• Home
  • Gesundheit
  • Krankheiten & Symptome
  • Erk√§ltungskrankheiten
  • Mythen und Fakten zur Grippeschutzimpfung: Alles, was Sie wissen m√ľssen


Nachrichten
Ratgeber-Artikel

F√ľr diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgf√§ltig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Mythen und Fakten zur Grippeschutzimpfung

dpa, Teresa Nauber

Aktualisiert am 07.10.2019Lesedauer: 3 Min.
Menschen mit besonderen Risiken wird die Grippeschutzimpfung empfohlen.
Menschen mit besonderen Risiken wird die Grippeschutzimpfung empfohlen. (Quelle: thodonal/Thinkstock by Getty-Images-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild f√ľr einen TextEM-Aus f√ľr Weltfu√üballerinSymbolbild f√ľr einen TextNeue Erkenntnisse √ľber US-Sch√ľtzenSymbolbild f√ľr einen TextTennis: Das ist Marias Halbfinal-GegnerinSymbolbild f√ľr einen TextTrump erw√§gt wohl BlitzkandidaturSymbolbild f√ľr einen TextBahn: Brandbrief von MitarbeiternSymbolbild f√ľr einen TextSportmoderatorin stirbt mit 47 JahrenSymbolbild f√ľr einen TextNicky Hilton ist Mutter gewordenSymbolbild f√ľr einen TextSpanische K√∂nigin hat CoronaSymbolbild f√ľr einen TextRubel verliert deutlich an WertSymbolbild f√ľr einen TextWilliams' Witwe enth√ľllt DetailsSymbolbild f√ľr einen TextFrau uriniert neben Gleis: Hand gebrochenSymbolbild f√ľr einen Watson TeaserFC Bayern vor n√§chstem Transfer-HammerSymbolbild f√ľr einen TextSpielen Sie das Spiel der K√∂nige

Jedes Jahr im Herbst bieten √Ąrzte und auch viele Unternehmen die Grippeschutzimpfung an. Doch f√ľr wen ist sie geeignet? Und wie lange ist man dann vor einer Grippe gesch√ľtzt?

Wenn im Herbst die j√§hrliche Grippeschutzimpfung ansteht, sollten √§ltere und chronisch kranke Menschen sie unbedingt wahrnehmen ‚Äď rechtzeitig vor der n√§chsten Grippewelle. Aber wie sieht es mit gesunden Erwachsenen und Kindern aus? Und stimmt es eigentlich, dass man nach dem Pieks krank werden kann, wie manche Menschen behaupten?


Erkältungen vorbeugen: So stärken Sie Ihr Immunsystem

Trockenheit durch Heizungsluft macht die Schleimhaut anf√§llig f√ľr Viren und Bakterien. Wer aber t√§glich mindestens 1,5 Liter trinkt, regt die Speichelproduktion an, wodurch es Erreger schwer haben. Wasser ist eine gute Wahl, noch besser aber sind geschmacksintensive Tees.
Entgehen Sie der trockenen Heizungsluft mit regelmäßigen Spaziergängen an der frischen Luft und härten Sie dabei Ihr Immunsystem ab: Das Vitamin D des Sonnenlichts aktiviert unsere Killerzellen.
+5

Die zehn wichtigsten Fragen und Antworten rund um die Impfung gegen Influenza im √úberblick:

1. Wer sollte sich unbedingt gegen Grippe impfen lassen?

Die St√§ndige Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut (RKI) empfiehlt die Impfung Menschen mit besonderen Risiken ‚Äď zum Beispiel im Alter ab 60 Jahren. Auch Schwangere, Menschen mit Vorerkrankungen, Bewohner von Pflegeheimen, √Ąrzte und Pflegekr√§fte geh√∂ren dazu.

2. Warum sollen sich gesunde ältere Menschen impfen lassen?

Da ihr Immunsystem h√§ufig nicht mehr so stark ist, kann eine Grippeinfektion f√ľr √§ltere Menschen sehr gef√§hrlich werden. Gleichzeitig ist die Immunantwort auf den Impfstoff bei Betroffenen nicht mehr so gut. Aus diesem Grund steht f√ľr Menschen ab 65 Jahren auch ein Impfstoff mit Wirkverst√§rker zur Verf√ľgung.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Spektakel auf Court Nr.1 ‚Äď Maria steht im Halbfinale
Tatjana Maria: Die Oberschwäbin steht im Halbfinale von Wimbledon.


3. Warum wird die Impfung nicht jedem ausdr√ľcklich empfohlen?

Weil der K√∂rper von gesunden Kindern und Erwachsenen in der Regel mit einer Grippeinfektion fertig wird. Das RKI betont aber auch: Gesunden Menschen unter 60 Jahren wird nicht von der Impfung abgeraten. Jeder entscheidet selbst, ob er sich sch√ľtzen m√∂chte oder nicht. Der Hausarzt Hans Michael M√ľhlenfeld aus Bremen empfiehlt, das eigene Risiko in den Blick zu nehmen: Wer jeden Tag zwei Mal mit der Tram oder mit dem Bus f√§hrt, ist mehr Viren ausgesetzt, als jemand, der das Fahrrad nimmt. Au√üerdem kann man sich selbst fragen, wie anf√§llig man ist. Hat jemand √∂fter Infekte, kann eine Impfung sinnvoll sein. "Ich w√ľrde mich selbst im Zweifel immer f√ľr die Impfung entscheiden, da ihr Nutzen m√∂gliche Nebenwirkungen √ľberwiegt", sagt M√ľhlenfeld.

4. Sollten Eltern ihre Kita- und Schulkinder impfen lassen?

Die STIKO empfiehlt die Impfung nur chronisch kranken Kindern und eventuell deren Geschwistern. Hermann Josef Kahl, Pressesprecher des Berufsverbands der Kinder- und Jugend√§rzte, findet das bedauerlich: "Wir w√ľrden es jedenfalls begr√ľ√üen, wenn alle gegen Grippe geimpft w√ľrden." Gerade da, wo viele Kinder zusammenkommen, haben Viren leichtes Spiel.

5. Kann man sich wegen des Impfstoffs erkälten?

Eigentlich nicht. In der Regel enth√§lt der Impfstoff nur abget√∂tete Grippeerreger. Lediglich f√ľr Kinder gibt es einen Lebendimpfstoff, der als Nasenspray verabreicht wird. Da dieser sich nicht als effektiver herausgestellt hat als der Totimpfstoff, wird er jedoch nicht mehr vorrangig empfohlen. Auch bei einem Totimpfstoff reagiert aber das Immunsystem ‚Äď das ist ja Sinn der Sache. Daher kann die Einstichstelle vor√ľbergehend etwas wehtun, rot werden oder anschwellen, wie das RKI erkl√§rt. Es kann auch sein, dass man hinterher m√ľde ist, Fieber bekommt, fr√∂stelt oder schwitzt. Das geht aber normalerweise nach kurzer Zeit vorbei.

Totimpfstoff: Diese Impfstoffe enthalten nur Bestandteile der Erreger oder aber abgetötete und nicht mehr zur Vermehrung fähige Krankheitserreger. Die Immunisierung durch einen Totimpfstoff hält nicht so lange an wie jene durch einen Lebendimpfstoff.

Lebendimpfstoff: Diese Impfstoffe enthalten kleine Mengen von Krankheitserregern, die vermehrungsf√§hig sind. Sie sind zuvor abgeschw√§cht worden. Oft f√ľhren Lebendimpfstoffe zu einer lang anhaltenden Immunit√§t. Sie haben allerdings mehr Nebenwirkungen als Totimpfstoffe.

6. Aber es gibt doch Menschen, die davon berichten, dass sie nach der Impfung richtig krank wurden?

Nat√ľrlich kann es vorkommen, dass jemand in zeitlichem Zusammenhang mit der Grippeimpfung krank wird. Daf√ľr muss aber nicht die Impfung an sich die Ursache sein. Hausarzt M√ľhlenfeld vermutet eher, dass sich die Menschen in seinem Wartezimmer bei Erkrankten anstecken, wenn sie zum Impfen kommen. Zudem lassen sich die meisten im Herbst impfen ‚Äď wenn die ersten Erk√§ltungserreger umgehen.

7. Kann sich, wer geimpft ist, noch erkälten?

Ja. Die Grippe-Schutz-Impfung sch√ľtzt ‚Äď wie der Name sagt ‚Äď vor Grippeviren. Erk√§lten kann sich der Geimpfte also immer noch. Wie gut die Impfung gegen Grippeviren sch√ľtzt, h√§ngt davon ab, welche Virusst√§mme kursieren. Zu 100 Prozent voraussagen l√§sst sich das nicht. Entsprechend ist der Impfstoff in manchen Jahren besser und in anderen weniger gut auf die kursierenden Virusst√§mme abgestimmt. In der Regel sch√ľtzt er laut RKI vor gut der H√§lfte der Influenza-Erkrankungen. Zudem verlaufen sie bei Geimpften, die es trotzdem trifft, milder ‚Äď also mit weniger Komplikationen.

8. Ist, wer vergangenes Jahr geimpft wurde, immer noch gesch√ľtzt?

Leider nein. Viren verändern sich. Die Entwickler der Impfstoffe versuchen, dem so gut es geht Rechnung zu tragen. Deshalb ist es sinnvoll, sich jedes Jahr mit dem aktuellen Impfstoff impfen zu lassen. Der Impfschutz lässt zudem mit der Zeit nach.

9. Was ist besser: Dreifach-Impfstoff oder Vierfach-Impfstoff?

Wie es der Name sagt, besteht der Vierfach-Impfstoff aus Komponenten gegen die vier jeweils g√§ngigsten Grippeviren. Daher sch√ľtzt er besser vor einer Grippe als die Dreifach-Impfung, ist allerdings auch deutlich teurer. Viele gesetzliche Krankenkassen haben deshalb nur den Dreifach-Impfstoff bezahlt. Ab der Impfsaison 2018/1019 ist das anders, dann √ľbernehmen die gesetzlichen Krankenkassen auch die Kosten f√ľr die Grippeimpfung mit dem Vierfach-Impfstoff.

10. Wann sollte die Grippeimpfung stattfinden?

Die Grippewelle geht meist im Januar los. Der Körper braucht aber ungefähr zwei Wochen, bis er sich nach der Impfung richtig gegen die Viren gewappnet hat. Das RKI empfiehlt deshalb die Impfung gegen Grippe im Oktober oder November. Man kann sich aber auch später noch impfen lassen.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte √Ąrzte. Die Inhalte von t-online k√∂nnen und d√ľrfen nicht verwendet werden, um eigenst√§ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
GrippeImpfstoffRKI

t-online - Nachrichten f√ľr Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website