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FĂŒr diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfĂ€ltig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

So halten Sie Ihren Darm gesund

t-online, stw

Aktualisiert am 03.08.2018Lesedauer: 4 Min.
Darmbeschwerden können mit einigen Maßnahmen verhindert werden.
Darmbeschwerden können mit einigen Maßnahmen verhindert werden. (Quelle: PALMIHELP/getty-images-bilder)
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BlĂ€hungen, Verstopfung, Durchfall oder Bauchschmerzen – ein kranker Darm kann einem zu schaffen machen. Medikamente wie AbfĂŒhrmittel versprechen schnelle Hilfe. Doch bei ihnen ist Vorsicht geboten, denn sie können den Darm trĂ€ge machen, da er sich an die UnterstĂŒtzung von außen gewöhnt. Besser ist es, den Beschwerden des Magen-Darm-Traktes mit der richtigen ErnĂ€hrungs- und Lebensweise vorzubeugen. Wir sagen Ihnen, was dem Darm wirklich gut tut.

1. Ein Glas Wasser am Morgen trinken

Damit es gar nicht erst zu Darmbeschwerden kommt, kann man bereits am Morgen die Weichen stellen. Dazu empfehlen Ärzte ein Glas lauwarmes Wasser auf nĂŒchternen Magen zu trinken. "Dieses regt das Verdauungsorgan an und bereitet den Magen-Darm-Trakt sanft auf die folgenden Mahlzeiten vor", beschreibt Professor Stefan Hillejan, Phlebologe und Proktologe der Praxisklinik fĂŒr Venen- und Enddarmerkrankungen.

2. Auf den Rhythmus des Darms hören


Lebensmittel fĂŒr eine gesunde Darmflora

Darmflora: 100 Billiarden Bakterien besiedeln den Darm.
Joghurt
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Morgens ist der Darm besonders aktiv. Daher bekommt ihm eine ballaststoffreiche ErnĂ€hrung mit viel Obst, GemĂŒse, Vollkorn und HĂŒlsenfrĂŒchten am besten. All das beugt schmerzhaften Verstopfungen vor. Da sich am Ende des Tages der Stoffwechselprozess verlangsamt, sollte es am Abend leichte Kost gegeben. Hier empfehlen sich Fisch, GeflĂŒgel und Salat.

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3. Zeit fĂŒrs Essen nehmen

Lassen Sie sich beim Essen Zeit. Kauen Sie grĂŒndlich und schlingen Sie nicht, damit nicht zu viel Luft in den Darm gelangt.

4. Gönnen Sie dem Darm Auszeiten

Zudem sollten Sie Ihrem Darm regelmĂ€ĂŸige Ruhephasen gönnen. Laut Experten ist der Verzehr von drei Mahlzeiten pro Tag optimal. Dazwischen sollten jeweils vier bis fĂŒnf Stunden liegen. Schlagen Sie dabei nicht ĂŒber die Strenge, sondern essen Sie nur so viel bis Sie gerade satt sind. LĂ€ngere Essenspausen – Stichwort Intervallfasten – oder regelmĂ€ĂŸige Fastentage ermöglichen dem Darm zusĂ€tzlich Erholung.

5. Ballaststoffe gegen Verstopfung

Auf dem Speiseplan sollten mehrmals in der Woche ballaststoffreiche Quellmittel wie Flohsamen, Leinsamen oder Kleie stehen, da diese der Verdauung auf die SprĂŒnge helfen. Auch Trockenobst wie Feigen, Datteln und Pflaumen regen ebenfalls die VerdauungstĂ€tigkeit an.

6. Ausreichend trinken

Genauso wichtig ist es, genug zu trinken, da der Darm sonst trÀge wird. Anderthalb bis zwei Liter tÀglich sollten es sein.

7. "An apple a day"

Auch Äpfel tun dem Darm gut. Die Inhaltsstoffe der FrĂŒchte können sogar geschĂ€digte Zellschichten des Darms reparieren. Die im Obst enthaltenen Polyphenole sorgen dafĂŒr, dass sich die RĂ€ume zwischen den Zellen der Darmwand schließen, erklĂ€rt Hillejan. Dadurch können schĂ€dliche Stoffe nicht mehr ins Blut gelangen. Diese bioaktiven Stoffe kommen als Farb- oder Aromastoffe ganz natĂŒrlich in Obst, GemĂŒse oder Getreide vor und gelten als gesundheitsfördernd. Sie fangen im Körper schĂ€dliche Radikale ab, verringern Stress und hemmen EntzĂŒndungen. Daher sollte man Äpfel am besten nicht schĂ€len, sondern nur waschen, denn die gesundheitsfördernden Stoffe sitzen in der Schale.

8. Joghurt fĂŒr eine gesunde Darmflora

In einem gesunden Darm leben Milliarden nĂŒtzlicher Bakterien. Sie helfen bei der Verdauung und halten unser Immunsystem auf Trab. MilchsĂ€ure, in Lebensmitteln wie Joghurt, Kefir oder Sauerkraut, halten die Darmflora auf natĂŒrliche Weise gesund. Dabei muss man nicht zu teuren probiotischen Produkten greifen. Bereits ein normaler Vollmilch-Joghurt enthĂ€lt reichlich MilchsĂ€urebakterien.

9. KohlensÀure meiden

Verzichten Sie wenn möglich auf Sprudelwasser, Cola, Limonade, Sekt oder Bier. Denn kohlensÀurehaltige GetrÀnk können BlÀhungen verursachen. Die SÀure setzt im Magen Kohlendioxid frei. Dadurch sind im Körper mehr Gase enthalten, als er abbauen kann. Die Folge: Der Bauch blÀht sich auf.

10. Auf blÀhende Lebensmittel verzichten

Wenn Sie zu einem BlĂ€hbauch neigen, essen Sie möglichst wenig blĂ€hende Lebensmittel. Rohe Zwiebeln und Knoblauch, Bohnen, Kohl und Rohkost sind Stress fĂŒr den Darm und lassen schwefelhaltige Gase entstehen. Auch fettige Speisen können den BlĂ€hbauch begĂŒnstigen. Wer in der Mittagspause einen Salat herunter schlingt, provoziert Luft im Bauch. Besser ist es auf leichtes Essen wie Putenfleisch und gegartes GemĂŒse zurĂŒckzugreifen.

Gut zu wissen: Oft ist eine gestörte Darmflora die Ursache fĂŒr Darmbeschwerden. Aber auch eine UnvertrĂ€glichkeit gegenĂŒber bestimmten Lebensmitteln und Substanzen (Gluten) kann dazu fĂŒhren, dass Beschwerden auftreten und die Verdauungsstörung auftritt.

11. Bewegung tut dem Darm gut

Neben der ErnĂ€hrung ist auch Bewegung wichtig. Denn Bewegungsmangel lĂ€sst die Darmmuskulatur erschlaffen, was zu Verstopfung fĂŒhren kann. Mit Sport, SpaziergĂ€ngen und jeder anderen Form der Bewegung wird der Stoffwechsel aktiviert und die DarmtĂ€tigkeit angeregt. Bereits 15 Minuten Bewegung unterstĂŒtzen die DarmtĂ€tigkeit auf ganz natĂŒrliche Weise, so Hillejan.

12. Ausreichend schlafen

Achten Sie auf ausreichend Schlaf. Nach neuen Erkenntnissen erhöht Schlafmangel das Risiko fĂŒr Darmkrebs. So haben Menschen, die im Durchschnitt weniger als sechs Stunden pro Nacht schlafen, deutlich hĂ€ufiger Dickdarmpolypen als Personen, die sieben Stunden oder mehr schlafen, so der Berufsverband Deutscher Internisten. Dickdarmpolypen sind gutartige Wucherungen, die sich zu bösartigen Tumoren entwickeln können.

13. WÀrme hilft bei Verdauungsstörungen

Kommt es dennoch zu Magen- oder Darmbeschwerden, setzen viele auf die wohltuende Wirkung einer WÀrmflasche. TatsÀchlich kann WÀrme Bauchschmerzen lindern, die durch Durchfall oder Verstopfung bedingt werden. Die WÀrme entspannt den Bauch und lindert so die Schmerzen.

14. Tee trinken

Trinken Sie bei MagenkrĂ€mpfen, Bauchschmerzen oder Übelkeit Kamillen- oder Anis-Fenchel-KĂŒmmeltee. Letzterer wirkt auch bei BlĂ€hungen lindernd. Was die wenigsten wissen: Pfefferminztee ist bei Magen-Darm-Beschwerden alles andere als wohltuend. Sein Gehalt an Menthol und Ă€therischen Ölen reizen die Magenschleimhaut zusĂ€tzlich.

Wann zum Arzt mit Darmbeschwerden?

Doch die Selbstbehandlung mit natĂŒrlichen Hausmitteln hat ihre Grenzen. Halten die Darmbeschwerden lĂ€nger an, werden sie von Symptomen wie starken Schmerzen beim Stuhlgang, dyseptischen Beschwerden (verdauungsbedingte Schmerzen im Oberbauch), Fieber oder Blut im Stuhl begleitet, sollte man einen Arzt aufsuchen. Dies raten Mediziner auch Betroffenen, die bei der Stuhlentleerung stark pressen mĂŒssen.

Auch wenn die Beschwerden lĂ€nger als zwei bis drei Tage anhalten oder gar schlimmer werden, ist der Gang zum Arzt dringend zu empfehlen. Einige Mediziner raten sogar, jede neu auftretende Verstopfung Ă€rztlich untersuchen zu lassen, um organische Ursachen wie beispielsweise entzĂŒndliuche Erkrankungen des Darms oder Reizdarm auszuschließen.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dĂŒrfen nicht verwendet werden, um eigenstĂ€ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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