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Urlaub trotz Corona-Krise? Diese Regeln gelten

  • Sandra Simonsen
Von Sandra Simonsen

Aktualisiert am 28.01.2021Lesedauer: 5 Min.
Reisende am Flughafen: Wer trotz Corona-Krise in den Urlaub fÀhrt, muss derzeit einiges beachten.
Reisende am Flughafen: Wer trotz Corona-Krise in den Urlaub fÀhrt, muss derzeit einiges beachten. (Quelle: ZUMA Wire/imago-images-bilder)
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Wegen der Corona-Mutationen ĂŒberlegt die Bundesregierung, Grenzkontrollen einzufĂŒhren und den Flugverkehr einzuschrĂ€nken. Und schon jetzt gibt es zahlreiche Maßnahmen, die das Reisen erschweren.

Das Wichtigste im Überblick


  • Was hat die EU fĂŒr Reisen innerhalb der Mitgliedstaaten beraten?
  • Gilt eine Impfpflicht?
  • Welche Stornierungsbedingungen gelten?
  • Was gilt beim Fliegen?
  • Was gilt fĂŒr Reisen mit der Bahn?
  • Wie finden Kreuzfahrten statt?
  • Was gilt fĂŒr RĂŒckkehrer aus Risikogebieten?

Viele Grenzen sind bereits seit Monaten geschlossen, beliebte Urlaubsziele gelten als Risikogebiete, Reisewarnungen fĂŒhren zu Stornierungen: Der Tourismus ist von der Corona-Pandemie besonders betroffen. Trotzdem: Wer unbedingt reisen möchte, kann das momentan noch weiterhin tun. Allerdings nur unter bestimmten Bedingungen und mit EinschrĂ€nkungen, die in den nĂ€chsten Tagen möglicherweise sogar noch verschĂ€rft werden. Denn die Devise lautet: Jede Reise die vermeidbar ist, sollte auch vermieden werden.


Diese Reiseziele zÀhlen zu den Hochrisikogebieten

Belgrad: Serbien gilt als Hochrisikogebiet in der Corona-Pandemie
Port-au-Prince, Haiti: Seit Anfang August zÀhlt das Urlaubsziel zu den Hochrisikogebieten.
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Doch wann können Sie Reisen jetzt stornieren? Wie sieht ein Flug oder eine Bahnfahrt in der Pandemie aus? Welche Regeln gelten fĂŒr ReiserĂŒckkehrer und was gilt auf Kreuzfahrtschiffen? Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick.

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Was hat die EU fĂŒr Reisen innerhalb der Mitgliedstaaten beraten?

Reisende aus Corona-Hochrisikogebieten innerhalb der EU sollten nach Ansicht der EuropĂ€ischen Kommission vor Abreise immer einen Test machen und sich bei Ankunft in QuarantĂ€ne begeben mĂŒssen. "Das ist notwendig, um unsere BĂŒrger zu schĂŒtzen und das Funktionieren des Binnenmarktes zu gewĂ€hrleisten", sagte EU-Justizkommissar Didier Reynders. Demnach sollten die Mitgliedstaaten keinen Unterschied zwischen grenzĂŒberschreitendem und inlĂ€ndischem Reiseverkehr machen.

Die EU-Staats- und Regierungschefs hatten sich auf striktere ReisebeschrĂ€nkungen zur EindĂ€mmung der Pandemie verstĂ€ndigt. Von nicht unbedingt notwendigen Reisen sollte demnach nachdrĂŒcklich abgeraten werden, die Grenzen sollten aber grundsĂ€tzlich fĂŒr Grenzpendler und den Warenverkehr offen bleiben. Um Hochrisikogebiete als solche einzustufen, fĂŒhrte die Kommission nun eine neue Farbkategorie ein: Regionen, in denen die Zahl der bestĂ€tigten Ansteckungen in den vergangenen 14 Tagen ĂŒber 500 pro 100.000 Einwohnern lag, werden fortan dunkelrot markiert.

Nach aktuellen Angaben der ECDC (EuropĂ€ische Gesundheitsagentur) liegt die 14-Tage-Inzidenz derzeit in Spanien, den Niederlanden, Tschechien, Portugal, Schweden, Slowakei, Irland, Litauen, Slowenien, Lettland, Estland, Zypern und Malta im landesweiten Durchschnitt ĂŒber 500. Einzelne dunkelrote Regionen gibt es aber in deutlich mehr LĂ€ndern, etwa auch im Osten Deutschlands.

Davon, eine dunkelrote Zone zu betreten oder zu verlassen, sollte "dringend abgeraten" werden, sagte Reynders. Wer unbedingt reisen mĂŒsse, solle sich vorher testen lassen und einer QuarantĂ€ne unterziehen.

Bei Einreisen aus Drittstaaten sollte laut Kommission immer ein negativer PCR-Tests vorgeschrieben sein, der höchstens 72 Stunden vor GrenzĂŒbertritt erfolgt sein muss. EU-BĂŒrger und deren Angehörige sollen sich erst bei Ankunft testen lassen können, "um zu verhindern, dass sie in einem Drittstaat festsitzen", sagte Innenkommissarin Ylva Johansson. BrĂŒssel rĂ€t bereits seit Monaten dazu, Einreisen aus den meisten Drittstaaten nur in "unbedingt notwendigen" FĂ€llen zuzulassen.

Auf EU-Ebene wird demnach zudem weiterhin an einem einheitlichen Formular zur Nachverfolgung Einreisender gearbeitet. "Es gibt noch Probleme und Bedenken (...) zur rechtlichen Grundlage, die nötig ist, um derlei persönliche Informationen zu sammeln", sagte Johansson.

Gilt eine Impfpflicht?

Es gibt Überlegungen zu einem gemeinsamen europĂ€ischen Impfpass, allerdings sind dazu noch keine Details bekannt. Zudem wird kritisiert, dass noch nicht klar ist, ob Geimpfte weiterhin ansteckend sein können, und dass ein Ungleichgewicht zwischen Geimpften und Nicht-Geimpften entstehen könnte.

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Einige LĂ€nder haben trotzdem bereits festgelegt, dass ihre Grenzen fĂŒr Geimpfte geöffnet werden. Dazu zĂ€hlt beispielsweise Island: Das Land hat nahezu alle LĂ€nder als Risikogebiete eingestuft und verlangt bei Einreise einen negativen Corona-Test sowie eine QuarantĂ€ne, beides soll fĂŒr Geimpfte entfallen. Ähnliches gilt fĂŒr LĂ€nder wie Polen, Moldau und die Seychellen, wie das AuswĂ€rtige Amt mitteilt.

Welche Stornierungsbedingungen gelten?

Im Zuge der Corona-Krise haben viele Reiseanbieter ihre Stornierungsbedingungen angepasst, um Reisenden mehr Sicherheit und FlexibilitÀt zu gewÀhrleisten. So bietet beispielsweise DER Touristik ein "Sorglos-Paket" an und Angebote bis Ende Februar können in vielen FÀllen kostenfrei storniert und umgebucht werden.

Auch Tui wirbt mit einem Flex-Tarif, der bis 14 Tage vor Anreise kostenlos umgebucht oder storniert werden kann. Ein Àhnliches Angebot macht Alltours: Alle Buchungen zwischen 22. Januar und 28. Februar können bis 14 Tage vor Abreise kostenlos storniert und sogar eine Woche vor Abreise noch kostenlos umgebucht werden.

Ähnlich sieht es bei HolidayCheck aus: Mit einem Flex Produkt können Reisende Pauschalreisen ohne Anzahlung und mit kostenfreier Stornierung bis zu sechs Tage vor Abreise buchen. Denn: "Gerade in der aktuellen Situation möchten Urlauber flexibel bleiben und selbst entscheiden, ob sie eine gebuchte Reise auch wirklich antreten wollen," erklĂ€rt Vinzenz Greger, Managing Director HolidayCheck Reisen.

Was gilt beim Fliegen?

Bisher gibt es bereits eine Maskenpflicht an FlughĂ€fen und in Fliegern. Diese wird nun verschĂ€rft. Ab dem 1. Februar mĂŒssen auch dort medizinische Masken oder solche mit der FFP2-Norm getragen werden, wie der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) mitteilte. Man habe den Bund-LĂ€nder-Beschluss entsprechend aufgegriffen. Einfache Stoffmasken sind dann ebenso ungenĂŒgend wie Gesichtsvisiere oder andere Bedeckungen wie Schals.

Die Lufthansa-Gruppe einschließlich der Gesellschaften Austrian und Swiss passt ihre Vorschriften ebenfalls an, wie sie mitteilte. Eine Befreiung von der Tragepflicht wĂ€hrend des Fluges sei weiterhin nur mit negativem Covid-19-Test oder einem Ă€rztlichen Attest auf einem Lufthansa-Formblatt möglich.

Fliegen in Zeiten der Coronavirus-Pandemie: Auch an Bord gilt bald die Pflicht, medizinische Masken zu tragen.
Fliegen in Zeiten der Coronavirus-Pandemie: Auch an Bord gilt bald die Pflicht, medizinische Masken zu tragen. (Quelle: Sven Simon/imago-images-bilder)

Was gilt fĂŒr Reisen mit der Bahn?

Auch in den ZĂŒgen, Bussen und an Bahnhöfen besteht die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske. Allerdings gibt es in einigen BundeslĂ€ndern unterschiedliche Regelungen wie beispielsweise die FFP-2-Maskenpflicht in Bayern. Die Deutsche Bahn hat zudem das Reservierungssystem so angepasst, dass nur noch etwa 60 Prozent aller SitzplĂ€tze reservierbar sind, damit AbstĂ€nde eingehalten werden können.

Die Maskenpflicht wird stichprobenartig ĂŒberprĂŒft; wer wiederholt gegen die Regeln verstĂ¶ĂŸt, riskiert einen Beförderungsausschluss sowie ein Bußgeld. Ausnahmen gelten nur bei einem Attest, das vorgezeigt werden muss. Wie auch fĂŒr andere Gastronomiebetriebe gilt auch in den Bahnen, dass die Bordrestaurants geschlossen sind. Auch der "Am-Platz-Service" findet aktuell nicht statt. Die DB Lounges sind zwar geöffnet, es gibt allerdings keine Speisen oder GetrĂ€nke.

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Wie finden Kreuzfahrten statt?

Nachdem die Corona-Maßnahmen in Deutschland immer weiter verschĂ€rft und der Lockdown verlĂ€ngert wurde, wurden auch die meisten Kreuzfahrten abgesagt. Aida hofft bereits auf einen Neustart der Kreuzfahrtsaison ab 6. MĂ€rz, Fahrten beispielsweise auf die Kanaren oder zu anderen Winterzielen wurden abgesagt. Wenn eine Kreuzfahrt stattfindet, gilt ein umfassendes Sicherheits- und Hygienekonzept. So gilt eine Maskenpflicht fĂŒr GĂ€ste und Crew in allen Innenbereichen, Ausnahmen gelten nur fĂŒr Restaurants und Bars am Platz sowie im Fitnessstudio oder bei Sportkursen.

Tui Cruises setzt einen negativen Corona-Test fĂŒr eine Reise voraus, zudem können Passagiere aus Risikogebieten nicht an einer Kreuzfahrt teilnehmen. Hier sollen Kreuzfahrten beispielsweise auf die Kanaren allerdings bisher noch stattfinden.

Was gilt fĂŒr RĂŒckkehrer aus Risikogebieten?

Das Robert Koch-Institut stuft gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium, dem Innenministerium und dem AuswÀrtigen Amt LÀnder und Regionen als Corona-Risikogebiete ein. Dabei wird mittlerweile auch zwischen Hochinzidenzgebieten, Variantengebieten und "normalen" Risikogebieten unterschieden.


Wer Urlaub in einem Risikogebiet gemacht hat, muss sich direkt nach seiner RĂŒckkehr in eine zehntĂ€gige QuarantĂ€ne begeben und sich zuvor auf www.einreiseanmeldung.de registrieren. FrĂŒhestens fĂŒnf Tage nach der RĂŒckkehr kann man die QuarantĂ€ne mit einem negativen Corona-Test beenden.

Wer aus einem Hochinzidenzgebiet oder einem Virusvarianten-Gebiet zurĂŒck nach Deutschland reist, ist verpflichtet, bereits bei der Einreise ein negatives Corona-Testergebnis vorzulegen. Der Test darf maximal 48 Stunden alt sein.

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