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COPD: Darum können auch Nichtraucher daran erkranken


Auch Nichtraucher können an COPD erkranken

Von dpa-tmn, t-online
Aktualisiert am 22.11.2023Lesedauer: 2 Min.
COPD: Die chronische Lungenerkrankung ist nicht heilbar. Atemnot, Husten und Auswurf sind die wichtigsten Symptome.Vergrößern des BildesCOPD: Die chronische Lungenerkrankung ist nicht heilbar. Atemnot, Husten und Auswurf sind die wichtigsten Symptome. (Quelle: Christin Klose/dpa-tmn-bilder)
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Raucher leiden oft an der chronischen Atemwegserkrankung COPD, die Atemnot verursacht und unheilbar ist. Doch auch Nichtraucher kann es treffen.

Rauchen gilt als Hauptursache für die Lungenkrankheit COPD. Dennoch erkranken auch viele Nichtraucher daran. Eine mögliche Erklärung könnten enge Atemwege bei den Betroffenen sein. Das berichtet die Deutsche Lungenstiftung unter Verweis auf aktuelle Studienergebnisse.

Was ist eine COPD und welche Symptome treten auf?

COPD ist eine Krankheit der Lunge, die gekennzeichnet ist durch fortdauernde Atemwegssymptome und Atembehinderungen. Die Buchstaben COPD stehen für den englischen Begriff Chronic Obstructive Pulmonary Disease – zu Deutsch: chronisch obstruktive Lungenerkrankung. Das bedeutet, dass die Atemwege in der Lunge – die Bronchien – dauerhaft verengt sind.

Typisch für COPD ist, dass sie sich langsam über Jahre hinweg entwickelt. Dabei verschlechtert sich die Lungenfunktion durch die verengten Atemwege immer mehr. So kommt es mit der Zeit zu einem Sauerstoffmangel und später auch zu einem erhöhten Kohlendioxidgehalt im Blut.

Enge Atemwege sind Risikofaktoren

Die Deutsche Lungenstiftung verweist auf Studien, in denen die bronchialen Verästelungen gemessen und in Beziehung zum Lungen-Gesamtvolumen gesetzt wurden. Je kleiner dieses Verhältnis war, umso enger waren die Atemwege. Durch diese könne der Atemfluss behindert werden, so die Experten. Das wiederum begünstige eine COPD. Besonders kritisch sei die Situation, wenn die Betroffenen rauchten.

Frauen häufiger betroffen als Männer

Bei Frauen sei das Bronchialsystem im Vergleich zu Männern meist enger – der Fachbegriff lautet Dysanapsis. Darum erkranken Frauen laut der Lungenstiftung bei vergleichbarem Tabakkonsum häufiger an der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD), die oft mit starkem Husten und Atemnot einhergeht.

Auch jüngere Menschen, die schon in der Kindheit eine im Vergleich zu Gleichaltrigen schlechtere Lungenfunktion haben, weisen manchmal eine Dysanapsis auf. Sie sollten nicht rauchen, rät die Lungenstiftung. Außerdem können sie mit speziellem Lungensport oder körperlicher Aktivität allgemein ihre Lungenfunktion verbessern.

Transparenzhinweis
  • Die Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung und dürfen daher nicht zur Selbsttherapie verwendet werden.
Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa-tmn
  • Deutsche Lungenstiftung e.V.
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