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Radiojodtherapie: Wissenswertes zur Strahlentherapie


Radiojodtherapie: Wissenswertes zur Strahlentherapie

tl (CF)

Aktualisiert am 27.01.2015Lesedauer: 1 Min.
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Die Radiojodtherapie ist meist ein letzter Schritt in der Behandlung einer Schilddrüsenerkrankung. In Deutschland wird sie ausschließlich in speziellen Kliniken angeboten. Hier erfahren Sie mehr über die Methode.

Wann kommt die Radiojodtherapie zum Einsatz?

Bei der Radiojodtherapie handelt es sich um eine Strahlentherapie, die bei bösartigen und guten Schilddrüsenerkrankungen zum Einsatz kommt. Ärzte greifen auf die Methode zurück, wenn Patienten unter Knoten in der Schilddrüse oder unter Morbus Basedow leiden. Auch bösartige Schilddrüsentumore können, nach einer vorausgehenden Operation, mit der Radiojodtherapie behandelt werden, erklärt das Portal des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE). Der Behandlungsprozess gestaltet sich relativ einfach: Patienten nehmen radioaktives Jod entweder als wässrige Lösung oder Kapsel zu sich.

So funktioniert die Radiojodtherapie

Die Mediziner machen sich dabei die besonderen Eigenschaften der Schilddrüse zunutze. Das Organ ist als Einziges im menschlichen Körper in der Lage, Jod aufzunehmen. Dadurch gelangt der radioaktive Stoff ausschließlich in die Schilddrüse und nicht in andere Teile des Organismus.

An seinem Zielort zerfällt das Jod-Isotop 131 langsam und gibt Teilchen mit unterschiedlicher Strahlungsenergie ab. Dabei wird gezielt verändertes Schilddrüsengewebe zerstört, um der Krankheit entgegenzuwirken, erläutert das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“.

Aussichten auf Erfolg

Die Erfolgsaussichten der Radiojodtherapie sind vor allem bei einer Schilddrüsenüberfunktion gut. Führt die Behandlung nicht beim ersten Versuch zum gewünschten Ergebnis, kann sie auch ein zweites Mal eingesetzt werden, schreibt das UKE-Portal. Patienten müssen allerdings zwei bis sechs Monate auf die positiven Auswirkungen der Radiojodtherapie warten. In der Zwischenzeit werden Betroffene intensiv von ihrem Arzt betreut.

Transparenzhinweis
  • Die Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung und dürfen daher nicht zur Selbsttherapie verwendet werden.
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