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Makuladegeneration: Was hinter der Augenkrankheit steckt

Makuladegeneration  

Wer Probleme beim Lesen hat, sollte schnell zum Augenarzt

24.08.2020, 07:13 Uhr | dpa-tmn, t-online.de

Anzeichen für Augenkrankheiten? Machen Sie den Test

Verlieren Sie an Sehkraft? Dahinter könnte eine Netzhauterkrankung stecken. Um erste Anzeichen anzuklären, können Sie zuhause einen einfachen Test machen. Wir zeigen Ihnen, wie es geht. (Quelle: t-online.de)

Anzeichen für Augenkrankheiten?: Wir führen Sie Schritt für Schritt durch den Test. (Quelle: t-online.de)


Falls Sie plötzlich Probleme beim Ablesen der Armbanduhr haben, sollen Sie lieber nicht zu lange warten und einen Augenarzt aufsuchen. Dahinter kann eine Augenkrankheit stecken.

Im Alter werden die Augen schwächer, das ist vielen klar. Hinnehmen muss man es allerdings nicht. Im Gegenteil: Sieht jemand zum Beispiel Dinge verzerrt, kann dahinter eine Krankheit stecken, die sich unter Umständen gut behandeln lässt.

Den AMD-Patienten kann geholfen werden

Die Uhr an sich ist noch gut zu erkennen, aber wie spät ist es genau? Wer die Zeit am Handgelenk nicht mehr richtig ablesen kann, sollte zum Augenarzt gehen. Hinter den Problemen kann eine sogenannte altersabhängige Makuladegeneration (AMD) stecken, erklärt die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG). Zumindest eine Unterart dieser Erkrankung – die feuchte AMD – lässt sich mittlerweile gut behandeln.

Symptome einer Makuladegeneration

Weitere Anzeichen für die AMD sind Probleme beim Lesen oder verzerrtes Sehen. Ein Türrahmen beispielsweise wirkt dann nicht mehr gerade, sondern gekrümmt.

Die Makula sitzt in der Netzhaut und ist dafür zuständig, dass der Mensch Details scharf erkennen kann. Bei AMD-Patienten ist die Funktion der Makula gestört. Die Erkrankung beginnt mit Ablagerungen, sogenannten Drusen, später können Sinnenzellen absterben. Bei der feuchten AMD wachsen krankhafte Blutgefäße in die Netzhaut.

Der Sehverlust lässt sich deutlich hinauszögern

Augenärzte können eine Makuladegeneration leicht erkennen und dem Patienten im Fall der feuchten AMD spezielle Antikörper spritzen, die eine Bildung der krankhaften Blutgefäße verhindern. So lässt sich auch der Sehverlust deutlich hinauszögern, erklären die Fachärzte. Dafür muss die Erkrankung aber möglichst früh erkannt werden.

Zudem müssen die Patienten während der Therapie regelmäßig zum Augenarzt kommen: früher jeden Monat, mittlerweile lässt sich das Prozedere etwas flexibler an das Leben des Betroffenen anpassen.

Die zweite Form, die sogenannte trockene AMD, lässt sich bisher noch nicht wirksam behandeln. In klinischen Studien werden aber derzeit Wirkstoffe getestet, die zum Beispiel das Absterben von Sinneszellen aufhalten sollen, erklärt die DOG.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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