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Fenstersauger-Test: Sorgen sie wirklich für streifenfrei saubere Fenster?


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Fenstersauger im Test: Sorgen sie wirklich für streifenfrei saubere Fenster?

Aktualisiert am 06.03.2022Lesedauer: 10 Min.
Vier Fenstersauger von Bosch, Leifheit, Kärcher und Vileda (v.l.n.r.) im Praxistest von t-online.Vergrößern des BildesVier Fenstersauger von Bosch, Leifheit, Kärcher und Vileda (v.l.n.r.) im Praxistest von t-online. (Quelle: t-online)
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Klare Sicht ohne Streifen oder Schlieren: Fenstersauger sollen das Putzen vereinfachen, indem sie Schmutzwasser von Fenstern saugen und diese schnell trocknen. Doch wie gut sind die Geräte wirklich? Im Praxistest von t-online müssen sich Fenstersauger von Bosch, Kärcher, Vileda und Leifheit beweisen.

Fenster zu putzen gehört zu den lästigsten Aufgaben beim Frühjahrsputz, doch damit die Sonne wieder hereinscheinen kann ist es unabdingbar. Akku-Fenstersauger sollen Ihnen dabei Arbeit abnehmen, indem sie die Glasflächen schnell und effektiv trocknen. Die Hersteller der praktischen Haushaltshelfer werben mit streifenfrei sauberen Fenstern, Fliesen, Duschwänden und Co. Doch können die Geräte dieses Versprechen tatsächlich halten?

Wir haben vier beliebte Modelle von Bosch, Kärcher, Leifheit und Vileda auf ihre Tauglichkeit untersucht: Wie gut funktionieren die Geräte im Alltag wirklich? Das sind die Ergebnisse des Fenstersauger-Tests von t-online:

Die Untersuchungskriterien: So läuft der Fenstersauger-Test

Für unseren Praxistest haben wir vier beliebte Produkte bekannter Hersteller ausgewählt: den Dry & Clean von Leifheit, den WV 6 Plus von Kärcher, den Windowmatic Power von Vileda sowie den GlassVac von Bosch. Letzterer konnte die Stiftung Warentest mit der Gesamtnote "gut (2,1)" bereits überzeugen. Alle vier Geräte versprechen streifenfrei saubere Fenster.

Da es uns bei der Bewertung um den Alltagsgebrauch geht, haben wir uns vor allem die Reinigungsleistung und die Handhabung der vier Fensterputzer angeschaut. Dafür haben wir sie an Fenstern, Spiegeln und Fliesen mit unterschiedlich starken Verschmutzung ausprobiert. Auch haben wir die Akkuleistung unter die Lupe genommen. Für das Gesamturteil bewerteten wir außerdem das Preis-Leistungs-Verhältnis und die Nachhaltigkeit.

Die Testergebnisse im Überblick

Keiner der getesteten Akku-Fenstersauger ist perfekt. Auch wenn man mit ihnen Zeit und Kraft spart, muss man bei allen vier Modellen manchmal nachwischen. Unser Testsieger ist der kompakte und flexible GlassVac-Fenstersauger von Bosch.

4 Produkte
Testsieger
Platz 1
Platz 2
Platz 3
Platz 4
Produktbild
Produktbild
Produktbild
Produktbild
Produktbild
Modell
Bosch Akku-Fenstersauger GlassVAC Kärcher Akku-Fenstersauger WV 6 Plus Vileda Fenstersauger Windomatic Power Leifheit Akku-Fenstersauger Dry & Clean 51000
Preis
3,10 71,90 61,99 42,17
Kunden-bewertung
10501 Bewertungen bei Amazon
11729 Bewertungen bei Amazon
k.A.
3521 Bewertungen bei Amazon
Unsere Wertung
8,1 von 10 Punkten
7,8 von 10 Punkten
7,6 von 10 Punkten
7,4 von 10 Punkten
Streifenfreie Reinigung
Saugen in Kanten und Ecken
Handhabung
Akkulaufzeit
Lautstärke
Reinigung des Geräts
Preis-Leistungs-Verhältnis
Nachhaltigkeit
Das gefällt uns
  • kompakte Bauweise – schafft auch bodentiefe Fenster
  • einfache Bedienung
  • USB-Ladegerät
  • schnelle Ladezeit
  • hochwertiges Design
  • Display mit Akkuanzeige
  • spürbar starke Saugkraft
  • einfache Bedienung
  • schwenkbarer Gerätekopf
  • einfache Bedienung
  • einfache Reinigung
  • einfache Bedienung
  • einfache Reinigung
Das gefällt uns nicht
  • Schmutzwassertank nicht entnehmbar
  • im Vergleich schwächster Akku
  • kommt bei bodentiefen Fenstern nicht bis nach unten
  • quietschendes Geräusch der Abziehlippe
  • Absaugdüse für die Reinigung schwer auseinanderzunehmen
  • kommt bei bodentiefen Fenstern trotz beweglichen Kopfes nicht bis nach unten
  • kommt bei bodentiefen Fenstern nicht bis nach unten
  • im Vergleich etwas klobig
Unser Fazit

Der GlassVac von Bosch gefällt uns im Test am besten: Er punktet mit seinen kompakten Maßen, der kurzen Akkuladezeit und dem umfassenden Zubehör. Vor allem überzeugt er mit seiner guten Reinigungsleistung.

Der WV 6 Plus von Kärcher ist ein echter Hingucker und glänzt mit seiner hochwertigen Verarbeitung. Auch das Display gefällt. Seine Reinigungsleistung ist gut, er schwächelt aber in Ecken und Kanten.

Der Windowmatic Power von Vileda zeigt sich in unserem Fenstersauger-Test als solider und preiswerter Haushaltshelfer mit praktischen Funktionen. Er zeigt jedoch Schwächen bei Ecken und Kanten.

Der Dry & Clean von Leifheit ist ein robustes und einfaches Haushaltsgerät. Er besticht mit leichter Handhabung, kann aber mit der Leistung der anderen Fenstersaugern im Test nicht ganz mithalten.

Reinigungsleistung pro Akkuladung (laut Hersteller)
ca. 105 m²
ca. 300 m²
ca. 120 m²
ca. 100 m²
Akkulaufzeit (laut Hersteller)
30 min
100 min
40 min
38 min
Ladedauer (laut Hersteller)
130 min
170 min
210 min
180 min
Volumen Schmutzwassertank
100 ml
150 ml
100 ml
100 ml
Maße (LBH)
162 x 96 x 222 mm
126 x 280 x 310 mm
120 x 330 x 270 mm
100 x 230 x 345 mm
Gewicht (gemessen)
707 g
776 g
651 g
745 g
Mitgeliefertes Zubehör
  • Akku-Ladegerät
  • zwei Absaugdüsen (266 mm und 133 mm)
  • Sprühflasche mit Einwascher (zwei Aufsätze und Mikrofasertücher (266 mm, 133 mm)
  • Handschlaufe
  • Akku-Ladegerät
  • Sprühflasche mit Einwascher (Mikrofaser-Wischbezug)
  • Fensterreiniger-Konzentrat (20 ml)
  • Akku-Ladegerät
  • Akku-Ladegerät
Testergebnisse
  • Stiftung Warentest: “gut (2,1)” im Fenstersauger-Test von 04/2019
  • “Selbst”: 5/5 im Test von 05/2018
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Der erste Eindruck und Vorbereitungen für den Test

Alle vier Akku-Fenstersauger kommen sicher verpackt bei uns an. Während sich Bosch, Kärcher und Leifheit auf kleine Versandkartons beschränken, würden in den Karton von Vileda ungefähr sechs Fenstersauger passen. Das erscheint wenig sinnvoll und gibt Abzüge in puncto Nachhaltigkeit. Immerhin wird jedoch auf Füllmaterial verzichtet.

Der Fenstersauger von Leifheit kommt uns auf den ersten Blick wuchtig vor, die Geräte von Vileda und Kärcher wirken ebenfalls groß, aber schlanker. Im Vergleich dazu ist der Bosch-Sauger der Kompakteste.

Beim Vileda fallen die zweite Taste für maximale Power sowie das Gelenk am Gerätekopf auf, mit dem sich dieser leicht vor- und zurückbewegen lässt. Ein echter Hingucker ist der Fensterputzer von Kärcher, der als einziger ein Display bietet. Solide verarbeitet wirken alle vier Haushaltshelfer.

Vor dem ersten Gebrauch müssen die Fenstersauger zusammengebaut werden, was nach mehr Aufwand klingt als es ist: In allen vier Fällen lassen sich Fensterputzer und Absaugdüse dank einfachen Klicksystemen leicht zusammenstecken. Auch das mitgelieferte Zubehör ist selbsterklärend.

Außerdem müssen zunächst die Akkus der Geräte aufgeladen werden. Da sie nicht vollständig entladen geliefert werden, dauert das keine zwei Stunden. Bei Vileda, Bosch und Leifheit signalisiert eine dauerhaft grün leuchtende Lampe, wenn der Akku voll ist. Bei Kärcher zeigt ein Display die verfügbare Akkulaufzeit genau an.

Zum Putzen der Fenster, Spiegel oder Fliesen reinigt man diese zunächst wie üblich mit einem Lappen beziehungsweise Tuch und nicht schäumenden Reinigungsmittel. Die Hersteller empfehlen Glas- oder Fensterreiniger. Bosch und Kärcher liefern dafür praktische Einwascher inklusive Sprühflasche mit. Zum streifenfreien Entfernen des Schmutzwassers wird anschließend die Saugdüse der Fenstersauger angesetzt und damit die Fläche abgezogen.

Der Testsieger: Fenstersauger GlassVac von Bosch

Der GlassVac von Bosch hat die kompaktesten Abmessungen der vier untersuchten Akku-Fenstersauger. Er kommt in dem von uns geprüften umfangreichen Set mit zwei verschieden großen Saugdüsen (266 Millimeter und 133 Millimeter Arbeitsbreite), einer Sprühflasche mit zwei Aufsätzen und Mikrofasertüchern als Einwascher sowie einem USB-Ladegerät.

Mit einer Akkuladung schafft der GlassVac Bosch zufolge bis zu 35 Fenster beziehungsweise 105 Quadratmeter Fläche. Eine praktische LED-Leuchte zeigt an, wann der Akku wieder aufgeladen werden muss: Ist der Akku leer oder wird geladen, leuchtet sie rot. Sobald sie grün leuchtet, ist der Akku wieder voll. Die Bedienung erfolgt ganz einfach über einen Ein- und Ausschalter am Handgriff.

Das Produkt kann mit allen nicht schäumenden Fensterreinigern verwendet werden, Bosch empfiehlt jedoch sein hauseigenes Reinigungsmittelkonzentrat. Der Schmutzwassertank des GlassVac fasst 100 Milliliter. Bosch verspricht eine besonders starke Reinigungsleistung dank der sogenannten Wiper Blade Technology. Ob der Sauger das Versprechen halten kann, prüfen wir im Praxistest.

Das Testergebnis

In einem ersten schnellen Test, bei dem wir nur ein Fenster geputzt haben, gefällt uns der Bosch GlassVac am besten: Die Bedienung ist selbsterklärend und einfach. Der Sauger hinterlässt im Vergleich die wenigsten Streifen und kommt bei unserem tiefen Fenster bis zum Boden. Ecken und Kanten werden jedoch schwer erreicht und müssen separat nachgesaugt werden – das zeigt sich jedoch bei allen vier Fenstersaugern im Test.

Im weiteren Testverlauf, bei dem wir neben weiteren Fenstern auch Spiegel und Fliesen inklusive Fugen reinigen, bestätigt sich der erste Eindruck: Die Saugleistung des Bosch GlassVac ist gut. Streifen sind kaum zu erkennen, Kanten müssen jedoch nachbearbeitet werden. Da der Fensterreiniger nicht nur von oben nach unten, sondern auch seitwärts gezogen werden kann, ist dies kein Problem, erfordert jedoch mehr Zeit und Arbeit.

Gut gefallen hat uns der Einwascher und die Sprühflasche: Beide vereinfachen das Fensterputzen. Die Reinigung von Fenstersauger und Zubehör ist einfach, aber dennoch mit Punktabzug: Im Vergleich zu den anderen drei Fenstersaugern im Test kann der Schmutzwassertank nicht entnommen, sondern lediglich gespült werden. Die Absaugdüse lässt sich leicht abnehmen und ebenfalls durchspülen. Das sollte nach jedem Einsatz geschehen, damit sich keine Schmutzpartikel festsetzen können.

Der Leistungsstarke: Fenstersauger WV 6 Plus von Kärcher

Beim WV 6 Plus von Kärcher fällt sofort das edle Design auf: Hinsichtlich Optik und Verarbeitung überzeugt der schlanke Akku-Fenstersauger sofort. Wie das Modell von Bosch bringt er einiges an Zubehör mit: Eine Sprühflasche inklusive Einwascher, eine Probe des Fensterreinigers von Kärcher sowie ein Akkuladegerät werden mitgeliefert. Die Saugdüse hat eine Arbeitsbreite von 280 Millimetern. Die Abziehlippe des Saugers ist tiefer und damit flexibler als bei den anderen drei Geräten.

Der Akku des WV 6 Plus hält laut Hersteller 100 Minuten durch und schafft so bis zu 100 Fenster beziehungsweise 300 Quadratmeter Fläche mit einer Ladung. Als einziger Fenstersauger im Test hat der Kärcher ein Display. Dieses zeigt beim Laden und im Betrieb die Laufzeit des Akkus an. Ein und aus schaltet man das Gerät über eine Taste am Handgriff.

Auch der Akku-Fenstersauger WV 6 Plus kann mit allen herkömmlichen Glasreinigern verwendet werden. Kärcher liefert eine Probe seines Fensterreiniger-Konzentrats RM503 mit. Das Schmutzwasser wird in einem Tank gesammelt, der 150 Milliliter fasst. Damit ist der Abwässerbehälter größer als bei der Konkurrenz.

Das Testergebnis

Auch den Sauger von Kärcher haben wir zunächst an einem einzelnen Fenster getestet: Der WV 6 lässt sich leicht bedienen und gefällt mit seiner beweglichen Sauglippe aus Gummi. Sie sorgt allerdings in Kombination mit der wirklich hohen Saugkraft bei zu wenig Feuchtigkeit für ein unangenehmes Quietschen. Zudem bleibt beim Kärcher am meisten Schmutzwasser in den Kanten zurück. Trotz der spürbaren Kraft sieht man nach dem Einsatz einige Schlieren, was auch am häufigeren Ansetzen wegen der noch nassen Kanten liegt.

Bei weiteren Tests auf Glas, Spiegeln und gefliesten Flächen gefällt uns der Fenstersauger aufgrund seiner leichten Bedienung und dem starken Akku: Auf dem Display sieht man deutlich wie die Restlaufzeit nur langsam sinkt. Ein Problem bleiben die Kanten. Zwar kann man auch mit dem WV 6 nicht nur von oben nach unten saugen, sondern in alle Richtungen. So schafft der Kärcher auch bodentiefe Fenster, die er unten ansonsten nicht erreichen könnte. Dennoch muss man häufiger ab- und ansetzen, um das Schmutzwasser vollständig aufzusaugen. Das schmälert die ansonsten hohe Reinigungsleistung.

Von Vorteil sind auch bei diesem Fenstersauger die Sprühflasche und der Einwascher zum Auftragen des Reinigungsmittels und zum eigentlichen Fensterputzen. Sie können leicht mit sauberem Wasser gereinigt werden. Das gilt auch für den Schmutzwassertank, der leicht entnommen und so gut komplett gespült werden kann. Auch die Absaugdüse kann zum Säubern auseinandergenommen werden, was uns im Test jedoch nur schwer gelang. Wir haben sie stattdessen zusammengesetzt gespült.