie weit die Pumpe die Flüssigkeit nach oben drücken kann.
  • Eintauchtiefe: Auch diese Angabe ist vor allem bei Brunnen und Zisternen relevant. Je nach Wasserstand kann eine hohe Eintauchtiefe dann sinnvoll sein.
  • Schwimmschalter: Ein Schwimmerschalter sorgt dafür, dass die Tauchpumpe sich bei bestimmten Wasserständen an- und abschaltet. Mit ihm können Sie den Wasserstand demnach kontrollieren und auf Wunsch halten.

Daneben sollten Sie auf den Schlauchanschluss achten. Auch Funktionen wie eine Flachabsaugung, eine Trockenlaufsicherung oder ein Timer können praktisch sein. Bei Klarwasserpumpen sollten Sie zusätzlich schauen, wie große Schmutzpartikel mit gefördert werden.

Welche Vor- und Nachteile haben Klarwasserpumpen?

Klarwasserpumpen fördern, wie der Name schon sagt, ausschließlich Klarwasser oder Flüssigkeiten, in denen sich nur sehr kleine Schmutzpartikel befinden. Sie kommen entsprechend überall da zum Einsatz, wo sauberes Wasser von A nach B befördert werden soll. So eignen sie sich etwa zum Entleeren von Pools oder Teichen für deren einfache Reinigung, zum Umpumpen von Regenwasser oder zum Fördern von Wasser aus Zisternen und Brunnen.

Von Vorteil ist dabei die einfache, aber robuste Konstruktion der Geräte. Sie sind langlebig und zuverlässig. Zudem pumpen sie Klarwasser zumeist bis fast auf den Grund. Ihr einziges Manko ist, dass Schmutzpartikel nur bis zu einer Größe von etwa fünf Millimetern gefiltert werden. 

Was macht eine Schmutzwasserpumpe aus?

Schmutzwasserpumpen sind ebenfalls robust konstruiert und lange haltbar. Sie fördern Wasser auch bei groben Verschmutzungen effektiv und filtern Schmutzpartikel mit bis zu 35 Millimeter Durchmesser. Deshalb kommen diese Tauchpumpen beispielsweise in vollgelaufenen Kellern zum Einsatz. Aber auch im Garten können die leistungsstarken Pumpen gute Dienste leisten.

Im Vergleich zu Klarwasserpumpen sind sie allerdings nicht flachabsaugend, das heißt, sie entfernen das Schmutzwasser nicht bis auf den Boden. Dafür wird ein zusätzliches Gerät benötigt.

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