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Darmkrebs: Anzeichen und Symptome für den gefährlichen Tumor

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Symptome meist unspezifisch  

Darmkrebs: Anzeichen für den gefährlichen Tumor

17.03.2018, 13:21 Uhr | akl, t-online.de

Darmkrebs: Anzeichen und Symptome für den gefährlichen Tumor. Darmkrebs: Erste Anzeichen sind meist unspezifisch. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Darmkrebs: Erste Anzeichen sind meist unspezifisch. Die Symptome können auch durch andere Darmerkrankungen verursacht werden. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Mehr als 73.000 Menschen erkranken in Deutschland jedes Jahr an Darmkrebs, etwa 27.000 Menschen sterben an den Folgen, wie die Deutsche Krebsgesellschaft verzeichnet. Dabei ist der Krebs im Frühstadium gut heilbar. Zu Beginn merken Betroffene jedoch nichts von ihrer Erkrankung. 

Erst im fortgeschrittenen Stadium kommt es zu deutlichen Beschwerden. In ihrem Ratgeber "Diagnose Darmkrebs", beschreibt Gabriela Schwarz, Fachautorin für Medizin, welche Symptome man auf jeden Fall von einem Arzt abklären lassen sollte.

Erste Symptome werden oft übergangen

Darmkrebs ist so gefährlich, weil er sich schleichend und unbemerkt entwickelt. Im Anfangsstadium gibt es zwar Hinweise, diese werden oftmals aber falsch gedeutet: "Vor allem im Anfangsstadium treten meist nur allgemeine und unspezifische Symptome auf, die auch durch andere harmlose Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts verursacht werden können", schreibt Schwarz. "Eigentlich handelt es sich eher um Befindlichkeitsstörungen, wie beispielsweise Leistungsminderung, Müdigkeit, Gewichtsverlust, Fieber oder Nachtschweiß." Verursacht der Krebs deutliche Beschwerden, ist er meist bereits weit fortgeschritten. 

Die amerikanische Krebsgesellschaft warnte im Zuge einer Aufklärungskampagne vor zu viel Sorglosigkeit: "Sie fühlen sich großartig, Sie haben einen gesunden Appetit, Sie sind erst 50 ... dann haben Sie die typischen Symptome von Darmkrebs", zitiert Schwarz die American Cancer Society. Dieses Zitat ist zwar überspitzt, zeigt aber, wie tückisch ein Darmtumor ist.

Blähungen und Verstopfung können Anzeichen sein

Meist kommen zu den Befindlichkeitsstörungen veränderte Stuhlgewohnheiten dazu: Betroffene müssen öfter, ohne dass viel Stuhl abgeht oder es stellen sich Verdauungsbeschwerden ein. Indizien sind etwa, wenn Durchfall und Verstopfung abwechselnd auftreten oder der Stuhl "bleistiftdünn" geformt ist. Im Stuhl von Erkrankten finden sich zudem oft Blutbeimengungen oder Schleim, die mit Schmerzen beim Stuhlgang einhergehen können. Ungewöhnliche Darmgeräusche, Blähungen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Völlegefühl und Appetitlosigkeit können ebenfalls auf Darmkrebs hinweisen. 

Besonders alarmierend ist, wenn Betroffene Blutarmut haben und überhaupt kein Stuhl mehr abgeht. Das kann darauf hindeuten, dass der Tumor bereits deutlich gewachsen ist, häufig blutet und den gesamten Darm verengt. Ein Arzt ertastet dann meist deutliche Verhärtungen im Bauch.

Darmkrebsvorsorge: gute Heilungschancen bei Früherkennung

Wer an Darmkrebs erkrankt, leidet nicht zwangsläufig unter einem typischen Symptom. Gleichzeitig hat nicht jeder einen Darmtumor, der die Anzeichen dafür bei sich beobachtet. Das macht die Krebserkrankung tückisch und Vorsorgeuntersuchungen umso wichtiger. Sie sind das wirksamste Mittel gegen den Krebs, denn bei einer Früherkennung haben Erkrankte sehr gute Heilungschancen. Die Deutsche Krebsgesellschaft rät daher, ab 50 Jahren mit den Vorsorgeuntersuchungen zu beginnen. Ist der Krebs bereits häufiger in der Familie vorgekommen, empfehlen Ärzte ihren Patienten die Untersuchungen gelegentlich schon früher.

Bluttest und Darmspiegelung bieten verlässliche Diagnose

Der Okkultbluttest ist meist die erste Methode, mit der Experten Darmkrebs diagnostizieren. Patienten bekommen dazu kleine Röhrchen, mit denen sie an drei aufeinander folgenden Tagen Stuhl aufnehmen. Das Ganze wird anschließend eingeschickt und im Labor auf Blutrückstände untersucht. Ist das Ergebnis positiv, folgt in der Regel eine Darmspiegelung. Diese gilt als die verlässlichste Form der Diagnose. Dabei kann der Arzt nicht nur Tumoren erkennen, sondern auch gutartige Vorstufen davon, die Polypen, direkt entfernen. 

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