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Der Blutzucker ist nicht nur fĂŒr Diabetespatienten wichtig

t-online, Ann-Kathrin Landzettel

Aktualisiert am 20.09.2021Lesedauer: 4 Min.
MessgerÀt zur Blutzuckerbestimmung
MessgerĂ€t zur Blutzuckerbestimmung: Diabetespatienten sollten regelmĂ€ĂŸig zu Hause ihren Blutzuckerspiegel ĂŒberprĂŒfen. (Quelle: Martin BĂ€uml Fotodesign/imago-images-bilder)
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Blutzucker messen mĂŒssen nur Zuckerkranke? Stimmt nicht. Auch Menschen ohne Diabetes mellitus sollten ihren Blutzuckerspiegel im Blick behalten. Wer seinen Blutzucker messen sollte – und warum die Werte so wichtig fĂŒr die Gesundheit sind.

Das Wichtigste im Überblick


In Deutschland gibt es aktuell etwa acht Millionen Menschen mit Diabetes. Innerhalb eines Jahres erkranken 12 von 1.000 Personen neu an Diabetes. Rund 90 Prozent der Diabetespatienten sind von Typ-2-Diabetes betroffen. Dabei kann die Erkrankung im schlimmsten Fall sogar OrganschÀden verursachen.

Viele Diabetiker wissen nichts von ihrer Erkrankung

Menschen, die aufgrund ihrer Zuckerkrankheit in Behandlung sind, messen regelmĂ€ĂŸig ihren Blutzucker. Das ist wichtig, um einer Unter- und Überzuckerung vorzubeugen. Sind die Blutzuckerwerte gut eingestellt, sinkt das Risiko fĂŒr schwere Begleiterkrankungen von Diabetes.

Kritisch ist es, wenn die Betroffenen nichts von den schlechten Blutzuckerwerten wissen. Das ist keine Seltenheit: Etwa zwei Millionen Deutsche wissen noch nichts von ihrer Zuckerkrankheit. Ein Diabetes verursacht lange keine Beschwerden.

Diese Symptome begleiten Diabetes Typ 2

Erst im fortgeschrittenen Verlauf eines Diabetes mellitus Typ 2 zeigen sich Symptome. Zu den Warnzeichen eines Typ-2-Diabetes gehören:

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  • hĂ€ufiger Harndrang
  • starker Durst
  • SchwĂ€chegefĂŒhle
  • trockene und juckende Haut
  • schlecht heilende Wunden
  • Infektionsneigung (etwa hĂ€ufige ErkĂ€ltungen oder BlasenentzĂŒndungen)

Bei Verdacht auf einen vorliegenden Diabetes mellitus sollte man keine Zeit verlieren und beim Hausarzt den Blutzucker messen lassen.

Dauerhaft hohe Blutzuckerwerte sind ein Gesundheitsrisiko

Bleibt Diabetes unerkannt, hat das Folgen fĂŒr die Gesundheit. Unbehandelt fördern dauerhaft erhöhte Blutzuckerwerte EntzĂŒndungsreaktionen im Körper, greifen die BlutgefĂ€ĂŸe an und fĂŒhren zu Ablagerungen in den Arterien (Arteriosklerose). Zu den SpĂ€tfolgen zu hoher Zuckerwerte gehören unter anderem Herzinfarkt und Schlaganfall sowie SchĂ€den an Nieren, Augen und Nerven.

Blutzucker messen – auch ohne Diabetes

Aufgrund der gesundheitlichen Risiken, die von einem dauerhaft zu hohen Blutzuckerspiegel ausgehen, ist es wichtig, die Werte im Blick zu behalten. Das gilt nicht nur fĂŒr Diabetespatienten. Auch Personen, die zur Risikogruppe gehören, in spĂ€teren Jahren einen Diabetes zu entwickeln, sollten regelmĂ€ĂŸig ihren Blutzucker ĂŒberprĂŒfen. Zu den Risikofaktoren, die einen Typ-2-Diabetes begĂŒnstigen, zĂ€hlen:

  • Übergewicht/ Fettleibigkeit (Adipositas)
  • schlechte ErnĂ€hrungsgewohnheiten
  • mangelnde Bewegung
  • Rauchen
  • Stress
  • erbliche Veranlagung (Diabetes-FĂ€lle in der Familie)
  • ein Alter ĂŒber 45 Jahre
  • Fettstoffwechselstörungen

Blutzucker messen beim Arzt: Diese Untersuchungen gibt es

Um erhöhten Zuckerwerten frĂŒhzeitig auf die Schliche zu kommen, gibt es im Rahmen der FrĂŒherkennungsuntersuchungen den Check-up 35. Ab dem 35. Lebensjahr ĂŒbernehmen die Krankenkassen alle zwei Jahre die Kosten fĂŒr die Gesundheitsuntersuchung. Hierbei geben Blut- und Urinproben wichtige Hinweise auf möglicherweise vorliegende Stoffwechselstörungen. Wer zwischendurch wissen möchte, wie es um seine Zuckerwerte bestellt ist, kann ebenfalls zum Arzt gehen. Auch viele Apotheken bieten ihren Kunden an, den Blutzucker zu messen.

Blutzucker messen zu Hause: zuerst zum Arzt gehen

Bequemer ist die Messung in den eigenen vier WĂ€nden. Möchten Sie Ihre Werte regelmĂ€ĂŸig zu Hause ermitteln, lassen Sie sich zuvor von einem Arzt erklĂ€ren, worauf Sie achten mĂŒssen, damit Ihre Messergebnisse verwertbar sind und welche Messmethode fĂŒr Sie am besten geeignet ist.

Die durch eine Urinprobe ermittelten Werte beispielsweise sind etwas ungenauer als die durch einen Blutstropfen ermittelten. Daher mĂŒssen Diabetespatienten ihren Blutzuckerspiegel immer mithilfe einer Blutprobe bestimmen. Die selbststĂ€ndigen Messungen sind eine gute ErgĂ€nzung zu den Arztbesuchen, ersetzen können die Selbsttests diesen aber nicht.

Tipps fĂŒr die Blutzuckermessung zu Hause

Wer den Blutzucker zu Hause ĂŒber eine Blutprobe messen möchte, muss zuerst grĂŒndlich seine HĂ€nde waschen. RĂŒckstĂ€nde können die Ergebnisse sonst verfĂ€lschen. Eine kurze Massage des Fingers fördert die Durchblutung. Am einfachsten lĂ€sst sich der Blutstropfen aus der seitlichen Fingerkuppe entnehmen – und weniger schmerzhaft ist es auch. Nach dem Einstich sollte der erste Blutstropfen mit einem Tupfer abgewischt werden. Dann die Fingerkuppe sanft drĂŒcken und den frischen Blutstropfen auf den Teststreifen geben.

Bei der Ermittlung der Werte ĂŒber eine Urinprobe ist wichtig zu wissen, dass der Teststreifen in der Regel erst bei erhöhten Werten ĂŒber 180 mg/dl (10 mmol/l) reagiert. Wer dennoch mit Urinproben arbeiten möchte, sollte ebenfalls mit seinem Arzt besprechen, worauf es bei der Anwendung ankommt. Der Morgenurin beispielsweise ist fĂŒr die Messung nicht geeignet. SchlĂ€gt der Teststreifen an, sollte auf jeden Fall ein Arzttermin vereinbart werden.

Diese Werte mĂŒssen Sie kennen

Bei Menschen ohne Diabetes liegt der Zuckerwert im Blut im nĂŒchternen Zustand, also nach etwa zehn Stunden ohne Essen, unter 100 Milligramm pro Deziliter (mg/dl) beziehungsweise unter 5,6 Millimol pro Liter (mmol/l). Bekommt der Körper Essen zugefĂŒhrt, steigt der Blutzuckerwert in der Regel nicht ĂŒber 140 mg/dl (7,8 mmol/l).

Auf einen PrĂ€diabetes, also eine Vorstufe des Typ-2-Diabetes, weist ein NĂŒchternwert zwischen 100 und 125 mg/dl (5,6 bis 6,9 mmol/l) hin. Ein Diabetes liegt ab einem NĂŒchternblutzuckerwert von 126mg/dl (7,0 mmol/l) vor. Wird der Blutzuckerwert nicht nĂŒchtern, sondern zu einer beliebigen Tageszeit gemessen, liegt der Grenzwert bei 200mg/dl (11,1 mmol/l). Übrigens: Eine Unterzuckerung tritt auf, wenn der Blutzuckerspiegel unter den Normwert von 70 mg/dl (3,9 mmol/l) sinkt.

Gehen Sie auf jeden Fall zum Arzt, wenn die von Ihnen ermittelten Messwerte den Normbereich verlassen. Leichte Schwankungen sind normal und hÀngen davon ab, was man isst, wie viel man sich bewegt und welche Medikamente eingenommen werden.

Sie möchten wissen, wie es um Ihr Diabetesrisiko bestellt ist? Ein Test gibt Ihnen einen Eindruck von Ihren persönlichen Risikofaktoren. Auch hierbei gilt: Tests geben Ihnen eine erste Orientierung, wie es um Ihre Gesundheit bestellt ist. Einen Arztbesuch können auch sie nicht ersetzen.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dĂŒrfen nicht verwendet werden, um eigenstĂ€ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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