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Vor Champions-League-Duell gegen Besiktas: Das große Problem des BVB

Vor Champions-League-Duell  

Dieses Problem bereitet dem BVB große Sorgen

15.09.2021, 17:33 Uhr
Vor Champions-League-Duell gegen Besiktas: Das große Problem des BVB. Erling Haaland (r.) und Marco Reus: Der Kapitän des BVB machte sich zuletzt "Sorgen".  (Quelle: imago images/RHR-Foto)

Erling Haaland (r.) und Marco Reus: Der Kapitän des BVB machte sich zuletzt "Sorgen". (Quelle: RHR-Foto/imago images)

Dortmund ist gut in die Saison gestartet. Perfekt läuft aber noch nicht alles. Gerade ein Mannschaftsteil wirkt anfällig. Trainer Marco Rose muss dafür rasch eine Lösung finden – er hofft auf einen Rückkehrer.

Der BVB trifft in der Champions League am Mittwoch auf Besiktas Istanbul (18.45 Uhr im t-online Liveticker). Für Marco Rose die erste Herausforderung auf internationalem Boden mit seinem neuen Klub. 

Der BVB-Coach kann sich über den bisherigen Start in die Bundesliga-Saison freuen. Bereits drei Mal ging er mit seiner Mannschaft als Sieger vom Platz. Lediglich gegen den SC Freiburg gab es eine Niederlage (1:2). Doch auch, wenn Dortmund aktuell auf dem dritten Tabellenplatz liegt, ist eine Sache offensichtlich.

"Wir kassieren zu viele Gegentore. Das ist einfach too much", merkte Rose selbst nach dem spektakulären Sieg gegen Leverkusen am vergangenen Samstag (Mehr dazu lesen Sie hier) kritisch an. Zwar machten die "Schwarz-Gelben" wieder vier Tore, kassierten im Gegenzug jedoch auch drei Treffer. Damit hat der BVB nach vier Spielen bereits neun Gegentore.

Nur Hertha und Greuther Fürth mit schlechterer Bilanz 

Einzig die Hertha BSC und Greuther Fürth (Platz 16 und Platz 18) haben mehr Gegentore kassiert (elf). Für einen Champions-League-Teilnehmer wie den BVB ist das keine gute Quote. Das beunruhigt auch Kapitän Marco Reus, der sich "Sorgen" macht und am vergangenen Spieltag bei Sky sagte: "Wir kriegen zu einfache Gegentore. Wir können ja nicht immer drei oder vier Tore schießen."

Eine Aussage, die durchaus berechtigt ist. Allerdings wird dem genauen Beobachter auch aufgefallen sein, dass Dortmunds offensive Taktik bisher gut aufgegangen ist. 13 Bundesliga-Tore schoss die Borussia bereits, allein fünf davon machte Stürmer Erling Haaland. Mehr Tore schoss bisher kein Klub – die Bayern sind nur gleichauf. 

Was ist das Problem der Defensive? 

Das Problem in der Defensive liegt bei einem Blick auf den Kader auf der Hand. Zu oft musste Trainer Rose rotieren, konnte auf kein eingespieltes Duo setzen. Gegen Bayer spielten in der Innenverteidigung Manuel Akanji und Neuzugang Marin Pongracic. Letzterer kam erst im August auf Leihbasis von Ligakonkurrent Wolfsburg und stand erstmals in der Startelf. Die beiden sind also noch nicht eingespielt. Auf lange Sicht ist Pongracic aber ein Spieler, der die Verteidigung stärken kann.

In den drei Partien zuvor spielte Akanji an der Seite von Axel Witsel, der eigentlich im defensiven Mittelfeld zu Hause ist. Dort spielte er auch gegen Leverkusen. Bisher konnte der BVB in der Innenverteidigung noch nicht mit der gewünschten Besetzung auflaufen. 

Auch, weil Abwehrchef Mats Hummels wegen seiner Patellasehnenprobleme noch nicht wieder voll einsatzbereit ist. Zwar sammelte er gegen Freiburg und Leverkusen jeweils ein paar Minuten, für die Startelf reichte es allerdings noch nicht. Womit dem BVB auch der Stabilisator gepaart mit der Erfahrung in der Defensive fehlte. Allerdings meldete sich Hummels vor dem Abflug in die Türkei fit, könnte eine Option für die Startelf sein.

Abgesehen davon, gab es zuletzt auch bei den Rechts- und Linksverteidigern Wechsel. Spielten gegen Eintracht und Freiburg zu Beginn der Saison noch Felix Passlack und Nico Schulz, waren es gegen Hoffenheim und Leverkusen Thomas Meunier und Raphael Guerreiro. Auch die Liste der Verletzten stellt für Rose ein Problem dar, da er ständig umbauen muss. Schulz fehlt dem BVB noch immer verletzt, ebenso wie Emre Can und Mateu Morey.  

Sollte Hummels tatsächlich von Beginn an in der Champions League auflaufen, wäre dies ein erster Schritt zu mehr Stabilität und Sicherheit. Was sich wiederum positiv auf die zuletzt sämtlichen Ballverluste auswirken könnte. Lothar Matthäus sagte dazu bei Sky: "Der BVB ist defensiv noch nicht kompakt genug." Doch mit Hummels könnte diese Kompaktheit nun von Spiel zu Spiel zurückkehren. 

Verwendete Quellen:

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