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Nächster Winter lässt die Nebenkosten deutlich steigen

t-online, Özkan Canel Altintop mit Material von dpa-AFX,AFP

Aktualisiert am 09.10.2013Lesedauer: 2 Min.
Kalter Winter: Mieter in Deutschland müssen mit höheren Nebenkosten rechnen
Kalter Winter: Mieter in Deutschland müssen mit höheren Nebenkosten rechnen (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Bereits heute müssen Mieter in Deutschland einen großen Teil ihres Einkommens für das Wohnen aufbringen - und es könnte noch teurer werden. Die Herbst- und Wintermonate stehen vor der Tür, die Tage werden kälter und die Heizungen laufen wieder. Gleichzeitig steigen die Preise für Öl, Gas oder Strom.

Schon für das Jahr 2012 mussten viele Mieter bei den Heizkosten nachzahlen. Denn es war insgesamt kälter und die Heizperiode dauerte im Vergleich zu den Vorjahren länger. Wegen der kalten Wintermonate zu Jahresbeginn und gestiegener Energiepreise müssen Mieter wohl auch 2013 fürs Heizen tiefer in Tasche greifen.

Die Jahresrechnung könnte um bis zu 18 Prozent höher liegen als 2012, vorausgesetzt, das vierte Quartal wird ähnlich kalt wie im Vorjahr, sagte Ulrich Ropertz vom Deutschen Mieterbund gegenüber t-online.de.

Heizkosten könnten deutlich steigen

Im Heizspiegel des Verbandes heißt es: "Wenn jetzt noch das vierte Quartal dieses Jahres ähnlich kalt wird, drohen Mietern um 130 bis 150 Euro teurere Heizkostenabrechnungen als 2012."

Während der Preis für Heizöl 2012 um rund neun Prozent kletterte, waren es bei Erdgas und Fernwärme jeweils fünf Prozent. Für eine durchschnittliche 70-Quadratmeter-Wohnung steigen die Jahreskosten für Heizöl um 11,2 Prozent auf 990 Euro, für Erdgas um 7,7 Prozent auf 770 Euro und für Fernwärme um 9,6 Prozent auf 860 Euro, heißt es im Heizspiegel.

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Auch für Strom müssen Verbraucher tiefer in die Tasche greifen. Laut dem Vergleichsportal Verivox sind die Strompreise für private Verbraucher und kleinere Gewerbebetriebe in den letzten 13 Jahren um fast 100 Prozent angestiegen. Nach einer Untersuchung stiegen die Stromkosten innerhalb eines Jahres sogar um rund zwölf Prozent.

Verivox: Netzentgelte steigen

Die Prognose des Portals: Mit dem Ausbau durch die Energiewende werden auch die Netzentgelte weiter steigen, schätzten jüngst die Experten von Verivox im Auftrag für t-online.de.

Demnach könnte die Ökostrom-Umlage im Jahr 2014 auf voraussichtlich knapp 6,5 Cent je Kilowattstunde steigen, erfuhr Jürgen Scheurer, Pressesprecher des Vergleichsportals auf dem Energiekongress in München Mitte September. Sieben Cent Umlage hatte zuletzt die deutsche Energie-Agentur als möglichen neuen Wert genannt. Derzeit sind es 5,3 Cent pro kWh.

Mit sieben Cent als Grundlage wären im Durchschnittshaushalt für die Umlage jährlich 280 Euro (2013: 211 Euro) zu bezahlen. Die Gesamtrechnung für das Jahr 2014 läge laut einer Verivox-Berechnung bei 1218 Euro gegenüber 1111 Euro in diesem Jahr.

30 Prozent Nebenkosten

Die Folge: Die Betriebskosten für Wohnungen werden weiter steigen. Laut "Bild.de" kommen in vielen Städten auf die Kaltmiete inzwischen mehr als 30 Prozent Nebenkosten obendrauf. Zudem rechnet das Online-Portal mit Preissteigerungen bei den so genannten kalten Betriebskosten, etwa Hausmeister und Müllabfuhr.

Den deutschen Mietern droht damit der teuerste Winter aller Zeiten. Um auf Nachzahlungen bei der Nebenkostenrechnung vorbereitet zu sein, sollten Verbraucher daher schon jetzt Geld zur Seite legen.

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