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Stimmen zum Tod der Queen (✝96): "England ohne Elizabeth? Das ist verheerend"


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"Ein Verlust, viel intensiver als wir erwartet haben"

Von t-online, dpa, afp, reuters, sje

Aktualisiert am 10.09.2022Lesedauer: 11 Min.
Das bewegte Leben von Queen Elizabeth II.: Schon im Alter von 27 Jahren bestieg sie den Thron. (Quelle: t-online)
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Die Welt weint um Königin Elizabeth II. Es kondolieren der Papst, Bundespräsident Steinmeier, Königsfamilien weltweit – und Paddington Bär.

Das Wichtigste im Überblick


  • Reaktionen aus anderen Königshäusern
  • Reaktionen von Prominenten
  • Reaktionen aus der britischen Politik
  • Reaktionen aus der deutschen Politik
  • Reaktionen aus der internationalen Politik
  • Teilen Sie uns Ihre Gedanken mit

In aller Welt trauern die Menschen. Aus anderen Königshäusern, von Prominenten und Politikern kamen am Abend Beileidsbekundungen.

Reaktionen aus anderen Königshäusern

Der mit Königin Elizabeth II. verwandte schwedische König Carl XVI. Gustaf würdigte die gestorbene Queen für ihren Einsatz als Staatsoberhaupt. "Die Königin diente ihren Ländern und dem Commonwealth mit einer einzigartigen Hingabe und mit Pflichtgefühl. Sie war ständig präsent, nicht nur in der britischen Gesellschaft, sondern auch international", teilte der Monarch in einer Erklärung seines Hofes mit. Außerdem sei sie seiner Familie immer eine gute Freundin gewesen.

Die norwegische Königsfamilie reagierte mit großer Trauer auf die Nachricht vom Tod der Queen. Elizabeth II. habe sich hingebungsvoll ihrer Arbeit gewidmet und sei dem britischen Volk durch Freuden und Sorgen sowie Höhen und Tiefen gefolgt, wurde Norwegens König Harald V. in einer Erklärung des norwegischen Königshauses zitiert. "Unser Beileid geht auch an das britische Volk." Nach Angaben des Hofes hat Harald beschlossen, die Flaggen am Osloer Schlossbalkon am Freitag auf halbmast zu setzen.


Königin Elizabeth II.: Ihr Leben in Fotos

Königin Elizabeth II.: Von 96 Jahren saß sie 70 auf dem Thron von England. Die Monarchin hatte in bewegtes Leben, das von Familie und Liebe geprägt war.
Auch die Königin war mal ein Baby: Prinz Albert Frederick Arthur George und seine Frau Elizabeth Bowes-Lyon freuen sich 1926 über die Geburt von Prinzessin Elizabeth.
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König Philippe und Königin Mathilde von Belgien trauern um Queen Elizabeth II. Jede Begegnung werde für immer in ihren Erinnerungen verankert bleiben, teilte das Königspaar mit. Sie sei eine außerordentliche Persönlichkeit gewesen. Während ihrer gesamten Regierungszeit habe sie Würde, Mut und Hingabe gezeigt. Das Vereinigte Königreich habe eine außergewöhnliche Monarchin verloren, die tiefe Spuren in der Geschichte hinterlassen habe. "Wir sprechen der königlichen Familie und dem britischen Volk unser tiefstes Beileid aus."

Der spanische König Felipe VI. und seine Frau Letizia sprachen der britischen Königsfamilie ihr Beileid in einem auf Englisch verfassten Telegramm aus. Die Queen habe "die wichtigsten Kapitel der Weltgeschichte unserer Zeit mitgeschrieben", heißt es darin. König Felipe VI. lobte ihr "Pflichtbewusstsein und Engagement". Sie habe ihr ganzes Leben ihrem Volk gewidmet. "Sie wird uns sehr fehlen", schrieb er und unterzeichnete schlicht mit Felipe.

Reaktionen von Prominenten

Moderatorin und Adelsexpertin Mareile Höppner ist betroffen vom Tod der Queen. Bei Instagram schreibt sie: "Egal wie man zu den Royals steht, ob man die Monarchie für eine nützliche Sache sieht oder nicht: der Welt wird etwas fehlen. Etwas, dass man nicht einfach ersetzen kann. Eine der größten Persönlichkeiten unserer Zeit. Und ganz persönlich wird sie mir fehlen. Weil ich sie unzählige Mal beobachten durfte, irgendwie war sie auch ein Teil meines Lebens."

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Der britische Musiker Elton John hat sich angesichts des Todes der britischen Königin Elizabeth II. "zutiefst traurig" gezeigt. "Queen Elizabeth war ein großer Teil meines Lebens von der Kindheit bis heute und ich werde sie sehr vermissen", schrieb der Musiker auf Twitter. "Sie hatte eine inspirierende Präsenz und hat das Land mit Anmut, Anstand und einer ehrlichen mitfühlenden Wärme durch einige unserer größten und dunkelsten Momente geführt." Königin Elizabeth II. war am Donnerstag im Alter von 96 Jahren gestorben.

Mit persönlichen Worten gedachte der britische Musiker Mick Jagger der verstorbenen Queen Elizabeth II. "Mein ganzes Leben lang war ihre Hoheit, Königin Elizabeth II., immer da", schrieb der Frontmann der Rolling Stones auf Twitter. "Ich erinnere mich, dass ich in meiner Kindheit die Höhepunkte ihrer Hochzeit im Fernsehen geschaut habe. Ich erinnere mich an sie als eine schöne junge Frau, bis hin zur sehr geliebten Großmutter der Nation."

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Der britische Rockmusiker Ozzy Osbourne schrieb auf Instagram, er trauere mit seinem Land um "den Tod unserer größten Königin". "Schweren Herzens sage ich, dass der Gedanke an England ohne Königin Elizabeth II. verheerend ist."

James-Bond-Darsteller Daniel Craig reagierte "tief traurig" auf den Tod von Queen Elizabeth II. "Meine Gedanken sind bei der königlichen Familie, bei denen, die sie liebte, und bei all jenen, die sie liebten", sagte der 54-Jährige, der in "No Time To Die" («Keine Zeit zu sterben») zum letzten Mal als Geheimagent im Dienste Ihrer Majestät auftrat, der britischen Nachrichtenagentur PA. "Sie hinterlässt ein unvergleichliches Vermächtnis und wird sehr vermisst werden."

Der Tod der Queen ging auch an der beliebten britischen Kinderbuchfigur Paddington Bär nicht spurlos vorüber. Genauer gesagt am offiziellen Twitteraccount "@paddingtonbear". Dort hieß es am Donnerstag nach Bekanntwerden des Todes der Monarchin: "Danke für alles, Madam" («Thank you Ma'am, for everything»). Der Tweet wurde in kürzester Zeit tausendfach geteilt und gelikt.

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Der italienische Sänger Andrea Bocelli schrieb auf Twitter, es sei ein Privileg gewesen, die Gelegenheit gehabt zu haben, bei mehreren Gelegenheiten für die Queen gesungen zu haben. "Wir haben eine der Schlüsselfiguren der Zeitgeschichte verloren: eine außergewöhnliche Frau, einen charismatischen Eckpfeiler der Gesellschaft."

Der brasilianische Fußballstar Pelé schrieb auf Twitter, er sei einer großer Bewunderer der Queen gewesen. Er habe sie zum ersten Mal 1968 getroffen. "Ihre Taten haben Generationen geprägt. Dieses Vermächtnis wird für immer bestehen."

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Fürstin Gloria von Thurn und Taxis bezeichnete den Tod Königin Elizabeths II. als großen Verlust. "Die Königin von England ist natürlich unser aller Königin – nicht nur wegen ihrer deutschen Abstammung und ihres deutschen Ehemanns, sondern vor allem wegen der kulturellen Institution, die das Königshaus in England darstellt", sagte sie im Fernsehsender Welt. "Die ganze Tradition, die ganze Weltanschauung, die mit dem Königshaus einhergeht, ist prägend für die letzten – ich würde sagen – 90 Jahre. Und jeder kennt Königin Elizabeth; ihr Ableben ist für uns alle ein sehr, sehr großer Verlust", sagte sie. Charles werde aber ein "hervorragender König" sein.

Papst Franziskus zeigte sich "tieftraurig" über den Tod der Queen. In einem persönlichen Telegramm an den neuen britischen König Charles III. würdigte das Oberhaupt der katholischen Kirche am Donnerstag "die Hingabe" der Queen an ihre Aufgaben und ihren "standhaften Glauben in Jesus Christus". Der Papst teilte in seinem Telegramm auf Englisch zudem mit, dass er für die "ewige Ruhe" der Königin ebenso bete wie für Charles III. als neuen König.

Reaktionen aus der britischen Politik

Die britische Premierministerin Liz Truss würdigte Königin Elizabeth II. als "Fels", "auf dem das moderne Großbritannien errichtet wurde". Der Tod der Queen sei ein "riesiger Schock für die Nation und die Welt", sagte die konservative Politikerin in einer Rede in der Londoner Downing Street. Das Land sei unter ihrer Herrschaft gewachsen und gediehen, so Truss weiter. "Wegen ihr ist Großbritannien heute das großartige Land, das es ist." Dafür sei sie von den Menschen im Vereinigten Königreich und auf der ganzen Welt geliebt worden.

Queen Elizabeth, Britain's longest-reigning monarch and the nation's figurehead for seven decades, has died aged 96
"Schock für die Nation": Die neue Premierministerin Truss äußerte sich kurz nach dem Tod der Queen. (Quelle: Glomex)

Truss sagte mit Blick in die Zukunft: "Wir läuten eine neue Ära in der grandiosen Geschichte unseres großartigen Landes ein, genau wie Ihre Majestät es sich gewünscht hätte, indem wir die Worte sagen: Gott schütze den König (God save the King)."

Auch die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon würdigte die gestorbene Queen: "Die Queen war unerschütterlich in ihrem Pflichtbewusstsein und in ihrem Engagement für das Gemeinwesen und unübertroffen in ihrer Hingabe für die Menschen dieses Landes und des gesamten Commonwealth", zitierte die britische Nachrichtenagentur PA die Politikerin.

Der ehemalige Premierminister Boris Johnson sprach in einem Statement auf Twitter vom traurigsten Tag des Landes. "In unseren Herzen ist der Schmerz über das Ableben unserer Königin ein tiefes und persönliches Gefühl des Verlustes – vielleicht viel intensiver, als wir erwartet haben." Die Queen habe so zeitlos gewirkt, dass man geglaubt habe, sie würde einfach immer weiter machen.

Reaktionen aus der deutschen Politik

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier kondolierte dem britischen Königshaus. "Königin Elizabeth II. ist eine Frau, die ein Jahrhundert geprägt hat", schrieb er laut Sprecherin an das Königshaus. Sie habe Zeitgeschichte erlebt und selbst geschrieben. "Ihre Majestät genoss auf der ganzen Welt höchstes Ansehen und Respekt."

Auch Bundeskanzler Olaf Scholz bekundete sein Beileid: "Wir trauern um Queen Elizabeth II. Sie war Vorbild und Inspiration für Millionen, auch hier in Deutschland. Ihr Einsatz für die deutsch-britische Aussöhnung nach den Schrecken des Zweiten Weltkrieges bleibt unvergessen. Sie wird fehlen, nicht zuletzt ihr wundervoller Humor."

Bundesaußenministerin Annalena Baerbock drückte ihr Bedauern über den Tod der britischen Königin Elizabeth II. aus. "Wir trauern mit unseren britischen Freund*innen um #QueenElizabeth II. Sie war für ihr Land fast 100 Jahre lang Quelle der Stärke und Zuversicht", schrieb die Grünen-Politikerin am Donnerstagabend auf Twitter. "Deutschland bleibt ihr ewig dankbar, dass sie uns nach dem Terror des Zweiten Weltkriegs die Hand zur Versöhnung gereicht hat."

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Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) hat den Tod der britischen Königin Elizabeth II. als Verlust "für uns alle" bezeichnet. "Die #QueenElizabeth II war für mich die Königin aller liberalen Demokratien", schrieb Lindner bei Twitter. "Mit dem britischen Volk sind wir in Trauer vereint."

Auch CDU-Chef Friedrich Merz bedauerte den Tod der Queen. Ihr Tod erfülle ihn mit "tiefer Trauer", schrieb Merz auf Twitter. "70 Jahre lang war sie international ein Symbol für Verlässlichkeit und Würde." Die CDU werde ihren Parteitag am Freitag in Hannover mit einer Schweigeminute für die Queen beginnen, schrieb Merz.

CSU-Chef Markus Söder würdigte den Verdienst der Queen: "Mit dem Tod von Queen Elizabeth II. endet eine Ära. 70 Jahre war sie Königin und zugleich moralische Instanz und Kompass. Auch ganz Bayern wird sie vermissen. Unsere Gedanken sind bei der Familie und dem Vereinigten Königreich."

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Der Deutsche Bundestag unterbrach seine Debatte am Donnerstagabend, um in einer Gedenkminute die verstorbene britische Königin Elizabeth II. zu würdigen. Die Parlamentarier erhoben sich dazu von ihren Sitzen. Bundestagsvizepräsidentin Yvonne Magwas (CDU) hatte die Abgeordneten darum gebeten, nachdem sie die Nachricht vom Tod der Queen verlesen hatte. "Wir sind, denke ich, alle in Gedanken bei der Familie."

Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (SPD) sagte am Abend: "Sie stand für Würde, Zusammenhalt und Zuversicht. Beeindruckende 70 Jahre lange hat sie sich in den Dienst des Vereinigten Königreiches gestellt, weltweit genoss sie riesigen Respekt. Meine Gedanken sind bei ihren Angehörigen."

Altkanzlerin Angela Merkel (CDU) zeigte sich tief betroffen. Sie habe die Nachricht vom Tod der Queen "mit größter Trauer" vernommen, erklärte Merkel in Berlin. Mit ihrem Tod gehe "eine Epoche zu Ende", fügte sie hinzu. "Es gibt keine Worte, die die überragende Bedeutung dieser Königin, ihres Pflichtgefühls, ihrer moralischen Integrität, ihrer Hingabe und ihrer Würde über sieben Jahrzehnte für das Vereinigte Königreich, für Europa und die Welt auch nur annähernd würdigen können", betonte Merkel. Sie blicke "mit größter Dankbarkeit" auf ihre Begegnungen mit der Queen zurück. "Die Ehre, dass ich sie mehrmals treffen durfte und sie mich zum Ende meiner Amtszeit im vergangenen Jahr noch ein letztes Mal empfing, wird mir immer unvergessen bleiben", erklärte die frühere Kanzlerin. Sie sprach der königlichen Familie ihre Anteilnahme aus.

Reaktionen aus der internationalen Politik

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kondolierte zum Tod von Königin Elizabeth II. "Im Namen des ukrainischen Volkes sprechen wir der königlichen Familie, dem Vereinten Königreich und dem Commonwealth aufrichtiges Beileid aus zu diesem nicht wieder gut zu machenden Verlust", schrieb Selenskyj auf Twitter. "Unsere Gedanken und Gebete sind mit Ihnen." Großbritannien ist international einer der wichtigsten Unterstützer der Ukraine im Abwehrkampf gegen die russische Invasion.

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Kanadas Premierminister Justin Trudeau gedachte nach dem Tod der britischen Königin Elizabeth II. deren "Weisheit, Mitgefühl und Wärme". Daran würden sich Kanadier für immer erinnern, schrieb Trudeau am Donnerstag per Kurznachrichtendienst Twitter. Seine Gedanken und die der Kanadier seien in dieser "schwierigsten Zeit" bei der britischen Königsfamilie.

US-Präsident Joe Biden würdigte die gestorbene britische Königin Elizabeth II. als einzigartige Staatsfrau. "Ihre Majestät Königin Elizabeth II. war mehr als eine Monarchin. Sie hat eine Ära geprägt", ließ Biden in Washington mitteilen. Die sieben Jahrzehnte ihrer geschichtsträchtigen Herrschaft seien ein Zeitalter beispiellosen menschlichen Fortschritts gewesen, in der sie auch in Krisen für ihr Land da war. "Sie ertrug die Gefahren und Entbehrungen eines Weltkriegs an der Seite des britischen Volkes und sammelte es während der Verwüstung einer globalen Pandemie". "Königin Elizabeth II. war eine Staatsfrau von unübertroffener Würde und Beständigkeit, die das felsenfeste Bündnis zwischen dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten vertiefte", so Biden weiter. Er betonte zudem die Unterstützung der Queen "in unseren dunkelsten Tagen nach dem 11. September". In den USA werden die Flaggen auf halbmast gesetzt, erklärte er.

Ex-US-Präsident Donald Trump würdigte das "enorme Vermächtnis von Frieden und Wohlstand" der gestorbenen britischen Königin Elizabeth II. "Möge Gott die Königin segnen, möge sie für immer in unseren Herzen regieren und möge Gott sie und Prinz Philip in ständiger Obhut halten", schrieb er auf der von ihm mitbegründeten Plattform Truth Social. Auch im Namen seiner Frau Melania sprach er den Briten sein Beileid aus. Die Queen werde "für immer für ihre Treue zu ihrem Land und ihre unerschütterliche Hingabe an ihre Landsleute und Frauen in Erinnerung bleiben".

Der ehemalige US-Präsident Barack Obama und seine Frau Michelle Obama würdigten die engagierte Führung und das politische Vermächtnis der Queen. "Sie hörte gut zu, dachte strategisch und war für beachtliche diplomatische Erfolge verantwortlich. Und doch trug sie ihre hohen Titel mit einer gewissen Leichtigkeit", schrieben die Obamas in einem Statement zum Tod der britischen Königin. Königin Elizabeth II. habe die Welt in ihren Bann gezogen, ihre lange Regierungszeit sei von "Anmut, Eleganz und einer unermüdlichen Arbeitsmoral geprägt" gewesen.

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Der ehemalige US-Präsident Bill Clinton brachte seine Trauer und seinen Dank zum Ausdruck. "Hillary und ich trauern um Ihre Majestät, Königin Elisabeth II., und wir schließen uns den Menschen im Vereinigten Königreich, im Commonwealth und in der ganzen Welt an, um für ihr außergewöhnliches Leben zu danken", teilte Clinton am Donnerstag mit. Während ihrer bemerkenswerten 70-jährigen Regierungszeit habe die Queen Großbritannien "mit unermüdlicher Anmut, Würde und echter Fürsorge für das Wohlergehen aller Menschen durch große Veränderungen geführt. Ob bei Sonnenschein oder Sturm, sie war eine Quelle der Stabilität, Gelassenheit und Stärke."

Auch seine Frau, die Ex-Außenministerin und Ex-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton äußerte sich auf Twitter: "Nur wenige Menschen in der Geschichte der Menschheit haben ihr Volk mit einer solchen Beständigkeit und Anmut geführt wie Königin Elizabeth", schrieb sie. "Mein Beileid an alle, die heute um ihren Tod und das Ende einer Ära trauern."

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron würdigte die verstorbene britische Königin Elizabeth II. als Königin mit Herz und Freundin Frankreichs. "Ihre Majestät Königin Elizabeth II. verkörperte über 70 Jahre lang die Kontinuität und Einheit der britischen Nation", schrieb Macron auf Twitter. "Ich behalte sie als eine Freundin Frankreichs in Erinnerung, eine Königin mit Herz, die ihr Land und ihr Jahrhundert für immer geprägt hat."

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan schrieb auf Twitter: "Mit Bestürzung habe ich heute vom Tod von Elizabeth erfahren. Mein ein tiefstes Beileid gilt unseren Verbündeten – der Königsfamilie, der Bevölkerung und der Regierung des Vereinigten Königreichs."

Der russische Präsident Wladimir Putin würdigte die gestorbene britische Königin. "Über viele Jahrzehnte hat sich Elizabeth II. zu Recht der Liebe und Achtung ihrer Untertanen erfreut und auch ihres weltweiten Ansehens." Das schrieb Putin nach Angaben des Kremls in einem Beileidstelegramm an den neuen König Charles III. Putin bat den Nachfolger, seine Anteilnahme der königlichen Familie und der Bevölkerung Großbritanniens zu übermitteln. Die Queen hatte den Kremlchef 2003 in London im Buckingham-Palast empfangen, wobei Putin sie unhöflicherweise warten ließ.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen schrieb in einem Brief an den neuen König Charles III.: "Erlauben Sie mir, Ihrer Majestät, der königlichen Familie und dem britischen Volk mein aufrichtiges Beileid im Namen der Europäischen Union auszudrücken." Der Mut und die Hingabe der Queen, ihrem Land zu dienen, seien für viele eine Quelle großer Stärke und ein Anker der Stabilität in den schwersten Zeiten gewesen. Sie sei eine persönliche Inspiration gewesen, so von der Leyen. "Wir wünschen Ihrer Majestät und dem Volk des Vereinigten Königreichs Stärke und Weisheit bei der Fortsetzung ihrer Arbeit", schrieb sie an Charles.

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg sprach der britischen Königsfamilie sein Beileid zum Tod von Königin Elizabeth II. aus. Er sei "zutiefst traurig" über ihren Tod, schrieb der norwegische Politiker am Donnerstag auf Twitter. "Mehr als 70 Jahre lang war sie ein Beispiel für selbstlose Führung und öffentlichen Dienst." Sein tiefes Beileid gehe auch an die Nato-Verbündeten Großbritannien und Kanada sowie an die Menschen des Commonwealth.

UN-Generalsekretär António Guterres zeigte sich "zutiefst traurig". Der Familie der Queen und den Menschen in Großbritannien und dem Commonwealth sprach er per Mitteilung sein Mitgefühl aus. Elizabeth II., die während ihrer Zeit als Königin auch zweimal im UN-Hauptquartier in New York zu Gast gewesen sei, sei auf der ganzen Welt für ihre "Anmut, Würde und Hingabe" bewundert worden, sagte Guterres. In Jahrzehnten des Wandels habe sie eine "beruhigende Präsenz" geboten. "Die Welt wird sich noch lange an ihre Hingabe und ihre Führungskraft erinnern."

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagenturen AFP, dpa, Reuters
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