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Schlechter Schufa-Score – so steigern Sie Ihre BonitĂ€t

  • Christine Holthoff
Von Christine Holthoff

Aktualisiert am 30.01.2022Lesedauer: 3 Min.
Schufa-Bewertung (Symbolbild): Wie hoch ist das Risiko eines Zahlungsausfalls? Wirtschaftsauskunfteien wie die Schufa bewerten die BonitÀt von Verbrauchern.
Schufa-Bewertung (Symbolbild): Wie hoch ist das Risiko eines Zahlungsausfalls? Wirtschaftsauskunfteien wie die Schufa bewerten die BonitÀt von Verbrauchern. (Quelle: Catherine Waibel/dpa-tmn-bilder)
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Kein Kredit ohne BonitĂ€tsprĂŒfung: Hohe Summen leiht Ihnen Ihre Bank nur, wenn Sie gewisse Kriterien erfĂŒllen. Aber was meint BonitĂ€t eigentlich genau? Und was können Sie tun, wenn Ihre BonitĂ€t zu niedrig ist?

Das Wichtigste im Überblick


  • Was ist BonitĂ€t?
  • Wie wird die BonitĂ€t berechnet?
  • Wie bekomme ich wieder eine gute BonitĂ€t?

Um einen Kredit zu bekommen, mĂŒssen Sie vor allem eines vorweisen können: eine ausreichend gute BonitĂ€t. Banken, Sparkassen und andere Kreditinstitute prĂŒfen diese ganz genau.

Doch was heißt das eigentlich? Wir erklĂ€ren, was sich hinter dem Begriff BonitĂ€t verbirgt, was das fĂŒr Sie als potenziellen Kreditnehmer bedeutet und was Sie tun können, wenn die Bank Ihre BonitĂ€t fĂŒr zu gering hĂ€lt.

Was ist BonitÀt?

Wenn sich Banken und Kreditinstitute Ihre BonitĂ€t anschauen, wissen sie anschließend recht gut Bescheid, ob sie Ihnen einen Kredit gewĂ€hren sollte oder lieber nicht. Die BonitĂ€t gibt nĂ€mlich Auskunft darĂŒber, ob Sie das Geld wohl rechtzeitig und komplett zurĂŒckzahlen werden.

Sie verrĂ€t der Bank also nicht nur, ob Sie auf Dauer ĂŒber genug Mittel verfĂŒgen werden, sondern auch, wie hoch Ihre Zahlungsmoral schĂ€tzungsweise sein wird. Oder kurz gesagt: wie gut Sie mit Geld umgehen können.

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Je höher Ihre BonitĂ€tseinstufung, desto sicherer kann sich die Bank sein, dass sie das Geld auch zurĂŒckbekommt. FĂŒr Sie bedeutet das: Mit steigender BonitĂ€t steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass Sie den gewĂŒnschten Kredit ĂŒberhaupt erhalten. Und: Der Kredit wird fĂŒr Sie gĂŒnstiger.

Andersherum gilt: Je höher die Wahrscheinlichkeit eines Zahlungsausfalls, je niedriger also Ihre ZahlungsfĂ€higkeit, desto schlechter ist Ihre BonitĂ€t. Dann kommt die Bank wahrscheinlich zu dem Schluss, dass Sie nicht kreditwĂŒrdig sind – und der Kredit wird abgelehnt. Auch ein Ratenkauf, Handy- oder Mietvertrag kann Ihnen so durch die Lappen gehen.

Wie wird die BonitÀt berechnet?

Die Banken bekommen Informationen ĂŒber Ihre BonitĂ€t von der Schufa oder anderen Auskunfteien wie Crif BĂŒrgel oder Creditreform. Das sind jedoch, anders als viele denken, keine staatlichen Stellen – sondern private Unternehmen.

Um Ihre BonitĂ€t zu prĂŒfen, schaut sich die Schufa zum Beispiel Daten zu Bankkonten, Kreditkarten, Darlehen, Leasing- und RatenvertrĂ€ge an sowie eventuelle Inkassoverfahren, Kreditanfragen und EintrĂ€ge in öffentlichen Schuldnerverzeichnissen.

Dabei kann sie auf sogenannte Negativmerkmale stoßen. Also zum Beispiel jede Art von Schulden oder zu spĂ€t bezahlte Rechnungen und Raten. Negativmerkmale wirken sich immer schlecht auf die BonitĂ€t aus, es gibt jedoch Unterschiede zwischen weichen, mittleren und harten Merkmalen.

Der Übergang zwischen weichen und mittleren Negativmerkmalen ist fließend. Sie haben zudem eine vergleichsweise geringe Aussagekraft, wohingegen harte Negativmerkmale gerichtlich bestĂ€tigt sind oder es liegt ihnen ein rechtskrĂ€ftiges Urteil zugrunde. Dadurch gelten sie als kraftvolle Beweise fĂŒr eine eher niedrige BonitĂ€t.

Beispiele fĂŒr harte Negativmerkmale sind:

  • Nichtabgabe der Vermögensauskunft
  • Ausgeschlossene oder nicht nachgewiesene GlĂ€ubigerbefriedigung
  • Insolvenzverfahren

Aus all diesen Daten berechnet die Schufa fĂŒr Privatpersonen dann einen sogenannten Score. Der gibt an, wie wahrscheinlich es im Allgemeinen ist, dass Sie Ihre Schulden zurĂŒckzahlen oder andersherum: wie hoch das Risiko ist, dass Sie das gerade nicht tun. Letzteres nennt sich Ausfallwahrscheinlichkeit.

Ein BonitĂ€tsscore einer Auskunftei wie der Schufa ist aber noch nicht alles, was die Bank benötigt, um Ihre BonitĂ€t zu schĂ€tzen. Wichtig sind außerdem die Höhe Ihrer EinkĂŒnfte, Informationen darĂŒber, wie sicher Ihr Job ist, wie hoch Ihre Ausgaben sind, ob Sie Familie haben und wo sie wohnen. All das will die Bank von Ihnen selbst wissen.

Diese BonitĂ€tskriterien fließen in die mathematische Berechnung ein:

  • KreditvertrĂ€ge
  • LeasingvertrĂ€ge
  • MobilfunkvertrĂ€ge
  • RatenzahlungskĂ€ufe
  • Zahlungsverhalten (pĂŒnktliche Zahlungen oder RĂŒcklastschriften)

Diese BonitĂ€tskriterien fließen in die persönliche Berechnung ein:

  • Nettoeinkommen
  • Arbeitsvertrag
  • Sicherheiten
  • KontofĂŒhrung (Lastschriften vorhanden)
  • Familienstand

Wie bekomme ich wieder eine gute BonitÀt?

Um kreditwĂŒrdiger zu werden, sollten Sie diese Tipps beherzigen:

  • PrĂŒfen Sie regelmĂ€ĂŸig Ihre Schufa-BonitĂ€tsauskunft und legen Sie bei Fehlern sofort Widerspruch ein. Diese Selbstauskunft zeigt Ihnen, welche Daten ĂŒber Sie gespeichert sind. Sie können die Schufa-Auskunft einmal im Jahr kostenlos beantragen.
  • Begleichen Sie Rechnungen, Raten und andere Kredite pĂŒnktlich. Das zeugt von guter Zahlungsmoral.
  • Wenn Sie mehrere Kreditangebote einholen, achten Sie darauf, dass die Banken bei der Schufa eine "Anfrage Kreditkonditionen" und keine richtige "Kreditanfrage" stellen. Denn viele Kreditanfragen beeinflussen Ihre BonitĂ€t negativ.
  • KĂŒndigen Sie Konten und Kreditkarten, die Sie nicht nutzen. Auch eine hohe Zahl an Bankverbindungen wirft ein schlechtes Licht auf Sie.
  • Andersherum kommt es gut an, wenn Sie bei Ihrem Girokonto BestĂ€ndigkeit zeigen und es schon lange nutzen.
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