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Läusearten: Kopfläuse, Filzläuse und Kleiderläuse

Läuse  

Läusearten: Kopfläuse, Filzläuse und Kleiderläuse

22.07.2013, 14:40 Uhr | kk (CF), ar

Läusearten: Kopfläuse, Filzläuse und Kleiderläuse. Kopfläuse, Filzläuse, Kleiderläuse: Es gibt viele verschiedene Arten von Läusen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Kopfläuse, Filzläuse, Kleiderläuse: Es gibt viele verschiedene Arten von Läusen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Sie sind nur wenige Millimeter groß, aber dennoch eine Plage: Kopf-, Filz- und Kleiderlaus. Die verschiedenen Läusearten rufen immer die gleichen Beschwerden hervor: gerötete und juckende Bissstellen, die sich leicht entzünden. Wodurch sich die Läusearten unterscheiden, erfahren Sie hier.

Kopfläuse: Plage in Kitas und Schulen

Kopfläuse gehören zu den bekanntesten Läusearten – auch deswegen, weil sie sich so schnell vermehren. Sie sind vor allem in Kindertagesstätten und Schulen verbreitet, weil sie durch den direkten Körperkontakt oder das gemeinsame Benutzen von Kämmen, Bürsten und Hüten von einem Wirt zum nächsten gelangen. Kopfläuse setzen sich im Kopfhaar fest, meistens am Hinterkopf, aber auch im Bereich der Ohren. Zum Teil befallen sie auch Wimpern, Augenbrauen oder den Bart.

Kopfläuse selbst sind nur schwer zu entdecken, vor allem, wenn sie nur in geringer Zahl auftreten. Ihre Eier fallen hingegen deutlicher ins Auge. Die sogenannten Nissen haben eine ovale Form, sind grau-weiß gefärbt und kleben an der Basis des Haarschaftes. Die einzige Möglichkeit, sich vor dieser Läuseart zu schützen, besteht darin, sich bei Verdacht des Auftretens von den betreffenden Personen fernzuhalten.

Seien Sie aufmerksam und informieren Sie bei einem Befall die Leitung der Schule oder Kindertagesstätte ihres Kindes. Laut der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) sind Sie dazu verpflichtet einen Kopflausbefall schnellst möglichst zu melden. Die Leitung der Gemeinschaftseinrichtung ist dann dazu verpflichtet das Gesundheitsamt namentlich davon zu benachrichtigen.

Häufig unbemerkt: Filzläuse

Im Gegensatz zu anderen Läusearten bleibt ein Befall von Filzläusen häufig lange unbemerkt. Der Grund: Die Vermehrung der Filzläuse geht nur langsam vonstatten und ihre Bisse jucken weniger als die anderer Läusearten.

Weil die Filzläuse eine besondere Vorliebe für sogenannte apokrine Drüsen hegen, setzen sie sich häufig in den Genital- und Analbereich, die Achselhöhlen und an die Augenwimpern. Typischerweise erfolgt die Ansteckung mit Filzläusen beim Geschlechtsverkehr.

Tipp: Eine Intimrasur verringert das Risiko eines Filzlausbefalls.

Kleiderläuse: Auch in der Bettwäsche

Im Vergleich zu Kopfläusen sind Kleiderläuse etwas kleiner und verbreiten sich nicht auf dem Kopf des Menschen, sondern auf seiner Kleidung und in der Bettwäsche. Wenn Sie die Kleiderlaus aufspüren wollen, sollten Sie auch in der Unterwäsche und speziell den Nähten nachsehen. Hier verstecken die kleinen Blutsauger sich selbst und ihre Eier, wenn sie nicht gerade bei der Nahrungsaufnahme sind.

Die Bisse einer Kleiderlaus können sich über den ganzen Körper verteilen. Um sich vor Kleiderläusen zu schützen, ist es wichtig, Kleidung und andere Textilien, die mit Ihrer Haut in Berührung kommen, häufig zu waschen. Ob Kopfläuse, Filzläuse oder Kleiderläuse: Am besten spüren Sie die Nissen mit einer Lupe auf.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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