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Für die Schatzsuche: Die besten Metalldetektoren für Hobby und Freizeit

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Für die Schatzsuche  

Die besten Metalldetektoren für Einsteiger und Fortgeschrittene

Von Antonia Herfort

08.07.2021, 11:03 Uhr
Für die Schatzsuche: Die besten Metalldetektoren für Hobby und Freizeit. Das sind die besten Metalldetektoren für Hobby und Freizeit. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/undefined undefined)

Das sind die besten Metalldetektoren für Hobby und Freizeit. (Quelle: undefined undefined/Thinkstock by Getty-Images)

Wenn Sie das Abenteuerfieber packt, können Sie mit einem Metalldetektor schnell zum Hobby-Schatzsucher werden. Wir stellen Ihnen fünf unterschiedliche Geräte zum Sondeln für Einsteiger und fortgeschrittene Sondengänger vor.

Ob zur Suche nach verlorengegangen Dingen, zum Auffinden von versteckten Schätzen oder zum Aufspüren von Rohrleitung im Haus und Garten – Detektoren können sowohl eine hilfreiche Unterstützung bei verschiedenen Arbeiten sein als auch im Hobbybereich zur Erforschung des Bodens eingesetzt werden.

Mit einem Metalldetektor lassen sich verschiedene Metallarten wie Eisen, Gold und Bronze im Boden lokalisieren. Während günstige Geräte vor allem für Einsteiger geeignet sind, bieten besser ausgestattete Detektoren eine besonders präzise Lokalisierung von unterschiedlichen Objekten im Boden. Wir haben Ihnen fünf Geräte herausgesucht, mit denen sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene gut ausgestattet sind. Das sind unsere Empfehlungen: 

Für Einsteiger: Seben Metalldetektor Deep Target

Der Metalldetektor Deep Target von Seben ist ein vollautomatisches Metallsuchgerät mit einer hohen Ortungstiefe, die laut Hersteller bis zu zwei Meter betragen soll. Münzen findet das Gerät in bis zu 25 Zentimeter Tiefe. Die wasserdichte Suchspule ist sehr sensibel und verfügt über einen Durchmesser von rund 21 Zentimeter. Mithilfe des einstellbaren Diskriminators können Sie unerwünschte Metalle wie Eisen oder Silberfolien einfach ausfiltern.

Das Gerät verfügt über zwei Suchmethoden: Beim Pinpointing kann ein Objekt lokalisiert werden und bei der Move-Methode können Sie durch die Bewegung der Suchspule nach Objekten suchen.

Angetrieben wird das Gerät mit zwei neun Volt Batterien. Durch das geringe Eigengewicht von nur 1,1 Kilogramm und den verstellbaren Stiel lässt sich der Detektor rückenschonend und mühelos handhaben. Der Stiel lässt sich von 120 bis 144 Zentimeter einstellen. Besonders praktisch sind zudem der Inkognito-Modus, mit dem sichtbare LEDs oder Blinkanzeigen ausgeschaltet werden können sowie die Möglichkeit, Kopfhörer anzuschließen.  

Der Preistipp: Dr.Ötek Detektor für Erwachsene und Kinder

Der leichte Metalldetektor von Dr.Ötek eignet sich sowohl für Erwachsene als auch für Kinder. Bei diesem Metallsuchgerät lässt sich sowohl die Diskriminierung als auch die Empfindlichkeit einstellen. So lässt sich beispielsweise die Tiefenanzeige für Objekte mit Plus oder Minus variieren. Und auch die Empfindlichkeitskontrolle für Objekte und die Suchbedingungen können in fünf Stufen einfach abgestimmt werden.

Angezeigt werden Ihnen die gesamten Informationen auf dem großen beleuchteten LCD-Display, so dass auch bei schlechten Lichtverhältnissen ein einfaches Ablesen möglich ist. Die wasserdichte Suchspule hat einen Durchmesser von 24,1 Zentimeter und kann auch in flachem Wasser eingesetzt werden.

Der MT-XR verfügt außerdem über fünf Suchmodi, darunter ein Pinpointer-Modus und je einen Modus für jedes Metall, zur Unterscheidung von Metallen, einen Speicher-Modus und einen Schmuck-Modus. Im innovativen Memory-Modus merkt sich der Detektor eine bestimmte Metallart und erkennt beim Sondeln nur diesen Typ. So finden Sie genau das, wonach Sie suchen. Mit 1,8 Kilogramm Eigengewicht gehört das Gerät noch zu den leichten Metallsuchgeräten. 

Der Handliche: Garrett PRO-Pointer AT Metalldetektor

Der handliche PRO-Pointer AT Metalldetektor von Garrett passt in jede Tasche und ist somit der ideale Begleiter auf Reisen. Der PRO-Pointer AT eignet sich zudem speziell für kleine und schwer zu ortende Metallobjekte dank seiner Punktortungssonde. Das Gerät ist mit einem patentierten Audio-/Vibrationspuls ausgestattet, der auf geortete Objekte hinweist.

Der Detektor verfügt zudem über ein LED-Blitzlicht, eine exklusive Schaberklinge und die Fähigkeit zur 360 Rundum-Ortung. Damit entgeht dem handlichen Modell so gut wie nichts. Der Detektor hat drei Empfindlichkeitseinstellungen und zwei Detektionseinstellungen. Mit nur einem Knopfdruck können Sie die Einstellungen vornehmen.

Die Besonderheit: Das Metallsuchgerät ist bis drei Meter wasserdicht. Sie können damit also auch in Bächen oder Seen nach Metall suchen. Durch die 195 Gramm Eigengewicht liegt das Gerät gut in der Hand und kann auch zum Wandern bequem im Rucksack verstaut werden. 

Für Fortgeschrittene: Garrett ACE 250 Detektor

Der Metalldetektor ACE 150 von Garrett ist ein preiswertes Gerät für Hobby und Freizeit mit hohem Bedienkomfort. Laut Hersteller kann der Detektor eine Suchtiefe von bis zu 120 Zentimeter erreichen. Die elliptische und wasserdichte PROformance Sonde hat die Maße 17 x 23 Zentimeter. Das Metallsuchgerät verfügt über die drei Suchmodi All-Metall, Schmuck und Münzen. Neben diesen Einstellungsmöglichkeiten lässt sich außerdem die Tonunterscheidung in drei Stufen und die Empfindlichkeit in vier Stufen einstellen.

Das Gerät verfügt zudem über einen manuell einstellbaren Diskriminator, eine Tiefenanzeige für Münzen sowie einen automatischen Boden-Ausgleichsfilter, der das Sondeln auch bei schwierigen Bodenverhältnissen ermöglicht. Auf der großen LCD-Anzeige können Sie alle eingestellten Werte sowie den Batteriestand ablesen.

Das Gerät lässt sich in drei Teile auf eine Länge von 60 Zentimeter zerlegen. Es kann dementsprechend platzsparend verstaut werden und nimmt auch auf Reisen nur wenig Platz weg. Auch die Armmanschette lässt sich individuell einstellen. Wie bei den anderen Modell können bei dem Garrett-Gerät ebenfalls Kopfhörer angeschlossen werden.  

Das Premium-Modell: Bounty Hunter Discovery 3300 Detektor

Der Metalldetektor Discovery 3300 von Bounty Hunter ist für fortgeschrittene Sondengänger geeignet. Aus der Discovery-Serie ist es das Metallsuchgerät mit der größten Suchtiefe. Objekte wie Münzen findet das Gerät in Tiefen bis 28 Zentimeter und größere Gegenstände können sogar bis zu einer Tiefe von 122 Zentimeter aufgespürt werden. Die wasserdichte Suchspule hat einen Durchmesser von 20,3 Zentimeter.

Dieser Premium-Metalldetektor verfügt über eine digitale 11-Segment-Zielerkennung, 7-Segment-Zieleliminierungsindikatoren, drei Arten der Eisenunterscheidung sowie einen Münztiefenindikator und kann unerwünschte Objekte mit nur einem Tastendruck ausblenden. Der Suchmodus lässt sich in vier Modi, darunter ein Pinpoint-Modus und ein All-Metall-Modus, einstellen. Die akustische 4-Ton-Fundobjektunterscheidung informiert Sie außerdem während des Sondelns über metallische Gegenstände. Über einen ¼-Zoll-Anschluss können Sie außerdem Ihre Kopfhörer anschließen.

Die gepolsterte Armlehne sowie der gepolsterte Handgriff mit S-Rod-Griff und das geringe Eigengewicht von nur 1,9 Kilogramm ermöglichen eine lange und angenehme Nutzung. Die Armlehne kann gleichzeitig auch zur stabilen Ablage des Gerätes auf dem Boden dienen. Der Hersteller bietet neben den Detektoren für Erwachsene ebenso ein Modell speziell für Kinder an.  

Unser Fazit 

Mit einem Metalldetektor können Sie auf Schatzsuche gehen. Für Einsteiger empfehlen wir das Modell von Seben. Durch den günstigen Preis im Vergleich zu den anderem Metallsuchgeräten und die gute Ausstattung ist er ideal für die ersten Versuche geeignet. Deutlich mehr Ausstattung und Einstellungsmöglichkeiten bieten dagegen der Detektor von Garrett und das Premium-Modell von Bounty Hunter

Wissenswertes über Metalldetektoren

Wie funktionieren Metalldetektoren?

Metalldetektoren funktionieren in der Regel über eine Batterie oder Akkus. Ein Detektor besteht meist aus einer elektronischen Einheit und einer Suchsonde mit einer metallischen Spule. Durch den niederfrequentierten Wechselstrom wird dann ein elektromagnetisches Feld erzeugt. Wenn das Gerät Metall entdeckt hat, ertönt ein akustisches Signal, da das magnetische Feld durch den Gegenstand unterbrochen wird. Dabei wird die Größe des magnetischen Feldes durch verschiedene Suchspulen beeinflusst.

Was ist ein Sondengänger?

Als Sondengänger werden Personen bezeichnet, die ausgestattet mit einem Metalldetektor gezielt nach Objekten im Boden suchen. Dieser Prozess wird im Fachjargon auch als „Sondeln“ bezeichnet.

Was wird als Diskriminierung bei Metalldetektoren bezeichnet?

Einige gute Detektoren sind in der Lage, unterschiedliche Töne für unterschiedliche Metallarten auszugeben. Die Eliminierung bestimmter Metalle wird als "Diskriminierung" der verschiedenen Metallarten bezeichnet. Die Diskriminierung ist eine wichtige Funktion, denn sie ermöglicht die Ausfilterung von Müll und anderen unerwünschten Gegenständen.

Warum Kopfhörer beim Sondeln verwenden?

An manche Metalldetektoren lassen sich Kopfhörer anschließen. Das ist von Vorteil, da Sie weniger von Umgebungsgeräuschen abgelenkt werden und sich deutlich besser auf das Sondeln konzentrieren können. Außerdem können durch die Kopfhörer auch sehr leise Signaltöne wahrgenommen werden. Umgekehrt bleibt auch Ihre Umgebung von den oft sehr lauten Signaltönen verschont. 

Sind Metalldetektoren verboten?

Die Suche mit einem Metalldetektor ist in Deutschland fast überall genehmigungspflichtig. Zuständig sind die Denkmalschutzbehörden der Bundesländer. Sie vergeben Lizenz-, Such- oder Nachforschungsgenehmigung (NFG). Die Regelungen können sich je nach Bundesland unterscheiden: In Schleswig-Holstein erteilt das zuständige archäologische Landesamt für die Strände der Nord- und Ostsee eine generelle Genehmigung, die Sie kostenlos herunterladen können. Für alle anderen Orte im Bundesland benötigen Sie jedoch zusätzlich einen Sachkundenachweis, sonst ist das Sondeln verboten. In NRW müssen Sie eine Grabungsgenehmigung beantragen. Nur in Bayern ist das Sondeln auch ohne Genehmigung erlaubt. Sie sollten sich daher vor der Nutzung eines Metalldetektors bei Ihrem Amt informieren. Eine Genehmigung kostet etwa 75 Euro. 

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