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Coronavirus in Berlin: Polizei fordert Park-Schließungen in der Hauptstadt

Hauptstadt-Ticker  

Polizei-Gewerkschaft fordert Park-Schließungen

01.04.2020, 20:44 Uhr | cf, ags, t-online.de, dak

Coronavirus in Berlin: Polizei fordert Park-Schließungen in der Hauptstadt. Polizist blickt auf Wiese im Park am Gleisdreieck: Berliner Polizisten kontrollieren die Einhaltung der Corona-Maßnahmen. (Quelle: imago images/Klaus Martin Höfer)

Polizist blickt auf Wiese im Park am Gleisdreieck: Berliner Polizisten kontrollieren die Einhaltung der Corona-Maßnahmen. (Quelle: Klaus Martin Höfer/imago images)

Berlin ist eine Stadt, in der immer etwas los ist. Hier informieren wir Sie über die aktuellsten News von heute aus den Stadtteilen, zum aktuellen Wetter, zu Hertha sowie Union – und zu allem, was Sie sonst wissen müssen, um in der Stadt mitreden zu können.

19.54 Uhr: Das war es für heute!

Wir verabschieden uns und wünschen einen schönen Abend. Bis morgen!

19.30 Uhr: Kontaktsperren soll verlängert werden 

In Berlin sollen die bereits geltenden weitgehenden Kontaktsperren auch über Ostern gelten. Das haben Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Länderchefs, darunter Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD), am Mittwoch in einer Schaltkonferenz vereinbart. Das Ziel dabei ist, die Ausbreitung des Coronavirus weiter zu verlangsamen.

Der Senat will sich mit den Ergebnissen der Schaltkonferenz am Donnerstag in einer Sondersitzung ausgiebig befassen und dann auch die entsprechenden Beschlüsse fällen. Dabei geht es auch um einen Bußgeldkatalog für Verstöße, den es in Berlin bisher noch nicht gibt, sagte eine Sprecherin des Senats. 

18.22 Uhr: Tatverdächtiger kommt nach gewaltsamem Tod einer Frau in psychiatrische Klinik 

Nach dem gewaltsamen Tod einer Frau in Berlin-Marzahn muss der 33 Jahre alte Sohn des Opfers in ein psychiatrisches Krankenhaus. Die Unterbringung habe ein Ermittlungsrichter am Mittwoch angeordnet, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Er sei dringend verdächtig, seine 53 Jahre alte Mutter erstochen zu haben. Ermittelt wird wegen Totschlags.

Die Leiche der Frau war am Dienstagmorgen im Hausflur eines Mehrfamilienhauses an der Borkheider Straße entdeckt worden. Wenig später war der 33-Jährige in der Nähe festgenommen worden. t-online.de hatte berichtet. 

17.01 Uhr: Polizei-Gewerkschaft warnt vor Ausgangssperren und fordert Park-Schließungen

Auf ihrer Internetseite fordert der Berliner Landesverband Gewerkschaft der Polizei (GdP) vom Senat, eine temporäre Schließung der Parks. Bußgelder würden nicht sofort Wirkung zeigen. "Parkanlagen und Plätze komplett für Publikumsverkehr zu schließen, ist nahezu alternativlos", um Menschenansammlungen zu verhindern, erklärt GdP-Landeschef Norbert Cioma. Ausgangssperren als Folge, könne sich "kein überzeugter Demokrat ernsthaft wünschen".

"Leider haben uns die letzten Tage gezeigt, dass die Gefahren noch nicht von allen erkannt wurden." Damit spricht er unter anderem die vollen Parks am sonnigen Samstag an.

Morgen entscheidet der Senat über die Verlängerung der Ausgangsbeschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus sowie zum Corona-Bußgeldkatalog.

16.21 Uhr: Häftlinge nähen Atemmasken

In den Männer-Gefängnissen in Berlin-Tegel und -Moabit werden jetzt Atemmasken produziert. Ein Teil davon ist für die Altenpfleger der Johanniter bestimmt. Das teilte die Senatsjustizverwaltung am Mittwoch mit.

Die Häftlinge seien bereits geübt im Umgang mit Nähmaschinen, nähen sie doch sonst Kissen oder Kuscheltiere. Gestern teilte die Senatsbildungsverwaltung mit, dass sich auch die Modeschule Berlin an der Maskenproduktion beteilige. t-online.de berichtete.

15.11 Uhr: Fake-Plakat der Polizei Berlin aufgetaucht

Auf Twitter teilte ein Nutzer ein Bild mit einem angeblichen Polizei-Plakat und hielt dies für einen Aprilscherz. Der Ursprungs-Post ist mittlerweile gelöscht. Darauf ein Appell an Bürger, Verstöße gegen die Corona-Maßnahmen des Landes Berlin bei den Beamten zu melden – gegen eine Belohnung.

Auf dem Bild des entsprechenden Plakates ist zu lesen: "Helfen Sie mit: Melden Sie Verstöße". Darunter ist eine Telefonnummer in großen roten Ziffern angegeben. Weiter heißt es: "Für Hinweise, die zur Festnahme von Tätern führen, ist eine Belohnung von bis zu 500 Euro ausgesetzt."

Auf den Post reagierte die Polizei wenig später und bezeichnete das Plakat als eine Fälschung.

14.15 Uhr: Berliner scheitert mit Verfassungsbeschwerde gegen Corona-Maßnahmen

Ein Berliner hatte vor dem Bundesverfassungsgericht eine Beschwerde eingereicht, insbesondere ging es ihm um die Versammlungsverbote und Kontaktbeschränkungen des Senats. Die Richter nahmen die mit einem Eilantrag verbundene Klage aus formalen Gründen nicht an. Er hätte sich zunächst an die Verwaltungsgerichte wenden müssen. Ob der Berliner dies tut, ist nicht bekannt.

12.55 Uhr: Berliner Verwaltung will auf Flüge im Inland verzichten – auch wenn das teurer wird

Beschäftigte des Landes Berlin sollen künftig bei Dienstreisen in Deutschland nach Möglichkeit auf Flüge verzichten und lieber Bahn fahren. Das teilte die Senatsverwaltung für Finanzen am Mittwoch mit. Das gelte auch dann, wenn dadurch höhere Reisekosten für die Fahrt, Übernachtung oder zusätzliches Tagegeld entstehen.

11.49 Uhr: Männer überfallen Tankstelle mit Mundschutz 

Drei Räuber haben in Berlin die Corona-Krise ausgenutzt, um mit Mundschutz maskiert eine Tankstelle zu überfallen. Die Männer betraten am Dienstagabend die Tankstelle in Berlin-Weißensee.

Alle waren mit einem Mundschutz ausgerüstet, was die Kassiererin in der aktuellen Situation nicht gewundert habe, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Als die 63-jährige Angestellte die Kasse öffnete, zog einer der Täter eine Art Säbel aus seiner Jacke und schlug nach der Frau. Als sie zurückwich, nahmen die beiden anderen Geld aus der Kasse. Dann flüchteten die Täter. 

11.13 Uhr: Jüdisches Museum Berlin hat neue Leitung

Nach Querelen um den früheren Direktor Peter Schäfer hat das Jüdische Museum Berlin eine neue Leitung. Die niederländische Kuratorin und Museumsmanagerin Hetty Berg tritt ab April ihren Posten als Direktorin des Museums zur deutsch-jüdischen Geschichte an. Wegen der Corona-Krise wird sie in den kommenden Tagen zunächst von zu Hause aus arbeiten, hieß es vom Museum.

10.05 Uhr: Gasleck bei großem Getränkehersteller

Bei einem großen Getränkehersteller im Berliner Ortsteil Neu-Hohenschönhausen ist es zu einem Gasleck gekommen. Wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte, kam es am frühen Mittwochmorgen zur Gasausströmung durch einen technischen Defekt an einer Gasanlage außerhalb der Werkhallen. Während des Feuerwehreinsatzes waren die Hohenschönhauser Straße und der Nordring im Einmündungsbereich für den Verkehr gesperrt.

9.19 Uhr: Mitte-Bezirksbürgermeister steckte sich freiwillig mit Coronavirus an

Stephan von Dassel (Grüne), Bezirksbürgermeister von Berlin-Mitte, hat sich freiwillig mit dem Coronavirus angesteckt. Das sagte er in einem Interview mit dem RBB. "Ich habe mich ja freiwillig angesteckt, weil ich meine Freundin nicht in der Quarantäne allein lassen wollte", sagte er dem Sender. Seine Partnerin habe sich in der Schweiz mit dem Virus infiziert. 

Zwei Wochen lang sei er dadurch ganz schön beschäftigt gewesen, was ihn sehr überrascht habe. Nun sei er aber wieder gesund und könne seine Arbeit aufnehmen.

8.23 Uhr: Schutzmaterial für Berliner Altenpfleger wird knapp

Auch in Berliner Pflegeheimen werden wie bundesweit die Schutzmaterialien immer knapper. Patientenschützer fordern die Politik deshalb zum sofortigen Handeln auf. "Wenn es brennt, reicht es nicht, Geld zu überweisen. Es müssen auch Personal und Material geschickt werden", sagte der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag. "Die ganze Exekutive muss endlich handeln, angefangen bei den Bezirken", betonte er.

"Wir wissen, dass es an jeder Ecke kneift. Wir haben bereits Material ausgeliefert, es kommt noch mehr", sagte der Sprecher der Gesundheitsverwaltung, Moritz Quiske.

Hoffen wir es.

7.47 Uhr: Staatsballett stattet Ensemble mit Boden aus

BaBalletttänzerin Vivian Assam Koohnavard trainiert in ihrer Einzimmerwohnung in Berlin: Der Tanzboden sei griffig und erlaube etwa auch Spitzentanz. (Quelle: dpa/Britta Pedersen)Balletttänzerin Vivian Assam Koohnavard trainiert in ihrer Einzimmerwohnung in Berlin: Der Tanzboden sei griffig und erlaube etwa auch Spitzentanz.

Wie proben die Tänzer des Staatsballetts eigentlich im Homeoffice? Das noch bis zum Sommer von den Intendanten Sasha Waltz und Johannes Öhman geleitete Berliner Ensemble trainiert in Zeiten der Corona-Krise in vielen Privatwohnungen über die Stadt verteilt. Damit die tänzerische Qualität des jüngst zur Kompanie des Jahres gewählten Balletts nicht leidet, wurden fast 70 Tänzerinnen und Tänzern in den vergangenen Tagen je drei Quadratmeter Tanzboden von den Werkstätten nach Hause gebracht.

Die Stücke von jeweils 1,50 Meter mal 2 Meter Größe wurden nach Angaben des Staatsballetts zugeschnitten aus einem gerade nicht verwendeten großen Tanzteppich. Mehr dazu lesen Sie hier.

7.22 Uhr: Arbeiten an Corona-Klinik auf Messegelände beginnen

Heute geht es los: Der Umbau einer Berliner Messehalle in ein Covid-19-Behandlungszentrum beginnt. Das Behandlungszentrum mit bis zu 1.000 Betten ist als Ergänzung gedacht, falls die Berliner Krankenhäuser ausgelastet sind. Schwer erkrankte Patienten sollen aber weiter in Kliniken intensivmedizinisch versorgt werden. Bislang reichen die Kapazitäten der Kliniken aus.

Mit Stand Dienstagabend gibt es derzeit 2.777 bestätigte Coronavirus-Fälle in Berlin, teilte die Senatsverwaltung für Gesundheit mit. 380 Personen werden im Krankenhaus isoliert behandelt, 92 intensivmedizinisch. Bislang sind 15 Menschen in Berlin an den Folgen der Infektion gestorben.

6.59 Uhr: Füchse-Trainer Michael Roth übersteht Corona-Infektion

Lassen Sie uns den Tag doch mal mit einer guten Nachricht beginnen: Michael Roth, Trainer des Handball-Bundesligisten Füchse Berlin, hatte sich mit dem Coronavirus infiziert und ist jetzt wieder komplett genesen.

"Ich habe die positive Nachricht vom Gesundheitsamt bekommen, dass ich raus aus der Quarantäne bin", sagte der 58-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor musste Roth bis Dienstag 14 Tage lang in seiner Hamburger Wohnung bleiben. Jetzt darf er zumindest mal wieder in einen Supermarkt.

Vor allem die ersten Tage der Erkrankung waren für den Coach nicht leicht. Er hatte Schweißausbrüche, Schnupfen, Gliederschmerzen und fühlte sich sehr müde. "Wenn man die Nachrichten so verfolgt hat, dass Menschen daran schwer erkrankt oder sogar gestorben sind, ist man jetzt schon erleichtert", sagte er.

Die Sonne geht hinter dem Brandenburger Tor auf: So schön startete der heutige 1. April.  (Quelle: dpa/Paul Zinken)Die Sonne geht hinter dem Brandenburger Tor auf: So schön startete der heutige 1. April. (Quelle: Paul Zinken/dpa)

6.52 Uhr: Guten Morgen Berlin!

Herzlich willkommen zurück im Hauptstadt-Ticker an diesem 1. April. Keine Sorge, heute schicken wir sie nicht in den April, sondern wollen Sie hier wieder durch den Tag begleiten und Sie mit den wichtigsten Meldungen und Informationen aus Berlin versorgen. Schauen Sie gerne immer mal wieder vorbei!

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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