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Neue Immobilienblase: Experten warnen vor Wohnungskauf


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Experten warnen vor Immobilienblase

Von rtr
Aktualisiert am 23.04.2021Lesedauer: 1 Min.
Immobiliensuche per Poster: Die Wohnungsnot ist in vielen Städten groß. Auch der Kaufmarkt ist hart umkämpft.
Immobiliensuche per Poster: Die Wohnungsnot ist in vielen Städten groß. Auch der Kaufmarkt ist hart umkämpft. (Quelle: Müller-Stauffenberg/imago-images-bilder)
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Niedrige Zinsen treiben die Zahl der Bauaufträgen in die Höhe. Bei Bestandsimmobilien explodieren die Preise ebenfalls. Branchen-Insider warnen vor einem Kollaps.

Noch nie zuvor hatte das deutsche Bauhauptgewerbe im Monat Februar so gute Aufträge wie in diesem Jahr. Sie summierten sich auf rund 7,1 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte.

Das waren 7,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor "und damit der höchste jemals gemessene Wert" für Vergleichsmonate. Die Baubranche hat sich im Corona-Jahr 2020 als Konjunkturstütze erwiesen.

Vielversprechende Entwicklung für Baubranche

Die Auftragsentwicklung lasse für die kommenden Monate eine anziehende Bauproduktion erwarten, erklärte der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB). So seien die Aufträge allein im Wohnungsbau zuletzt um fast zehn Prozent gestiegen. "Ob das eine nachhaltige Belebung ankündigt, werden wir in den kommenden Monaten sehen", sagte ZDB-Hauptgeschäftsführer Felix Pakleppa.

Unterdessen warnen Forscher vor einer Blasengefahr auf dem Immobilienmarkt. Das Rückschlagpotenzial sei im ersten Quartal dieses Jahres in den größten sieben Städten Deutschlands auf 46 Prozent gestiegen, bundesweit auf 28 Prozent, wie das "Handelsblatt" aus einer Analyse des Marktforschungsinstituts Empirica zitiert.

Eigentumswohnungen besonders riskant

"Selbstverständlich haben wir eine Immobilienblase", sagte Empirica-Chef Reiner Braun. Kaufpreise für Eigentumswohnungen, die mehr als zehn Jahreseinkommen in den Top-7-Städten kosten, seien dauerhaft nicht zu erzielen.

Entweder die Einkommen stiegen drastisch oder die Preise würden irgendwann fallen. "Angesichts der deutschen Exportabhängigkeit und ungelöster Strukturprobleme sind Einkommenszuwächse auf breiter Front aber eher unwahrscheinlich", warnte der Experte.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur Reuters
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Zins
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