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Bluthochdruck durch Stress: Wer besonders gefÀhrdet ist

Von t-online, ag

Aktualisiert am 31.01.2022Lesedauer: 3 Min.
Gruppenbild mit Vertretern verschiedener Berufsgruppen. Menschen, die im Schichtdiensten arbeiten, haben ein erhöhtes Risiko fĂŒr stressbedingten Bluthochdruck.
Gruppenbild mit Vertretern verschiedener Berufsgruppen. Menschen, die im Schichtdiensten arbeiten, haben ein erhöhtes Risiko fĂŒr stressbedingten Bluthochdruck. (Quelle: Rawpixel/getty-images-bilder)
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UngĂŒnstige Arbeitsbedingungen wie Nachtschichten, aber auch LĂ€rm und Konkurrenzdruck unter Kollegen können zu Bluthochdruck fĂŒhren. Experten der Deutschen Herzstiftung erklĂ€ren, welche Berufsgruppen besonders gefĂ€hrdet sind und geben Tipps, wie sich das Risiko verringern lĂ€sst.

Schichtarbeit gibt es an vielen ArbeitsplĂ€tzen. TagsĂŒber in Schichten zu arbeiten, ist fĂŒr die meisten unproblematisch. Nachtschichten jedoch bedeuten Stress fĂŒr den Körper, da sie den Biorhythmus durcheinander bringen. Besonders problematisch ist es, wenn Tag- und Nachschichten im Wechsel stattfinden. Auf Dauer kann das schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben.


Was Sie gegen Stress tun können

Zu viel Stress kann auf Dauer krank machen. Betroffene leiden unter psychischen und körperlichen Folgen. Doch es gibt einige Tricks, mit denen Sie ganz leicht Stress abbauen und vermeiden können.
Der beste Weg, Stress zu vermeiden, ist eine Entspannungstechnik zu erlernen. Das kann Yoga sein, autogenes Training oder aber auch die progressive Muskelrelaxation (PMR) nach der Methode von Edmund Jacobsen.
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Nachtschichten treiben den Blutdruck in die Höhe

Bluthochdruck (Hypertonie) ist einer der grĂ¶ĂŸten Risikofaktoren fĂŒr Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Umgekehrt kann ein bestehender Bluthochdruck aber auch fĂŒr bestimmte Berufsgruppen gefĂ€hrlich werden. Am besten untersucht sind diese ZusammenhĂ€nge bei Schichtarbeitern.

"Studien haben bei Nachtschichtarbeitern eine deutlich gesteigerte Rate an Herzerkrankungen ermittelt", sagt Professor Gerd Bönner vom Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung. Insbesondere bei lÀngeren Nachtschichtphasen werde das vegetative Nervensystem, und damit auch der Blutdruck, negativ beeinflusst.

Beruflicher "Jetlag" löst Stressreaktionen aus

Ob Arzt, Busfahrer oder Stewardess: Schichtarbeit ist in zahlreichen Berufsfeldern ĂŒblich. Bei einigen Modellen – insbesondere bei dem weit verbreiteten Zweischichtmodell mit frĂŒhen und spĂ€ten Arbeitsschichten von jeweils acht Stunden – wird der Biorhythmus wenig oder gar nicht beeintrĂ€chtigt.

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Anders sieht es aus, wenn Arbeitnehmer auch in Nachtschichten zwischen 22 und 6 Uhr arbeiten mĂŒssen. Der Biorhythmus kann sich auf die verĂ€nderte Schlaf-Wach-Situation nur verzögert anpassen: "Wie beim `Jetlag` nach LangstreckenflĂŒgen ĂŒber mehrere Zeitzonen wird bei wiederholten Umstellungsphasen im Schichtdienst das vegetative Nervensystem belastet", sagt Bönner.

Die Folge könnten Störungen in der Regulation von Blutdruck, Puls oder Verdauung sein. Am wenigsten belastet eine Nachtschichtphase von ein bis drei NÀchten. In dieser kurzen Zeit stellt sich der innere Biorhythmus nicht um.

Vorbeugen durch clevere Schlaftechnik

Bei lĂ€ngeren Nachtschichtphasen von fĂŒnf bis sieben Tagen hingegen steigt das gesundheitliche Risiko. Um GesundheitsschĂ€den zu vermeiden, sollten sich Schichtarbeiter einen festen Schlafrhythmus angewöhnen.

In Phasen mit Nachtarbeit ist eine Schlafphase von mindestens viereinhalb bis sechs Stunden direkt nach der Arbeit empfehlenswert. Einige Menschen profitieren von einer zusÀtzlichen Schlafphase direkt vor der nÀchsten Schicht.

LĂ€rm beschleunigt den Pulsschlag

Körperlich harte Arbeit und LĂ€rm am Arbeitsplatz sind weitere Faktoren, die den Blutdruck in die Höhe treiben können. So fĂŒhrt anhaltender LĂ€rm beispielsweise zu einem beschleunigten Herzschlag, einem Anstieg des Blutdrucks sowie, in schweren FĂ€llen, zu Fettstoffwechselstörungen.

Als Folge können Herzerkrankungen und Stoffwechselerkrankungen auftreten. Die einzige Möglichkeit, diese Auswirkungen zu verhindern, ist ein effektiver LÀrmschutz am Arbeitsplatz. In EinzelfÀllen kann es nötig sein, den Arbeitsplatz zu wechseln.

Psychischer Stress im Job schadet dem Herzen

VielfĂ€ltiger und schwerer zu fassen sind psychische Belastungen am Arbeitsplatz. Arbeiten unter starkem Zeitdruck, Konkurrenzdruck, Mobbing oder ein drohender Arbeitsplatzverlust sind nur einige Beispiele hierfĂŒr. Auch ein MissverhĂ€ltnis zwischen hohen Anforderungen einerseits und einem geringen Handlungsspielraum andererseits gilt als belastend und kann zu Bluthochdruck fĂŒhren.

So wurden bei Mitarbeitern, die am Arbeitsplatz hohen Anforderungen ausgesetzt sind, aber kaum Möglichkeiten haben, Entscheidungen zu treffen, vermehrt Blutdruckanstiege und Herzinfarkte beobachtet.

Bluthochdruck am Arbeitsplatz kann zum Problem werden

Ein bereits bestehender Bluthochdruck sollte – schon allein wegen möglicher FolgeschĂ€den – immer angemessen behandelt und ĂŒberwacht werden. In einigen Berufen ist dies besonders wichtig, da eine Hypertonie problematisch oder sogar gefĂ€hrlich werden kann. Dies sind insbesondere die folgenden:

  • Berufskraftfahrer
  • LokfĂŒhrer und Piloten
  • Berufe mit Fahr- und SteuerungstĂ€tigkeit
  • Berufe mit Arbeiten in großer Höhe, beispielsweise auf GerĂŒsten, DĂ€chern oder Leitern
  • Arbeiten an laufenden Maschinen, elektrischen Anlagen, an Hochöfen und offenen Feuern
  • Arbeiten in LĂ€rmzonen, in großer Hitze oder KĂ€lte sowie bei großen klimatischen Schwankungen

In allen genannten Berufsgruppen sollte der Blutdruck regelmĂ€ĂŸig kontrolliert und optimal eingestellt werden. Das Gleiche gilt fĂŒr das Arbeiten im 24-Stunden-Schichtdienst, die zum Beispiel bei Polizisten und Krankenhauspersonal ĂŒblich sind.

Weitere Informationen ĂŒber den Zusammenhang zwischen Arbeitsbedingungen und Blutdruck sowie Tipps, wie Arbeitnehmer und Arbeitgeber das Risiko reduzieren können, gibt die Deutsche Herzstiftung anlĂ€sslich der bundesweiten Herzwochen unter dem Motto "Herz unter Druck" unter und in dem aktuellen Herzwochen-Ratgeber "Bluthochdruck: Herz und GefĂ€ĂŸe schĂŒtzen". Der Ratgeber kann kostenfrei bei der Deutsche Herzstiftung oder per Tel. 069 955128-400 angefordert werden.

Besondere Regelungen gelten ĂŒbrigens fĂŒr Beamte: Sie mĂŒssen vor ihrer Ernennung bestimmte gesundheitliche Voraussetzungen erfĂŒllen. Je nach Berufsfeld kann eine Hypertonie die Eignung in Frage stellen. Denn ein bestehender Bluthochdruck kann die Diensttauglichkeit erheblich einschrĂ€nken.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dĂŒrfen nicht verwendet werden, um eigenstĂ€ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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