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"Fr├╝her war der Umgang rauer, die Hierarchien klarer"

Von Benjamin Zurm├╝hl

Aktualisiert am 01.02.2020Lesedauer: 8 Min.
Sebastian Kehl: Von 2002 bis 2015 stand er f├╝r den BVB auf dem Platz.
Sebastian Kehl: Von 2002 bis 2015 stand er f├╝r den BVB auf dem Platz. (Quelle: Revierfoto/imago-images-bilder)
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Mit Sebastian Kehl verbinden die Fans des BVB einen Spieler mit Herzblut, Leidenschaft, aber auch K├Âpfchen. Seit 2018 ist er zur├╝ck, als Br├╝cke zwischen Team und Management. Doch wie geht das und mit welchen Problemen muss man fertigwerden?

Und pl├Âtzlich haben sie alle einen. Einen, der die Spieler versteht. Einen, der irgendwie einer von ihnen ist, aber irgendwie auch nicht. Einen, der vermitteln soll, der eine Br├╝cke zwischen den Profis und dem Management, zwischen dem Rasen und dem B├╝ro darstellt. Sie, das sind die Bundesliga-Klubs, die auf die wachsende Komplexit├Ąt ihres Sports reagieren und erfahrene Ex-Profis holen, die sich mit dem Innenleben einer Kabine auskennen.


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Julio Cesar (1994-1998): Der Brasilianer wurde in Dortmund zum Fan-Liebling. Die BVB- Fans verabschiedeten ihn mit einem Banner, auf dem geschrieben stand: "Du kamst als Fremder und gingst als Freund und als Borusse." Heute engagiert er sich im Rahmen eines Regierungsprogramms in Sao Paulo f├╝r bessere Bildung von Kindern und sucht nach neuen Fu├čballtalenten.
Sebastian Kehl (2002-2015): Heute ist der Ex-Nationalspieler Leiter der Lizenzspielerabteilung beim BVB. 2022 wird Kehl in der Dortmunder Hierarchie weiter aufsteigen und zum Nachfolger von Michael Zorc als Sportdirektor.
+18

Arne Friedrich wurde im Herbst 2019 bei Hertha BSC zum Beispiel als "Performance Manager" eingestellt, Sascha Riether im Sommer 2019 bei Schalke 04 als "Koordinator der Lizenzspielerabteilung". Es gibt noch weitere Beispiele, doch das prominenteste war auch gleichzeitig das erste. Sebastian Kehl begann im Sommer 2018 als "Leiter der Lizenzspielerabteilung" bei Borussia Dortmund. Doch was macht man in dieser Rolle eigentlich und wie nah ist er wirklich an den Spielern dran?

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t-online.de: Herr Kehl, Sie sind seit rund anderthalb Jahren zur├╝ck beim BVB ÔÇô aber nicht als Spieler. Was haben Sie in Ihrer Zeit als "Leiter der Lizenzspielerabteilung" gelernt?

Sebastian Kehl (39): Der Perspektivwechsel war sehr spannend. Als Spieler bekommt man schon viele Einblicke und denkt, vieles zu kennen. In der Praxis stellen sich die Dinge aber anders dar. Gerade im strategischen und operativen Bereich habe ich mich deutlich weiterentwickelt, viel Neues gelernt. Ob es unser Scouting, die Kaderplanung oder das Vertragswesen ist, ich kann ├╝berall Erfahrungen sammeln und teilweise sofort t├Ątig werden.

Wie ist die Aufgabenteilung abgelaufen? Sie haben schlie├člich eine Rolle ├╝bernommen, die es vorher nicht gab.

Wir haben uns zusammengesetzt, die Position definiert und versucht, Zust├Ąndigkeiten abzustecken, was bei einer neu geschaffenen Position in einem funktionierenden System nie ganz einfach ist. Anfangs habe ich mich um die Struktur in der Lizenspielerabteilung gek├╝mmert, viele Gespr├Ąche gef├╝hrt und Ver├Ąnderungen umgesetzt. So wurde der Stab rund um die Mannschaft teilweise erweitert mit dem klaren Ziel, noch besser und noch professioneller zu arbeiten. Auch die damalige Einarbeitung und Eingew├Âhnung unseres Cheftrainers Lucien Favre und seines Teams sowie den vielen neuen Spielern stand zu meinem Start auf dem Programm. Der Fu├čball wird im Allgemeinen immer komplexer, Aufgabenteilung ist notwendig, und es kommen immer neue Herausforderungen auf uns zu.

Stets zusammen anzutreffen: Michael Zorc (l.) und Sebastian Kehl.
Stets zusammen anzutreffen: Michael Zorc (l.) und Sebastian Kehl. (Quelle: Kirchner-Media/imago-images-bilder)

Ex-HSV-Vorstand Katja Kraus hat im letzten Jahr vorgeschlagen, Posten wie den des Sportdirektors aufzuteilen. Was halten Sie davon?

Es ist absolut sinnvoll, f├╝r gewisse Teilbereiche Experten zu gewinnen. Der Fu├čball wird schlichtweg immer individueller und spezifischer. Das kann keine One-Man-Show mehr sein. Nehmen Sie zum Beispiel Themen wie Scouting, Kadermanagement oder Vertragswesen. Oder rund um die Mannschaft die Felder Ern├Ąhrung, Athletik oder Sportpsychologie. Es w├Ąre fahrl├Ąssig, sich nicht breiter aufzustellen. Es ist wichtig, sehr gutes Personal zu haben, um den Bed├╝rfnissen des Marktes gerecht zu werden und wichtige Entscheidungen ausreichend vorzubereiten. Aber in der Entscheidungsfindung sind klare, schnelle Strukturen notwendig. Die sind bei uns gegeben, auch wenn es nat├╝rlich keine Garantien f├╝r Erfolg gibt! Und so arbeiten wir im Sport ├╝bergreifend ins Nachwuchsleistungszentrum mit Lars Ricken als Verantwortlichem ebenfalls eng zusammen. Ich bin fest davon ├╝berzeugt, dass wir im Unternehmen sehr gro├če fu├čballerische, aber auch strategische und unternehmerische Kompetenz besitzen und uns entsprechend gut erg├Ąnzen.

Sie sprechen den Punkt Sportpsychologie an. Sie sind f├╝r viele Spieler nach dem Trainer der erste Ansprechpartner. Haben Sie sich in diesem Bereich weitergebildet?

Ich habe mir einen Werkzeugkasten erarbeitet und mich dementsprechend auf meine Aufgaben vorbereitet. Gerade in der Kommunikation mit den Spielern ist das wichtig. Vieles passiert aber auch aus dem Bauch heraus. Als ehemaliger Profi auf diesem Niveau wei├č ich, wie es den Jungs in verschiedenen Situationen geht. Ich wei├č, wie eine Kabine funktioniert und wie gruppendynamische Prozesse ablaufen. Die Erwartungshaltung, der Druck, der Umgang mit Niederlagen, aber auch Erfolgen, das alles ist mir sehr gel├Ąufig.

Sebastian Kehl (l.) im Interview mit t-online.de-Redakteur Benjamin Zurm├╝hl.
Sebastian Kehl (l.) im Interview mit t-online.de-Redakteur Benjamin Zurm├╝hl. (Quelle: T-Online-bilder)

Gehen Sie auf die Spieler zu oder kommen die Spieler auf Sie zu?

Das ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Jeder Spieler wei├č, dass er mit allen Themen zu mir kommen kann und immer ein offenes Ohr findet. Ich gebe ihm dann meine ehrliche Meinung und versuche, ihm zu helfen. Am Ende haben wir doch alle das Interesse, den Spieler besser zu machen und erfolgreich zu sein. Doch gerade bei einem so gro├čen Klub wie Borussia Dortmund schwingt nun mal eine enorme Erwartungshaltung mit. Damit kann nicht jeder sofort umgehen, und manche ben├Âtigen einfach etwas mehr Zeit, um ihr Potenzial abzurufen. Unabh├Ąngig davon. Wenn ich negative Entwicklungen bei einem Spieler feststelle, dann gehe ich auf ihn zu oder wir suchen das Gespr├Ąch mit dem Berater. Dieses Vorgehen ist nat├╝rlich intern abgestimmt.

F├Ąllt es den Spielern leicht, sich Ihnen gegen├╝ber zu ├Âffnen?

Nun, meine Rolle ist jetzt nat├╝rlich eine andere, ich bin kein Teil der Kabine mehr, und dadurch ergibt sich zwangsl├Ąufig eine gewisse Distanz. Das ist aber ganz normal. Und trotzdem habe ich mit einigen Spielern selbst ja noch zusammengespielt und kenne sie gut. Dieses ├╝ber Jahre hinweg gewachsene Vertrauen macht es manchmal einfacher.

Wie sehr spielen die ├ängste der Spieler in den Gespr├Ąchen eine Rolle?

Das ist eine Typ- und Charakter-Frage. Viele Spieler machen sich kaum Gedanken, lesen insgesamt nicht viel von dem, was ├╝ber sie geschrieben wird. Das kann ein Vorteil sein. Andere Spieler denken intensiver nach, lassen Dinge mehr an sich heran. Am Ende muss jeder Spieler f├╝r sich erkennen, was ihm guttut und was nicht. Und dem einen oder anderen Spieler empfehle ich in au├čerordentlich schwierigen Phasen auch mal, sich beraten zu lassen. Wir wollen, dass es dem Spieler in allen Bereichen bestm├Âglich geht, damit er am Spieltag, wenn es darauf ankommt, in seiner Topverfassung ist.

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Die Fu├čballer heutzutage sind oftmals gleichzeitig auch sehr einflussreiche Personen in den sozialen Medien. Das war schon zu Ihrer aktiven Zeit so, hat sich aber seit Ihrem Karriereende noch mal rasant entwickelt. Wie gehen Sie in Ihrer Position damit um?

Ich bin jetzt vier Jahre raus, und es ist seitdem deutlich intensiver geworden. Als Klub ist es nicht leicht, diesen Spagat zu schaffen. Auf der einen Seite ist der Spieler eine Marke und sieht sich als Person des ├Âffentlichen Lebens, gibt private Dinge preis. Auf der anderen Seite gibt es das Angestelltenverh├Ąltnis mit uns als Verein. Das darf nicht kontr├Ąr verlaufen zu seinen eigenen Interessen. Deshalb k├Ânnen wir die Spieler anleiten und sensibilisieren, aber manche Dinge k├Ânnen wir den Spielern nicht vorschreiben. Das Thema Social Media gibt uns als Klub Chancen, uns in der digitalen Welt gemeinsam mit den Spielern zu pr├Ąsentieren, aber eben auch diese genannten Risiken.

Nehmen wir das Beispiel Jadon Sancho. Er hatte in der Hinrunde viele positive, aber auch einige negative Momente. Er wurde zum Teil sogar f├╝r ein Spiel suspendiert, weil er mangelnde Disziplin gezeigt hat. Wie sind Sie mit ihm umgegangen?

Jadon ist ein extremes Beispiel. So jung, und bereits so gut. Ich habe selten einen Spieler gesehen, der in kurzer Zeit so eine Entwicklung genommen hat. Deshalb ist der Hype um ihn auch so gro├č. Er muss aber wie jeder andere Spieler wissen: Egal, wie gut du bist, es gibt Grenzen, es gibt einen gewissen Rahmen, in dem sich alle Spieler bei uns bewegen k├Ânnen. Fu├čball ist ein Mannschaftssport. Da muss man konsequent sein und im Sinne der Gruppe auch mal eine harte Entscheidung treffen. Gerade bei unseren jungen Spielern ist es uns wichtig, ihnen im Bereich der Pers├Ânlichkeitsentwicklung einige Dinge mit auf den Weg zu geben. Und was Jadon angeht: Mir und uns allen ist es viel lieber, wenn er auf dem Platz steht, sein Potenzial aussch├Âpft, den Unterschied macht, und wir mit ihm gemeinsam erfolgreich sind.

Jadon Sancho ist f├╝r den BVB in der Hinrunde nicht immer ein leichter Charakter gewesen.
Jadon Sancho ist f├╝r den BVB in der Hinrunde nicht immer ein leichter Charakter gewesen. (Quelle: Jan Huebner/imago-images-bilder)

Sie sprechen die Pers├Ânlichkeitsentwicklung an: Was ist Ihnen wichtig?

Pers├Ânlichkeitsentwicklung beginnt bei uns schon im Nachwuchsleistungszentrum. Es geht dort mitunter auch um ganz normale Umgangsformen. Die Spieler sind sehr schnell in einem System drin, sodass ihnen manche Dinge fehlen, die anderen in deren Jugendzeit nachhaltig beigebracht oder anerzogen werden. Im Fu├čball m├╝ssen die Jungs schon sehr fr├╝h erwachsen sein. Sie m├╝ssen lernen, dass wahnsinnig viel Geld im Umlauf ist, und es schwirren viele Personen mit unterschiedlichen Interessen um einen herum, die Einfluss aus├╝ben. Das ist f├╝r diese jungen Menschen wirklich nicht einfach. Daraus ergibt sich f├╝r uns Klubs nat├╝rlich ein Auftrag, und den haben wir auch verstanden.

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Wie binden Sie F├╝hrungsspieler wie Marco Reus in diesen Situationen mit ein?

Ich sitze regelm├Ą├čig mit ihm oder auch dem Mannschaftsrat zusammen. Wir diskutieren immer wieder ├╝ber einzelne Spieler, aber auch ├╝ber die Entwicklung unserer Mannschaft. Wir sensibilisieren die Jungs und arbeiten gemeinsam an unseren Zielen. Einige Dinge muss eine Mannschaft aber auch selbst regeln k├Ânnen. Das kann nicht immer der Trainer oder jemand aus dem Klub machen. Da sind die F├╝hrungsspieler gefordert, und diese internen Hygienema├čnahmen sind wichtig f├╝r die Mannschaft.

Beim Thema F├╝hrungsspieler f├Ąllt nat├╝rlich auch der Name Mats Hummels. Waren diese F├╝hrungsqualit├Ąten von ihm auch ein entscheidender Grund f├╝r den Kauf im Sommer 2019?

Es war das Gesamtpaket. Mats gibt auf dem Platz mit den Ton an, f├╝hrt das Team von hinten heraus und hat bis jetzt starke Leistungen gebracht. Er war vom ersten Moment an da und sich seiner Rolle bewusst. Allein wegen seines Alters und seiner Erfahrung muss er vorangehen, genauso wie nat├╝rlich auch der ein oder andere weitere Spieler im Team.

Das hei├čt, Sie gehen explizit auf einzelne Spieler zu und ermutigen sie, mehr Verantwortung zu ├╝bernehmen?

Nat├╝rlich. Aber das muss ein St├╝ck weit auch aus den Spielern selbst herauskommen. Auch das ist eine Typ- und Charakter-Frage. Es liegt auch nicht jedem zu f├╝hren. Trotzdem sind F├╝hrungsqualit├Ąten in meinen Augen unver├Ąnderbar. Sie geh├Âren dazu, um erfolgreich zu sein. Dazu geh├Ârt Kommunikation, ein guter Umgang miteinander, eine positive Einstellung, ein echter Spirit, aber auch Ehrlichkeit. Der Fu├čball dreht sich trotz des vielen Geldes in erster Linie nach wie vor um Menschen.

Stimmen Sie der These zu, dass sich der Typ F├╝hrungsspieler ver├Ąndert hat? Die "lauten" Kapit├Ąne wie Stefan Effenberg oder Oliver Kahn sind weniger geworden. Marco Reus zum Beispiel ist ja ein ganz anderer Kapit├Ąn.

Ich bin der Meinung, Authentizit├Ąt ist entscheidend. Wenn ein Spieler nicht laut ist und nicht daf├╝r steht, peitschende Ansprachen zu halten, soll er sich nicht verstellen. Dann hat er eben eine andere Art, ein Team zu f├╝hren und sich einzubringen. Es gibt ja auch nicht nur den Kapit├Ąn, sondern mehrere Anf├╝hrer. Ich gebe Ihnen aber recht, dass sich das Thema F├╝hrungsspieler gewandelt hat. Der Generationswechsel ist auch im Fu├čball vonstattengegangen, Spieler verstehen das Teamgef├╝ge heute anders, wollen auch anders angesprochen und mitgenommen werden. Fr├╝her war der Umgang rauer, die Hierarchien waren klarer.

Sebastian Kehl (l.) in jungen Jahren (hier 2003) mit Matthias Sammer, der damals den BVB trainierte.
Sebastian Kehl (l.) in jungen Jahren (hier 2003) mit Matthias Sammer, der damals den BVB trainierte. (Quelle: Kosecki/imago-images-bilder)

W├╝rden Sie manchmal gerne in der Haut eines Jadon Sancho oder Achraf Hakimi stecken, um das mit Ihrer Zeit als jungem Spieler zu vergleichen?

Ich bin f├╝r die ein oder andere bittere und harte Erfahrung, die ich in jungen Jahren gemacht habe, dankbar. Die Hierarchieabgrenzungen zwischen "Alt" und "Jung" waren damals nun mal viel st├Ąrker. Ich war zwar eines der gr├Â├čten Talente und sehr fr├╝h Nationalspieler, in der Kabine musste ich mich aber trotzdem sehr lange hinten anstellen! Auf dem Platz dagegen habe ich mich sehr mutig und selbstbewusst gezeigt. Es war fr├╝her sicher nicht alles gut, aber manche Dinge fehlen mir heute schon manchmal.

Im US-Sport ist es auch heute noch so, dass die Rookies, also die Neulinge, Sonderaufgaben bekommen im Team.

Die Jungen tragen auch bei uns immer noch die Tore und die B├Ąlle. F├╝r einige Dinge gibt es inzwischen zwar Personal, aber l├Ąngst nicht f├╝r alles. Ich finde: Manche Dinge muss man sich in seiner Karriere und in seiner Entwicklung einfach St├╝ck f├╝r St├╝ck erarbeiten. Die Reihenfolge muss stimmen! Respekt, Erfolg, Anerkennung, das alles bekommt man nicht geschenkt. Wenn man in seiner Laufbahn ein paar lehrreiche Phasen durchlaufen hat, kann man auch mal den Mund aufmachen. Bis dahin sollte man das Zuh├Âren aber nicht vergessen.

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