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Als Bewerber auf Karrieremessen punkten

Von dpa
11.11.2019Lesedauer: 2 Min.
Chance fĂŒr Bewerber: Eine Jobmesse ist eine gute Gelegenheit potenzielle Arbeitgeber kennenzulernen.
Chance fĂŒr Bewerber: Eine Jobmesse ist eine gute Gelegenheit potenzielle Arbeitgeber kennenzulernen. (Quelle: Robert GĂŒnther/dpa-tmn./dpa)
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Langenfeld/DĂŒsseldorf (dpa/tmn) - Der Lebenslauf liegt ausgedruckt in der Mappe, die Schuhe sind geputzt, und die Motivation ist groß - aber an der EingangstĂŒr der Karrieremesse bekommen viele feuchte HĂ€nde.

Kein Wunder: Schließlich lernen Besucher dort womöglich ihren neuen Arbeitgeber kennen. Dass so ein Termin - nicht anders als ein VorstellungsgesprĂ€ch - also oft fĂŒr NervositĂ€t und weiche Knie sorgt, ist nachvollziehbar.

Viele stolpern dabei zu unbedarft in die Messehallen. "Meine Erfahrung ist, dass Bewerber sich um Kopf und Kragen reden", hat Jobcoach Tanja Herrmann-Hurtzig aus Langenfeld beobachtet. Die Trainerin ist seit 20 Jahren im Personalmanagement tÀtig und war bereits auf vielen Jobmessen.

GrĂŒndliche Vorbereitung ist daher das A und O. Am besten informieren sich Interessierte schon vorab, welche Unternehmen auf der Messe vertreten sein werden und gehen bei der Recherche etwas in die Tiefe. "Wie heißt der Ansprechpartner, wie groß ist das Unternehmen, was sind die Produkte, wie ist der Wettbewerb?", zĂ€hlt Herrmann-Hurtzig auf. Wer schon vorab Stellenausschreibungen eines Unternehmens studiert, kann Hinweise auf gewĂŒnschte Kompetenzen finden.

LĂŒgen ist bei der SelbstprĂ€sentation Quatsch

Bewerber suchen jedoch nicht immer aus einer Siegerposition heraus nach einer neuen Stelle. Arbeitslosigkeit, Erziehungszeiten, gebrochene Erwerbsbiografien oder Frust im aktuellen Job können bei der SelbstprĂ€sentation hemmen. "Das ist immer eine Frage der Perspektive", so Herrmann-Hurtzig. Aber: Miesepeter sucht keiner. "Ich wĂŒrde immer sagen: Welche Erwartungen habe ich an das Unternehmen, was möchte ich gerne in Zukunft machen, damit ich auch meine volle KapazitĂ€t einbringen kann?"

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LĂŒgen muss dabei niemand, denn Personaler verstehen, dass nicht immer alles im Leben glatt lĂ€uft. Besser sei eine positive Haltung zu den eigenen BerufsplĂ€nen, so Herrmann-Hurtzig - unterstĂŒtzt von einer offenen Körpersprache und einem LĂ€cheln im Gesicht. Wer unsicher ist, sollte vorab mit Freunden oder einem AufnahmegerĂ€t ĂŒben.

Erste MessestĂ€nde zum ÜbungsgesprĂ€ch nutzen

Es spricht auch nichts dagegen, gleich vor Ort loszulegen. Je öfter man eine Situation durchspielt, desto souverĂ€ner wird man. Wer will, kann am Stand eines weniger favorisierten Unternehmens sein erstes GesprĂ€ch absolvieren, rĂ€t Marc Tenbieg, geschĂ€ftsfĂŒhrender Vorstand im Deutschen Mittelstands-Bund (DMB).

Er hat Strategien parat, um im GedÀchtnis zu bleiben: "Ich finde Bewerbungsmappen in Papierform grundsÀtzlich nicht verkehrt. Die kann ich nicht so verstecken wie einen E-Mail-Ordner." Ein USB-Stick mit digitalen Unterlagen könne aber ebenso eingereicht werden.

Gehen Bewerber also am Ende eines langen Messetages nicht nur mit Taschen voll Kugelschreibern und Flyern nach Hause, sondern auch mit zahlreichen Job-Angeboten im GepÀck? Wie erfolgversprechend die Messen sind, lÀsst sich pauschal nicht sagen.

FĂŒr Diana Antwerpes vom Arbeitgeberservice der Arbeitsagentur in Nettetal ist ein Plus von Jobmessen auf jeden Fall, dass es feste GesprĂ€chsslots gibt, die Kandidaten bei den Unternehmen buchen können.

Auf den Messen gibt es zudem oft ein weitgefĂ€chertes Rahmenprogramm und Workshops. Tenbieg sieht diese flankierenden Events positiv. So schaffe beispielsweise ein Business-FrĂŒhstĂŒck am Stand eine lockere AtmosphĂ€re.

Wer bei Unternehmen auf der Messe punkten konnte, sollte den Kontakt festigen. Herrmann-Hurtzig rĂ€t, zĂŒgig eine E-Mail zu schreiben oder Online-Karriereportale zum Netzwerken zu nutzen.

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