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Der BVB der Zukunft: Was kommt da auf uns zu?

Von Constantin Eckner

Aktualisiert am 22.05.2019Lesedauer: 3 Min.
Thorgan Hazard (v. l.), Nico Schulz und Julian Brandt: Die Neuzugänge können den BVB auf ein neues Niveau heben.
Thorgan Hazard (v. l.), Nico Schulz und Julian Brandt: Die Neuzugänge können den BVB auf ein neues Niveau heben. (Quelle: imago-images-bilder)
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Borussia Dortmund schlägt auf dem Transfermarkt zu und verkündet mit Julian Brandt die nächste prominente Verstärkung. Das Ziel: den FC Bayern herausfordern. Wie könnte Dortmund dann aufgestellt sein?

Bereits drei Neuzugänge hat der BVB für die Saison 2019/20 eingetütet: Am Dienstag gab der Klub zunächst die Verpflichtung von Nico Schulz bekannt, mittlerweile stehen auch die Wechsel von Thorgan Hazard aus Mönchengladbach sowie Julian Brandt aus Leverkusen fest. Ebenso wird Frankfurts Mittelstürmer Sébastien Haller heiß gehandelt. Der ohnehin schon hochklassig besetzte Kader würde damit noch ein gutes Stück aufgewertet werden.


So könnte sich der BVB-Kader verändern

Die Ersatzrolle ist zu wenig für die Ansprüche von Julian Weigl. Der frühere Nationalspieler durfte unter Favre nur als Ersatz in der Innenverteidigung ran, liebäugelte schon in der Winterpause mit einem Wechsel. Angebliche Interessenten: Paris Saint-Germain, Manchester City und Tottenham.
Auch der Portugiese Raphael Guerreiro, zuletzt meist als Linksaußen eingesetzt, soll das Interesse von Manchester City und Paris geweckt haben. Indiz für einen Wechsel: Sein Vertrag läuft 2020 aus und wurde bisher nicht verlängert. Scheitern die Gespräche, könnte der BVB diesen Sommer letztmals eine höhere Ablösesumme für ihn kassieren.
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Aber der Reihe nach: Schulz kommt ganz offensichtlich für die Linksverteidiger-Position, die gerade in den letzten Wochen eine Schwachstelle darstellte. Der langjährige Platzhirsch Marcel Schmelzer spielte unter Favre keine Rolle mehr. Achraf Hakimi verletzte sich in der Rückrunde. Abdou Diallo und Raphaël Guerreiro sind auf anderen Positionen eigentlich besser aufgehoben.

Schulz bringt eine gehörige Portion Athletik mit. Ähnlich wie etwa Hakimi kann er mit seinem Tempo Gegenspieler überlaufen und gleichzeitig sehr viel Raum auf der linken Seite abdecken. In den letzten beiden Jahren hat Schulz bei 1899 Hoffenheim einen Entwicklungssprung gemacht. Individualtaktisch wirkt der 26-Jährige – wohl auch dank Cheftrainer Julian Nagelsmann – gereift.

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Eine Offensive von Top-Format

Während die Außenverteidigung beim BVB eine offensichtliche Baustelle war, ist die Offensive der Borussen ohnehin schon topbesetzt. Mit Christian Pulisic verlässt jedoch ein junges Talent Dortmund in Richtung London zum FC Chelsea. Dafür könnte der BVB direkt doppelt oder sogar dreifach zuschlagen und die Angriffsabteilung noch einmal aufwerten.

Sicher ist bereits, dass Brandt aus Leverkusen kommt. Der 23-Jährige spielte zuletzt unter Peter Bosz im zentraloffensiven Mittelfeld, kann aber ebenso in Dortmund wieder auf die Außenbahn zurückkehren. Sein Spielwitz ist vergleichbar mit jenem von Jadon Sancho, sein Zug zum Tor erinnert gelegentlich an Marco Reus. Dass diese drei nun – ergänzt durch den wiedererstarkten Mario Götze – eine Offensive bilden, heißt nichts Geringeres, als dass der BVB zum großen Angriff bläst.

Darauf lässt auch schließen, dass Dortmund außerdem Flügeldribbler Hazard holt und ihnen großes Interesse an Mittelstürmer Haller nachgesagt wird. Ersterer könnte sich neben Sancho, Reus und Brandt problemlos einreihen und mit ihnen sowie Talent Jacob Bruun Larsen um Einsatzminuten kämpfen. Haller wiederum würde dem BVB eine neue Option im Angriffszentrum geben. Denn der 24-jährige Franzose ist um einiges größer und physisch präsenter als Paco Alcácer oder auch Götze, der immer wieder im Mittelsturm aushilft.

Die System-Frage

Bei all den personellen Angelegenheiten darf nicht vernachlässigt werden, wie Favre seine Mannschaft künftig taktisch ausrichtet. In dieser Saison wechselte der Schweizer mehrmals zwischen einem 4-2-3-1 und einem 4-1-4-1. Die letztere Grundformation war lediglich mit einem zentralen Mittelfeldspieler – zumeist Axel Witsel – vor der Abwehr ausgestattet. Angesichts des großen Potenzials in der Offensive könnte Favre sich dazu entschließen, auch künftig so viele seiner hochtalentierten Angreifer wie möglich auf den Rasen zu stellen.

So könnte der BVB künftig im 4-2-3-1 spielen.
So könnte der BVB künftig im 4-2-3-1 spielen. (Quelle: T-Online-bilder)

Doch eigentlich entspricht das nicht der Philosophie des 61-Jährigen, der viel Wert auf defensive Stabilität legt. Ein 4-2-3-1 würde auf dem Papier etwas mehr defensive Absicherung geben. Allerdings fehlt dem BVB die Kreativität im zentralen Mittelfeld. Die beiden angestammten Kräfte in diesem Bereich, Witsel und Thomas Delaney, sind vor allem taktisch kluge Arbeiter.


In einem 4-1-4-1 könnten dann die beiden zentraloffensiven Spieler vor Witsel – etwa Reus und Brandt – mehr Verantwortung im Spielaufbau übernehmen. Gerade Brandt stellte zuletzt bei Leverkusen unter Beweis, dass er für diese Aufgabe das notwendige Spielverständnis mitbringt.

All diese Gedankenspiele zeigen aber vor allem, dass der BVB mit den bereits vollzogenen und weiterhin angedachten Transfers nicht nur die Qualität des Kaders aufwertet, sondern auch mehr taktische Flexibilität für einen langen Meisterschaftskampf mit den Bayern aufweisen kann.

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Ein Kommentar von Julian Buhl
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