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Sommergrippe: Symptome, Dauer und Behandlung

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Erkältung im Sommer  

Sommergrippe: Symptome, Dauer und Behandlung

21.06.2018, 13:38 Uhr | hm (CF), mw, t-online.de

Sommergrippe: Symptome, Dauer und Behandlung. Kopfschmerzen, Fieber und Schnupfen – auch im Sommer sollten Sie sich Ruhe gönnen, um einen grippalen Infekt auszukurieren, (Quelle: Getty Images/hoozone)

Kopfschmerzen, Fieber und Schnupfen – auch im Sommer sollten Sie sich Ruhe gönnen, um einen grippalen Infekt auszukurieren, (Quelle: hoozone/Getty Images)

Husten, Schnupfen und Heiserkeit treten auch in der warmen Jahreszeit auf. Wenn sich die ersten Sommergrippe-Symptome zeigen, ist es wichtig, sich zu schonen und die Krankheit auszukurieren. Hier erfahren Sie, wie Sie die Anzeichen erkennen, wie lange die Erkrankung dauert und wie die Behandlung aussieht.

Unterschied: Sommergrippe und Influenza

Zunächst ist wichtig, den oft als Sommergrippe bezeichneten grippalen Infekt (Erkältung) von der "echten" Grippe (Influenza) zu unterscheiden. Von Laien werden die Begriffe oft synonym verwendet – medizinisch gesehen haben sie aber unterschiedliche Bedeutungen. Die echte Grippe wird durch Influenza-Viren ausgelöst, wohingegen die Erkältung durch viele verschiedene Arten von Viren verursacht werden kann.

Die beiden Krankheitsbilder werden oft verwechselt, da sich die Symptome ähneln. Der Unterschied liegt vor allem im Verlauf des Auftretens der Symptome und der Schwere der Krankheit. Bei einer Influenza treten die Symptome sehr plötzlich. Innerhalb sehr kurzer Zeit fühlen sich die Betroffenen krank, haben meist hohes Fieber und brauchen Bettruhe. Bei einer Erkältung hingegen sind die Symptome nicht so gravierend. Sie treten im Verlauf mehrerer Tage auf und reißen die Betroffenen nicht aus dem Alltagsleben.

Typische Sommergrippe-Symptome

Obwohl die sommerliche Erkältung durch andere Viren als die Erkrankung zur kalten Jahreszeit hervorgerufen wird, ähneln sich die Beschwerden teilweise. Typische Anzeichen sind:

  • Schnupfen
  • Husten
  • Fieber
  • Schüttelfrost
  • Hals-, Ohren-, Glieder- und Kopfschmerzen

Begleitet werden diese Sommergrippe-Symptome oft von Magen-Darm-Problemen wie Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall. Insgesamt fühlt sich der Betroffene abgeschlagen, müde und elend.

Dauer und Verlauf der sommerlichen Virusinfektion

Die Dauer der Akutphase der Sommergrippe liegt in der Regel bei etwa drei Tagen. Treten danach noch deutliche Sommergrippe-Symptome auf, sollten Sie einen Arzt konsultieren. Gleiches gilt, wenn das Fieber auf über 39 Grad steigt.

Ein Antibiotikum wird Ihnen der Arzt nur in den seltensten Fällen zur Behandlung einer Sommergrippe verschreiben, denn dieses hilft bei viralen Erkrankungen nicht. Es kann nur eingesetzt werden, wenn der Arzt eine zusätzliche bakterielle Infektion diagnostiziert hat. Zudem kann die häufige Einnahme von Antibiotika auf Dauer Ihre körpereigene Abwehr schwächen.

Medikamentöse Behandlung und Hausmittel: Was hilft?

Wie lassen sich Sommergrippe-Symptome also lindern? Spezielle Lutschtabletten aus der Drogerie oder Apotheke befeuchten die Schleimhäute und helfen so dank entzündungshemmender und schmerzbetäubender Wirkstoffe gegen Halsschmerzen und Hustenreiz. Den Husten selbst können Sie mit Hustenstillern oder schleimlösenden Präparaten in den Griff bekommen. Bei Fieber empfiehlt es sich, Wadenwickel herzustellen und fiebersenkende Schmerzmittel einzunehmen. Hausmittel wie Nasenspülungen, Ingwer- oder Kräutertee haben ebenfalls eine positive Wirkung.

Beachten Sie, dass der Körper jetzt viel Ruhe braucht, um wieder zu Kräften zu kommen. So verlockend das gute Wetter im Sommer also auch sein mag: Für etwa eine Woche sollten Sie sich unbedingt schonen und Maßnahmen ergreifen, um Ihr Immunsystem zu stärken.

Wie lange ist eine Sommergrippe ansteckend?

Die Viren, die für die sommerliche Erkältung verantwortlich sind, werden durch Tröpfcheninfektion übertragen. Niesen und Husten verteilt die Viren über die Luft. Haben sich die Viren im Körper eingenistet, kann eine Ansteckung schon vor dem Ausbruch der ersten Symptome stattfinden.

Die größte Ansteckungsgefahr besteht in den ersten zwei bis drei Tagen nach Auftreten der Symptome. Insgesamt besteht für etwa eine Woche Ansteckungsgefahr, je nach Zustand des Immunsystems auch länger.

Vorbeugung: So schützen Sie sich vor grippalen Infekten im Sommer

Um einer Sommergrippe wirksam vorzubeugen, können folgende Maßnahmen helfen, die das Immunsystem stärken:

  • Waschen Sie sich die Hände mehrmals täglich und gründlich mit Seife.
  • Trinken Sie mindestens 2–3 Liter Flüssigkeit pro Tag.
  • Achten Sie auf eine gesunde Ernährung mit viel Obst und Gemüse.
  • Meiden Sie zu kühl eingestellte Klimaanlagen und Zugluft.
  • Lüften Sie Ihre Räumlichkeiten und bewegen Sie sich viel an der frischen Luft.
  • Schützen Sie sich vor zu starker Sonneneinstrahlung und vermeiden Sie einen Sonnenbrand.
  • Tragen Sie nasse oder durchgeschwitzte Kleidung nicht zu lange am Körper.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.


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